tinto - Tipps und Themen für Verbraucher - Geld & Börse, Beruf & Weiterbildung, Garten, Ernährung, Reisen & Golfen und vieles mehr                  Anlageberatung

 

> Geld & Börse - home
> Geldanlage
> Anlageberatung
> Inflationsschutz
> Zinsen/ Zinseszinsen
> Tagesgeld oder Festgeld
> Tagesgeldkonto
> Bank Tagesgeldkonto
> Festgeld OnlineVergleich
> Anleihe
> Pfandbrief
> Nachhaltige Geldanlage

>
Diversifikation
> Investieren/Spekulieren
> Aktien handeln
> Aktien-Bewertung
> 10 Börsenregeln
>
Aktien-Depot
> Kurse Aktien
> Depot-Vergleich Banken
> Aktienstrategien
> Aktienfonds, ETFs
> Emerging Markets
> Frontier Markets
> Börse & Ethik
> Börsenbuch
> Währungsrisiko
> Börsencrash-Signale

> Zusatzverdienst
> Kredit - Vergleich, Risiko
> Bankenvergleich
> Geld mit Homepage
> Geld & Börse - Links
> Geld- & Börsen-Forum
> Geld & Börse - Blogs

 

Anlageberatung - Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!Anlageberatung

tinto Tipps zur Anlageberatung

Anlageberatung - Vertrauenssache?  
Wie sich vor schlechter Anlageberatung schützen?  
Provisionen der Anlageberater  Honorar-Beratung

“Hire the best people, and don't trust them” Donald Trump

"Such dir die besten Leute, aber vertrau ihnen nicht", empfiehlt Donald Trump in seinem Buch “Nicht kleckern, klotzen!”*. Das könnte man genauso auch auf die Anlageberatung durch Banken und allgemein auf Anlageberater anwenden.

Anlageberatung - Vertrauenssache?

74 % der Deutschen gaben lt. TNS-infratest-Umfrage an, dass sich ihr Vertrauen in die Anlageberatung der Banken im Verlauf der Finanzkrise verringert habe. Und das wohl zu Recht, denn die Bankberater stehen sehr unter dem Druck, die Vorgaben ihrer Arbeitgeber zu erfüllen und z. B. Produkte mit hohen Provisionen zu verkaufen (Finanztest 09/2010). Oft genug empfehlen sie also im Rahmen der Anlageberatung Produkte entsprechend dem Interesse der Bank bzw. solche, für die sie die höchste Provision erhalten, und nicht die, die am besten zum Kunden und seiner speziellen Anlagesituation passen. Ähnliches ist auch bei der Anlageberatung durch andere Berater zu befürchten (Anlageberater/Vermögensberater).

zurück nach oben

Anlageberatung - wie sich vor schlechter Anlageberatung schützen?

Bereiten Sie sich auf das Beratungsgespräch vor
Anlageberatung-Buchtipp: Finanztest Jahrbuch für 2011: Über 90 Tests und Reports - klick hier für Informationen und Rezensionen bei unserem Werbepartner Amazon Selbst wenn Sie von Geldanlage/Vermögensverwaltung keine Ahnung haben, bereiten Sie sich vor dem Anlageberatungsgespräch ein wenig vor, indem Sie im Internet oder in einer Bibliothek recherchieren. Selbst wenn Sie nicht alles bis ins Detail begreifen, hilft es Ihnen, die Angebote des Beraters überhaupt zu verstehen und die richtigen Fragen zu stellen. Hilfreich sind auch Artikel und vergleichende Tests in Fachmagazinen und Veröffentlichungen der Verbraucherschutz-
organisationen. Mein persönlicher Tipp: Recherchen bei www.tinto.de/geld, Wikipedia und in guten Magazinen (z. B. Finanztest*).

Machen Sie sich eigene Notizen
Schreiben Sie mit, was Ihnen während der Anlageberatung versprochen wird, damit Sie es hinterher mit dem Beratungsprotokoll des Beraters vergleichen können. Schreiben Sie sich auch auf, was Sie nicht verstanden haben oder unglaubwürdig finden, damit Sie es noch recherchieren können.

Beratungsprotokoll ist Pflicht
Bestehen Sie auf einem Beratungsprotokoll seitens des Beraters (bei Wertpapierberatungen ist er sogar gesetzlich dazu verpflichtet, Ihnen das Protokoll vor Abschluss eines Vertrages unterschrieben auszuhändigen). Ins Protokoll wird eingetragen, auf wessen Initiative das Gespräch zustande kam, die finanziellen Verhältnisse des Anlegers, seine Anlageziele und Kenntnisse/Erfahrungen mit Geldanlagen etc. Der Berater muss außerdem im Protokoll begründen, warum er ein bestimmtes Anlageprodukt empfiehlt.

Produktinformationsblatt oder Wesentliche Anlegerinformationen
Seit Juli 2011 müssen Banken und andere Finanzdienstleister bei Beratungen zu Wertpapieren (Aktien, Anleihen, Zertifikate, Pfandbriefe, Bundeswertpapiere) ein Produktinformationsblatt (“Beipackzettel”) aushändigen. Das Produktinformationsblatt enthält die Produktbeschreibung, den Ausgabepreis, Hinweise zu den Risiken sowie die Kosten des Anlageproduktes.

Im Falle von Investmentfonds heißt das Produktinformationsblatt “Wesentliche Anlegerinformationen” (Key Investor Information Document, KID). Das KID ist seit Juli 2011 in Deutschland eingeführt und wird ab Juli 2012 in ganz Europa zur Pflicht. Es soll auf zwei Seiten einen Überblick geben über Ziele, Anlagepolitik, Risiko-/Chance-Profil, Kosten und bisherige Wertentwicklung des Fonds.

Bestehen Sie darauf, dass der Berater seine Provisionen aufschlüsselt (Hintergrund-Infos z. B. bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein).

Nichts voreilig unterschreiben
Unterschreiben Sie beim ersten Beratungsgespräch noch nichts, sondern erbitten Sie sich die Zusendung des Protokolls der Anlageberatung, falls er/sie es nicht gleich mitgeben kann, und eine Bedenkzeit.

Anlageberatung - Nachbereitung
Bereiten Sie das Gespräch nach. Recherchieren Sie nochmals zu den angebotenen Produkten. Holen Sie eventuell andere Meinungen ein.

zurück nach oben

Anlageberatung - Provisionen der Anlageberater

Anlageprodukt-Anbieter möchten natürlich ihre Anlageprodukte verkaufen und bieten Banken und anderen Beratern (Vermögensberater/Anlageberater) Provisionen:

Abschluss-Provision

Die Abschlussprovision erhält der Anlageberater für den erfolgreichen Vertragsabschluss/Verkauf. Das sind für Fonds (Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, offene Immobilienfonds) bis 6,5 % Provision, für Zertifikate bis 5 %, für Versicherungen bis 5,5 % und für geschlossene Fonds bis zu 13 %.

Bestands-Provision

Die Bestandsprovision wird für die weitere Kundenbetreuung bezahlt. Sie kann bis 2,5 % pro Jahr betragen (kaum etwas gibt es bei Rentenfonds und Mischfonds, gar nichts bei offenen Immobilienfonds und geschlossenen Fonds).

zurück nach oben

Anlageberatung als Honorar-Beratung

Einige Banken bieten inzwischen eine unabhängige Anlageberatung gegen Honorar an - dazu wird ein entsprechender Vertrag abgeschlossen. Der Kunde bezahlt für die persönliche oder telefonische Anlageberatung, im Gegenzug werden beim Kauf von Wertpapieren oder anderen Produkten keine Provisionen, Aufgabeaufschläge etc. berechnet bzw. werden diese zurückerstattet/dem Kundenkonto gut geschrieben. Honorarberatung wird Kunden mit einem Wertpapiervermögen ab 25.000/50.000 Euro derzeit von quirin bank, comdirect und Cortal Consors angeboten. Die Erstberatung ist i. d. R. kostenlos.

 

zurück nach oben

Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Schreiben Sie in das Geld-und Börsen-Forum von tinto!

* Werbepartnerlinks
   Buchtipps und Abb. von Büchern sind z, B. mit Amazon.de über einen Partnerlink verlinkt.

[Geld] [Diversifikation] [Aktien handeln] [Aktienfonds] [Börse & Ethik] [Geld im Web verdienen]
[tinto-home] [Abnehmen] [Lebensträume] [Beruf & Job] [Reise & Golf] [Internet] [Hobbygarten]
[Impressum | Disclaimer | Datenschutz | Werbepartner] [Ihre Werbung hier]

©

Facebook 

 

 

 

 

 

 

tinto bei G+

Anzeigen
1822direkt.com
 

festgeld_160x600