Voodoo gegen Winterblues

Der Winter dauert vielen (gefühlt) zu lange und das kann aufs Gemüt gehen. Wie hält man den langen Winter aus, ohne vom Winterblues befallen zu werden? Ein Beitrag zur Blogparade

Fiona Amann, Werbetexterin, Fotografin und liebe Kollegin vom Texttreff-Netzwerk suchte 2013 per Blogparade nach Hausmitteln gegen den Winterblues, seit sie am Morgen des 25. Februar von 40 Zentimetern Neuschnee überrascht wurde.

Schneeglöckchen in Schneeinseln

Voodoo gegen Winterblues: So wie das Eis auf meiner Zunge wird auch der Schnee um diese Schneeglöckchen und andere Blumenzwiebelpflanzen schmilzen!

Auch bei uns in Oberbayern lagen damals noch mindestens 20 Zentimeter Schnee und alle Blumenzwiebeln, die vorher schon vorwitzig aus der Erde spitzten, waren nun wieder dick unter Schnee verborgen. Sehr schade, hatten sie doch schon die Vorfreude auf den Frühling geweckt.

Anzeige

Was kann man also tun, um in so einer Situation nicht vom Winterblues in die Tiefe gesogen zu werden?

Meine Strategien gegen den Winterblues

An sonnigen Tagen – wir in Oberbayern hatten ein paar davon im Januar und Anfang Februar – lege ich mich in meiner Mittagspause schon mal dick eingepackt und mit Decke und Buch bewaffnet für eine halbe Stunde auf den Liegestuhl auf der Südseiten-Terrasse – um Licht zu tanken und zu entspannen. Allerdings gab es solche Tage und vor allem erträgliche Temperaturen in den letzten beiden Wochen nicht mehr.

Anzeige

Und wenn keine Sonne scheint und man sich nicht in die Sonne legen oder zum Spazierengehen aufraffen kann, muss man sich etwas anderes einfallen lassen. Manchmal versuche ich es mit Voodoo gegen den Winterblues: Ich setze mich ans Fenster und schaue mit festem Blick und beschwörend in die weiße Landschaft draußen – und dabei esse ich ein Eis, lasse es auf der Zunge zergehen! Ein satanisches Grinsen dabei hilft auch als Stimmungsaufheller: Am Ende werden wir siegen – die Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen, Tulpen und ich!

Anzeige

Vergangenes Wochenende habe ich noch etwas anderes ausprobiert: Ich habe Tausende Pflanzen- und Garten-Dias, die ich in den 1990er Jahren aufgenommen habe, durchgeschaut und davon etwa 300 per Scanner digitalisiert, um sie für meine Webseiten und Blogs nutzen zu können. So konnte ich den ganzen Tag lang schöne Blüten, aufregende Farbkombinationen, tolle Gemüse-Pflanzideen und beneidenswerte Gärten bewundern. Viele der Motive inspirierten mich zu neuen Artikelideen – wann ich diese Ideen allerdings alle in die Tat umsetzen soll, weiß ich noch nicht so recht, nicht nur weil spannende Kundenaufträge warten, sondern auch, weil das Wetter bestimmt bald besser wird – und dann geht’s endlich los mit dem Gärtnern, aber auch mit mehr Spazierengehen und Sonne tanken im Freien.

Anzeige



Veröffentlicht unter Garten und Pflanzen | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

Gartenarbeiten im Vorfrühling

Gartenarbeiten im Spätwinter und Vorfrühling

Spätwinter und Vorfrühling starten die neue Gartensaison

Laut Kalender beginnt der Frühling am 20. März, wir sind also jetzt im Februar im Spätwinter bzw. demnächst im Vorfrühling. Wenn man in den Garten schaut – dorthin, wo der Schnee schon geschmolzen ist -, dann sieht man sogar bei uns in Oberbayern schon die Blätter der Tulpen und der anderen Blumenzwiebeln herausspitzen. Langsam klingt der Winter aus – mit kleinen Rückschlägen, wie immer. Aber trotzdem: In den ersten Gärten zeigen sich schon Schneeglöckchen und Winterlinge. Lange dauert es also nicht mehr bis zur ersehnten Blüte von Krokussen, Blausternchen, Osterglocken und Tulpen!

Anzeige



Was im Spätwinter und Vorfrühling im Garten zu tun ist


  • Wer ein kaltes Gewächshaus oder Frühbeet hat, kann nun mit der Bodenvorbereitung beginnen, denn ab Ende Februar/Anfang März können die ersten Gemüse – Kohlrabi-, Kopfsalat-, Rettich-Jungpflanzen – schon ausgepflanzt werden. Sie sind die Vorkultur, die rechtzeitig abgeerntet ist, wenn im Mai Tomaten, Paprika und Gurken gepflanzt werden sollen.
    Direkt ins Beet säen kann man im Gewächshaus und Frühbeet aber jetzt im Spätwinter/Vorfrühling auch schon: z. B. Spinat, Erbsen, Radieschen, Möhren.
  • Zu Anfang gönnt man den Pflanzen bzw. den Aussaaten noch eine Bedeckung mit wärmendem Vlies (1 bis 2 Schichten). Und vor kalten Nächten deckt man das Gewächshaus oder das Frühbeet mit Strohmatten o. ä. ab, damit es nachts nicht zu stark auskühlt. Aber je größer die Pflanzen werden und je weiter der Frühling fortschreitet, desto weniger gefährdet sind sie. Vlies-Abdeckung bei Frühgemüse im Gewächshaus
    Vlies-Abdeckung bei Frühgemüse im Gewächshaus
  • Wer ein warmes Gewächshaus („Treibhaus“) bzw. eine warme Kabine im Gewächshaus oder zumindest ein warmes, helles Blumenfenster hat, der kann dort jetzt bereits die Sommerblumen und Gemüse aus Samen heranziehen, die dann später als Jungpflanzen ins Gewächshaus, Frühbeet oder ins Freie gepflanzt werden sollen.
  • Die Knollen von Knollenbegonien und Dahlien werden jetzt im Spätwinter in feuchte, lockere Erde gelegt und an einem hellen, warmen Platz (Zimmertemperatur) vorgetrieben, damit sie zur Balkonpflanzzeit schon kräftig sind und früh blühen.
  • Fuchsien, Geranien und Kübelpflanzen werden im Spätwinter und Vorfrühling zurückgeschnitten bzw. nachgeschnitten und bei Bedarf geteilt und/oder umgetopft.
  • Der Spätwinter bzw. Vorfrühling ist auch die Zeit Beerensträucher und Obstbäume zu schneiden. Aber Achtung: nur an frostfreien Tagen!
  • Moose und Flechten von den Stämmen der Bäume können mit einer Drahtbürste vorsichtig abgebürstet werden.
  • Spätwinter und Vorfrühling sind – sobald der Boden schneefrei und etwas abgetrocknet ist – auch Pflanzzeit für Hecken, Beerensträucher und andere Gehölze sowie für Primeln und Stiefmütterchen.

Veröffentlicht unter Garten und Pflanzen | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Gartenarbeiten im Vorfrühling

Gartenhäuser vergleichen

Artikelkennzeichnung siehe untenGartenhäuser gibt es für große und für kleine Gärten und für jeden Geschmack. Wer meint, Gartenhäuser seien bessere Geräteschuppen, die man irgendwo hinter dem Haus versteckt, der hat noch nicht bei www.gartenhaus-gmbh.de, einem Online-Shop für Holz-Gartenhäuser und Zubehör, gestöbert. Da findet man bezaubernde Gartenpavillons, geräumige Holzgaragen, praktische Gerätehäuser sowie Gartenhäuser bis zur Größe eines gediegenen Wochenendhauses.

Gartenhäuser gibt es nämlich in vielen Größen, Formen und Ausführungen und je nach Gartenhaus-Modell können Gartenhäuser zu ganz unterschiedlichen Dingen genutzt werden:

  • im Garten
    z. B. als Rückzugsort („Gartenlaube“), Saunahaus, Kinderspielhaus, Holzgarage, Gästehaus, Grillpavillon, Partyhaus, Werkzeugschuppen/Gerätehaus
  • im Schrebergarten
    z. B. als „unbewohntes“ Gartenhaus, um dort Werkzeuge und Gartenmöbel sicher zu verstauen, und/oder als Wochenendhaus für Übernachtungen

Aber Achtung: Je nachdem, welche Nutzung und welche Größe bzw. Art der Aufstellung man plant, benötigt man eine Baugenehmigung. Da die Bauvorschriften für Gartenhäuser nicht bundesweit einheitlich geregelt sind, fragt man am besten beim örtlichen Bauamt nach. Wer ein Gartenhaus für den Schrebergarten plant, sollte auch in der Satzung der Kleingartenanlage nachschauen, was dort erlaubt ist.

Gartenhäuser vergleichen
Das wichtigste Qualitätsmerkmal für Holz-Gartenhäuser ist das verwendete Holz – seine Eignung und Qualität, die Stärke des Holzes und seine fachmännische Verarbeitung – sie sind ausschlaggebend für die Lebensdauer und die Freude, die man an seinem Gartenhaus hat.

Doch natürlich soll einem das Gartenhaus auch gefallen und es soll den Ort verschönern, an dem es aufgestellt wird. Es gibt zum Glück Gartenhäuser in vielen verschiedenen Designs – mit Flachdach, Pultdach, Stufendach oder Satteldach, als Blockbohlenhäuser, als 5-Eck-Gartenhäuser, modern oder eher traditionell – und alles in verschiedenen Preisklassen.
www.gartenhaeuser.org ist eine Vergleichsplattform für Gartenhäuser. Dort gibt es viele Informationen rund um Gartenhäuser und man kann Gartenhäuser miteinander vergleichen.

* Sponsored Posts sind informative Artikel im Auftrag meiner Werbepartner

Veröffentlicht unter Garten und Pflanzen, Geld sparen | Verschlagwortet mit | Kommentare deaktiviert für Gartenhäuser vergleichen

In 4 Wochen zum besseren Job – Buchrezension (4 Sterne)

„In 4 Wochen zum besseren Job: Durch zeitgemäße Bewerbungsstrategien schneller zum Erfolg“ von Dieter L. Schmich (dielus edition) bietet hilfreiche und detaillierte Tipps für Jobwechselwillige mit wenig Bewerbungserfahrung.

Wem ist es noch nicht so ergangen: Man fühlt sich in seinem Job nicht mehr am richtigen Platz – sei es, weil die Bezahlung nicht stimmt, das Arbeitsklima nicht passt, das Unternehmen kurz vor der Pleite steht oder man neue Herausforderungen zur beruflichen Weiterentwicklung sucht – um nur einige Beispiele zu nennen.

Doch wenn man dann in den Stellenangeboten der Zeitschriften oder in Internet-Jobbörsen nach Jobs sucht, findet man kaum interessante Alternativen. Hier kommt das Buch „In 4 Wochen zum besseren Job“ von Dieter L. Schmich, erschienen bei dielus edition, ins Spiel. Schmich zeigt glaubhaft auf, dass die meisten guten Jobs heutzutage nicht mehr über Zeitungsannoncen oder Jobbörsen veröffentlicht werden, und vermittelt Strategien, wie man die verdeckten offenen Stellen findet und sich erfolgreich darauf bewirbt. „In 4 Wochen zum besseren Job: Durch zeitgemäße Bewerbungsstrategien schneller zum Erfolg“ ist natürlich ein etwas reißerischer Titel und auch ein Versprechen, das gehalten werden will.

Der Autor

Dieter L. Schmich ist Arbeitsmarktexperte, Jobcoach, Dozent und Autor. Er hat bereits mehrere Bewerbungsratgeber geschrieben, die beim Gabler Verlag und in seinem eigenen Verlag „dielus edition“ erschienen sind.

Das Buch

„In 4 Wochen zum besseren Job“ ist ansprechend aufgemacht, gut strukturiert und gut zu lesen. Dem Vorwort „Auch eine Frage der Solidarität“ ist zu entnehmen, wer hauptsächlich mit dem Ratgeber angesprochen werden soll: Menschen, die sich in einem unguten Arbeitsverhältnis befinden, aber nicht recht den Mut aufbringen und/oder nicht das Know-how haben, sich zu befreien. Für Schmich ist es auch eine Frage der Solidarität, dass man unfaire, ausbeuterische Unternehmen verlässt – wenn das alle tun, sind solche Firmen nämlich bald am Ende. Und Schmich vermittelt in seinem Ratgeber im Detail, wie man das anstellt.

Im ersten Kapitel räumt Schmich denn auch auf mit überholten Vorstellungen vom Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und mit denen vom Stellenmarkt. Er leitet den Umstiegswilligen auf motivierende Weise an, wie er seine eigenen Stärken und Schwächen herausfindet, seine persönliche „berufliche Botschaft“ ermittelt und dann einen Aktivitätsplan erstellt.

Im zweiten Kapitel geht es um die Jobsuche selbst. Schmich geht in die praktischen Details von Recherche, Kurzanfragen und Bewerbungen.

Das dritte Kapitel widmet sich ganz dem Vorstellungsgespräch. Auch hier wird auf jedes Detail eingegangen, sodass sich auch unsichere und unerfahrene Umsteigewillige an die Hand genommen fühlen werden.

Das vierte Kapitel „Bewerbungsmanagement“ dreht sich um mögliche Fallstricke und um das weitere Vorgehen, damit man seine Unabhängigkeit – durch viele potenzielle Alternativen zum aktuellen Arbeitgeber – behält.

In 4 Wochen zum besseren Job
Durch zeitgemäße Bewerbungsstrategien schneller zum Erfolg
Dieter L. Schmich
dielus edition
184 Seiten
Softcover
Januar 2013
ISBN 978-3-9815711-0-3
EURO 19,90 (D)

 

Kleine Kritikpunkte

An manchen Stellen hätte der Autor ein wenig mehr auf die Unterschiede in den verschiedenen Branchen und Berufen eingehen können – das wäre noch etwas mehr „Fleisch“ gewesen. Außerdem würde ich bei den Vorbereitungen auf das Vorstellungsgespräch noch das Auskundschaften des Anfahrtsweges zwecks Pünktlichkeit ergänzen. An einer Stelle fühlte ich mich durch eine meiner Meinung nach politisch zu einseitige Darstellung etwas irritiert – aber das ist Geschmacksache. Die kleinen Kritikpunkte können den guten Eindruck, den das Buch ansonsten auf mich gemacht hat, nicht trüben.

Fazit: hilfreiche und detaillierte Tipps für Jobwechselwillige mit wenig Bewerbungserfahrung – empfehlenswert (4 Sterne von 5)
Ansprechend aufgemachtes und motivierend geschriebenes Buch mit vielen Praxistipps für jeden, der sich beruflich neu orientieren möchte, aber noch wenig Erfahrungen mit Jobsuche und Bewerbungen hat. Das Buch hält insofern, was es im Titel verspricht, dass vor allem bewerbungsunerfahrene Jobwechselwillige mit den Strategietipps und praktischen Anleitungen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt und für einen neuen Job auf jeden Fall stark verbessern.


Weitere Artikel zum Thema Job und Weiterbildung bei tinto und tinto-Projekten

Veröffentlicht unter Beruf, Bücher, Geld, Geld verdienen, Selbstverwirklichung | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für In 4 Wochen zum besseren Job – Buchrezension (4 Sterne)