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Geld verdienen mit der Homepage
Affiliate Programme, Partnerprogramme
Tipps, Tricks, Fallen

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6.

Geld verdienen mit der Homepage - Möglichkeiten, die jedermann nutzen kann. Aber was ist dabei zu beachten?

Partnerprogramme/Werbepartner-Programme  Vorsicht Fallen  Lohnt sich der Aufwand?  
Fazit  Tipp zum Schluss

Geld verdienen mit der Homepage ist möglich - über Werbung (Affiliate Programme, Partnerprogramme) - doch muss man, um online mit Werbung Geld verdienen, ein Gewerbe anmeldenWer eine Homepage hat und mit viel Sorgfalt Wissen und Erfahrungen zusammengetragen und ins Internet gestellt hat, fragt sich, ob Geld verdienen mit der Homepage möglich ist. Die Antwort lautet: Ja, ist es - z. B. mit Werbung auf der Webseite (statische Homepage oder Blog). Es gibt Partnerprogramme, die direkt von Firmen (z. B.  Amazon) angeboten werden und Werbeprogramm-Plattformen (Affiliate-Programme), die Webseitenbetreiber (Publisher) mit den Werbetreibenden (potenzielle Werbepartner/Werbekunden) zusammenbringen. Bei anderen, wie zum Beispiel Google, kann man sich dem Werbenetzwerk (Google Adsense) anschließen. 

Möglichkeiten, mit Werbung auf der Homepage Geld zu verdienen, sind also da und stehen jedem offen. Aber der Aufwand lohnt sich nicht in jedem Fall und das Geld ist selten leicht verdient. Hier werden einige Partnerprogramme/Affiliate-Programme  etc. vorgestellt, mit denen Sie online mit Werbung Geld verdienen können - mit meinen subjektiven Erfahrungen und Bewertungen.

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Partnerprogramme/Werbepartner-Programme

Amazon Partnerprogramm (amazon PartnerNet)
Geld verdienen mit der Homepage auf Basis einer Werbe-Provision

Eines der ältesten Partnerprogramme (Affiliate-Programme), mit dem man bereits seit Jahren - auch als kleiner Homepagebetreiber - online mit Werbung Geld verdienen kann, ist das Amazon-Partnerprogramm (amazon PartnerNet). Als Amazon-Partner setzen Sie Links von Ihrer Webseite zu Amazon. Diese Links können aus dem Text heraus oder an ein Banner o. ä. Werbemittel gekoppelt sein - die Werbemittel können Sie sich als Partner von Amazon in allen möglichen Größen generieren lassen, was sehr einfach ist. Sie kopieren dann den Code und fügen ihn auf Ihrer Webseite an der von Ihnen gewünschten Stelle in den Quelltext ein. Klickt ein Kunde auf einen dieser Links, landet er bei Amazon - je nachdem, was sie ausgesucht haben, auf einer Produktseite, Suchergebnisseite, Aktionsseite o. ä. Kauft der Besucher nach dem Klick bei Amazon ein, dann erhalten Sie eine Provision. Die Provisionshöhe ist allerdings gedeckelt und der Prozentsatz der Provision erhöht sich gestaffelt (je höher der Umsatz, desto höher der Prozentsatz für die Provision) - d. h., erfolgreiche, stark besuchte Webseiten werden besonders belohnt. Die Einnahmen, die Sie erhalten, heißen Werbekostenerstattung bzw. Werbekostenrückerstattung. Sie können als Amazon-Partner auf einzelne Produkte, spezielle Seiten, Suchergebnisse oder jede andere Seite bei Amazon verlinken. Sie können (Banner-)Links und Widgets erstellen, z. B. selbst aktualisierende Banner, Karussels, Diashows, Empfehlungen, Suchergebnisse mit integriertem Suchfeld und vieles mehr. Sie können auch einen eigenständigen Online-Shop aus Amazon-Artikeln erstellen und in Ihre Website integrieren.

Meiner Erfahrung als kleiner Webseitenbetreiber nach ist Amazon ein sehr angenehmer Werbepartner. Man kann auswählen, was und wie man es bewirbt - ständig werden neue Produkte aufgenommen und neue Werbemittel entwickelt, die man einbauen und so etwas Abwechslung auf seine Seiten bringen kann. Die Abrechnungen sind übersichtlich und die Zahlungen erfolgen zuverlässig. 

Dennoch habe ich den Eindruck, dass es immer schwieriger wird, mit der Amazon-Partnerschaft Geld zu verdienen - das ist aber möglicherweise themen- und konkurrenzabhängig (früher war ich beispielsweise Vorreiter bei Garten-, Geld- und Gesundheitsthemen, heute ist die Konkurrenz sehr groß). Außerdem muss man einiges an Pflegearbeit/-zeit investieren, um die Werbung auf allen Seiten einigermaßen aktuell zu halten. Positiv ist, dass man inzwischen fast alles bei Amazon kaufen und damit als Webseitenbetreiber bewerben kann und dass Amazon bei Kunden einen sehr guten Ruf hat und die sich freuen, alles über eine Plattform kaufen zu können. Positiv sind auch die vielen attraktiven Werbemittel sowie die Statistiken, mit denen man analysieren kann, was funktioniert und was nicht. Allerdings merke ich, dass die Seitenbesucher von den tollen Werbemitteln nicht so beeindruckt sind, wie ich: Sie klicken am liebsten auf handverlesene Einzeltitellinks, die gut zum Thema passen - und die einzubauen und aktuell zu halten, macht viel Arbeit.

Google Adsense
Geld verdienen mit der Homepage bei Werbe-Einnahmen pro Klick (dynamisch)

Auch Google unterstützt das Geld verdienen mit der Homepage (und natürlich mit großen, professionellen Websites) und hat dafür Google Adsense geschaffen. Über die Teilnahme am Google Adsense Programm gehört man zum Google Display-Netzwerk. 

Bei Google Adsense bestimmen Sie die Art der Werbeeinblendung (Text-Anzeigen, grafische Einblendungen oder beides), die Größe, die Farben (nur bei Text-Anzeigen) und wo Sie die Werbeanzeige hinsetzen. Mit ein paar Klicks ist der Code auf der Google-Adsense-Partnerseite generiert, den Sie dann an der passenden Stelle Ihrer Webseite in den Quelltext einfügen. Google scannt die Webseite und blendet automatisch zum Inhalt passende Werbung ein, wenn sie aufgerufen wird. Je nach Ihren Einstellungen werden nicht nur zu Ihrem Inhalt passende Anzeigen gezeigt, sondern auch solche, die zum Profil des Besuchers passen (wenn Google den Benutzer erkennt und ein Profil gespeichert hat, so dass personalisierte Werbeeinblendungen und Suchergebnisse möglich sind). Google kann natürlich nur Anzeigen einblenden, wenn auf der anderen Seite (Google Adwords u. a.) entsprechende Werbetreibende (Advertiser) sind, die passende Produkte, Webseiten etc. bewerben wollen. Für Klicks auf die von Google eingeblendete Werbung erhalten Sie Einnahmen (Achtung: Sie dürfen nicht selbst klicken und selbstverständlich keinesfalls das Klicken irgendwie manipulieren, sonst droht Ausschluss aus dem Partnerprogramm Google Adsense). Wie viel Geld ein Klick bringt, hängt davon ab, wie die "Auktion" zwischen den Werbetreibenden für das dazugehörige Keyword in diesem Moment ausgefallen ist (daher "dynamisch"). Dementsprechend können die Preise, die über Klicks generiert werden themen- bzw. keyword-abhängig völlig unterschiedlich sein und sich auch sehr schnell ändern.

Meiner Erfahrung nach ist das Google-Adsense-Partnerprogramm aus verschiedenen Gründen auch für kleine und mittlere Webseiten mit nicht allzu hohen Besucherzahlen empfehlenswert, z. B. weil die Vergütung pro Klick erfolgt (und nicht erst bei Kauf von oder Teilnahme an irgendwas) - allerdings müssen Ihre Seiten/Artikel für Ihr Thema (Keywords) einigermaßen weit oben in den Suchmaschinenergebnissen gelistet sein, sonst lohnt es sich nicht. Sehr hilfreich sind die Google-Webmaster-Tools und das Google-Keyword-Tool. Noch besseren Einblick erhält man aber mit dem Google-Keyword-Tool, wenn man sich bei Google Adwords einloggt. Damit Sie überprüfen können, ob sie online mit Werbung Geld verdienen und mit welchen Anzeigen wie viel, bietet Google Adsense natürlich Statistiken, mit denen man analysieren kann, welche Themen/Keywörter funktionieren u. ä. Zudem kann man das Google-Adsense-Konto auch mit Google Analytics koppeln und noch mehr Analysen durchführen - die zusätzlichen kostenlosen Statistikerhebungsmöglichkeiten von Google Analytics sind sehr gut - allerdings ist zu beachten, dass der Code, der dazu eingebaut werden muss, nicht den Datenschutzanforderungen entspricht (doch gibt es inzwischen Möglichkeiten ihn zu anonymisieren). Google bietet Webinare für Google Adsense an, was die Einarbeitung vereinfacht, aber auch Zeit erfordert.

Was ich mir manchmal wünschen würde, ist mehr Abwechslung seitens der Werbetreibenden, denn wenn alle Webseiten, die auf ein bestimmtes Keyword passen, über Wochen die gleichen Einblendungen haben (wenn der Höchstbietende immer der gleiche ist und der seine Werbung nicht variiert), gehen die Klickraten der wiederkehrenden/thementreuen Besucher und damit die Vergütung in den Keller. Manchmal bin ich auch frustriert, wenn völlig unpassende Werbung oder manchmal auch bizarre oder schlechte Werbung eingeblendet wird (wenn ein Werbender auf die entsprechenden Keywords bietet). Google macht einem zwar mit den dynamischen Werbeeinblendungen das Leben leicht, trotzdem muss man immer wieder kontrollieren, was da eingeblendet wird und völlig unpassende Werbetreibende herausnehmen (dazu bietet Google Adsense Möglichkeiten).

Affiliate-Plattformen (zum Beispiel Affilinet)
Geld verdienen mit der Homepage bei Einnahmen pro erfolgreichem Kundenkontakt, pro Verkauf

Affiliate-Programme (Werbeprogramme) auf entsprechenden Plattformen sind ein Teil des Online-Marketings (Affiliate Marketing). Der Webseiten-Betreiber ist der "Publisher" - er publiziert interessante Inhalte und baut die Werbung ein. Die Werbetreibenden sind die "Advertiser" oder "Merchants", sie stellen die Werbemittel zur Verfügung und haben eine Vergütungsstruktur o. ä. aufgesetzt - manche Firmen machen das selbst, andere lassen sich von einer Agentur, die auf Affiliate Marketing spezialisiert ist, vertreten. Affilinet, Affiliando  u. a. stellen die Plattform zur Verfügung, über die Publisher und Werbetreibende zusammenkommen. Einmal bei Affilinet, Affiliando o. anderen Affiliate-Plattform registriert, kann man sich unkompliziert für die Programme der einzelnen Firmen bewerben. Die Zusage kommt i. d. R. innerhalb von ein bis zwei Arbeitstagen. Ab dann hat man Zugriff auf die Werbemittel, die teilweise wirklich sehr attraktiv sind (Beispiel Pagepeel: Die Fensterecke rechts oben sieht wie ein umgeknicktes Blatt aus, welches man mit der Maus aufziehen kann. Nachtrag: So attraktiv ich es auch fand, den Seitenbesuchern entging die Werbung meist, so dass ich sie wieder entfernt habe). Je nach Programm gibt es pro qualifiziertem Kundenkontakt (Pay-per-Lead: z. B.: Kunde klickt und gibt seine Daten für ein Gewinnspiel oder einen Newsletter an) oder pro Verkauf (Pay-per-Sale, PPS) eine festgesetzte Vergütung. Pro-Klick-Vergütungen (Pay-per-Click, PPC) oder Vergütung pro Seitenaufruf (Pay-per-View, PPV) werden leider kaum noch angeboten.

Das Affiliate-System ist sehr gut nutzbar und es ist schön, dass man sich aus einem Pool von Advertisern/Merchants und deren Werbemitteln aussuchen kann, was am besten passt. Unangenehm für den Publisher ist, dass manchmal Advertiser ausscheren oder Aktionen canceln oder dass Angebote auslaufen, was einigen Pflegeaufwand nach sich ziehen kann. 

Meiner Erfahrung nach sind die Vergütungssysteme Pay-per-Lead und Pay-per-Sale für kleine Webseiten mit niedrigen bis mittleren Abrufzahlen nicht grundsätzlich empfehlenswert - zumindest in meinem Fall (mit mehreren kleinen spezialisierten Websites) hat sich der Aufwand auf den meisten Seiten und in vielen Themenbereichen finanziell nicht annähernd gelohnt. Da es i. d. R. keine Vergütung pro Seitenaufruf (PPV) oder pro Klick (PPC) mehr gibt, trägt der Publisher das ganze Abbruchrisiko, obwohl er auf den weiteren Prozess keinerlei Einfluss hat. Meiner Erfahrung nach lohnt sich der Aufwand nur auf gut besuchten Seiten/Blogartikeln, wenn die Werbung auch wirklich sehr gut zur Zielgruppe des Inhaltes (Content) passt, die Werbemittel sehr ansprechend und die Vergütung auch sehr gut ist. Meine Erfahrungen stammen überwiegend aus meiner langjährigen Partnerschaft mit Affilinet, und den noch kürzeren Partnerschaften mit Affiliando und Zanox.

Werbeverträge direkt oder über Agenturen
Geld verdienen mit der Homepage bei der direkten Vermarktung ("Vermietung") von Werbeplatz

Man kann Firmen, die zum Webseiten-Thema passen, ansprechen/anschreiben und ihnen direkt Werbeplatz auf den Seiten anbieten ("Direktmarketing", Werbeplatz-Direktvermarktung). Oft passiert es umgekehrt: Man wird als Webseiten-Besitzer bzw. Webseiten-Betreiber von Firmen oder deren Online-Marketing-Agenturen angesprochen und um ein Angebot gebeten. Denkbar sind natürlich Vergütungen abhängig davon, wie oft die Seite mit der Werbeeinblendung angeschaut wird (per View), pro Klick etc., aber falls die andere Seite nicht ein vertrauenswürdiges Partnerprogramm mit Statistikmöglichkeiten zur Verfügung stellt, ist es Ihr Risiko, die entsprechenden Statistiken (vertrauenswürdig und rechtssicher) zu liefern, denn sonst können Sie nicht abrechnen.

Meiner Erfahrung nach ist es daher für einen kleineren Webseitenbetreiber oder Blogger am besten, wenn er/sie eine Art zeitbasierten Werbeplatz-Mietvertrag ausmachen kann - z. B.: Die Platzierung eines Banners an eine bestimmte Stelle kostet einen vorgegebenen Betrag pro Monat. Damit sich der Aufwand für das Einbauen, Ausbauen, Rechnungschreiben etc. lohnt, sollte eine Mindestlaufzeit ausgemacht werden und eine Kündigungsfrist, ansonsten verlängert sich die Laufzeit automatisch um einen bestimmten Zeitraum. Oder man bietet Staffelpreise an abhängig von der Laufzeit. Weitere Kriterien für die Preisgestaltung sind die Werbequalität der Seite (Pagerank, Seitenaufrufe pro Monat etc.), welche Art Werbung (Textlink, Banner, Pop-up etc.) gewünscht wird, wo auf der Seite die Werbung platziert wird usw.  

Bei Blogs werden von Agenturen häufig Pauschalpreise (Werbung dauerhaft einbauen, einmal abrechnen) angeboten - oft zu schlechten Konditionen. Eine Schwierigkeit sehe ich in der der Vereinbarung "auf Dauer" oder "für immer". Was ist, wenn ich die Domain verkaufen oder umstrukturieren möchte, oder dies meine Erben tun wollen, wenn ich sterbe?

Ansonsten kann diese direkte Art der Werbepartnerschaft für beide Seiten sehr erfolgreich sein. Für den Webseitenbetreiber ist sie meist fairer, denn sie ist die einzige (außer Pro-Seitenaufruf-Vergütung, die kaum noch angeboten wird), bei dem auch der Webseitenbetreiber für die Marken-/Image-Bewerbung belohnt wird, ohne dass geklickt oder gekauft wurde.

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Geld verdienen mit der Homepage - Vorsicht Fallen!

Die Einnahmen, die Sie mit Werbung auf Ihren Internetseiten erzielen, sind gewerbliche Einnahmen - Sie müssen ein Gewerbe anmelden und Sie müssen die Einnahmen versteuern, wenn Sie nicht Ärger mit dem Finanzamt etc. bekommen wollen. Sie verlieren außerdem den "private Homepage-Status" und spätestens jetzt müssen Sie gesetzliche Vorschriften wie z. B. die Impressumspflicht beachten. Außerdem sollten Sie sich mit weiteren gesetzlichen Vorgaben auseinandersetzen: Beispielsweise muss Werbung als solche gekennzeichnet sein und vom redaktionellen/journalistischen Content getrennt sein. Und Sie sollten sich bewusst sein, dass ein Konkurrent Sie bei wettbewerbsrechtlichen Verstößen abmahnen kann. Im Falle der Direktvermarktung von Werbeplatz müssen Sie außerdem in der Lage sein, eine Rechnung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zu schreiben. Alles was man noch nicht kann, kann man lernen - es kostet halt etwas Zeit.

Übrigens: Minderjährige benötigen, um einen Gewerbeschein beantragen zu dürfen, eine Ermächtigung des gesetzlichen Vertreters (Erlaubnis der Eltern) und das Einverständnis des Vormundschaftgerichtes. Das Vormundschaftgericht will wissen, ob er/sie reif genug ist und die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt.

Geld verdienen mit der Homepage - lohnt sich der Aufwand überhaupt?

Ob sich der Aufwand lohnt, hängt von den möglichen Werbeeinnahmen ab. Da wiederum kommt es u. a. auf die Zahl der Seitenabrufe an - wenn die nicht durch vorheriges Networking oder andere Maßnahmen einigermaßen hoch sind, sollten Sie etwas davon verstehen, wie man sie verbessert, also z. B. von folgenden Themen des Online-Marketings: Suchmaschinenoptimierung, PR-Arbeit, Pressearbeit (freie Presseportale, Print-Medien). Manche Webseitenbesitzer holen sich auch mit Google Adwords o. a. kostenpflichtigen Suchmaschinen-Marketing-Möglichkeiten Besucher auf die Webseite, denen sie dort Produkte (z. B. über Amazon oder einem anderen provisionsbasierten Partnerprogramm) anbieten - das lohnt sich nur, wenn die Kosten niedriger als die Einnahmen sind.

Sich in diese Themen einzuarbeiten macht Spaß, aber ist auch sehr zeitaufwändig. Darüber hinaus erfordert es Experimentierfreude und eine hohe Frusttoleranz, wenn die Maßnahmen nicht gleich fruchten - und das passiert häufig. Und außerdem: Die Konkurrenz schläft nicht.

Es gibt auch Faktoren, auf die man keinen Einfluss hat: Zum Beispiel wenn - bei automatisch generierten Werbeeinblendungen - diese nicht attraktiv sind und dann niemand darauf klickt. Man kann das zwar ein wenig beeinflussen, indem man seine Webseiten oder Blogartikel beispielsweise für Google Suche/Google Adsense präziser auf Keywörter optimiert oder gewisse Internetadressen blockt, aber manchmal ist eben der Höchstbieter bzw. seine Werbung zum Thema doch nicht das, was meinen Seitenbesucher anspricht und dann klickt er/sie nicht (Google Adsense), oder er klickt zwar, aber er kauft nicht (bei provisions- oder salesbasierten, selbst optimierenden Einblendungen). Ob sich der Aufwand lohnt, hängt auch vom speziellen Partnerprogramm (per Klick-, per Sale-/Lead-Provision) und der Höhe der Vergütung ab.

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Geld verdienen mit der Homepage - Fazit

Online Geld mit der Homepage zu verdienen, ist nur in seltenen Fällen leicht verdientes Geld (das gilt natürlich auch für Blogs) - es kostet Zeit und Nerven. Meiner Meinung nach lohnt sich der Aufwand nur, wenn jemand Spaß daran hat, sich mit den Themen Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Internetrecht auseinanderzusetzen, und bereit ist, die nötige Zeit zu investieren. 

Am fairsten bezahlt wird der Webseitenbetreiber/Publisher meiner Erfahrung nach, wenn er Werbeplatz direkt an ein Unternehmen oder seine Agentur vermieten kann. Doch solche Werbepartner, die auch gut bezahlen, findet man nur, wenn man hohe Seitenabrufzahlen und/oder ein gutes Google Ranking (und/oder Google Pagerank) vorweisen kann. 

Eine gute Wahl ist ansonsten auch Google Adsense. Bei meinen Webseiten (viele verschiedene Themenwebseiten und -blogs) komme ich pro 100 Werbeeinblendungen (also Seitenaufrufe von mit Werbung bestückten Seiten) bei manchen Themen auf 3,6 Klicks und eine Google Adsense Klickpreis von 11 Cent pro Klick. Bei anderen  Themen sind es 2,34 Klicks pro 100 Werbeeinblendungen und ein Klickpreis von 0,75 Euro pro Klick. Doch leider kommen auf die "teuren" Themen wesentlich weniger Besucher als auf die weniger teueren. 

Beispielsrechnung:
Wie viele Besucher benötigt man monatlich auf der Homepage für 1.000 Euro Einnahmen mit Google Adsense?

Geht man von einem Thema aus, das einen Klickpreis von durchschnittlich 0,16 Euro erzielt, dann benötigt man 6.250 Klicks um auf 1.000 Euro zu kommen. Bei einer Klickrate von 3 % benötigt man also 208.333 Besucher.

Wenn pro Sale oder Lead bezahlt wird (wie bei den Affiliate-Plattformen), kann man davon ausgehen, dass auch da von den wenigen klickenden (neugierigen) Besuchern nur ein kleiner Prozentsatz bereit ist, etwas zu kaufen oder an einem Gewinnspiel teilzunehmen - bei meinen Themen lohnt sich der Aufwand finanziell bei vielen Themen nicht, die Einnahmen sind einfach zu gering. Allerdings können zum Thema passende Produktempfehlungen oder Vergleichsrechner dem Kunden durchaus einen Mehrwert bieten und ihn zum Wiederkommen animieren. 

Auch die Amazon-Werbepartnerschaft ist in manchen Themen durchaus lukrativ und sie kann bei handverlesenen Produktangeboten auch eine Webseite aufwerten.

Wer mit seiner Hobby-Webseite Geld verdienen möchte, muss sich meiner Erfahrung nach, um nennenswerte Werbeeinnahmen zu generieren, ein weiteres "Steckenpferd" zulegen - Online-Marketing (Suchmaschinenoptimierung - SEO, ev. Suchmaschinen-Marketing - SEM).

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Geld verdienen mit der Homepage - Tipp zum Schluss

Wenn Sie sich entschließen, Werbung auf Ihren Webseiten zu platzieren, dann achten Sie darauf, dass die Werbung  inhaltlich zu Ihren Seiten passt. Gute Werbung gut platziert kann einen Zusatznutzen bieten. Auch hier gilt auch: Manchmal ist weniger mehr - was nicht einfach ist, wenn so viele attraktive Werbemittel zur Verfügung stehen ;-).

Beispiele:

www.geld-und-boerse-online.de/
www.golfforfun.de


PS: Aktuell teste ich auf einigen Webseiten das freiwillige Bezahlsystem Flattr Flattr this. Bisher mit keinem Erfolg: -> Flattr Erfahrungen.


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© Eva Schumann,
Freising

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