Der Kies muss weg (Buchvorstellung**)

Seit ein paar Jahren machen sich Kies- und Schottergärten breit und verdrängen die Pflanzen aus der Umgebung der Menschen. In seinem Buch Der Kies muss weg.*, das gerade beim Ulmer Verlag erschienen ist, geht Tjards Wendebourg der Sache auf den Grund. Haben diese Menschen Angst vor der Gartenarbeit oder davor, sich von ihren Nachbarn zu unterscheiden, die bereits im Grauen wohnen? Er liefert Argumente gegen das steinerne Elend und zeigt bessere Wege auf.

Der Kies muss weg. Buchcover mit Werbelink zu Amazon

Die Medien berichten seit Jahren. Und Pflanzenliebhaber sowie Naturschützer empören sich darüber, dass sich zunehmend Menschen für eine graue Schotterhalde vor der Haustür statt für lebendiges Grün und Blumen entscheiden. In seinem gerade beim Ulmer Verlag erschienen Buch geht Tjards Wendebourg den Steinen auf den Grund, forscht nach den Ursachen für die Ausbreitung der Schottergärten, erklärt die Nachteile und den nur vermeintlich geringeren Pflegeaufwand und zeigt Alternativen auf, die nicht nur angesichts von Klimawandel und Insektensterben zeitgemäßer sind, sondern auch das ganze Wohnambiente aufwerten und das Klima am (und auch im) Haus verbessern würden.

Meinung zum Buch
Gefallen hat mir, dass Wendebourg jede Menge Basiswissen auffährt und gute Argumente liefert, warum diese als nahezu unbelebt geplanten Schottergärten, wie sie derzeit in manchen Gegenden gehäuft aufpoppen, weder für Klima und Natur noch für den Menschen nützlich, sondern nur falsche Versprechen sind, die einen Rattenschwanz an Arbeit und Kosten nach sich ziehen. Auch nennt er in seinem Buch pflegeleichte Pflanzen als Alternativen für verschiedene Standorte und zeigt auch schöne Pflanzengesellschaften und Bepflanzungen in Bildern.
Sehr gut finde ich auch die Idee mit den QR-Codes in den Kapiteln, über die man Zusatzinformationen im Internet erreicht.

Der Autor
Tjards Wendebourg ist Dipl.-Ing. Gartenbau und hat viele Jahre lang Gartenbesitzer beraten. Seit 2001 arbeitet er als Redakteur beim Verlag Eugen Ulmer und ist inzwischen als Redaktionsleiter für zehn Fachzeitschriften verantwortlich, darunter DEGA GALABAU, FREIRAUMGESTALTER, FLÄCHENMANAGER sowie Naturschutz und Landschaftsplanung.

Buchdaten
Der Kies muss weg.*
Gegen die Verschotterung unserer Vorgärten.
Tjards Wendebourg
Ulmer Verlag 2020,
ISBN 978-3-8186-1045-6
96 S., 100 Farbfotos, Klappenbroschur.
Als E-Book (PDF) gibt es das Buch auf der Buchwebseite des Ulmer-Verlages***, Fachverlag für Garten & Pflanzen und mehr

Mein Fazit zum vorliegenden Buch:
Sehr wichtiges Thema, interessant und lesenswert umgesetzt.

Wer einen Garten plant und anlegt beziehungsweise anlegen lässt und wer Hausbesitzer oder Wohnungseigentümer(gemeinschaften) zu Neuanlagen und Umgestaltungen berät, sollte sich mit diesem Thema auseinandersetzen und das Buch lesen, bevor er einen „Schottergarten des Grauens“ empfiehlt oder anlegt. Er oder sie wird sich und/oder seinen Kunden manchen Ärger ersparen. Eine tolle Idee für Gartenplaner und Garten- und Landschaftsbauer: Ihren Kunden das Buch schenken!

Anmerkung
Ich persönlich bin ein Zahlenfreak und hätte mir den Teil des Buches, in welchem es um die Alternativen geht, noch ausführlicher gewünscht: mit (noch mehr) Gegenüberstellungen in Bildern/Plänen jeweils mit konkreten Zahlen zu Kosten und Arbeitsstunden für Anlage- und Folgekosten von Schotter-Eingangsbereichen gegenübergestellt verschiedenen, unterschiedlich teuren pflegeleichten Bepflanzungen in unterschiedlichen „Stilen“ für den Eingangsbereich und andere Außenbereiche (am liebsten noch mit Angaben zur ökologischen Mehrleistung der verschiedenen Bepflanzungen gegenüber der Steinaufschüttungsvariante, auch ausgedrückt als ökonomischer Wert). Vielleicht nimmt sich ja mal eine Forschungsanstalt dieses Themas ein paar Jahre lang an und erarbeitet solche Zahlen, und dann wird das Buch um 60 Seiten erweitert.

* Werbelink
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*** Werbung: Ich bin ebenfalls Autorin des Ulmer Verlages, weshalb ich den Artikel sicherheitshalber als Werbung wegen „Markennennung“ kennzeichne, denn theoretisch könnte mein Blogartikel zu einer (weiteren) Zusammenarbeit mit dem Ulmer Verlag oder dessen Netzwerk in der Zukunft führen – soweit zur neuen Influencer-Rechtsprechung. Tatsächlich vertrete ich hier aber unbeeinflusst meine Meinung.

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Pflanzen des Jahres 2020

Jedes Jahr wählen verschiedene Organisationen, Institutionen oder auch PR-Kampagnen ihre Pflanzen des Jahres. Da gibt es die Blume des Jahres, die Staude des Jahres, den Baum des Jahres, die Arneipflanze des Jahres, die Giftpflanze des Jahres und viele andere. Meist geht es darum, das Augenmerk von Gärtnern und Öffentlichkeit auf diese Pflanzen lenken, denn oft handelt es sich um gefährdete, zu wenig bekannte oder nicht genug wertgeschätzte Pflanzen. Dies sind die wichtigsten Pflanzen des Jahres 2020 im Überblick und von wem sie jeweils als solche bestimmt wurden:

Der Lavendel (Lavandula-angustifolia) ist Arzneipflanze 2020.

Echter Seeball
Die Wasserpflanze des Jahres 2020 ist der Echte Seeball (Aegagropila linnaei), eine Alge der nördlichen Erdhalbkugel. Die Pflanze symbolisiert die Dringlichkeit eines wirksamen Gewässerschutzes. Zur Wasserpflanze des Jahres gekürt wurde sie vom Verband der Deutschen Sporttaucher (VDST) gemeinsam mit dem Tauchsportverband Österreichs (TSVÖ) und dem Schweizer Unterwasser-Sport-Verband (SUSV).

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Fieberklee
Der Fieberklee (Menyanthes trifoliata) ist die Blume des Jahres 2020. Er ist eine Sumpfblume, die als Erstbesiedlerin Lebensräume erschließt. Zur Blume des Jahres 2020 auserkoren wurde der Fieberklee von der Loki-Schmidt-Stiftung.

Rutenhirse
Die Rutenhirse (Panicum), ein robustes und trockenheitsverträgliches Ziergras, wurde vom Bund Deutscher Staudengärtner (BDS) zur Staude des Jahres 2020 auserwählt.

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Robinie
Die Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung kürte die Robinie (Robinia pseudoacacia) zum Baum des Jahres 2020. Diese Baumart wurde erst vor 300 Jahren im Mittelmeerraum eingeführt und steht auf der Liste der invasiven Baumarten. Andererseits ist sie robust und eine gute Bienenweide – sie könnte also bei fortschreitender Klimaerwärmung zur Hoffnungsträgerin werden.

Wegwarte
Die Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus) wurde vom Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, bekannt als Paracelsus, zur Heilpflanze des Jahres 2020 bestimmt. Auf ihr basieren die Kulturformen Chicorée, Radicchio und Zuckerhut mit ihren gesundheitsförderlichen Bitterstoffen.

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Lavendel
Der Studienkreis „Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen“ an der Universität Würzburg wählte den Echten Lavendel (Lavandula angustifolia) zur Arzneipflanze des Jahres 2020. Der Echte Lavendel ist ein kleiner Strauch, aus dessen Blütenständen Lavendelöl gewonnen wird, dessen junge Blätter in der Küche als Gewürz verwendet werden und dessen Auszüge der Blüten als Arzneitee und als Badezusatz genutzt werden.

Schwarze Tollkirsche
Dieses Nachtschattengewächs (Atropa belladonna) ist die Giftpflanze des Jahres 2020 – verantwortlich für die Ernennung ist der Botanische Sondergarten Wandsbek. Die Aufnahme der in der Pflanze enthaltenen Giftstoffe führt je nach Menge zu Mundtrockenheit, zu Sehrstörungen oder gar zum Tod durch Atem- und Herzstillstand.

Gurke
Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) hat die Gurke (Cucumis sativus) zum Gemüse der Jahre 2019 und 2020 ernannt. VEN möchte darauf aufmerksam machen, wie viel Artenvielfalt bei der Gurke verlorengegangen ist und für den Erhalt und die Verbreitung samenfester, und damit nachbaufähiger Sorten werben.

Junge Gurkenpflanze im Gewächshaus

Rudbeckie und Gurke
Fleuroselect, die internationale Organisation der Zierpflanzenindustrie, stellt 2020 die Rudbeckie (Rudbeckia) und die Gurke (Cucumis sativus) in den Mittelpunkt ihrer Home-and-Garden-Marketingkampagnen „Year Of The Rudbeckia“ und „Year Of The Cucumber“.

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Sedum
Der Unternehmerverband Gärtner Schweiz JardinSuisse kürt erstmals eine Pflanze des Jahres. Die Wahl fiel auf Sedum aus der Familie der Dickblattgewächse – und zwar auf die ganze Gattung, zu der die Weiße Fetthenne (Sedum alba), der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre), Tripmadam (Sedum reflexum) und viele andere gehören.

Zu den Pflanzen des Jahres 2019

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Drei Tipps für mehr Sicherheit bei der Gartenarbeit

Artikelkennzeichnung siehe untenImmer wieder kommt es bei der Gartenarbeit vor, dass sich sowohl private Gartenbesitzer als auch professionelle Gärtner bei den Tätigkeiten im Garten verletzen. Von kleinen Schnittwunden bis hin zu schwerwiegenden Verletzungen birgt auch der sonst so schöne Garten einige Verletzungsrisiken. Wir möchten Ihnen daher hier drei Tipps an die Hand geben, mit denen Sie ohne Risiko Ihrem liebsten Hobby nachgehen können.

Tipp Nr. 1: Sicherheitsausrüstung

Garten- oder Arbeitshandschuhe werden sehr häufig im Garten getragen. Oft eher mit dem Hintergedanken, sich die Hände nicht schmutzig zu machen, jedoch sollte der Sicherheitsaspekt nicht vergessen werden. Kleinere Wunden an den Händen können sehr einschränkend sein und sollten daher möglichst mittels speziellen Handschuhen vermieden werden. Außerdem bieten solche Handschuhe mehr Halt bei der Verwendung von Gartengeräten oder Ähnlichem. Außer den Handschuhen sollten jedoch noch weitere Aspekte berücksichtigt werden. Gerade wenn größere Arbeiten im Garten anstehen, empfiehlt es sich beispielsweise in spezielle Sicherheitsschuhe zu investieren. Diese schützen die Füße vor herunterfallenden Gegenständen, beispielsweise vor spitzen Gegenständen, die sich sonst leicht durch eine normale Schuhsohle bohren könnten. Verbessern kann man die Sicherheit noch durch lange Arbeitshosen und Zusatzequipment, wie zum Beispiel Knieschoner. So wird die Gartenarbeit nicht nur deutlich sicherer, sondern zugleich auch angenehmer zu verrichten. Sämtliches Equipment der hier genannten Ausrüstung können Sie bequem bei Tooler einkaufen.

Tipp Nr. 2: Arbeiten Sie im Team

Einige Tätigkeiten im Garten sollten nicht alleine erledigt werden. Sobald Sie zum Beispiel Äste hoch in der Baumkrone beschneiden müssen und eine hohe Leiter benötigen, sollten Sie die Hilfe einer weiteren Person in Anspruch nehmen. Zu oft kommt es vor, dass Personen bei der Gartenarbeit von der Leiter stürzen und sich schwerwiegende Verletzungen zufügen. Oft ist der Standort für eine hohe Leiter im Garten einfach nicht ideal – durch den weichen Boden vom Rasen oder dem Beet hat eine Leiter nicht den besten Halt und droht schnell zu kippen. Mit einer zweiten Person kann die Leiter fest am Boden gehalten werden und Sie können die Arbeiten in der Höhe mit gutem Gewissen verrichten. Auch wenn Sie schwere Gegenstände von A nach B transportieren müssen, ist die Hilfe einer zweiten Person immer besser, als Verletzungen am Rücken zu riskieren. Ganz zu schweigen, dass die Arbeit gemeinsam gleich doppelt so viel Spaß bereiten kann.

Tipp Nr. 3: Lassen Sie sich Zeit

Einer der häufigsten Gründe für Unfälle und Verletzungen bei der Gartenarbeit ist der Faktor Zeit. Schnell nach Feierabend noch in den Garten oder zwischendurch kleinere Tätigkeiten erledigen, kann gefährlich sein, weil dann häufig alle Risiken ausgeblendet werden und sei es nur für einen kurzen Augenblick. Gerade auf diesem Weg passieren die meisten Unfälle. Schließlich soll die Gartenarbeit Spaß machen und man sollte ruhig etwas Zeit dafür einplanen. So geht die Arbeit am leichtesten von der Hand und das Risiko für unnötige Verletzungen wird erheblich reduziert.

* Sponsor-Posts sind informative Beiträge meiner Werbepartner

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Wabi Sabi im Garten (mit Buchvorstellung „Mein Wabi Sabi Garten“**)

Wabi Sabi liegt im Trend. Passend dazu ist im Ulmer Verlag*** ein neues Buch erschienen: Mein Wabi Sabi Garten* von Annette Lepple. Es nähert sich dem Thema Garten und Gärtnern von der ästhetisch-philosophischen Seite, gibt aber auch praktische Tipps und inspiriert mit Beispielen in Bildern.

Mein Wabi Sabi Garten* von Annette Lepple gibt einem Mix zeitgenössischer Gartenplanungs- und Pflegetrends einen ästhetisch-philosophischen Rahmen.

Immer auf der Suche nach Trends wurde ich hellwach, als ich sah, dass der Ulmer Verlag ein Buch über Wabi Sabi im Gartenbuch-Sortiment hatte.

Wabi Sabi? Das klingt japanisch, erinnert an Wasabi, den japanischen Meerrettich. Asien und Asiatisches liegen ja voll im Trend – nicht nur in Hollywood (bei den diesjährigen Oscars ging zum ersten Mal der Preis für den Besten Film ins Ausland und zwar für „Parasite“ aus Südkorea), sondern auch was Beauty, Reisen, Musik (BTS), Wohnen und anderes betrifft.

Wabi Sabi?

Wabi Sabi kommt tatsächlich aus Japan. Mit Wabi Sabi genießt man die Schönheit der Unvollkommenheit. Es ist ein ästhetisches Konzept, das mit dem Zen-Buddhismus verbunden ist.

Wabi Sabi hat eine lange Entwicklung hinter sich und ist heute ein veränderter Blick auf die Welt – einer, der Unfertigkeit, Wandel und Unvollkommenheit akzeptiert und willkommen heißt. Zu Wabi Sabi gehören aber auch Einfachheit und Respekt.

Wabi Sabi findet man derzeit auch als Einfluss in der Wohnungsgestaltung, denn das Konzept passt zu den Trends der Zeit wie das Streben nach Nachhaltigkeit und innerem Wert, nach Einfachheit und Wohlfühlen mit überschaubar vielen Dingen, die dem jeweiligen Menschen tatsächlich etwas bedeuten (statt in überflüssigem Konsumschrott zu ertrinken).

Was hat Wabi Sabi mit dem Garten zu tun?

Annette Lepple wendet das Wabi Sabi-Konzept auf den Garten an, gibt ihrem Garten damit sozusagen einen ästhetisch-philophischen Rahmen.

Der Wabi Sabi Garten hat wenig mit den strengen Regeln eines japanischen Steingartens (Zengartens) zu tun, wie wir ihn von Gartenausstellungen und Ähnlichem kennen, sondern ist eher sanft gestaltete („gemalte“) Naturhaftigkeit im Wandel der Jahreszeiten und der Zeit – ein sich ständg wandelndes Spiel der Farben, Formen und Strukturen. Ihr perfekt unperfekter Garten soll Zufriedenheit, Achtsamkeit und Heiterkeit vermitteln.

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Buchrückseite von Mein Wabi Sabi Garten*

In ihrem Buch führt Annette Lepple ausführlich an das Thema Wabi Sabi allgemein und im Garten im Speziellen heran. Sie stellt die Elemente von Wabi Sabi im Garten vor: Wasser, Wildnis, Asymmetrie, Handwerk, Upcycling, Naturmaterialien und Pflanzstil. Doch der größte Abschnitt im Buch ist natürlich den Pflanzen im Wabi Sabi-Garten gewidmet, ihrer Schönheit in den verschiedenen Stadien des Wandelns und selbst noch im Tod, einschließlich der Rolle, welche die sich selbst aussäenden Ein- und Zweijahrespflanzen in diesem perfekt unperfekten Garten spielen. Das Buch enthält viele Beispiele und Anregungen zur Umsetzung, wunderschöne Bilder und Tabellen zum Nachschlagen.

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Inhaltsverzeichnis von Mein Wabi Sabi Garten*

Die Autorin
Annette Lepple hat Gartendesign in London studiert und sich als Fotografin, Journalistin und Autorin einen Namen gemacht.

Das Buch
Mein Wabi Sabi-Garten. Respektvoll gestalten, achtsam genießen.*
Der Weg zum perfekt unperfekten Garten.
Annette Lepple.
Ulmer Verlag 2020,
ISBN 978-3-8186-0943-6
144 S., 165 Farbfotos, Flexcover. ISBN 978-3-8186-0943-6.
Als E-Book (PDF) gibt es das Buch auf der Buchwebseite des Ulmer-Verlages***, Fachverlag für Garten & Pflanzen und mehr

Mein Wabi Sabi Garten – mein Fazit

Trends liegen meist schon „in der Luft“, denn sie sind Teil ihrer Zeit.

Die Elemente des Wabi Sabi-Gartens und Gärtnerns sind nicht (alle) neu, aber sie werden aus einer neuen Perspektive heraus bewusst eingesetzt. Die jahrelange Tradition bei uns, Pflanzen auf ein uniformes Idealbild ihrer Art oder Sorte hinzutrimmen und Gärten wie einen Zoo von Katalogbildern zu inszenieren, haben moderne Garten- und Landschafts-Planer, Naturgartenfreunde und andere schon länger verlassen. Wer sich von Wabi Sabi für den eigenen Garten inspirieren lässt, entscheidet sich bewusst für einen naturhaften Garten mit Pflanzen-„Individuen“, die mit ihrer Umgebung dem Standort entsprechend zu einem harmonischen Gefüge zusammenwachsen. In diesem Garten werden weniger Pflanzen im Katalog-Zustand, sondern natürliche, angepasste Pflanzenschönheit, auch von Verblühendem und sogar Totem, zelebriert. Bewusstes Wahrnehmen und respektvolles Einflußnehmen sind ein wichtiger Aspekt des Wabi Sabi Gartens und des Genusses.

Mein Fazit zum vorliegenden Buch: Ein schönes Buch für Menschen, die sich mit ihrem Garten auch ästhetisch-philosophisch auseinandersetzen wollen, beispielsweise für sich definieren möchten, welche Bedeutung ihr Garten für sie haben soll und wie er sich in ihr Leben und überhaupt in das große Ganze einfügen soll. Darüber hinaus enthält das Buch auch viele praktische Tipps, Tabellen zum Nachschlagen (ich liebe Tabellen!!!) und wunderschöne inspirierende Fotos.

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