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Und was jetzt?
Ich hatte meine Arbeit wirklich gerne gemacht. Ich war stolz, als ich dafür ausgewählt wurde. Ich arbeitete mich schnell ein. Ich lief mit großen, vor Stolz glänzenden Augen in mein erstes Team-Meeting. Ich fühlte mich wichtig und ich lieferte gute Ergebnisse. Trotzdem wollten sie mich nicht mehr. Falsch! Trotzdem wollte mich einer aus dem Management, der nicht die leiseste Ahnung von mir hatte, nicht mehr. Jemand, der von Mitarbeiterführung keine Ahnung hat. Weh tut es trotzdem.
Ich bin der Meinung, es sollte nicht jeder für sich alleine leiden. Schließen wir uns zusammen, schimpfen wir zusammen, tauschen wir uns aus, diskutieren wir, helfen wir uns gegenseitig. Machen wir das Beste aus unserer Situation. Posten Sie doch Ihre Geschichte im Erfahrungsaustauschforum. Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen. Das geht auch anonym bzw. mit Pseudonym.
Wie werden Sie mit der Situation fertig?
Meine “Heilungsschritte” umfassten das Folgende:
- Ich habe mich mehrere Tage zu Hause eingesperrt und ausgeheult.
- Ich habe so vielen Leuten wie möglich von meiner “Freisetzung” erzählt.
- Meine Empfindungen niedergeschrieben.
- Meine Wut genutzt, um mich innerlich von der alten Stelle zu lösen.
- Mir die positiven Aspekte des Jobverlustes bewusst gemacht. (Unglaublich: Bald war ich froh!)
- Mir einen Wochenplan gemacht, um die Zeit ohne Arbeit möglichst gut zu nutzen, damit mir neben der Arbeitssuche genügend Freizeit für Hobbys, Fortbildung, Inspirationen blieb.
- Mein Selbstbewusstsein neu aufgebaut (u. a., indem ich mir meine Kenntnisse, Stärken, Erfahrungen bewusst machte).
- Überlegungen zu meinen Talenten, Prioritäten, zu meinem persönlichen Lebenssinn angestellt.
- Mir überlegt, was ich aus der Erfahrung der Kündigung lernen könnte.
- Schließlich stand die Entscheidung an, in welche Richtung ich gehen wollte, wofür ich kämpfen wollte.
Zur Auswahl stehen grundsätzlich: - Karriere fortsetzen im gleichen Bereich (zurück ins Rat Race) - einen anderen Beruf suchen, (lernen) und ausüben - sich selbstständig machen (Existenzgründung) - Auszeit nehmen (Sabbatical) - komplettes Aussteigen (Rente, um die Welt segeln, in ein Zenkloster o. Ä.) - Entwicklungshilfe - Auswandern - (Anheuern als Söldner)
- Finanzplan gemacht, Einsparmöglichkeiten gesucht.
Auf all die obigen Schritte und Aspekte bin ich im Buch detaillierter eingegangen, sodass auch andere sie nachvollziehen können. Außerdem werden die folgenden Themen angesprochen:
- Wie man mit der Situation klarkommt
- Tipps zur Jobsuche und zum Bewerben (z. B. Bewerbungsgespräch vorbereiten)
- Tipps zur Existenzgründung
- Tipps zum Aussteigen
Schreiben Sie Ihre persönlichen Tipps zur “Selbsttherapie” und zu anderen Aspekten des Arbeitsloswerdens, Existenzgründung, Sabbatical, Aussteigen usw. ins Forum.
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