{"id":4161,"date":"2016-03-07T22:26:25","date_gmt":"2016-03-07T21:26:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/?p=4161"},"modified":"2024-01-03T11:04:56","modified_gmt":"2024-01-03T10:04:56","slug":"un-artenvielfalts-gremium-bestaeuber-ernsthaft-bedroht-was-koennen-wir-tun","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/un-artenvielfalts-gremium-bestaeuber-ernsthaft-bedroht-was-koennen-wir-tun\/","title":{"rendered":"UN-Gremium f\u00fcr Artenvielfalt: Best\u00e4uber ernsthaft bedroht. Was wir tun k\u00f6nnen."},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" style=\"float: right; border: none; padding: 5px;\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/6713cf8dd9e542328d47e96337418fe2\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"><b>Die Natur arbeitet in vielerlei Hinsicht f\u00fcr uns \u2013 wenn wir sie lassen: \u00dcber Dreiviertel der Weltnahrungsmittel sind ganz oder teilweise auf eine Best\u00e4ubung durch Insekten oder andere Tiere angewiesen. Aber die sind zunehmend gef\u00e4hrdet &#8211; \u00fcber 40 Prozent der wirbellosen Best\u00e4uberarten (das sind Insekten, Spinnentiere etc.) sind sogar vom Aussterben bedroht -, so das Ergebnis einer zweij\u00e4hrigen Studie \u00fcber Best\u00e4uber, Best\u00e4ubung und Lebensmittelproduktion eines Gremiums der Vereinten Nationen (United Nations, UN) f\u00fcr Artenvielfalt. \u201eOhne Best\u00e4uber k\u00f6nnten sich viele von uns nicht mehr an Kaffee, Schokolade, \u00c4pfel und Anderem unseres allt\u00e4glichen Lebens erfreuen&#8220;, sagt Dr. Simon Potts, einer der beiden Studienleiter und Professor f\u00fcr Artenvielfalt und Dienstleistungen der Natur an der University of Reading (Vereinigtes K\u00f6nigreich).<\/b><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-4163\" src=\"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Bestaeuber-Sonnenblume-mit-Hummeln.jpg\" alt=\"Sonnenblume-mit-Hummeln\" width=\"420\" height=\"281\" srcset=\"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Bestaeuber-Sonnenblume-mit-Hummeln.jpg 420w, http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Bestaeuber-Sonnenblume-mit-Hummeln-300x201.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/p>\n<p>77 Experten aus aller Welt, darunter auch vier deutsche Wissenschaftler, haben zwei Jahre lang 3000 wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Best\u00e4uber sowie auch Informationen \u00fcber einheimische beziehungsweise \u00f6rtlich \u00fcbliche Methoden von \u00fcber 60 Regionen der Welt gesichtet, ausgewertet und gemeinsam einen Bericht \u00fcber die Bedeutung der Best\u00e4ubung und dem Zustand der Best\u00e4uber verfasst. Ende Februar 2016 ver\u00f6ffentlichte eben dieses UN-Gremium mit Namen Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES, zu Deutsch: Internationale Wissenschaft-Strategie-Plattform f\u00fcr Biodiversit\u00e4t und \u00d6kosystemdienstleistungen) in Kuala Lumpur (Malaysia) die Ergebnisse als den ersten Biodiversit\u00e4tsbericht, und der dreht sich speziell um die Lage der Best\u00e4uber. Der Bericht soll Politikern helfen, Entscheidungen auf Basis zuverl\u00e4ssiger Daten zu treffen. Er ist aber auch interessant f\u00fcr alle an der Natur interessierten Menschen einschlie\u00dflich der G\u00e4rtner, Selbstversorger und Hobbyg\u00e4rtner.<\/p>\n<p><b>Immer mehr Best\u00e4uberarten weltweit sind von der Ausl\u00f6schung bedroht und das gef\u00e4hrdet die Existenzen von Millionen von Menschen und die Erzeugung von Nahrungsmitteln im Werte von Hunderten von Milliarden Dollar. Doch es gibt noch Wege aus der Krise.<\/b> <strong>So lautet das Ergebnis der zweij\u00e4hrigen Studie zusammengefasst.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Best\u00e4ubung \u2013 um was es geht<\/strong><\/p>\n<p><i>Sehet die V\u00f6gel unter dem Himmel an: Sie s\u00e4en nicht, sie ernten nicht &#8230;<\/i>. Man sollte das Matth\u00e4us-Evangelium nicht so verstehen, dass V\u00f6gel oder andere Tiere nicht arbeiten. Tats\u00e4chlich erbringen die Natur und ihre Bestandteile sehr wohl Leistungen, die uns zugute kommen und denen man sogar einen monet\u00e4ren Wert zuordnen kann. (Und V\u00f6gel s\u00e4en sehr wohl, wenn sie unverdaute Samen ausscheiden).<\/p>\n<p>Eine sehr wichtige Leistung der Natur ist die Best\u00e4ubung. Auf eine Best\u00e4ubung durch Tiere sind viele Frucht-, Gem\u00fcse-, Samen-, N\u00fcsse und \u00d6lpflanzen angewiesen \u2013 viele von ihnen sind \u00fcbrigens sehr wichtig f\u00fcr die Versorgung von Mensch und Tier mit Vitaminen, Mineralien, sekund\u00e4ren Pflanzenstoffen. Au\u00dferdem sind sie eine wichtige Existenzgrundlage vieler Menschen in Entwicklungsl\u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>Zu den Best\u00e4ubern geh\u00f6ren beispielsweise<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Insekten (Wildbienen, Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Fliegen, Wespen, K\u00e4fer etc.),<\/li>\n<li>V\u00f6gel (Kolibris),<\/li>\n<li>S\u00e4ugetiere (Flederm\u00e4use)<\/li>\n<li>und andere.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie best\u00e4uben Wildpflanzen und Kulturpflanzen \u2013 also Nahrungspflanzen, Futterpflanzen, Bioenergiepflanzen, Faserpflanzen, Heilpflanzen und Baumaterialien.<\/p>\n<p><strong>Welchen Wert hat die Arbeit der Best\u00e4uber?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Dreiviertel (75 Prozent) der Welt-Nahrungsmittelernte ist ganz oder teilweise von einer Best\u00e4ubung abh\u00e4ngig.<\/li>\n<li>Zwischen 235 und 577 Milliarden US-Dollar betr\u00e4gt der Wert der j\u00e4hrlichen Ernte weltweit, die von Best\u00e4ubern abh\u00e4ngig ist.<\/li>\n<li>In den letzten 50 Jahren ist das Volumen der landwirtschaftliche Produktion, die von der Best\u00e4ubung durch tierische Best\u00e4uber abh\u00e4ngig ist, um 300 Prozent gestiegen.<\/li>\n<li>Fast 90 Prozent der Wildblumen sind von tierischen Best\u00e4ubern in irgendeiner Weise abh\u00e4ngig.<\/li>\n<li>Honigbienen produzieren 1,6 Millionen Tonnen Honig pro Jahr.<\/li>\n<li>Best\u00e4uber haben neben der \u00f6konomischen, auch eine soziale und kulturelle Bedeutung.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zahlen und Fakten zur Bedrohung<\/strong><\/p>\n<p>So ist laut UN-Artenvielfalts-Studie die Lage:<\/p>\n<ul>\n<li>16,5 Prozent der Best\u00e4uberarten aus dem Unterstamm der Wirbeltiere (V\u00f6gel, S\u00e4ugetiere) sind vom Aussterben bedroht. Bei r\u00e4umlich isolierten Arten sind es bis zu 30 Prozent.<\/li>\n<li>Bis \u00fcber 40 Prozent der Best\u00e4uberarten aus dem Unterstamm der wirbellosen Tiere (Insekten, Spinnentiere) \u2013 besonders Bienen und Schmetterlinge &#8211; stehen vor dem Aussterben \u2013 das ergeben regionale und nationale Erhebungen, es gibt keine global fl\u00e4chendeckenden Daten.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Ursachen der Bedrohung von wilden Best\u00e4ubern<\/strong><\/p>\n<p><small>Anzeige<\/small><br \/>\n<!-- START ADVERTISER: Woodstore24 DE\/AT from awin.com --><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.awin1.com\/cread.php?s=3398570&amp;v=48707&amp;q=466026&amp;r=548507\" rel=\"sponsored\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.awin1.com\/cshow.php?s=3398570&amp;v=48707&amp;q=466026&amp;r=548507\" border=\"0\"><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><!-- END ADVERTISER: Woodstore24 DE\/AT from awin.com --><\/p>\n<p>Das sind laut UN-Artenvielfalts-Studie die Ursachen:<\/p>\n<ul>\n<li>Umwandlung der Landnutzung (<em>Erg\u00e4nzung:<\/em>Verlust an nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4umen durch Stra\u00dfenbau, St\u00e4dtebau etc.),<\/li>\n<li>intensive Landbewirtschaftung (<em>Erg\u00e4nzung:<\/em> Monokulturen lassen kaum Platz f\u00fcr Feldraine mit Saumbiotopen\/Lebensr\u00e4ume f\u00fcr N\u00fctzlinge aller Art, die Pflege der Bodenfruchtbarkeit und der Bodenlebewesen wird meist vernachl\u00e4ssigt),<\/li>\n<li>Pestizideinsatz,<\/li>\n<li>Verdr\u00e4ngung durch fremde Arten,<\/li>\n<li>Krankheiten und Sch\u00e4dlinge sowie der<\/li>\n<li>Klimawandel (der Klimawandel f\u00fchrt zu Ver\u00e4nderungen in der Verteilung der nat\u00fcrlichen Best\u00e4uber und der Pflanzen, die von ihnen abh\u00e4ngen).<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Was sagt die UN-Artenvielfalts-Studie zu Pestiziden, gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen (GMO), Agrarsysteme?<\/strong><\/p>\n<p>Die Erhebung fand heraus, dass Pestizide, einschlie\u00dflich der Neonicotinoide, die Best\u00e4uber weltweit bedrohen, auch wenn der Langzeiteffekt immer noch unklar ist. Eine Pionierstudie im Feldanbau zeigte, dass das gepr\u00fcfte Neonicotioid einen negativen Effekt auf Wildbienen hatte, doch die Wirkung auf Honigbienen aus Bienenhaltung war weniger eindeutig.<\/p>\n<p>Genetisch ver\u00e4nderte Feldpflanzen, die gegen Unkr\u00e4uter tolerant sind, werden eher negativ bewertet: Gr\u00e4ser und Wildkr\u00e4uter, die Nahrung f\u00fcr die Best\u00e4uber bieten, werden wegen ihnen weggespritzt (<em>Erg\u00e4nzung:<\/em> statt alternativer Ma\u00dfnahmen wie mechanische Unkrautbek\u00e4mpfung, Abflammen, Mischkultur etc.).<\/p>\n<p>Umgekehrt k\u00f6nnten gegen Sch\u00e4dlinge resistente, gentechnisch ver\u00e4nderte Feldpflanzen laut der Studie theoretisch den Druck auf die Best\u00e4uber verringern, wenn dann weniger gespritzt wird. Allerdings wei\u00df man \u00fcber die subletalen (Wirkungen unterhalb der t\u00f6dlichen Dosis) und indirekten Auswirkungen auf die Best\u00e4uber wenig.<\/p>\n<p>Die Best\u00e4uber sind auch dadurch gef\u00e4hrdet, dass so viele Praktiken, die auf indigenem oder lokalem Wissen basierten, verloren gehen. Dazu geh\u00f6ren traditionelle Pflanzenbaumethoden, Landschafts- und Gartenpflege und kulturelle Beziehungen.<\/p>\n<p><strong>\u201eObwohl wir noch nicht alles \u00fcber Best\u00e4uber wissen, gibt es doch genug Hinweise, dass wir etwas tun m\u00fcssen\u201c, sagt Prof. Dr. Vera Lucia Imperatriz-Fonseca, ebenfalls Studienleiterin und Senior Professor an der University of S\u00e3o Paulo (Brasilien).<\/strong><\/p>\n<p><strong>Handlungsempfehlungen zur F\u00f6rderung der Best\u00e4ubervielfalt<\/strong><\/p>\n<p>Die von der Studie empfohlenen und unten aufgelisteten Ma\u00dfnahmen lassen sich auch gut im Garten, im Urban Gardening und \u00fcberall sonst umsetzen.<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00f6rderung der nachhaltigen Landwirtschaft, die zu einer Diversifizierung der landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4che f\u00fchrt und die \u00f6kologische Prozesse in die Nahrungsmittelproduktion integriert:\n<ul>\n<li>Artenvielfalt f\u00f6rdern durch Bewahrung oder Schaffung von entsprechenden Lebensr\u00e4umen in der landwirtschaftlichen und der st\u00e4dtischen Landschaft,<\/li>\n<li>Bew\u00e4hrte Anbaumethoden nutzen (<em>Erg\u00e4nzung:<\/em> Hobbyg\u00e4rtner k\u00f6nnte diesbez\u00fcglich interessieren: <a href=\"http:\/\/www.gartensaison.de\/html\/mischkultur.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mischkultur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.gartensaison.de\/html\/grundungung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gr\u00fcnd\u00fcngung<\/a>, <a href=\"http:\/\/gartensaison-gartentipps.blogspot.de\/2015\/10\/was-nach-tomaten-anbauen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Was nach Tomaten anbauen<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.tinto.de\/tipps\/pflanzen-fur-nutzlinge\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pflanzen f\u00fcr N\u00fctzlinge im Garten<\/a>),<\/li>\n<li>Austausch und Zusammenwirken von Wissenschaft und einheimischen bzw. lokalen Wissenstr\u00e4gern,<\/li>\n<li>Weitergabe und Austausch von Wissen zwischen Anbauern, Wissenschaftlern, Industrie, Gemeinden und \u00d6ffentlichkeit,<\/li>\n<li>Reduzierung der Pestizide durch bessere Ausbringung (Reduzierung der Abdrift) und Anwendung alternativer Ma\u00dfnahmen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Verbesserungen bei der Bienenhaltung (fr\u00fchere und bessere Krankheits- bzw. Befallsdiagnosen und Behandlungen) und Auflagen beim Bienenhandel und der Standortver\u00e4nderungen von Bienenv\u00f6lkern.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Weitere Erkenntnisse aus der Best\u00e4uberstudie<\/strong><\/p>\n<p>Eine stabile Befruchtung ist dann am besten gew\u00e4hrleistet, wenn es viele verschiedene Best\u00e4uberarten gibt \u2013 selbst dann, wenn es einen gezielten Einsatz von Imker-Honigbienen gibt, denn die wilden Best\u00e4uber veranlassen die Honigbienen, schneller zum n\u00e4chsten Baum zu wechseln, wodurch die Best\u00e4ubung besonders gut wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Ernte am besten ist also Best\u00e4uber-Multikulti: wilde Best\u00e4uberarten und domestizierte Bienen. \u00dcbrigens, ist laut Studie global zwar die Zahl der Bienenst\u00f6cke in den letzten 50 Jahren gestiegen, aber in Europa und Nordamerika sind sie weniger geworden.<\/p>\n<p><b>Auch interessant<\/b><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3956140605\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3956140605&amp;linkCode=as2&amp;tag=tipsntopicvoneva\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Global Gardening.<br \/>\nBio\u00f6konomie &#8211; neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft?<\/a>*<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" style=\"border: none !important; margin: 0px !important;\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=tipsntopicvoneva&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3956140605\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\"><br \/>\nChristiane Grefe<br \/>\nVerlag Antje Kunstmann<br \/>\nISBN: 978-3-9561-4060-0<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3956140605\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3956140605&amp;linkCode=as2&amp;tag=tipsntopicvoneva\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3956140605&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=tipsntopicvoneva\" alt=\"\" border=\"0\"><\/a><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" style=\"border: none !important; margin: 0px !important;\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=tipsntopicvoneva&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3956140605\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\"><\/p>\n<p>* Werbelink zu Amazon.de&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was ist die IPBES eigentlich?<\/strong><\/p>\n<p>Im April 2012 wurde ein unabh\u00e4ngiges internationales Gremium mit Namen Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES), zu Deutsch: Internationale Wissenschaft-Strategie-Plattform f\u00fcr Biodiversit\u00e4t und \u00d6kosystemdienstleistungen, geschaffen, welches den weltweiten Zustand der Biodiversit\u00e4t (Artenvielfalt), der \u00d6kosysteme und die Dienstleistungen, die diese erbringen, feststellen soll &#8211; \u00e4hnlich wie es das Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC, in Deutschland bekannt als Weltklimarat, f\u00fcr das Klima tut. IPBES ist f\u00fcr alle Mitgliedstaaten der UN offen.<\/p>\n<p><small>Anzeige<\/small><\/p>\n<p><!-- START ADVERTISER: P\u00f6tschke DE from awin.com --><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.awin1.com\/cread.php?s=2426542&amp;v=14237&amp;q=367219&amp;r=548507\" rel=\"sponsored\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.awin1.com\/cshow.php?s=2426542&amp;v=14237&amp;q=367219&amp;r=548507\" border=\"0\"><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><!-- END ADVERTISER: P\u00f6tschke DE from awin.com --><\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ipbes.net\/article\/press-release-pollinators-vital-our-food-supply-under-threat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pollinators Vital to Our Food Supply Under Threat<\/a> (IPBES, Englisch)<\/li>\n<li>Best\u00e4uber gesucht, Fritz Haberkuss, DIE ZEIT, 3. M\u00e4rz 2016, S. 32<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Natur arbeitet in vielerlei Hinsicht f\u00fcr uns \u2013 wenn wir sie lassen: \u00dcber Dreiviertel der Weltnahrungsmittel sind ganz oder teilweise auf eine Best\u00e4ubung durch Insekten oder andere Tiere angewiesen. 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