Änderungen 2016

Geld-Änderungen 2016Wie jedes Jahr gibt es auch zum kommenden Jahreswechsel einige angenehme und einige unangenehme Änderungen für Verbraucher, Patienten und Steuerzahler. Hier die wichtigsten:

Porto
Zu den unangenehmen Änderungen gehört die mehr oder weniger regelmäßige Portoerhöhung. Leider wird auch zum kommenden Jahreswechsel das Porto teurer: Der Standardbrief kostet ab 1. Januar 2016 70 Cent, der Maxibrief (bis 1000 Gramm) 2,60 Euro, das Einschreiben 2,50 Euro.

Übergangspflege
Angesichts der zunehmenden Zahl der Alleinlebenden und der Alterung der Gesellschaft ist das eine sehr vernünftige Neuregelung: Wer nach einem Krankenhausaufenthalt oder nach einem ambulanten Eingriff vorübergehend versorgt werden muss, kann eine Kurzzeitpflege als neue Krankenkassenleistung in Anspruch nehmen. Auch die Ansprüche auf häusliche Krankenpflege und Haushaltshilfe sollen verbessert werden.

Steuerfreier Grundfreibetrag
Der steuerfreie Grundfreibetrag erhöht sich ab 2016 von 8.472 Euro auf 8.652 Euro.

Vorsorgeaufwendungen
2016 können Alleinstehende bis zu 18.669 Euro, Ehepaare und eingetragene Lebenspaare zusammen das Doppelte geltend machen.

Elektroautos
Elektroautos, die ab dem 1. Januar 2016 angemeldet werden, sind fünf Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit.

IBAN und BIC
Ab 1. Februar muss man auch als Privatperson seine internationale Kontonummer, die International Bank Account Number (IBAN), parat haben, Kontonummer und Bankleitzahl kann man dann nicht mehr ersatzweise nutzen. Den Bank Identifier Code (BIC) braucht man aber nur noch bei Zahlungen, die aus dem Europäischen Wirtschaftsraum hinausgehen (beispielsweise in die Schweiz oder nach Monaco).

Anzeige

Girokonto für jeden
Ab etwa Mitte 2016 soll jeder in Deutschland das Recht auf ein Bankkonto haben. Die Banken dürfen auch Obdachlosen oder Flüchtlingen die Eröffnung eines Girokontos nicht verweigern.

Kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU)
Gute Nachricht für die KMUs: Dank des neuen Bürokratieentlastungsgesetzes beginnt die Buchführungspflicht ab 2016 erst ab einem Gewinn von 60.000 Euro oder einem Umsatz von 600.000 Euro. Bisher waren es 50.000 Euro Gewinn bzw. 500.000 Euro Umsatz.

Quellen und weitere Informationen

Über Eva Schumann

Werbefinanzierte Online-Publikationen: www.tinto.de. Journalistin, Bloggerin, Autorin, Texterin und Technische Redakteurin: www.evaschumann.biz.
Dieser Beitrag wurde unter Geld, Mitreden abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *