Erfahrungsbericht: Ich war einmal dicker
              Ich war einmal dicker


Erfahrung von Maria 

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem Sommer 2001 habe ich 20 (!!!) Kilo abgenommen. Nachfolgend beschreibe ich, wie ich's angestellt habe:

Ich bin 160 cm klein. Von zierlicher Statur war ich noch nie, ich habe kräftige Gelenke, die auf einen schweren Knochenbau hindeuten. Im Sommer 2001 brachte ich 79,5 Kilo auf die Waage - da habe ich die Notbremse gezogen. Am Anfang habe ich nachgedacht (nachdenken ist ja nie verkehrt *grins*), wo die Fettpolster auf meinen Hüften herkommen könnten. Fettarm gekocht habe ich schon immer, es mussten also die versteckten Fette und die Süßigkeiten sein.

Ich habe folgerichtig begonnen, ganz konsequent und ohne Ausnahme fettarme (maximal 30% Fett i. Tr.) Käse- und Wurstsorten zu kaufen. Auf Süßigkeiten zu verzichten kam überhaupt nicht in Frage, aber statt einer halben oder sogar einer ganzen Packung Mon Cheri habe ich es bei einem 5er-Pack bewenden lassen, und habe gemerkt, dass das auch reicht. Dafür habe ich jedes Stück davon wirklich genossen. Zusätzlich habe ich mit Sport begonnen. 2 Mal pro Woche habe ich den Fernseher angemacht, mich auf das Trimm-Rad gesetzt und in gemächlichem Tempo losgelegt. Schluß war erst, wenn die Digitalanzeige 500 verbrannte Kalorien anzeigte, das dauert bei mir 62 bis 78 Minuten. Anschließend mache ich Dehnübungen für die Beine und die Taille, und zum guten Schluß kommen die Bauchübungen - situps. Anfangs habe ich 3 x 40 Stück gemacht. Nach 10 Stück lag ich japsend auf dem Rücken und kam nicht mehr hoch. ÄCHZ!!! Kurze Pause, und weiter ging's. Inzwischen schaffe ich 3 x 90 Stück, begnüge mich aber mit 3 x 80 Stück, mit einer kurzen Pause nach jedem Durchgang.

Die haben gewirkt, zum ersten Mal im Leben habe ich sichtbare Bauchmuskeln bekommen. Statt Schlabbershirts und -hosen trage ich jetzt bauchfreie Tops, Miniröcke und Shorts. Und ich sehe sogar gut darin aus - der reine Wahnsinn!!! Für mich hat sich durch die Gewichtsreduktion eine Menge geändert. Mir gefällt mein Spiegelbild, und immer, wenn ich an einem Spiegel vorbeikomme, lächele ich mir selber zu und platze förmlich vor Stolz, denn ich hab's ganz allein geschafft. Zugegeben, Konsequenz ist eine meiner Stärken, und die hat mir bei der Prozedur sehr geholfen. Ich habe langsam abgenommen, dafür aber später auch nicht wieder zugelegt, Geduld zahlt sich also aus. Den Sport habe ich beibehalten, der gehört jetzt zu meinem Leben, und er scheint mir und meiner Figur gut zu tun. Ich fühle mich schön, das ist ein unbeschreibliches und wunderbares Gefühl, welches zu kennen ich jeder Frau (und auch jedem Mann) wünschen würde.

Viel Erfolg wünsche ich jedem, der mit seinem Gewicht kämpft. Nicht lockerlassen, ihr könnt es schaffen!

Mit freundlichen Grüßen,

Maria Wohlfromm

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© Eva Schumann,
Freising 2003

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