Zunächst den Boden auf der geplanten Fläche abtragen, ca. 25 - 30 cm tief.
Dann die Beetumrandung z. B aus Rundhölzern bauen (sorgfältige Auswahl der Holzqualität, dadurch Verzicht auf Imprägnierungsmittel möglich, Beratung im Holzfachhandel).
Den Boden zunächst grob lockern - z. B. mit Grabgabel - und danach den gesamten Innenraum mit Maschendraht gegen Wühlmäuse auskleiden.
Die Seitenwände innen mit Plastikfolie auskleiden (um Verdunstung und damit Austrocknung zu verhindern), jedoch nicht den Boden mit Plastik verschließen.
Die folgenden Schichten sind jeweils ca. 25 - 30 cm dick. Die unterste Schicht sollte aus grobem Gehölzschnitt bestehen, den man am Besten durch Festtreten verfestigt. Eventuell mit Kalkstickstoff bestreuen (100 - 120 g/m2).
Die nächste Schicht setzt sich aus Staudenrückschnitt, Grassoden und feineren Gehölzschnitt/Gestrüpp zusammen.
Darauf folgt eine Schicht mit halbfertigem Gartenkompost oder halbverrottetem Stallmist.
Als oberste Schicht bringt man eine Humusschicht auf, z. B. die, die man vorher abgetragen hat, mindestens aber 25 cm.
Nun kann gepflanzt werden. Besonders attraktiv und gleichermaßen ertragreich sind Mischbepflanzungen von Gemüsen, Kräutern und Blumen wie im Bild unten. Bild: Hochbeet, fotografiert im ehemaligen Kleingarten der Versuchsanstalt für Gartenbau an der FH Weihenstephan