{"id":3774,"date":"2015-04-30T14:55:03","date_gmt":"2015-04-30T12:55:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/?p=3774"},"modified":"2023-02-26T20:24:11","modified_gmt":"2023-02-26T19:24:11","slug":"machen-pflanzenfabriken-sinn","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/machen-pflanzenfabriken-sinn\/","title":{"rendered":"Machen Pflanzenfabriken Sinn?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" style=\"border: none; padding: 0px; float: right;\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/455ccc38415843c5b7051ba4c3f90c4d\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"><strong>Neue Technologien und Industriezweige stellen sich gerne als einzig m\u00f6gliche L\u00f6sung eines Menschheitsproblems dar: Monsanto &amp; Co. wollen uns gr\u00fcne Gentechnik als Mittel gegen den Hunger in der Welt verkaufen und auch der Hype um Indoor und Vertical Farming gr\u00fcndet sich darauf, dass st\u00e4dtische &#8222;Pflanzenfabriken&#8220; in Zukunft wesentlich zur Ern\u00e4hrung der wachsenden Weltbev\u00f6lkerung vor allem der Menschen in den St\u00e4dten beitragen k\u00f6nnten. Was an den Behauptungen ist wirklich wahr, und wo werden nur Gesch\u00e4ftsmodelle \u00f6ffentlichkeitswirksam platziert, um Aufmerksamkeit, Forschungsgelder und\/oder Auftraggeber zu erhalten?<\/strong><\/p>\n<p>Indoor Farming\/Vertical Farming ist&nbsp; &#8222;in&#8220; \u2013 Zeitschriften und Newsletter sind voll davon. Gemeint ist mit Indoor Farming in der Regel die Pflanzenproduktion in Geb\u00e4uden \u2013 moderne H\u00e4user oder alte, leer stehende Fabriken und Lagerhallen. Die Pflanzen stehen darin in mehrst\u00f6ckigen Regalen mit Kunstlicht \u00fcbereinander (vertical farming), ihre Wurzeln werden von N\u00e4hrl\u00f6sung umsp\u00fclt, die Luftzusammensetzung, Temperatur und Luftfeuchte werden automatisch geregelt. Um diese &#8222;Pflanzenfabriken&#8220; hat sich ein regelrechter Hype entwickelt, aber k\u00f6nnen sie erf\u00fcllen, was die Technikzulieferer versprechen? Leider liest man zwar viel von der Begeisterung \u00fcber die technische Machbarkeit, aber wenig \u00fcber die \u00f6kologische und \u00f6konomische Bewertung solcher Projekte.<\/p>\n<p>Michael Hamm, Professor f\u00fcr Nachhaltige Landwirtschaft und Leiter des Zentrums f\u00fcr regionale Ern\u00e4hrungssysteme an der Michigan State University in den USA, schreibt in einem Artikel im The Guardian, dass es zwar \u00e4u\u00dferst wichtig f\u00fcr die Ern\u00e4hrungssicherheit sei, St\u00e4dtebewohner in Zukunft st\u00e4rker nach Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit mit Lebensmittel zu versorgen, aber dass Zeit, Ressourcen und Geld in anderes als Pflanzenfabriken besser investiert werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Seine Kritik unterlegt er mit Zahlen, die Dr. Louis Albright, Professor f\u00fcr Bio- und Umwelttechnologie an der Cornell Universit\u00e4t im Ruhestand, f\u00fcr ein Seminar aufbereitet hatte, und weiteren \u00dcberlegungen.<\/p>\n<p>Albright hatte in seinem Seminar bereits gewarnt, dass sich die Behauptungen der neuen Industrie als leere Versprechungen herausstellen k\u00f6nnten und dass die st\u00e4dtischen Pflanzenfabriken mit ihrer auf Kunstlicht basierten Fotosynthese wegen des hohen Energieverbrauchs nicht nur teurer sind als herk\u00f6mmliche Pflanzenproduktion am Stadtrand, sondern auch einen negativen Einfluss auf die Umwelt haben k\u00f6nnten (hoher CO2-Fussabdruck, unvereinbar mit manchen Formen von erneuerbarer Energie etc.). Er hatte einige Berechnungen f\u00fcr Weizen, Tomaten und Salat stellvertretend f\u00fcr die ganze Bandbreite an Nahrungspflanzen angestellt und sprach von &#8222;Des Gartenbaus neue Kleider&#8220; in Anlehnung an das M\u00e4rchen &#8222;Des Kaisers neue Kleider&#8220;.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/VrpyUA1pQqE?list=PLHPXm2Es8aQBjobZ8Nz0s9bILSdjwCpXv\">Skyscraper Farms and Abondoned Warehouses, Cornell Horticulture <\/a>(YouTube)<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/VrpyUA1pQqE?list=PLHPXm2Es8aQBjobZ8Nz0s9bILSdjwCpXv\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>W\u00fcrde man den Weizen f\u00fcr den Brotbedarf einer Stadt wie New York City mit einer Bev\u00f6lkerung von 8,6 Millionen Menschen, von denen jeder im Durchschnitt 24 kg Brot pro Jahr isst, in der Stadt anbauen, br\u00e4uchte man dazu alleine schon drei Empire State Buildings. Alleine die Kosten f\u00fcr die k\u00fcnstliche Belichtung w\u00fcrden 11 US-$ pro Brotlaib ausmachen.<br \/>\nDa jeder US-B\u00fcrger j\u00e4hrlich etwa 8,2 kg Tomaten verzehrt und die Erzeugung eines Kilogramms Tomaten in der Pflanzenfabrik 8,7 kg CO2 kostet, w\u00fcrde die Tomatenproduktion f\u00fcr die New Yorker B\u00fcrger so viel CO2 kosten wie 264.000 durchschnittliche Autos es pro Jahr tun.<br \/>\nBei Salat k\u00e4me man auf Kosten alleine f\u00fcr die k\u00fcnstliche Belichtung von 0,10 US-Dollar pro Salatkopf. Laut einer Studie von 2008 verursacht der Transport von Kopfsalat quer durch die USA nach New York zum dortigen Verzehr etwa 0,70 kg CO2 pro kg Kopfsalat. Nach Albright&#8217;s Berechnungen verursacht die Salatproduktion bei k\u00fcnstlicher Belichtung 3,95 kg CO2 pro kg Kopfsalat \u2013 mehr als f\u00fcnfmal so viel nur f\u00fcr die Belichtung.<\/p>\n<p>Nachhaltiger und anpassungsf\u00e4higer, als es das System Pflanzenfabrik mit k\u00fcnstlichem Licht ist, seien in den Industriel\u00e4ndern Systeme, die die Sonne direkt nutzen und trotzdem m\u00f6glichst nah oder n\u00e4her am Verbraucher als Importe sind, so Hamm: unbeheizte Gew\u00e4chsh\u00e4user und Folientunnel zur Ernteverfr\u00fchung und \u2013verl\u00e4ngerung, beheizte Gew\u00e4chsh\u00e4user mit Zusatzlicht f\u00fcr die Ganzjahresproduktion \u2013 am Stadrand sowie in der Stadt auf ungenutzten Fl\u00e4chen und auf D\u00e4chern.<\/p>\n<p><strong>Woher kommt der Hype um die Pflanzenfabriken?<br \/>\n<\/strong>Begonnen hat der aktuelle Hype damit, dass einerseits krisengeplagte japanische Elektronikkonzerne wie Fujitsu, Toshiba, Sharp und Panasonic Wege zum \u00dcberleben ihrer Technologien und ihrer Unternehmen brauchten. Sie wandelten ihre brachliegenden Fabriken bzw. deren Reinr\u00e4ume in in jeder Hinsicht kontrollierbare Pflanzenfabriken um &#8211; nicht nur in Japan, sondern sie bauten Pflanzenfabriken beispielsweise auch in Singapur oder Dubai.<\/p>\n<p>Andererseits gab es in Japan bei frischem Gem\u00fcse und Kr\u00e4utern Vorbehalte gegen chinesische Importe, dass sie zu stark mit Pestiziden belastet sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ein Katalysator d\u00fcrfte auf jeden Fall gewesen sein, dass vor allem in den japanischen Pr\u00e4fekturen Fukushima und Ibaraki die B\u00f6den nach der schweren Nuklearkatastrophe im M\u00e4rz 2011 radioaktiv verseucht waren bzw. noch sind. Mit den Pflanzenfabriken kann man nun zeigen, dass Pflanzenproduktion \u00fcberall und damit Nahrungsversorgung aus eigenem Anbau m\u00f6glich ist und schuf so ein exportierbares Pflanzenproduktionsverfahren. Und nat\u00fcrlich sorgen nicht nur die Betreiber und Universit\u00e4ten, sondern auch die technischen Ausstatter wie die Lichtindustrieunternehmen aus aller Welt daf\u00fcr, dass das Thema oft in den Medien platziert wird.<\/p>\n<p>Aber die Idee zum Vertical Farming ist schon \u00e4lter. Als Pionier gilt Othmar Ruthner, ein Wiener Erfinder und Maschinenbau-Ingenieur. Vorangetrieben wurde die Idee unter anderem von Dickson Despommier, Professor f\u00fcr Umweltgesundheit und Mikrobiologie an der Columbia Universit\u00e4t in New York City, Ende des<br \/>\n20. Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Schon 2005 berichtet web-japan.org von Reis- und Gem\u00fcseanbau mit k\u00fcnstlichem Licht unter einem Geb\u00e4ude in einem Tokioter Business District sowie von 15 Pflanzenfabriken in Stadtrandgebieten. Inzwischen hat Japan \u00fcber 170 Pflanzenfabriken, in denen \u00fcberwiegend niedrige und schnell wachsende Kr\u00e4uter, Greens und Arzneipflanzen angebaut werden, da bei ihnen die Energiekosten f\u00fcr die k\u00fcnstliche Belichtung weniger ins Gewicht fallen.<\/p>\n<p>Inzwischen gibt es weltweit viele Vertical-Farming-Projekte. Man muss allerdings unterscheiden, ob die jeweiligen R\u00e4umlichkeiten v\u00f6llig ohne nat\u00fcrliches Licht sind (fensterlose Lagerh\u00e4user, Fabriken, Keller, Sch\u00e4chte, Bunker etc.), in denen die Pflanzen alleine mit Kunstlicht belichtet werden m\u00fcssen, oder ob es sich um Konstruktionen (&#8222;Turmgew\u00e4chsh\u00e4user&#8220;) handelt, die m\u00f6glichst viel des nat\u00fcrlichen Sonnenlichts nutzen und zus\u00e4tzliches k\u00fcnstliches Licht die Bedingungen nur verbessert.<\/p>\n<p><strong>Mein pers\u00f6nliches Fazit:<\/strong><br \/>\nMehr Technologie ist nicht grunds\u00e4tzlich falsch, aber sie ist auch nicht grunds\u00e4tzlich die L\u00f6sung \u2013 vor allem, wenn sie nicht nachhaltig, klimafreundlich und umweltvertr\u00e4glich ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr manche technische Machbarkeit kann ich mich zwar auch begeistern und Pflanzenfabriken mit ausschlie\u00dflich k\u00fcnstlichem Fotosyntheselicht haben mancherorts m\u00f6glicherweise ihren Sinn \u2013 f\u00fcr Menschen auf dem Mars, falls man die f\u00fcr sinnvoll h\u00e4lt -, doch einen Hype um Pflanzenfabriken in fensterlosen R\u00e4umen als Mittel f\u00fcr eine nachhaltige Versorgung mit frischen Lebensmitteln f\u00fcr Stadtbewohner oder gar als L\u00f6sung f\u00fcr den Hunger auf der Welt zu machen, ist meiner Ansicht nach nicht gerechtfertigt. Solche Pflanzenfabriken k\u00f6nnen bei den aktuellen Gegebenheiten andere Ma\u00dfnahmen und Systeme im besten Fall punktuell erg\u00e4nzen \u2013 unter Abw\u00e4gung jeweils des Nutzen auf der einen Seite und der Kosten und Umweltbelastung auf der anderen Seite &#8211; unter anderem die Art der Energie, die f\u00fcr die Herstellung der Ausstattung sowie f\u00fcr den Betrieb eingesetzt wird, sowie ob es sich um ein Kreislaufsystem handelt, hat Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit und den CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck.<\/p>\n<p>Hunger auf der Welt ist aber meiner Ansicht nach weder eine Frage von gentechnisch ver\u00e4nderten Sorten noch von hochtechnisch ausgestatteten Pflanzenfabriken in fensterlosen Geb\u00e4uden. Hunger, Elend und Armut sind eine Folge von Kriegen, Vertreibung, Hass und religi\u00f6sem Wahn und seinen Folgen, Raubbau, Umweltzerst\u00f6rung, Naturkatastrophen, falsch gesetzter Anreize f\u00fcr internationale M\u00e4rkte, Zerst\u00f6rung vorhandener landwirtschaftlicher Strukturen, Infrastrukturvernachl\u00e4ssigung auf dem Land, falsche oder fehlende Nutzung vorhandenen Agrarlandes, mangelnder Berufsausbildung, fehlendem Gesundheitssystem, Epidemien, fehlender Aufkl\u00e4rung und falscher oder gar keiner Familienpolitik und Familienplanung, fehlender Investitionen in nachhaltige Landwirtschaft, Verteilungsprobleme, Ignoranz und Gleichg\u00fcltigkeit Nichtbetroffener und vielem mehr. Daran muss geforscht und gearbeitet werden.<\/p>\n<p>Unternehmen versprechen gerne das Blaue vom Himmel, um ihre Produkte zu verkaufen oder von der Politik gef\u00f6rdert zu werden, und Wissenschaftler wollen sich auf ihrem Forschungsgebiet einen Namen machen. Die Politik darf sich von deren Argumenten nicht einlullen lassen, sondern muss kritische Distanz wahren und daf\u00fcr sorgen, dass (auch) den wahren Ursachen auf den Grund gegangen wird und nachhaltige L\u00f6sungen gesucht werden und entsprechend Mittel und Ressourcen in die richtigen Bahnen lenken.<\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrende Informationen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.news.cornell.edu\/stories\/2014\/02\/indoor-urban-farms-called-wasteful-pie-sky\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Indoor urban farms called wasteful, &#8218;pie in the sky&#8216;<\/a> (Cornell Chronicle)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/sustainable-business\/2015\/apr\/10\/indoor-farming-makes-no-economic-environmental-sense\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Indoor Farming makes no economic and environmental sense<\/a> (Michael Hamm in The Guardian)<br \/>\noder ausf\u00fchrlicher<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.fcrn.org.uk\/fcrn-blogs\/michaelwhamm\/feeding-cities-indoor-vertical-farms\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Feeding Cities \u2013 with Indoor Vertical Fams?<\/a> (Food Climate Research Network)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/web-japan.org\/trends\/lifestyle\/lif050317.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Underground Urban Farms<\/a> (Trends in Japan)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ingenieur.de\/Branchen\/Elektro-Elektronikindustrie\/Gemueseanbau-in-japanischen-Hightech-Fabriken\">Gem\u00fcseanbau in japanischen High-Tech-Fabriken<\/a> (ingenieur.de)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/verbrauchermeinung.blogspot.de\/2014\/07\/pflanzenfabriken-urbaner-gartenbau.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pflanzenfabriken &#8211; eine Variante des Urbanen Gartenbaus <\/a>(Verbrauchermeinung)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.welthungerhilfe.de\/hunger.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hunger und Ern\u00e4hrungssicherung<\/a> (Welthungerhilfe)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Technologien und Industriezweige stellen sich gerne als einzig m\u00f6gliche L\u00f6sung eines Menschheitsproblems dar: Monsanto &amp; Co. wollen uns gr\u00fcne Gentechnik als Mittel gegen den Hunger in der Welt verkaufen und auch der Hype um Indoor und Vertical Farming gr\u00fcndet &hellip; <a href=\"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/machen-pflanzenfabriken-sinn\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[58,120,476],"tags":[209,479,157,224,480],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3774"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3774"}],"version-history":[{"count":23,"href":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3774\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12370,"href":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3774\/revisions\/12370"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}