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Die Kündigung

Die Kündigung: meine Geschichte - ein Beispiel

Ich kam an einem trüben Novembermontag um acht Uhr morgens ins Büro. Ich schmiss den Computer an. Ah, ein Eintrag in meinem elektronischen Kalender von der Sekretärin des übernächsten Chefs meines Chefs.

 

In diesem Riesenunter-
nehmen ist der Chef vom Chef vom Chef von oben in der Hierarchie aus gesehen sehr weit unten wie ein Staubkörnchen mit einer kleinen anhängenden Staubmilbenhierarchie, aber von uns aus - den Milben der Milben - so weit weg wie einer der Monde des Jupiter, bedauerlicherweise mit mehr nachweisbarem Einfluss auf uns. Also, reserviert hatte sie, die Sekretärin des Chefs vom Chef vom Chef, in meinem Kalender fünfzehn Minuten, nämlich von 10 Uhr bis 10.15 Uhr. Im Betreff des Eintrags stand mein Name (woran wollte sie mich damit erinnern?), bei Ort stand eine dreistellige Ziffer, die mit der Zimmernummer des Chefs vom Chef vom Chef übereinstimmte. Ich bestätigte den Termin mit einem Mausklick.

Wow, ich kriege eine Audienz!, strahlte ich alle in meiner Umgebung an.

Nun, die Vorfreude auf die Audienz hielt bis 9.42 Uhr. Denn dann informierte mich mein erschütterter Chef, dass er gerade eben von seinem Chef, welcher von dessen Chef ... jedenfalls hatte ein Manager ein paar Etagen höher im Alleingang entschieden, dass ich gehen musste und das würde ich gleich offiziell erfahren.

Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses

Nun, der Chef vom Chef vom Chef verlor ein paar kurze Worte, bevor er mir ein Schreiben überreichte: Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses. Die Vertreterin der Personalabteilung nickte dazu freundlich im Takt. Ja ja, die schweren Zeiten, das liebe Geld. Und es hat auch nichts mit Ihnen oder Ihrer Leistung zu tun.

Die Kündigung meines Arbeitsverhältnisses seitens meines Arbeitgebers war die Stunde Null für mich und ich war hin- und hergerissen zwischen Wut und Enttäuschung. Ich überspielte vor mir und vor den Kollegen, was ich da an Schmerz einer Abgewiesenen, Angst, Unsicherheit, Verletztheit fühlte. Aber dann kam ich nach Hause und ich fiel in ein großes Loch. Wie sollte es weitergehen? Warum ich? Warum war all meine Freude an der Arbeit und mein Fleiß einfach weggewischt worden? Ich litt, ich bekam Migräne und Bauchschmerzen. Ich meldete mich krank und heulte mich zwei Tage zu Hause aus.

 

Und wie war Ihre Entlassung?

Ist es Ihnen auch so oder so ähnlich ergangen? Hat man Sie mit falschen Versprechungen, die man später nicht halten wollte oder konnte, in die Firma gelockt? Hat man Sie rausgeekelt, in eine Auffanggesellschaft gesteckt oder einfach vor die Tür gesetzt? Wie ist man mit Ihnen als Mensch umgegangen? Hat man Ihre Leistung für die Firma einfach „übersehen“? Haben Sie gekämpft oder sich gleich in Ihr Schicksal ergeben? Wie sind Sie mit diesem Erlebnis fertig geworden? Schreiben Sie Ihre Erfahrungen ins Forum.

 

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