tinto.de - Geldtipps

Geld verdienen mit der Homepage, dem Blog oder Videos

Affiliate Programme, Partnerprogramme, Werbepartner - Tipps, Tricks, Fallen

Tipps zur Monetarisierung von Webseiten/Blogs/Videos auf Basis meiner Erfahrungen mit der Vermarktung von tinto.de und tinto-Projekten. Es sind Möglichkeiten, die jeder nutzen kann. Doch gibt es einiges zu beachten.

-> Partnerprogramme/Werbepartnerprogramme
-> Amazon-Partnerprogramm
-> Google Adsense
-> Affiliate-Plattformen
-> Direkte Werbepartner
-> Vorsicht Fallen
-> Lohnt sich der Aufwand? | Beispielsrechnung
-> Fazit
-> Tipp zum Schluss


Wer eine Homepage, einen Blog oder einen Video-Kanal hat und mit viel Sorgfalt Wissen und Erfahrungen zusammengetragen, aufbereitet und ins Internet gestellt hat, fragt sich, ob damit auch Geldverdienen möglich ist.

Ja, man kann mit Werbung auf Veröffentlichungen Geld verdienen - egal ob es sich um eine statische Homepage-Webseite, einen Blog, eine mit einem anderen (Web-)Content-Management-System erstellten Online-Veröffentlichung oder um einen Video-Kanal handelt.

Bücher
Online Geld verdienen mit Affiliate Marketing*

Erfolgsrezept Internet*

YouTube Videos selber machen für Dummies*

Um mit Werbung Geld zu verdienen, hat man beispielsweise folgende Möglichkeiten:

  • Werbeprogramm-Plattformen (Affiliate-Programme, Affiliate-Marketing-/Affiliate-Plattformen), 
    auf denen Webseitenbetreiber (Publisher) mit den Werbetreibenden (potenzielle Werbepartner/Werbekunden) zusammengebracht werden. Solche Werbeprogramm-Plattformen sind beispielsweise Affili.net, Zanox und Affiliando.
  • Werbenetzwerke wie Google Adsense,
  • Partnerprogramme,
    die direkt von Firmen  angeboten werden - wie beispielsweise das Partnerprogramm von Amazon, 
  • direkte Werbekunden zu suchen
    und an diese bzw. über deren Agenturen Werbeplatz für Banner- oder Textwerbung oder gleich für ganze Artikel (Sponsor Post, Sponsored Post) zeitbasiert zu vermieten oder pauschal zu verkaufen.

Möglichkeiten, mit Werbung auf Veröffentlichungen im Internet Geld zu verdienen, sind also da und stehen jedem offen. Aber der Aufwand lohnt sich nicht in jedem Fall und das Geld ist selten leicht verdient. Hier werden einige Partnerprogramme/Affiliate-Programme  etc. vorgestellt, mit denen Sie online mit Werbung Geld verdienen können - mit meinen subjektiven Erfahrungen und Bewertungen.


Partnerprogramme/Werbepartner-Programme

Affiliate-Plattformen (beispielsweise Affili.net und Zanox)

Geld verdienen mit der Homepage durch Einnahmen pro erfolgreichem Kundenkontakt (ausgefüllter Fragebogen, Premium-Registrierung) oder pro bezahltem Verkauf. Seit einiger Zeit werden auch Vergleichstabellen und selbstoptimierende Anzeigen aus dem Display Network angeboten.

Think Content*

Wordpress Praxishandbuch*

Blog Boosting*

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Affiliate-Programme (Werbeprogramme) auf entsprechenden Internet-Plattformen sind ein Teil des Online-Marketings (Affiliate-Marketing). Der Webseiten-Betreiber oder Blogger wird auf diesen Plattformen "Publisher" genannt, denn er publiziert interessante Inhalte und baut Werbung ein, um seine Website oder den Blog sowie seine Arbeit zu finanzieren ("monetarisieren"). Die Werbetreibenden sind die "Advertiser" oder "Merchants", sie stellen die Werbemittel zur Verfügung und haben jeweils eine Vergütungsstruktur aufgesetzt - manche Firmen machen das selbst, andere lassen sich von einer Agentur, die auf Affiliate-Marketing spezialisiert ist, vertreten.

Affili.net, Zanox, Affiliando und andere stellen solche Affiliate-Plattformen zur Verfügung, über die Publisher und Werbetreibende zusammenkommen. Einmal bei einer Affiliate-Plattform registriert, kann man sich unkompliziert für die Programme der einzelnen Firmen bewerben. Die Zusage vom Werbetreibenden oder seiner Agentur kommt dann innerhalb von ein bis zwei Arbeitstagen. Ab da hat man Zugriff auf die Werbemittel des Unternehmens.

Das Programm jeder der werbenden Firmen hat seine eigene Vergütungsstruktur. Je nach Programm gibt es eine Vergütung pro qualifiziertem Kundenkontakt (Pay-per-Lead: z. B. Kunde klickt und gibt seine Daten für ein Gewinnspiel oder einen Newsletter an) oder pro Verkauf (Pay-per-Sale, PPS). Pro-Klick-Vergütungen (Pay-per-Click, PPC) oder Vergütung pro Seitenaufruf (Pay-per-View, PPV) werden leider kaum noch angeboten. Die Vergütungen, die für einen Publisher auflaufen, werden vom Plattformbetreiber aufsummiert, und - wenn sie vom Merchant bestätigt wurden (abzüglich der Rücksendungen o. Ä.) - beim Erreichen eines vorgegebenen Mindestbetrages beim nächsten monatlichen "Zahltag" an den Publisher in der Regel per Überweisung abgeführt.

Die Werbemöglichkeiten über die Affiliate-Plattform wurden in den letzten Jahren erheblich erweitert. So bieten sie teilweise neben den direkten Werbemitteln einzelner Firmen inzwischen auch die Möglichkeit, Vergleichstabellen sowie selbstoptimierende Anzeigen eines Display Networks einzubauen. Vergleichstabellen bieten den Webseitenbesuchern interessante Informationen als Übersicht und zum Vergleich. Selbstoptimierende Anzeigen aus einem Pool von Werbetreibenden erleichtern dem Publisher die Arbeit erheblich.

Video Marketing*

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Das Affiliate-System finde ich persönlich insgesamt sehr gut nutzbar und auch die Werbemittel vieler Unternehmen auf diesen Plattformen werden immer attraktiver und vielseitiger - nicht nur von der optischen Attraktivität her, sondern auch hinsichtlich der Anwendung. Es ist schön, dass man sich aus einem Pool von Advertisern/Merchants und deren Werbemitteln aussuchen kann, was am besten passt.

Unangenehm für den Publisher kann es sein, wenn werbetreibende Firmen/Advertiser ausscheiden, Aktionen stornieren oder Angebote auslaufen lassen - das kann für den Publisher bei direkten Werbemitteln einigen Pflegeaufwand nach sich ziehen, denn er muss die betroffenen Webseiten identifizieren und die Werbung austauschen.

Meiner Erfahrung mit Affilinet nach sind die auf den Affiliate-Plattformen stärker vertretenen Vergütungssysteme Pay-per-Lead und Pay-per-Sale für kleine Webseiten mit niedrigen Abrufzahlen eher nicht empfehlenswert. Bei diesen trägt der Publisher das ganze Abbruchrisiko, obwohl er auf den weiteren Prozess keinerlei Einfluss hat. Und von den wenigen Seitenbesuchern klickt nun mal nur ein kleiner Prozentsatz auf die Werbung und nur ein kleiner Prozentsatz von diesen kauft dann auch tatsächlich etwas. In meinen ersten Jahren hat sich der Aufwand für die Affiliate-Werbung kaum gelohnt und lohnt sich bei manchen Projekten bzw. manchen Themen immer noch nicht. Für kleine Projekte mit niedrigen Besucherzahlen scheint mir die Vergütung pro Seitenaufruf (PPV) oder pro Klick (PPC) besser.

Meiner Erfahrung nach lohnt sich Affilinet-Werbung:

  • auf gut besuchten Homepages oder Blogs,
  • wenn die Werbung sehr gut zur Zielgruppe des Inhaltes (Content) passt,
  • die Werbemittel sehr ansprechend und die Vergütung sehr gut ist (letzteres ist aber abhängig von Thema und Merchant).

Praxisorientiertes Online-Marketing*

Erfolgreich auf YouTube*

Social Media Marketing 2016*

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Meine Erfahrungen mit Affiliate-Marketing stammen überwiegend aus meiner langjährigen Partnerschaft mit Affilinet und den kürzeren Partnerschaften mit Affiliando und Zanox. Mit den neuen Werbemitteln, Vergleichstabellen und selbstoptimierenden Anzeigen aus einem Display-Netzwerk, habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht.


Amazon Partnerprogramm (amazon.de PartnerNet)

Geld verdienen mit der Homepage/dem Blog/dem Video-Kanal auf Basis einer Werbe-Provision

Eines der ältesten Partnerprogramme (Affiliate-Programme), mit dem man bereits seit vielen Jahren auch als kleiner Homepagebetreiber online mit Werbung Geld verdienen kann, ist das Amazon-Partnerprogramm (amazon.de PartnerNet). Leider macht sich Amazon in Deutschland teilweise unbeliebt (Stichworte: Arbeitskonditionen der Picker und Packer, Marktmachtausnutzung bei den Konditionen beispielsweise gegenüber Verlagen oder anderen Anbietern, Steuervermeidungsstrategien, Verlagerung deutscher Auslieferungslager nach Polen). Das kann theoretisch auch auf den Publisher negativ zurückfallen oder eventuell zu Umsatzeinbußen führen.

Als Amazon-Partner setzt man Links von der eigenen Webseite zu Amazon. Diese Links können aus dem Text heraus oder an ein Banner oder ein anderes Werbemittel gekoppelt sein - die Werbemittel kann man sich als Partner von Amazon in allen möglichen Größen generieren lassen, was sehr einfach ist. Man kopiert den Code und fügt ihn auf der eigenen Webseite/dem Blog oder einer Videobeschreibung an der gewünschten Stelle in den Quelltext bzw. Beschreibungstext ein. Klickt ein Kunde auf einen dieser Werbemittel-Links, landet er bei Amazon - je nachdem, was man ausgesucht hat, beispielsweise auf einer Produktseite, Suchergebnisseite oder Aktionsseite. Kauft der Besucher nach dem Klick bei Amazon ein, erhält man eine Provision. Die Höhe der Provision hängt seit dem 1. Oktober 2014 von der Produktgruppe ab - von 1% bei TV-Geräten bis 10% bei Bekleidung und Schmuck. (Die Deckelung wurde eingestellt und es gibt auch keine nach Umsatz gestaffelten Provisionssätze mehr - alle Partnerprogramm-Teilnehmer werden gleich behandelt).


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Die Einnahmen, die man erhält, heißen Werbekostenerstattung bzw. Werbekostenrückerstattung. Man kann als Amazon-Partner (Banner-/Text-) Links und Widgets erstellen, Letztere sind (selbstaktualisierende) Banner, Karussels, Diashows, Empfehlungen, Suchergebnisse mit integriertem Suchfeld und vieles mehr. Sie können auf Webseiten/Blogs und auf mobilen Webseiten/Blogs eingesetzt werden.

Meiner langjährigen Erfahrung als kleiner Webseitenbetreiber und Bloggerin nach ist Amazon in mancher Hinsicht ein sehr angenehmer Werbepartner: Man kann auswählen, was und wie man es bewirbt - ständig werden neue Produkte aufgenommen und neue Werbemittel entwickelt, die man einbauen und so etwas Abwechslung auf seine Seiten bringen kann. Allerdings merke ich, dass die Seitenbesucher von den tollen Werbemitteln oft nicht so beeindruckt sind, wie ich: Sie klicken bei mir am liebsten auf handverlesene Einzeltitellinks mit Bild, die gut zum Thema passen - und die einzubauen und aktuell zu halten, macht viel Arbeit.

Die Abrechnungen von Amazon sind übersichtlich und die Zahlungen erfolgen zuverlässig. Es gibt auch Statistiken, mit denen man analysieren kann, was funktioniert und was nicht. Diese Statistiken könnten allerdings inzwischen transparenter, besser verständlich und moderner (bessere Sortierfunktionen etc.) sein.


Amazon-Partnerschaft wird unattraktiver? Das sehe ich inzwischen wieder anders.

Meinem langjährigen Eindruck nach, war es schwieriger geworden, mit der Amazon-Partnerschaft Geld zu verdienen - das war in meinem Fall zwar zum Teil themen- und mitbewerberzahlabhängig (früher gab es wenige Publisher mit Informationen zu Garten-, Geld- und Gesundheitsthemen, heute ist die Mitbewerber-/Publisherzahl sehr groß), aber es lag auch an den sich immer wieder ändernden, teilweise ungerechten Provisionsregeln von Amazon, die den Publisher - also uns Blogger und Seitenbetreiber - meinem persönlichen Eindruck nach zunehmend außen vor ließen. Das hat sich aber mit den neuen Richtlinien verbessert.

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Seit ich meine wichtigsten Webseiten auf responsive gestellt habe und dabei auch alle Werbemittel erneuert habe - wobei ich auch Amazon.de eine neue Chance gab - läuft es mit den Werbeeinnahmen über Amazon.de wieder viel besser.

Positiv aus Publisher-Sicht ist, dass Amazon inzwischen fast alles anbietet und man als Webseitenbetreiber mit verschiedenen Themen alle Themen theoretisch über ein Werbepartnerprogramm bewerben kann. Außerdem genießt Amazon bei Kunden immer noch einen sehr guten Ruf hinsichtlich Kundenservice und Zuverlässigkeit. Aus Kundensicht spielt meinem Eindruck nach aber nicht mehr die große Rolle, dass man alles bei Amazon kaufen kann, da der Versand oft von Drittanbietern durchgeführt wird, was dann mehrfache Versandkosten zur Folge haben kann.

Wer als Publisher Vorbehalte hat, das amerikanische Unternehmen Amazon als Partner zu bewerben, weil es sich inzwischen von einem überschaubaren innovativen Start-up zum Mega-Unternehmen entwickelt hat, das immer wieder in der öffentlichen Kritik steht (siehe oben) und das natürlich auch ein schwergewichtiger Mitbewerber zu heimischen Online- und stationären Geschäften ist (siehe Online-Shopping oder Offline-Shopping) -, sucht sich andere Partnerschaften oder kombiniert verschiedene Partnerschaften.

Dadurch, dass viele vertraute stationäre Geschäfte und Marken sowie altbekannte Versandhändler nun eigene Online-Shops haben, die eine ähnlich gute Reputation haben, kann man als Kunde - und demzufolge auch als Publisher - auf diese bzw. auf deren Partnerprogramme (direkte oder über Affiliate-Plattformen) - ausweichen.

Die Amazon-Partnerschaft ist nicht nur für Publisher eine Option, mit Werbung Geld zu verdienen, sondern auch für Amazon-Marketplace-Sellers, also Online-Händler (Web Retailer), die über die Amazon-Plattform verkaufen, wenn sie ihre Artikel auch in Blogs oder Ähnlichem vorstellen. Um Amazon-Händler zu sein, muss man nicht einmal selbst Waren einlagern und versenden, wenn man die Waren an Amazon liefern lässt und "Versand durch Amazon" (Fullfillment by Amazon, FBA) nutzt.

Inzwischen ist YouTuben - sowohl aktiv als Video-Blogger (auch Publisher oder Creator genannt) als auch passiv als Video-Konsument - in manchen Kreisen bzw. bei manchen Themen populärer als das alte Bloggen mit Text und Bild bzw. das Bloglesen. Da YouTube zum Google-Imperium gehört, bietet es die Integration von Google Adsense zur Vermarktung an, doch habe ich beobachtet, dass einige Videoblogger ihr Equipment und/oder ihre Fanartikel in der Videobeschreibung auflisten und daneben jeweils einen Werbepartnerlink zu Amazon setzen. So lassen sich auch auf YouTube Amazon-Werbeeinnahmen erzielen. Dabei muss beachtet werden, dass bezahlte Werbung - und dazu gehören auch Werbepartnerlinks - gekennzeichnet werden muss und dass man von Amazon aus verpflichtet ist, seine Werbepartnerschaft öffentlich zu machen (als Zusatz am Ende der Videobeschreibung oder als Teil des Impressums) und natürlich auch die sonstigen Teilnahmebedingungen der Amazon-Partnerschaft zu erfüllen hat.

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Google Adsense (einschließlich Werbung bei YouTube-Veröffentlichungen)

Geld verdienen mit der Homepage bei Werbe-Einnahmen pro Klick (dynamisch)

Auch Google unterstützt das Geldverdienen mit Werbung auf der kleinen Homepage, der großen Unternehmens-Website, dem Blog sowie mit Videos und hat dafür Google Adsense geschaffen. Na ja, es war vermutlich umgekehrt: Auf der Suche nach Plätzen im Internet, auf denen Google Werbung seiner Adwords-Kunden platzieren und damit Geld verdienen kann (außer auf den eigenen Google-Suchergebnisseiten), waren zunächst die Pioniere, also kleine Homepages und Blogs gerade recht. Seit auch die großen Offline-Marken im Internet sind, werden diese besonders für die Teilnahme am Google-Werbenetzwerk hofiert - durch die Machtstellung der Google-Suche sind sogar solche Unternehmen gezwungen mitzumachen, die von Google gleichzeitig nach und nach zurückgedrängt oder zerstört werden - im Sinne von Disruption - wie beispielsweise die Zeitungsverlage.

Über die Teilnahme am Google Adsense Programm gehört man zum Google-Display-Netzwerk - egal ob man ein großer oder kleiner Publisher ist. Bei Google Adsense bestimmt man die Art der Werbeeinblendung (Text-Anzeigen, grafische Einblendungen oder beides), die Größe, die Farben (nur bei Text-Anzeigen) und wo man die Werbeanzeige hinsetzt.

Mit ein paar Klicks ist der Code auf der Google-Adsense-Partnerseite generiert, den man dann an der passenden Stelle der Webseite in den Quelltext einfügen. Google scannt die Webseite und blendet automatisch zum Inhalt passende Werbung ein, wenn sie aufgerufen wird. Je nach den Einstellungen des Publishers sowie den Einstellungen des Webseitenbesuchers werden nicht nur zum Inhalt passende Anzeigen gezeigt, sondern auch solche, die zum Profil des Besuchers passen (wenn Google den Benutzer erkennt und ein Profil gespeichert hat, so dass personalisierte Werbeeinblendungen und Suchergebnisse möglich sind).

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Google kann natürlich nur Anzeigen einblenden, wenn auf der anderen Seite (Google Adwords und dessen Partnernetze) entsprechende Werbetreibende (Advertiser) sind, die passende Produkte, Webseiten etc. bewerben wollen.

Für Klicks auf die von Google eingeblendete Werbung erhält man Einnahmen (Achtung: Man darf nicht selbst klicken und keinesfalls das Klicken irgendwie manipulieren, sonst droht Ausschluss aus dem Partnerprogramm Google Adsense).

Wie viel Geld ein Klick bringt, hängt davon ab, wie die "Auktion" zwischen den Werbetreibenden für das dazugehörige Keyword in diesem Moment ausgefallen ist (daher "dynamisch"). Dementsprechend können die Preise, die über Klicks generiert werden themen- bzw. keyword-abhängig völlig unterschiedlich sein und sich auch sehr schnell ändern.

Meiner Erfahrung nach ist das Google-Adsense-Partnerprogramm auch für kleine und mittlere Webseiten mit nicht allzu hohen Besucherzahlen empfehlenswert, beispielsweise weil die Vergütung pro Klick erfolgt (und nicht erst bei Kauf von oder Teilnahme an irgendwas). Die Besucherzahlen erhöhen kann man, wenn man für eine bessere Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen sorgt - vor allem bei Google. Die Position kann man mittels Suchmaschinenoptimierung (SEO) verbessern. Sehr hilfreich sind die Google-Webmaster-Tools und das Google-Keyword-Tool (inzwischen nur noch über einen Google Adwords Account nutzbar).

Darüber hinaus bietet Google Adsense natürlich Statistiken, mit denen man analysieren kann, welche Themen/Keywörter funktionieren u. ä. Zudem kann man das Google-Adsense-Konto auch mit dem Google-Analytics-Konto verbinden und noch mehr Analysen durchführen. Die zusätzlichen kostenlosen Statistiken von Google Analytics sind sehr gut - allerdings ist zu beachten, dass der Code, der für Google Analytics eingebaut werden muss, nicht den Datenschutzanforderungen entspricht (doch gibt es inzwischen Möglichkeiten ihn zu anonymisieren). Google bietet Webinare für Google Adsense an, was die Einarbeitung vereinfacht, aber auch Zeit erfordert.


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Was ich mir von Google Adsense wünsche, ist mehr Abwechslung seitens der Werbetreibenden. Denn wenn alle Webseiten, die auf ein bestimmtes Keyword passen, über Wochen die gleichen Einblendungen haben (wenn der Höchstbietende immer der gleiche ist und seine Werbemittel nicht variiert), gehen die Klickraten der wiederkehrenden/thementreuen Besucher und damit die Vergütung in den Keller. Manchmal bin ich auch frustriert, wenn völlig unpassende, bizarre oder schlechte Werbung eingeblendet wird (wenn ein Werbender auf die entsprechenden Keywords bietet, obwohl er dazu nichts Passendes zu bieten hat). Google Adsense macht einem zwar mit den dynamischen Werbeeinblendungen und den vielen Hilfsmitteln das Arbeiten leicht, trotzdem muss man immer wieder kontrollieren, was da eingeblendet wird und völlig unpassende Werbetreibende herausnehmen (dazu bietet Google Adsense Möglichkeiten). Auch die Einblendung von personalisierter Werbung macht die Situation nicht besser: Kauft man sich ein paar Schuhe oder Slips, sieht man diese wochenlang in der personalisierten Werbung auf allen Webseiten, die man besucht, weil Google Adsense noch nicht "begreift", dass man die Teile schon gekauft hat und nicht mehr an ihnen interessiert ist.

Da auch YouTube zu Google gehört, können YouTuber (Video-Blogger/-Publisher/-Creator auf der YouTube-Plattform) ihren YouTube-Kanal monetarisieren, indem sie ihn in den erweiterten Einstellungen von YouTube mit Google Adsense verbinden (YouTube Studio > Kanal > Monetarisierung) und anschließend im YouTube-Videomanager die Videos einzeln aktivieren/deaktivieren und das gewünschte Anzeigenformat (Displayanzeigen, Overlay-Anzeigen, überspringbare Videoanzeigen etc) vorgeben. Auch dies ist mit ein paar Klicks erledigt und schon können die Werbeeinnahmen sprudeln, falls man Videos zu spannenden Themen produziert hat, die geklickt und weiterempfohlen werden. Man kann seine Videos auch in eigene Blogbeiträge einbetten und sie so bekannter machen.


Werbeverträge direkt oder über Agenturen, Sponsored Posts, Sponsor Posts

Geld verdienen mit der Homepage bei der direkten Vermarktung (zeitbasierte Vermietung oder pauschaler Verkauf) von Werbeplatz

Man kann Firmen, die zum Webseiten-Thema passen, ansprechen/anschreiben und ihnen direkt Werbeplatz auf den Seiten anbieten ("Direktmarketing", Werbeplatz-Direktvermarktung). Oft passiert es umgekehrt: Man wird als Webseiten- oder Blog-Betreiber von Firmen oder deren Online-Marketing-Agenturen angesprochen und um ein Angebot gebeten. Denkbar sind natürlich Vergütungen abhängig davon, wie oft die Seite mit der Werbeeinblendung angeschaut wird (per View), pro Klick etc., aber falls die andere Seite nicht ein vertrauenswürdiges Partnerprogramm mit Statistikmöglichkeiten zur Verfügung stellt, ist es dann die eigene Verantwortung, die entsprechenden Statistiken (vertrauenswürdig und rechtssicher) zu liefern, denn sonst könnte man nicht abrechnen. Darauf habe ich bisher lieber verzichtet.


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Meiner Erfahrung nach ist es für kleinere Webseitenbetreiber/Blogger/Videokünstler eine gute Sache, wenn sie eine Art zeitbasierten Werbeplatz-Mietvertrag ausmachen - beispielsweise so: Die Platzierung eines Banners an eine bestimmte Stelle kostet einen vorgegebenen Betrag pro Monat. Damit sich der Aufwand für das Einbauen, Ausbauen, Rechnungschreiben etc. lohnt, sollte eine Mindestlaufzeit ausgemacht werden und eine Kündigungsfrist, ansonsten verlängert sich die Laufzeit automatisch um einen bestimmten Zeitraum. Oder man bietet Staffelpreise abhängig von der Laufzeit an. Weitere Kriterien für die Preisgestaltung sind das Thema, die Produkte/Werbeetat der betreffenden Werbetreibenden, die Werbequalität der Seite (Position in Suchergebnissen, Seitenaufrufe pro Monat), welche Art Werbung (Textlink, Banner, Pop-up etc.) gewünscht wird, wo auf der Seite die Werbung platziert wird usw.

Die Werbeplatzvermietung ist allerdings nicht mehr so populär, wie es einmal war. Die Unternehmen oder ihre Agenturen wollen nun meist Pauschalpreise: Dabei wird einmal bezahlt und die Werbung bleibt dauerhaft. Das passt gut zu Blogs, die ja immer mit einem Datum versehen sind und von denen nur für einen gewissen Zeitraum Gültigkeit erwartet wird. Das passt allerdings nicht so gut zu statischen Webseiten, die vom Seitenbetreiber immer wieder auf den neuesten Stand gebracht und neu beworben werden.

Bloggern werden von Agenturen häufig Pauschalpreise für dauerhaft in einen Blogartikel eingebaute Text-/Banner-Werbung angeboten - manchmal zu fairen, manchmal zu schlechten Konditionen. Manchmal werden auch ganze Blogartikel gesponsert (Sponsored Posts werden im Auftrag vom Blogger geschrieben und veröffentlicht) oder sogar gleich fertig vom Werbetreibenden zur Veröffentlichung (Sponsor Post) geliefert, so dass der Blogger sie nur noch veröffentlichen muss. Hier sollte man genau aufpassen, ob man ausgenutzt werden soll oder eine Partnerschaft auf Augenhöhe eingeht. Ich nehme solche Werbepartner und ihre Blogartikelaufträge nur an, wenn sie sehr gut zu meinen Blog passen, der Werbetreibende ein seriöses Unternehmen mit guten Produkten ist, der Artikel von hohem Informationswert und guter sprachlicher Qualität ist, und nur bei angemessener Bezahlung. Natürlich müssen solche gesponserten Blogartikel aus Transparenzgründen gegenüber den Lesern gekennzeichnet werden ("Werbung", "Anzeige", "Sponsored Post", "Sponsor Post" oder ähnliche Kennzeichnungen). In der allgemein üblichen Vereinbarung "auf Dauer veröffentlicht" oder "für immer im Blog" sehe ich allerdings ein kleines Problem: Was ist, wenn man unvorhersehbarerweise die Domain verkaufen muss oder die Erben dies tun wollen, wenn man stirbt? Diese Ausnahmen setze ich sicherheitshalber in das Angebot an den Kunden oder in die AGB.

Ansonsten kann diese direkte Art der Werbepartnerschaft für beide Seiten sehr erfolgreich sein. Für den Webseitenbetreiber oder Blogger ist sie meist fairer, denn sie ist die einzige (außer Pro-Seitenaufruf-Vergütung - welche kaum noch angeboten wird), bei der auch der Webseitenbetreiber für die Marken-/Image-Bewerbung belohnt wird, auch wenn nicht geklickt, angemeldet oder gekauft wurde.

Auch für YouTuber gibt es direkte Werbekunden. Wenn der Werbekunde oder seine Agentur dem Videokünstler/Video-Publisher ein Gerät für ein Unpacking-Video überlässt oder Product Placement im Video bezahlt, handelt es sich um bezahlte Werbung mit entsprechenden Konsequenzen. Siehe auch Bezahlte Product-Placements und Empfehlungen (YouTube Support).

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Allerdings versucht Google meinem persönlichen Eindruck nach, die direkten Werbepartnerschaften zu verhindern - denn daran verdient das Unternehmen mit Quasi-Monopolstellung im Suchmarkt nichts - und schreibt vor, dass Publisher Links zu ihren Werbepartnern mit "rel="nofollow" auszeichnen. Google droht Seitenbetreibern und Bloggern sogar mit Strafen - nämlich Schlechterstellung in den Suchergebnissen der Google-Suchmaschine (und das bedeutet Unsichtbarkeit und oft das Ende des Geschäftsmodells und möglicherweise der Existenz). Google wird durch seine Marktmacht quasi zum Gesetzgeber. Jeder muss selbst entscheiden, ob er/sie das mit sich machen lässt. Rein gesetzlich gibt es nur die Vorschrift, Werbung als solche zu kennzeichnen, um Transparenz für den Verbraucher zu gewährleisten. Ohne einen normalen Link (also einen Link ohne nofollow-Zusatz) wird die Werbebuchung für viele Kunden wesentlich uninteressanter, da der Link dann nicht positiv von der Suchmaschine bewertet wird. Andererseits kann auch niemand ein Interesse daran haben, dass die Suchergebnisse von Google schlechter werden. Leider gibt es Seitenbetreiber, die jeden Werbetreibenden nehmen und do-follow verlinken würden, Hauptsache sein Geld stimmt - was dann die Suchergebnisqualität verschlechtert. Damit sie von Google nicht entdeckt und bestraft werden, kennzeichnen manche Webseitenbetreiber bezahlte Links überhaupt nicht - leider auf Kosten der Transparenz für den Verbraucher, der meiner Meinung nach ein Recht darauf hat. Ich habe dafür kein Verständnis: Ich finde, wenn man die No-follow-Link-Anforderung von Google nicht beachten will, sollte man nur Werbepartner nehmen, die man so ausgezeichnet findet, dass man sie auch ohne Bezahlung empfehlen würde. Wer sich nicht an gesetzliche Vorgaben hält macht sich erpressbar bzw. kann von Mitbewerbern abgemahnt werden.


Geld verdienen mit Homepage/Website/Videokanal - Vorsicht Fallen!

Die Einnahmen, die man mit Werbung im Internet erzielt, sind gewerbliche Einnahmen - man muss also ein Gewerbe anmelden und die Einnahmen versteuern, wenn man nicht Ärger mit dem Finanzamt etc. bekommen will. Mit Werbeeinnahmen verliert man außerdem den "private Homepage-Status" und spätestens jetzt muss man gesetzliche Vorschriften wie die Impressumspflicht beachten. Außerdem sollte man sich mit weiteren gesetzlichen Vorgaben auseinandersetzen: Beispielsweise muss Werbung als solche gekennzeichnet werden und vom redaktionellen/journalistischen Content getrennt sein. Und man sollte sich dessen bewusst sein, dass ein Konkurrent bei wettbewerbsrechtlichen Verstößen abmahnen kann. Im Falle der Direktvermarktung von Werbeplatz muss man außerdem in der Lage sein, Rechnungen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zu schreiben.

Alles was man noch nicht kann, kann man lernen - es kostet halt etwas Zeit.

Übrigens: Minderjährige benötigen, um einen Gewerbeschein beantragen, eine Ermächtigung des gesetzlichen Vertreters (Erlaubnis der Eltern) und das Einverständnis des Vormundschaftgerichtes. Das Vormundschaftgericht will wissen, ob er/sie reif genug ist und die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt.


Geld verdienen mit Homepage, Blog oder Videokanal: Lohnt sich der Aufwand?

Ob sich der Aufwand lohnt, hängt von den möglichen Werbeeinnahmen ab. Da wiederum kommt es unter Anderem auf die Zahl der Seitenabrufe bzw. Videoabrufe an - wenn die nicht durch vorheriges Networking oder andere Maßnahmen einigermaßen hoch sind, sollte man etwas davon verstehen, wie man sie verbessert, also beispielsweise von folgenden Themen des Online-Marketings: Content-Marketing, Content-Management, Suchmaschinenoptimierung, PR-Arbeit, Social Media, Pressearbeit (freie Presseportale, Print-Medien). Aber auch Fan- bzw. Communitypflege (Autogramme, Selfies mit Fans, Verlosung von Fanartikeln) auf Messen oder anderen Events zum Thema können vor allem bei Blogs und Videokanälen für manche Zielgruppen sehr wichtig sein. Manche Webseitenbetreiber und Blogger holen sich mit Google Adwords o. a. kostenpflichtigen Suchmaschinen-Marketing-Möglichkeiten Besucher auf die Webseite, denen sie dort Produkte (beispielsweise über das Amazon- oder einem anderen provisionsbasierten Partnerprogramm) anbieten - das lohnt sich nur, wenn die Kosten niedriger als die dadurch generierten Einnahmen sind.

Sich in diese Online-Marketing-Themen einzuarbeiten macht Spaß, ist aber sehr zeitaufwendig. Darüber hinaus erfordert es Experimentierfreude und eine hohe Frusttoleranz, wenn die Maßnahmen nicht gleich fruchten - und das passiert häufig. Und außerdem: Auch die Konkurrenz schläft nicht.

Es gibt leider auch Faktoren, auf die man keinen oder wenig Einfluss hat: beispielsweise, wenn automatisch generierte Werbeeinblendungen nicht attraktiv sind und dann niemand darauf klickt. Man kann das zwar ein wenig beeinflussen, indem man seine Webseiten oder Blogartikel beispielsweise für die Google Suche/Google Adsense präziser auf Keywörter optimiert oder gewisse Internetadressen blockiert, aber manchmal ist eben der Höchstbietende bzw. seine Werbung zum Thema doch nicht das, was die Seitenbesucher anspricht und dann klicken sie nicht (Google Adsense), oder sie klicken zwar, aber kaufen nicht (bei provisions- oder salesbasierten, selbst optimierenden Einblendungen). Ob sich der Aufwand lohnt, hängt auch vom speziellen Partnerprogramm (per Klick-, per Sale-/Lead-Provision) und der Höhe der Vergütung ab.


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Geld verdienen mit Homepage, Blog oder Videokanal - Fazit

Online Geld mit Veröffentlichungen im Internet zu verdienen, ist nur in seltenen Fällen leicht verdientes Geld - es kostet Zeit und Nerven. Meiner Meinung nach lohnt sich der Aufwand nur, wenn man Spaß daran hat, sich neben der Content erzeugenden (Recherche, Texte, Bilder, Filme herstellen) und der publizierenden Arbeit (Webseiten- und Blog-Design sowie die Programmierung und -Administration, Videokanalpflege etc.) mit den Themen Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und Internetrecht auseinanderzusetzen, und bereit ist, die nötige Zeit zu investieren. Am fairsten bezahlt wird der Webseitenbetreiber/Publisher meiner Erfahrung nach, wenn er/sie Werbeplatz direkt an ein Unternehmen oder dessen PR-Agentur vermieten oder verkaufen kann. Doch passende Werbepartner, die sich auf eine Werbekennzeichnung einlassen und auch gut bezahlen, findet man nur, wenn man hohe Seitenabrufzahlen und/oder ein gutes Google Ranking (und/oder Google Pagerank) vorweisen kann.

Eine gute Wahl ist ansonsten auch Google Adsense. Bei meinen Webseiten (viele verschiedene Themenwebseiten) und Themenblogs komme ich pro 100 Werbeeinblendungen (also Seitenaufrufe von mit Werbung bestückten Seiten) bei manchen Themen auf 3,6 Klicks und eine Google Adsense Klickpreis von 11 Cent pro Klick. Bei anderen Themen sind es 2,34 Klicks pro 100 Werbeeinblendungen und ein Klickpreis von 0,75 Euro pro Klick. Doch leider kommen auf die "teuren" Themen wesentlich weniger Besucher als auf die weniger teueren.

Beispielsrechnung
Wie viele Besucher benötigt man monatlich auf der Homepage für 1.000 Euro Einnahmen mit Google Adsense? Geht man von einem Thema aus, das einen Klickpreis von durchschnittlich 0,16 Euro erzielt, dann benötigt man 6.250 Klicks um auf 1.000 Euro zu kommen. Bei einer Klickrate von 3 % benötigt man also 208.333 Besucher.

Meine Erfahrungen mit der Monetarisierung meines Video-Kanals "Eva Schumann" bei YouTube sind noch sehr bescheiden. Meine Videos sind zugegebenermaßen ziemlich unprofessionell und mit minimaler Ausstattung erstellt. Meinem Kanal fehlt noch ein Konzept (vor allem ein eindeutiges Thema und eine definierte Zielgruppe). Und in die Bekanntmachung habe ich eben deswegen auch noch nicht viel Energie gesteckt. Meine Videos sind nur ein paar kleine Testballons, die mir Spaß gemacht haben. Nur als Anhaltspunkt: Mit 23.000 Videoabrufen habe ich 23 US-Dollar mit Google Adsense verdient. Für eine Experimentierphase besser als nichts, aber um die YouTube-Aktivitäten auf eine professionellere Ebene zu stellen, wären einige Investitionen in Equipment sowie Hardware und Software erforderlich. Und um diese Kosten wieder reinzuholen und die Arbeitszeit zu finanzieren, wäre ein professionelleres Vorgehen nach Konzept nötig.

Wenn Werbung nach Sale oder Lead bezahlt wird wie bei den Affiliate-Plattformen, die für Webseiten und Blogs genutzt werden, kann man davon ausgehen, dass auch da von den wenigen klickenden (neugierigen) Besuchern nur ein kleiner Prozentsatz bereit ist, etwas zu kaufen oder an einem Gewinnspiel teilzunehmen - bei meinen Themen lohnt sich der Aufwand finanziell bei vielen Themen nicht, die Einnahmen sind einfach zu gering. Allerdings können zum Thema passende Produktempfehlungen oder Vergleichsrechner dem Kunden durchaus einen Mehrwert bieten und ihn zum Wiederkommen animieren.

Auch die Amazon-Werbepartnerschaft ist in manchen Themen durchaus lukrativ und sie kann bei handverlesenen Produktvorschlägen auch eine Webseite aufwerten.

Wer mit Veröffentlichungen im Internet - sei es die Hobby-Website, der Modeblog oder der Videokanal - Geld verdienen möchte, muss sich meiner Erfahrung nach, um nennenswerte Werbeeinnahmen zu generieren, ein weiteres "Steckenpferd" zulegen - Online-Marketing.


Geld verdienen mit Homepage, Blog oder Videos - Tipp zum Schluss

Wenn Sie sich entschließen, Werbung auf Ihren Webseiten oder anderen Online-Veröffentlichungen zu platzieren, dann achten Sie darauf, dass die Werbung inhaltlich zu Ihren Themen und zu Ihrem Image passt. Gute Werbung, gut platziert kann einen Zusatznutzen bieten. Auch hier gilt auch: Manchmal ist weniger mehr - was nicht einfach ist, wenn so viele attraktive Werbemittel zur Verfügung stehen.




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