Erfahrungsbericht: Ich war einmal dicker

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              Ich war einmal dicker


Erfahrung von Eva 2000 (1)

Ich mach hier mal den Anfang und interviewe mich sozusagen selbst:

Eva vorher - Februar/März 97
vorher

Eva nachher - August 99
nachher

  • Gab es einen Auslöser, warum Sie Gewicht verlieren wollten? Was war das? (z. B. gesundheitliche Probleme, Sie wollten jemand bestimmten gefallen, jemand hat sie geärgert oder anderes)

    Ein Auslöser für mich war der Tod meiner alleinlebenden Tante. Sie starb zwar schlank, aber einsam, ihre einzigen Ansprechpartner die letzten Jahre waren mitleidige Verwandte gewesen. Ihr Tod war Anlaß mein eigenes Leben zu überdenken, was ich wollte und was nicht. Ich wusste plötzlich, dass ich nicht "versehentlich" ein ungewolltes Leben leben wollte und plötzlich wäre es vorbei und ich hätte mich nicht "verwirklicht", wäre nicht so, wie ich sein könnte, wenn ich meine Ziele höherstecken würde. Ich setzte mir verschiedene Ziele, wie ich leben und wer ich sein wollte. Zu den äußeren Zielen gehörte, schlanker zu werden (damit ich mich selbst wieder schön finden konnte) und mehr Sport zu treiben. Aber ich wollte fröhlicher sein und mehr Humor haben, Schwäche zeigen lernen, kontaktfreudiger sein usw. Darauf wollte ich hinarbeiten. Außerdem hatte ich mich online verliebt. Ich wollte diesem Mann unbedingt gefallen, wenn wir uns träfen, aber ich war so dick und schwerfällig in den letzten 3 Jahren geworden, dass ich mich selbst nicht mochte. Auf der Beerdigung der Tante fasste ich den Entschluss, meinem Leben in mehr als einer Hinsicht eine neue Richtung zu geben, mein Leben in die Hand zu nehmen - bevor es zu spät sein würde. Sicher spielte auch mein bevorstehender vierzigster Geburtstag eine Rolle.


  • Was ging während des Abnehmens in Ihrem Kopf vor, wie motivierten Sie sich kurzfristig, entsprechende Maßnahmen durchzuführen? Hatten Sie beispielsweise abschreckende Visionen, freuten Sie sich auf etwas? An was dachten Sie, was fühlten Sie?

    Ich sah mein Ziel,  genauer: Ich sah mich bereits am Ziel, so wie ich es haben wollte. Ich konzentrierte mich auf das Ziel und freute mich drauf: Wie toll ich aussehen und wie wunderbar ich mich fühlen würde, dass ich ein gutes Gewissen meiner Gesundheit und meinem Körper gegenüber haben würde, ich sah vor meinem geistigen Auge, wie auch andere mich bewundernd anschauen würden, dass ich meinem Geliebten gefallen würde, wie schön ich mich anziehen könnte und wie sexy ich aussehen würde (als Mollige - mein Ziel war nicht dünn zu werden, sondern nur nicht mehr so dick und viel beweglicher und fitter zu sein).

  • Wie motivieren Sie sich das neue Gewicht zu halten?

    Ich freue mich über das, was ich erreicht habe, mache es mir bewußt. Und ich denke mit Schrecken daran, wie ich aussah und wieviel schlechter ich mich damals fühlte als jetzt.

  • Wenn Sie sich vorstellen, Sie hätten wieder das alte Gewicht, welche Empfindungen haben Sie dabei?

    Daran zu denken ist schrecklich. Aber ich will nie wieder zulassen, dass ich kurzfristigen, vermeintlichen Genüssen eine höhere Priorität einräume als meiner Gesundheit und meinem Wohlfühlen und auch meinem Aussehen.

  • Welche Methoden benutzten Sie zur Gewichtsreduktion (z. B. Ernährungsumstellung, Diät, Mentaltraining, Akupunktur, Sport)

    1. Ich informierte mich über die Wirkung von Nahrungsmitteln auf meinen Körper, welches Nahrungsmittel tut mir wirklich gut und dann trainierte ich meine innere Einstellung zu Nahrungsmitteln und Verhaltensweisen entsprechend meiner Entscheidung um.
    2. Ernährungsumstellung (fettarme Vollwertkost, sehr viel Rohkost und Obst).
    3. Sport (regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, alles per Fahrrad erledigen, Schwimmen, Bewegung im Alltag - soviel wie möglich)
    4. Ich lernte gute Gefühle mit den neu gewählten Verhaltensweisen und Nahrungsmitteln zu verbinden

  • Welche Methoden wenden Sie an, das neue Gewicht zu halten?

    Regelmäßige Bewegung. Umgestellte Ernährung beibehalten. Wenn ich 1 - 2 kg zunehme, dann ersetze ich einen Teil der kalorienhaltigeren Nahrungsmittel (Brot, Nudeln usw.) wieder durch mehr Gemüse und Rohkost. Bewußter leben: Wenn ich merke, dass Essen mir in bestimmten Situationen etwas gibt, was nichts mit Nahrung und "normalem" Genuß zu tun hat, versuche ich eine andere Lösung oder eine weniger dickmachende Ersatzhandlung zu finden (Sport, Entspannungsübungen, Suppe essen, Tee oder Kaffee langsam und mit Genuss trinken usw.

  • Wie oft wiegen oder messen Sie sich?

    täglich oder alle 2 Tage morgens

  • Worin sehen Sie für sich persönlich die Vorteile Ihres geringeren Gewichtes?

    ich fühle mich schöner, bin beweglicher, fühle mich leistungsfähiger, bin stolz auf mich und was ich geschafft habe für meine Gesundheit, Wohlfühlen und mein Aussehen. Außerdem tun mir die neuen Verhaltensweisen auch in anderer Hinsicht gut: Ich kann  z. B. mit Sport meine Stimmung und meine geistige Fitness positiv beeinflussen. Es gibt mir ein Gefühl der Zufriedenheit, wenn ich meinem Körper Gutes tue.

  • Beschreiben Sie das Gefühl, es geschafft zu haben!

    Das Gefühl ist wunderbar. Ich freue mich jeden Tag daran. Für mich war es wie eine Häutung. Es geht bei mir auch mit anderen persönlichen Veränderungen einher. Es hat mir gezeigt, dass man nicht in allem dem Schicksal oder seiner Sucht ausgeliefert ist, dass man sein Leben in die Hand nehmen kann, dass es von Erfolg gekrönt ist, nach persönlicher Verbesserung zu streben.

    Eva


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         © Eva Schumann,
Freising

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