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Bewerbungsgespräch

Optimale Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch/Vorstellungsgespräch - beste Chancen auf den neuen Job

(aus Endlich arbeitslos. Wie ich eine Kündigung als Chance begreife. Lara B. Schreiber, W. Bertelsmann Verlag ISBN 978- 3-7639-3499-7)

Wer es geschafft hat und zu einem Vorstellungsgespräch/Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, kann seine Chancen auf eine Einstellung wesentlich verbessern, indem er sich gut auf dieses spezielle Bewerbungsgespräch bei dieser speziellen Firma vorbereitet. Das kostet etwas Zeit, aber es lohnt sich. Zeigen Sie Ihre Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft und Kompetenz und überzeugen Sie Ihr Gegenüber mit professionellem Auftreten davon, dass Sie der/die Richtige für den Job sind. Das sollten Sie zur Vorbereitung tun:

  • Den Anfahrtsweg und die Anfahrtszeit zum Bewerbungsgespräch  vorher auskundschaften, damit Sie dann am Tag der Bewerbung auch wirklich pünktlich erscheinen.
  • Lesen Sie noch einmal die Stellenbeschreibung und auch Ihr Bewerbungsschreiben durch. Drucken Sie sie eventuell zum Mitnehmen aus.
  • Falls Sie Ihre ausführliche Bewerbungsmappe noch nicht per Post oder Internet übermittelt haben, nehmen Sie sie mit zum Gespräch, um sie dort zu überreichen. Außerdem einen ordentlichen Block/ Bogen Papier und neuen Bleistift/Kuli raussuchen. Alle Unterlagen in eine ansehnliche Aktentasche, Mappe  o. ä. packen.
  • Kleidung und Auftreten für das Vorstellungsgespräch sollten Sie sorgfältig planen. Sehen Sie sich im Geiste aus der Sicht der neuen Firma - was passt zu der neuen Stelle? Eher ein klein wenig schicker als später im Arbeitsalltag anziehen. Die Schuhe sollten frisch geputzt und nicht abgelatscht sein. Nicht zu lässig, aber auch nicht overdressed, ist die Devise. Und Sie sollten sich in der Kleidung noch wohl und wie Sie selbst fühlen - wenn es geht, wie Ihr zuversichtliches, starkes Selbst.
  • Körpersprache und Tonfall machen etwa 91 % des Eindrucks bei einem Vorstellungsgespräch aus - der Einfluss des Gesprächsinhalts wird dagegen von Bewerbungstrainern mit nur etwa 9 % angegeben. Doch jemand, der sich inhaltlich gut vorbereitet hat, hat auch ein viel sichereres, selbstverständlicheres Auftreten, weiß von was gesprochen wird und kommt dadurch besser an. Zeigen Sie sich interessiert und engagiert - auf eine unaufdringliche, natürliche Art.
  • Informationen über die Firma, die Abteilung und die neue Aufgabe sollten Sie rechtzeitig recherchieren und eventuell ein paar Stichpunkte auswendig lernen.
  • Wenn man weiß, dass eine bestimmte Fertigkeit Voraussetzung für die neue Stelle ist, fühlt man sich besser, wenn man diese Fertigkeit vorher zu Hause ein wenig übt, so dass man sagen kann: Ja, damit bin ich vertraut. Taucht im Bewerbungsgespräch eine Anforderung auf, von der Sie keine Ahnung haben, ist es aber keine Schande zu sagen: Dies speziell kenne ich zwar nicht, aber ich lerne sehr schnell, habe schon etwas Ähnliches gemacht und bin sicher, dass ich auch dies sehr schnell lernen kann.
     
  • In einem Bewerbungsgespräch muss man meist seinen beruflichen Werdegang in einigen Sätzen erzählen. Machen Sie sich daher am besten vorher eine Liste Ihrer berufliche Stationen und überlegen Sie, wie Sie sie bei diesem speziellen Arbeitgeber vorbringen möchten. Es ist gut, wenn man diese Vorstellung zu Hause ein paar Mal übt (eventuell auch in einer Fremdsprache, falls man damit rechnen muss, sich in der Fremdsprache vorzustellen - die entsprechenden Redewendungen und Berufsbezeichnungen unbedingt vorher raussuchen). Beim Üben sollte man darauf achten, an welchen Stellen man leicht ins Labern kommt und Dinge sagt, die man gar nicht erzählen will (zum Beispiel, weil sie gar nicht auf diese Stelle passen, zu persönlich sind oder sie Sie sonstwie ungünstig darstellen). Solange üben, bis man über die Laberstellen hinweg kommt.
  • Denken Sie daran, Sie wollen in dem Bewerbungsgespräch auf Ihre guten Seiten aufmerksam machen und der Lebenslauf (auch der schriftliche) sollte darauf hingetrimmt sein, die Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen hervorzuheben, die zu der gewünschten Stelle passen. Den Rest lässt man weg, weil es niemanden interessiert.
  • Überlegen Sie sich drei positive Eigenschaften, die Sie vorbringen könnten, wenn Sie danach gefragt werden, z. B. Verantwortungsbewusstsein, Mitarbeiter gut motivieren können, in Teams harmonisierend wirken. Ihre Beispiele sollten zu der ausgeschriebenen Stelle passen.
  • Überlegen Sie sich drei (nicht allzu) negative Eigenschaften, die Sie vorbringen könnten, falls Sie danach gefragt werden. Diese sollten sich aber auch positiv auslegen lassen können (in diesem speziellen Job). Zum Beispiel können Sie sagen: Ich bin manchmal etwas ungeduldig. Ich möchte meine Arbeit immer schnell (aber natürlich auch gut) erledigen. Um dies zu erreichen, arbeite ich zwar schnell und konzentriert. Aber ich muss mich dann auch mal regelrecht zwingen loszulassen und Pause zu machen. In diesem Beispiel ist die Ungeduld mit Fleiß und Verantwortungsgefühl gepaart. (Ungeduld wäre aber nicht gut zu erwähnen, wenn Sie sich für einen Job bewerben, bei dem es vor allem auf Sorgfalt ankommt, z. B. bei einem Chirurg).
  • Warum sollten Sie für die Stelle ausgesucht werden? (Was hat die Firma davon?) Überlegen Sie, was Sie in zwei bis drei Sätzen auf diese Frage antworten könnten.

Zum Inhaltsverzeichnis vom “Endlich arbeitslos” - Buch.

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Sie auch nach Ihren Gehaltsvorstellungen gefragt. Um eine Zahl parat zu habe, müssen Sie vorher recherchieren, was jemand mit Ihren Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt “wert” ist. Entweder gibt man beim Gespräch ein Jahresgehalt an oder ein Monatsgehalt und dazu die Anzahl der Monate (13 Monate) und je nach Position auch die Anzahl der Stunden pro Woche und die Zahl der Urlaubstage. Wenn man weit auseinanderklafft, kann man sich flexibel zeigen (z. B. sich auch bei einem niedrigeren Einkommen noch interessiert zeigen, wenn dafür die Fahrkosten übernommen werden o. ä.).

 

 

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