„Wenn das Schlachten vorbei ist“ von T. C. Boyle (Buchtipp: 4,9 Sterne)

Die nördlichen Santa-Barbara-Inseln vor Kaliforniens Küste locken seit Generationen nicht nur Sonntagsausflügler herbei, sondern auch Menschen, die dort “ihr Glück” machen wollen, wie Investoren, Aussteiger und Schafzüchter.

Schon der Weg zu den Inseln über den Santa-Barbara-Kanal wird für manchen zur tödlichen Falle, andere scheitern mit ihren Plänen erst Jahre nach ihrer Ankunft.

Alma ist die Enkelin einer Schiffsbrüchigen, die vor zwei Generationen auf einer der Inseln bis zu ihrer Rettung mit den nach einem früheren Schiffsbruch verbreiteten Ratten um Lebensmittel konkurrieren musste. Alma arbeitet für den National Park Service – zusammen mit anderen Wissenschaftlern will sie die Inseln zu einem früheren ökologischen Zustand zurückführen, als dort weder Ratten noch Schweine die heimische Vegetation und Tierwelt bedrohten.

Dass zur Erhaltung der alten Arten die “invasiven” Ratten und Schweine getötet werden sollen, ruft den Tierschutz-Aktivisten Dave auf den Plan. Es folgt ein Kampf zwischen Umweltschützern unterschiedlicher Lager, bei dem die Fürsorge für die hilflose Kreatur oft genug der Selbstgerechtigkeit und sogar Bosheit weicht. Doch beide Lager haben eines unterschätzt – Schicksal und Natur halten sich nicht unbedingt an menschengemachte Pläne.

T. C. Boyle ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schaut erschreckend gut in die menschliche Seele hinein – ohne Wertung oder Parteinahme. Er zeigt, wie hilflos der Mensch manchem Schicksalsschlag ausgeliefert ist – sei er nun menschengemacht oder von der Natur verursacht. Er legt offen, wie viel Grausamkeit und Geldmittel manche “gute Tat” erfordert, und stellt dem Leser damit die Frage, welche Mittel eine solche rechtfertigt. Umgekehrt entlarvt er auch die Scheinheiligkeit mancher Tierschützer, bei denen das Verständnis für die Wildtiere aufhört, wenn der eigene Rasen in Gefahr ist, oder wie man im Fanatismus jede Moral und Verantwortung für andere Menschen aufgeben kann.

“Wenn das Schlachten vorbei ist” hat mich nicht so atemlos gemacht wie “América“, aber auch dieser neue Roman ist sehr spannend – zumindest für einen an Ökologie und Tierschutz einigermaßen interessierten Menschen. Aber er lässt Pausen zu – schwingt wie die Stimmungen des Meeres, das auch manchmal ruhig im Sonnenschein glänzt und kurze Zeit später zu einer tosenden Furie wird, die Träume zerstört und Lebenspläne und Schicksale für immer verändert. Unbedingt lesenswert!

Wenn das Schlachten vorbei ist: Roman*
T. C. Boyle
Hanser Verlag
461 Seiten
ISBN-13: 978-3-446-23734-6

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Gewächshäuser


GewächshäuserMit einem Gewächshaus im Garten gibt man empfindlichen Pflanzen einen wettersicheren Platz und verlängert die Gartensaison. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual, denn die Auswahl an Gewächshäusern ist riesig.

Gewächshäuser für den Hobbygarten gibt es in allen möglichen Größen und Ausstattungen – vom einfachen, kleinen Foliengewächshaus bis hin zum beheizbaren Luxusgewächshaus oder Wintergarten mit perfekter Wärmedämmung dank Mehrfachverglasung und thermisch getrennten Konstruktionsprofilen, automatischer Klimaregelung und Bewässerung.

Gewächshäuser gibt es als Anlehngewächshaus/Wintergarten, als Erdgewächshaus (Gewächshaus befindet sich bis zur Tischhöhe unterhalb der Bodenoberfläche), als freistehendes Gewächshaus und sogar als Balkongewächshaus – von Zimmergewächshäusern für die Fensterbank mal ganz zu schweigen.

Entscheidend für die Wirkung im Garten sowie für Eigenschaften wie Langlebigkeit, Lichtdurchlässigkeit, Wärmeisolierung des Gewächshauses sind u. a.

  • Größe, “Architektur” und Aufstellplatz
  • Eindeckungsmaterial
    Kunststofffolien, Glasfenster oder Kunststofffenster
  • Einfach- oder Mehrfach-”Verglasung”
    Mehrfachverglasung ist teuerer, isoliert aber aufgrund der Luft zwischen den Schichten besser
  • Material der Konstruktionselemente
    z. B. ob Aluminium oder Holz
  • Profile der Konstruktionselemente
    bestimmen z. B. die Dichtigkeit, gibt es z. B. mit oder ohne thermische Trennung der Innen- von der Außenseite
Je nach Größe und Ausstattung muss man für ein Gewächshaus unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Ein kleines Tomatenhaus, das die Pflanzen vor Regen schützt, gibt es schon für unter 100 Euro und ein Foliengewächshaus für den Gemüseanbau ab etwa 250 Euro. Auch kleine stabilere Gewächshäuser mit besserer Wärmedämmung bekommt man für unter 1000 Euro. Für ein großes Luxusgewächshaus kann man dann aber auch 10.000 Euro und mehr zahlen. Dazwischen ist die Auswahl riesig und es ist eigentlich für jeden Anspruch und Geldbeutel etwas dabei – von rein praktischen Gewächshäusern bis romantischen Glaspavillons. Zu den bekanntesten Gewächshausanbietern gehören z. B. die Ing. G. Beckmann KG, Hoklartherm, Hunecke, Krieger Gewächshäuser, die Palmen GmbH, Voss Gewächshäuser und Wama Gewächshäuser.

Worauf ist beim Kauf eines Gewächshauses zu achten?

Ein Gewächshaus sollte auf jeden Fall so groß sein, dass man darin stehend arbeiten kann. Beim Kauf eines jeden Gewächshauses muss man auf ausreichende Lüftungsmöglichkeiten achten, denn im Sommer kann es sonst schnell zu heiß werden – auch zu heiß für Tropen- oder Wüstenpflanzen. Bei Gewächshäusern, die beheizt werden sollen, ist die Wärmedämmung sehr wichtig, sonst heizt man sich arm – abgesehen von der Umweltbelastung. Dabei spielen Fundament, Konstruktionselemente (Material, Profile), das Eindeckungsmaterial (Glas, Folie, Kunststoff) sowie die Dichtigkeit der Verbindung von Konstruktion und Eindeckung, sowie der Türen und Fenster eine Rolle.

Gewächshauszubehör

Je nachdem, welche Pflanzen im Gewächshaus kultiviert werden sollen, wird man in Beeten (Gemüse) und/oder auf Tischen (Jungpflanzenanzucht, Kakteen) anbauen. Entsprechend wird das Gewächshaus mit Aufstelltischen, Tischbeeten, einem Arbeitstisch und Hängeregalen ausgestattet. Sehr zu empfehlen sind stromlose, automatische Fensteröffner und eine automatische Tropfbewässerung.


Für extreme Hitzeperioden sollte man ein paar Schattiermatten parat haben, die man über das Gewächshaus legt bzw. bei großen Gewächshäusern und Wintergärten lässt man am besten eine automatische Schattiereinrichtung installieren. Heizen lassen sich Gewächshäuser über einen Anschluss an die Warmwasserheizung des Wohnhauses, Bodenheizkabel oder mit speziellen Gewächshausöfen (gas-, petroleum- oder strombetrieben). Für die Zusatzbelichtung bei ganzjähriger Warmnutzung gibt es spezielle Lampen (z. B. Hochdruck-Natriumdampflampen).

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Facebook-Börsengang (Facebook IPO)

Die Social-Media-Plattform Facebook geht an die Börse. Von Milliarden, die das kalifornische Unternehmen Facebook Inc. an der Börse einsammeln will, ist da die Rede. Anleger träumen von Zeichnungsgewinnen, Börsenexperten fürchten das Platzen einer neuen Internetblase. Worum geht es da eigentlich? Und wenn beim Facebook-Börsengang Geld zu verdienen ist – ist da auch was für deutsche Anleger drin?

Facebook geht an die BörseFacebook Inc., der Betreiber von Facebook ist eine Aktiengesellschaft, die sich bisher in den Händen der Gründer, Mitarbeiter und Investoren befindet. Nun soll ein Teil der Aktien an die Börse und damit in den öffentlichen Handel gebracht werden. Es wird der größte Börsengang eines Technologie-Unternehmens, den es bisher gab.

Wem gehört Facebook?

Da es vor dem Börsengang noch keinen offiziellen Aktienpreis gibt, vergleicht man am besten die Aktien-Stückzahlen – wem gehören wie viele:

Mark Zuckerberg (Gründer): 533 Mio. Aktien
Dustin Moskovitz (Mitgründer): 133 Mio. Aktien
Eduardo Saverin (Mitgründer): unbekannt bzw. unterschiedliche Angaben
Chris Hughes (Mitgründer): unbekannt bzw. unterschiedliche Angaben
Jean Parker (Berater): 70 Mio. Aktien
Sheryl Sandberg (Managerin) und andere Mitarbeiter mit Aktien oder Aktienoptionen: unbekannt bzw. unterschiedliche Angaben

Investoren und Unternehmen, die bisher – vor dem Börsengang – in Facebook investiert haben, sind zum Beispiel Microsoft (240 Mio. US-Dollar im Jahr 2007), Mail.ru (400 Mio. US-Dollar im Jahr 2009) und Goldman Sachs (450 Mio. US-Dollar im Jahr 2011). Während es Microsoft vermutlich um die strategische Allianz z. B. seiner Suchmaschine Bing mit Facebook gehen dürfte, werden andere Investoren vor allem am Geldverdienen interessiert sein. Mark Zuckerberg muss einen kleinen Teil seiner Aktien verkaufen, um Steuern bezahlen zu können.

Details zum Facebook-Börsengang

Mark Zuckerberg ist aktuell auf Roadshow und wirbt für die Aktien seines 2004 gegründeten Unternehmens. Seine Hoffnung: Er will von den Zeichnern der Facebook-Aktie bis zu 13,6 Milliarden US-Dollar einsammeln – wie viel es letztendlich werden, hängt vom Emissionspreis (Ausgabepreis) der Aktien ab, der wird erst kurz vom dem großen Tag festgelegt, je nachdem wie die Nachfrage bewertet wird.

337 Mio. Aktien sollen an die Börse gebracht werden (von 2,14 Milliarden gelisteten Aktien bzw. von 2,74 Milliarden Aktien, wenn man gesperrte u. a. mitrechnen würde). Damit Mark Zuckerberg auch nach dem Börsengang noch die Stimmenmehrheit hat, gibt es zwei Arten von Facebook-Aktien: die Aktien der Gründer mit 10 Stimmen pro Aktie (Class B) und die der anderen mit einer Stimme pro Aktie (Class A). Nach dem Börsengang hat Mark Zuckerberg ca. 57 % der Stimmen.

Geplant ist der Facebook-Börsengang für den 18. Mai 2012. Der Emissionspreis einer Aktie mit dem NASDAQ-Tickersymbol ‘FB’ (bei uns voraussichtlich WKN A1JWVX) soll zwischen 28 und 35 US-Dollar liegen.
[Nachtrag 18.5.2012]
Die Spanne wurde auf 34 bis 38 US-Dollar erhöht. Der Ausgabepreis wurde am Tag vor dem Börsengang auf 38 US-Dollar festgelegt.

Begleiten wird den Börsengang Morgan Stanley als führende Konsortialbank, flankiert von einer ganzen Banken-Armada: J.P. Morgan, Goldman, Sachs & Co., Bank of America, Merrill Lynch, Barclays, Allen & Co. Deutsche Bank Securities, Credit Suisse, CitiGroup u. a.

Facebook nach dem Börsengang

Nach dem Börsengang wird das Unternehmen über 100 Milliarden US-Dollar wert sein – zum Vergleich: Der Online-Händler Amazon ist heute circa 100 Milliarden US-Dollar schwer, der Suchgigant Google hat eine Marktkapitalisierung von knapp 200 Milliarden US-Dollar, der deutsche Software-Hersteller SAP (Europas größter!) wird gerade mal mit 75 Milliarden US-Dollar bewertet.

Was ist an Facebook aus Sicht eines Investors wertvoll?

Facebook hat aktuell etwa 900 Millionen aktive Nutzer, von denen 526 Millionen täglich aktiv sein sollen. Geld verdient das Unternehmen vor allem mit Werbung (ca. 85 %) und der Zusammenarbeit mit den Spiele-Anbietern (ca. 15 %). Das Geld wird derzeit noch mit den Nutzern an stationären Rechnern gemacht. Die knapp 490 Millionen Nutzer, die Facebook mobil nutzen, lassen sich anscheinend noch schlecht “monetarisieren” und tragen bisher wenig zum Unternehmensumsatz bei.

Kann man als deutscher Privatanleger Facebook-Aktien zeichnen?

Der Börsenprospekt der Facebook-Aktie richtet sich vor allem an institutionelle Anleger in den USA. So weit heute bekannt ist, gibt es daher für deutsche Kleinanleger keine Möglichkeit, Facebook-Aktien zu zeichnen. (Unter Zeichnen versteht man in diesem Fall das Kaufen der frisch herausgegebenen Aktien – danach kann man solche Aktien dann über die Börse verkaufen.)

Kann man als deutscher Anleger Facebook-Aktien handeln (kaufen und verkaufen)?

Ja, sobald die Facebook-Aktien im offiziellen Handel sind, können sie wie andere Aktien gehandelt werden. Börsen, an denen die Facebook-Aktie in Deutschland vermutlich gelistet sein wird, sind die XETRA US-Stars und die Regionalbörsen.

Facebook Börsengang – Chance und Risiko

Aktien handeln birgt Rendite-Chancen, die man sich aber grundsätzlich mit einem Risiko erkauft. Und das gilt auch für die Aktien von Facebook. Grundsätzlich muss man sich überlegen, was man von dem Unternehmen und seiner Aktie erwartet. Soll es ein langfristiges Investment sein oder eher eine kurze “Spekulation”?

An die Entwicklung von Internet-Firmen werden sehr hohe Erwartungen gestellt – bzw. werden diese Erwartungen von den Unternehmern und Erstinvestoren geweckt, damit sich mehr Geldgeber finden. Wie eine Aktie bewertet wird, zeigt sich am Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Je höher der KGV, desto höher – und oft unrealistischer – die Erwartungen. Berechnet wird das KGV so:

KGV = Kurs der Aktie / Gewinn pro Aktie

Der Preis (Kurs) der Facebook-Aktie liegt bei der Zeichnung irgendwo zwischen 28 und 35 US-Dollar. Der Gewinn betrug im Jahre 2011 etwa 1 Milliarde US-Dollar – pro Aktie entspricht das einem Gewinn von ca. 0,52 US-Dollar (Quelle Focus.de). Bei einem Aktienpreis von 28 US-Dollar betrüge das KGV dann 54, bei einem Ausgabepreis von 35 US-Dollar 67 und bei einem Ausgabepreis von 38 US-Dollar 73. Doch vermutlich wird der Kurs der Aktien nach der Ausgabe (zumindest zunächst einmal) steigen. Im Vergleich dazu: SAP hat für 2011 einen erwarteten KGV von 27, Google von ca. 11, IBM von 10 und Amazon von 127 (für 2012 allerdings von 62).

Ein erfolgreicher Börsengang war aus heutiger Sicht der IPO der Firma Linkedin. Auch LinkedIn ist eine Social-Media-Plattform, allerdings spezialisiert auf professionelles Netzwerken (B2B). Die Aktien von LinkedIn waren im Mai 2011 zu 45 US-Dollar herausgegeben worden, lagen aber bald über 122 US-Dollar, fielen dann aber wieder bis auf 60 US-Dollar zurück. Heute – ein Jahr später – stehen sie bei 110 US-Dollar. Bei einem solchen Auf und Ab eines Aktienkurses, kann man viel Geld verlieren, wenn das Timing nicht stimmt, d. h. wenn man zum falschen Zeitpunkt ein- oder aussteigt.

Groupon ging im November 2011 mit einem Ausgabepreis von 20 US-Dollar an die Börse. Der Kurs der Aktie stieg bald bis 26 US-Dollar, aber kam dann ins Trudeln. Heute steht die Aktie bei 10 US-Dollar. Ob er sich wieder erholen wird, weiß niemand.

Facebook-Börsengang – mein Fazit

Ob der Börsengang von Facebook nach einem Jahr als erfolgreich angesehen wird, kann heute niemand vorhersagen, und noch weniger, wie es danach weitergeht, denn wie schnell Internet-Stars abstürzen können, sah man an AOL, Yahoo und vielen anderen. Und die Konkurrenz steht mit neuen Ideen in den Startlöchern.

Nur wenige Internetunternehmen, wie beispielsweise Amazon, waren langfristig richtig gute Investments – wobei es auch bei Amazon beim Platzen der Internetblase 2000 und den Kurseinbrüchen nach dem 11. September 2001 so starke Rückschläge gab, dass die sich erst nach Jahren wieder verwachsen hatten. Und derzeit ist der KGV mit 127 (bezogen auf den erwarteten Gewinn für 2011) bzw. 62 (bezogen auf Gewinnschätzungen für 2012) auch so astronomisch hoch, dass man nur zur Vorsicht raten kann.

Im Gegensatz zu Amazon macht Facebook zum Zeitpunkt seines Börsenganges allerdings schon Gewinn, bei Amazon hat das damals Jahre gedauert. Doch an der Börse wird die Zukunft gehandelt, sollte sich abzeichnen, dass der Konzern die Erwartungen, z. B. hinsichtlich der “Vermarktung” der mobilen Nutzer, nicht erfüllen kann, oder sollten sich neue Trends und Sterne am Internethimmel abzeichnen, die ihn an die Seite drängen könnten, oder auch nur die Nutzerzahlen stagnieren, dann kann der Kurs schnell einbrechen.

Für den Anleger in Aktien gibt es immer Chancen und Risiken. Die Risiken bei Facebook sollte man nicht ausblenden. Wer also Facebook-Aktien in sein Depot aufnehmen möchte, sollte dies nur mit einer kleinen Position gemessen an seinem Gesamtvermögen tun und nicht etwa seine ganzen Ersparnisse auf Facebook setzen (-> Geldanlage) – egal wie sehr er/sie das Unternehmen liked.


Quellen und weiterführende Informationen

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Die Eisheiligen sind da!

Sommerblumen sollten erst nach den Eisheiligen ins FreieGestern war es noch über dreißig Grad im Schatten und heute muss man warme Socken anziehen. Und wer ist Schuld? Die Eisheiligen!

Fast jedes Jahr Mitte Mai bringen die Eisheiligen noch einmal einen Kälteeinbruch und es droht des Nachts Bodenfrost. Die Eisheiligen zu kennen und zu respektieren ist wichtig für Landwirte, Gärtner und Hobbygärtner, denn wer frostempfindliche Pflanzen zu früh nach draußen stellt oder auspflanzt, riskiert Frostschäden oder sogar das Absterben der Pflanzen.

Die Eisheiligen heißen Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und “kalte Sopie (15. Mai). Aber Vorsicht, sie halten ihre Termine nicht immer ganz genau ein, deshalb sollte man sicherheitshalber dem Wetterbericht folgen und seine geliebten frostempfindlichen Pflanzen wie Kübelpflanzen und Sommerblumen erst dann an exponierte Stellen ins Freie stellen, wenn der lokale Wetterdienst keinen Bodenfrost mehr vorhersagt.

Ihre Pflanzen stehen bereits draußen und der Wetterbericht sagt Nachtfrost vorher? Dann schützen Sie Ihre Pflanzen nachts mit Vlies, Folie, Zeitungspapier oder – im Falle von Kübelpflanzen – ziehen sie sie ans Haus heran und/oder packen sie sie in Vlies, Sacktuch o. ä. ein.

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