Reise-Eindrücke von Thailand: Bangkok - Chiang Mai - Mae Hong Son - Huahin - Phang Nga - Krabi - Ao Nang - Ko Jum - Ko Phi Phi - Krabi - Bangkok - Ayuthaya

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Reise-Eindrücke von Thailand

Thailandreise 6 Wochen, November/Dezember 1990 , Route: Bangkok - Chiang Mai - Mae Hong Son - Huahin - Phang Nga - Krabi - Ao Nang - Ko Jum - Ko Phi Phi - Krabi - Bangkok - Ayuthaya

Thailand: Bangkok

Thailand: Bangkok Ankunft in Bangkok, der Verkehr ein Hexenkessel aus Autos, Fahrrad- und Mopedrikschas und anderen Fahrzeugen, die heiße Luft voller Abgase - zum Ersticken, Riesen-Kakerlaken im Hotel - aber damit muß man in jedem tropischen Land rechnen, erst recht wenn man low-budget wohnt. Als eine Oase der Ruhe und Erholung empfand ich den Königspalast und die Tempelanlagen. Natürlich gibt es noch viel mehr Interessantes in der Stadt, die verschiedenen Viertel (Chinesen-, Inder-,), die Märkte und Garküchen, die großen Einkaufszentren und vieles mehr.
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Der Norden Thailands, Fluß bei Chiang Mai Wir waren dennoch froh, möglichst schnell die hektische, laute Stadt verlassen zu können und flohen per Zug (sehr angenehme Fahrt) in den Norden des Landes. Chiang Mai und Umgebung lohnen einen Besuch: Neben der Stadt und den Märkten gab es u. a. einen schönen Zoo, alle möglichen Handwerke wie Seidenspinnerei, Sonnenschirm-Produktion, Lederhandwerk zu besichtigen sowie eine Orchideenfarm,
Thailand
Schmetterlingsfarm und ein Elefantencamp. Allerdings wurde die Freude an den Ausflügen und Besichtigungen durch Magen-, Darmprobleme sowie Verträglichkeitsproblemen mit der Malaria-Prophylaxe stark beeinträchtigt - man schleppt sich mit gewisser Panik von Toilette zu Toilette und schwächelt beim Spaziergang am schönen Wasserfall entlang. Auch thailändische Spezialitäten wie gegrillte Entenfüße, Bienen, Heuschrecken oder Maden können einen dann nicht mehr reizen (tatsächlich fand ich das thailändische Essen insgesamt aber sehr schmackhaft - wenn ich zwischendurch mal gesund war -, nur auf diese für uns extrem exotischen Gerichte habe ich verzichtet).
Thailand: See in Mae Hong Son mit Wat Mit einem kleinen Flugzeug ging es von Chiang Mai nach Mae Hong Son (es wäre aber auch eine Busfahrt möglich gewesen, allerdings mit Durchfall wohl weniger zu empfehlen). Mae Hong Son ist ein hübscher, kleiner, touristischer Ort zwischen dicht bewaldeten Bergen, nicht weit von der burmesischen Grenze. Eine optische Erfrischung ist ein palmenumsäumter See mit blühenden Seerosen und einem Wat direkt am Ufer.  
Thailand: bei Huahin
Vom Mae Hong Son ging es per Flugzeug zurück nach Chiang Mai Thailand: bei Huahinund mit dem Zug über Bangkok nach Huahin. Endlich am Meer. Auch Huahin ist ein touristisch erschlossener Ort. Aufgefallen ist mir bis dahin an Thailand vor allem, daß die Thailänder immer sehr sauber angezogen sind und immer gepflegt aussehen trotz der Hitze, die einen als Europäer schnell auseinanderfließen lässt. Außerdem,
dass es fast überall sehr intensive Gerüche gibt, die nicht immer nur angenehm sind, um es vorsichtig auszudrücken. Von Huahin aus konnte man interessante Ausflüge unternehmen, z. B. zum Khao Sam Roi Yod National Park.
Thailand: Tintenfische wurden zum Trocknen auf ein Gitter ausgelegt
Thailand: Bootsfahrt im Nationalpark bei Phang Nga Thailand: Phang NgaNachdem wir die Gegend erforscht hatten, sind wir per Bus (beängstigende Busfahrt, weil sich der Fahrer mit Aufputschmitteln wachhielt und überhaupt einen ungewöhnlichen Fahrstil hatte) weiter in den Süden nach Phang Nga. Wir wurden nachts um 24 Uhr vor einem Hotel abgesetzt, dass sich dann als der lokale Puff herausstellte, aber das war uns egal - Hauptsache wir lebten noch, und das Zimmer war sauber und preisgünstig (preiswert ist fast alles in Thailand - auch mit kleinem Portemonnaie kann man sich hier einen Urlaub leisten).

Die Landschaft um Phang Nga ist wegen der steilen Erhebungen sehr beeindurckend. Am besten hat mir unser Bootsausflug durch den Kao Tapoo Nationalpark gefallen: Riesige Felsen ragen aus dem Wasser, die Fahrt geht weiter durch Mangroven und Höhlen. Dieser Ausflug gehörte sicherlich zu den besten Erlebnissen meines Lebens. Man sollte die Fahrt möglichst früh am Morgen mitmachen, denn später wird es - besonders auf der James Bond Insel - eng vor lauter Touristen.
Thailand: Mangroven
Thailand: Ao Nang Thailand: Sonnenuntergang bei Ao NangVon Phang Nga ging es mit dem Bus weiter nach Krabi und von dort aus nach Ao Nang. Endlich sind sie da, die traumhaften Strände von Thailand mit hellem sauberen Sand und klarem Wasser, das Panorama und das Baden sind traumhaft.
Thailand: Ko Jum (Insel) Aber wir suchen ein abgelegeneres Fleckchen und fahren von Krabi aus mit dem Boot nach Ko Jum (Umsteigen auf dem Meer vom Expressboot aus in ein kleines Longtailboot). Hier ist man (1990) noch fernab vom Pauschaltourismus - aber eben auch ohne Strom.

Thailand: Ko Phi Phi Nach einer schönen erholsamen Woche trieb es mich jedoch weiter per Boot (man mußte sich samt Rucksack an einem Reifen vom Zubringerboot aus reinhangeln) nach Ko Phi Phi (Massen-"Alternativ-Tourismus"), Phuket (Pauschaltourismus) und
wieder zurück nach Krabi und dann Bangkok.
Ayuthaya
AyuthayaDort durchstöberten wir die riesigen Einkaufszentren, besichtigten Luxushotels und durchstreiften merkwürdige Viertel. Wir machten noch einen Ausflug nach Ayuthaya und besuchten dort die Ruinen - sehr beeindruckend. Dann ging es nach 6 Wochen zurück nach Hause.
Ayuthaya Mein persönliches Fazit: Thailand ist wunderschön, die Thailänder sind freundlich und unaufdringlich - dennoch sind sie mir sehr fremd geblieben und manches fand ich befremdlich. Doch mein persönliches Fazit damals (1990) war: Nie mehr fahre ich irgendwohin, wo ich Malariatabletten nehmen muss (weil ich sie nicht vertragen habe) oder wo ich mich aus anderen Gründen um meine Gesundheit sorgen muss.


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