Unterschied zwischen Kompost und Terra Preta

Kompost und Terra Preta haben vieles gemeinsam:

  • Beide gehören zu einem nachhaltigen Stoffkreislauf.
  • Bei beiden werden mehr oder weniger grobe organische Abfälle (und weitere Ausgangsstoffe) in eine humus- und nährstoffreiche, erdige Substanz umgewandelt.
  • Kompost und Terra Preta wirken als Bodenverbesserer (Luft- und Wasserhaltevermögen, Durchwurzelbarkeit) und Dünger (Nährstoffvorrat).
  • Beide tragen dazu bei, dass weniger Torf abgebaut wird, der sonst in größeren Mengen zur Substratherstellung und zur Bodenverbesserung gebraucht würde.
  • Kompost und Terra Preta tragen direkt und indirekt zum Schutz der Artenvielfalt bei, weil durch sie Moore erhalten bleiben, aber auch, weil sie selbst gut für die Bodenfruchtbarkeit und das Bodenleben sind.
  • Außerdem bleibt durch Kompost und Terra Preta das im Torf gespeicherte Kohlendioxid (CO2) in den Mooren – Klimaschutz.
  • Durch den höheren Humusanteil im Boden bei der regelmäßigen Ausbringung von Kompost und/oder Terra Preta wird außerdem mehr CO2 im Boden gespeichert – das ist ebenfalls positiv für das Klima.

Vergleich von Gartenkompost und Terra Preta

Grundsätzlich unterscheiden sich Kompost, besonders Gartenkompost, und Terra Preta bezüglich der Zutaten, der Prozesse während der Umsetzung, der Vorgehensweise und der Gehalte des Endprodukts.

Kompost

Gartenabfälle werden über die Kompostierung zu einem wertvollem Bodenverbesserer und Dünger

Gartenabfälle werden über die Kompostierung zu einem wertvollem Bodenverbesserer und Dünger

Die Kompostierung ist schon seit Jahrtausenden bekannt und in Europa verbreitet, wobei sie vermutlich mit der Kompostierung von tierischen Exkrementen begann und seit einigen hundert Jahren systematisiert und verbessert wird. Vor allem seit Ende des letzten Jahrhunderts wurde sehr viel analysiert und erprobt, auch um Torf in Substraten durch andere Stoffe wie Grüngutkompost oder kompostierte Rinde ersetzen zu können.

Gartenkompost-Herstellung

Zutaten:
Gartenabfälle, pflanzliche Küchenabfälle

Prozesse:
Zerkleinerung durch Würmer, Insekten, Spinnentiere, Springschwänzen usw. und aerobe (luftunterstützte) Verrottung durch Mikroorganismen. Bei der Verrottung entsteht Wärme. Das Endprodukt ist der reife Kompost: Er enthält Humus und (teilweise wasserlösliche) Nährstoffe.

Vorgehensweise:
Strukturbildende Ausgangsstoffe wie klein gehäckselter Gehölzschnitt und Stroh sowie nährstoffreiche Ausgangsstoffe wie Grasschnitt, Küchenabfälle und Gemüseabfälle werden gesammelt, miteinander vermischt und aufgehäuft oder in einen Kompostbehälter gegeben. Ein gemischter Kompost mit ausreichender Luftzufuhr riecht nicht und braucht keine Zusatzstoffe. Vor zu viel Regen kann man ihn durch einen Deckel oder eine Folienabdeckung schützen, bei lang anhaltender Trockenheit sollte man etwas gießen – aber nicht zu viel, die Rotte braucht auch Luft. Man kann den Kompost nach 3 bis 6 Monaten umsetzen, muss es aber nicht. Je nach Jahreszeit (Niederschläge, Temperatur) und Lage und in welchem Reifestadium man den Kompost ausbringen möchte, ist der Kompost nach 6 bis 12 Monaten einsatzbereit.

Gehalte von Gartenkompost/Grüngutkompost:
3 l Gartenkompost enthalten im Mittel 16 g Stickstoff (N), 11 g Phosphat (P2O5) und 12 g Kaliumoxid (K2O) sowie Magnesium (MgO), Calcium (CaO), Schwefel, Spurenelemente und nützliche Mineralstoffe. (Quelle: Fischer/Jauch: Leitfaden zur Kompostierung im Garten, HSWT). Die tatsächlichen Werte können je nach Zutaten stark abweichen. Wird mit Kompost gedüngt, wird auf Dauer pro Jahr nur so viel ausgebracht, wie die Pflanzen während des Gartenjahres an frei werdenden Nährstoffen verbrauchen können, damit der Boden nicht überdüngt und das Trinkwasser nicht belastet wird.

Kompost ist nicht gleich Kompost und Terra Preta nicht gleich Terra Preta
Ein Gartenbesitzer oder Selbstversorger gibt seine Küchen- und Gartenabfälle auf den Komposthaufen – das Ergebnis ist der Gartenkompost. Je mehr Gemüseabfälle und Grasschnitt auf dem Kompost landen, desto nährstoffreicher, je mehr abgestorbene Stauden sowie Gehölzschnitt, desto nährstoffärmer ist der Gartenkompost. Am besten wird der Kompost, wenn er aus einem Gemisch von nährstoffreichen und strukturbildenden Abfällen entsteht.
Ein Kleinbauer mit Tieren hat dagegen einen Misthaufen, auf dem dann auch die Küchen- und Gartenabfälle landen. Der daraus entstehende Kompost ist dann mehr kompostierter Mist als Gartenkompost/Grüngutkompost und auch reicher an Stickstoff als der „normale“ Gartenkompost – man muss also noch vorsichtiger sein, davon nicht zu viel auszubringen, um die Umwelt nicht zu belasten.
Auch bei Terra Preta kann es Unterschiede geben, je nachdem in welchem Verhältnis die verschiedenen Ausgangsstoffe zusammengebracht wurden.

Mehr zur Kompostierung siehe Kompostierung von Gartenabfällen
Zur Verwendung im Garten siehe Kompost ausbringen

Terra Preta („Terra preta de índio“, schwarze Indianererde)

Terra Preta ist ein wertvoller, nährstoff- und humusreicher Boden. Er entstand über Jahrhunderte durch den Eintrag von Verkohlungsrückständen (Pflanzenkohle), Küchenabfällen und anderer Biomasse sowie Dung, Fäkalien, Knochen und Gräten. Solche Art Böden werden dort gefunden, wo es Wanderfeldwirtschaft mit Brandfeldbau in den feuchten Tropen gab/gibt: beispielsweise im Amazonasbecken in Südamerika. Ähnliche Böden gibt es aber auch in Afrika, Südostasien und sogar Europa. Gerade in den feuchten Tropen neigen Böden – vor allem die, die gerodet wurden oder aus anderen Gründen nicht bewachsen sind, – zur extremen Verarmung, weil Humus sehr schnell abgebaut und Nährstoffe freigesetzt und ausgewaschen werden. Die Verkohlungsrückstände/Pflanzenkohle tragen in einem solchen Klima wesentlich zur Stabilisierung bei – sie machen die Terra Preta so besonders.

Terra Preta aus dem Amazonasbecken kann man bei uns zwar nicht kaufen, aber es gibt Rezepte zur eigenen Herstellung eines Bodenverbesserungs- und Düngungsmittel, das ähnliche Eigenschaften haben soll wie Terra Preta, und man kann auch entsprechende Bodenverbesserer, die ebenfalls Pflanzenkohle enthalten, fertig kaufen.

Terra-Preta-Herstellung

Zutaten:
Gartenabfälle, Küchenabfälle, Pflanzenkohle, Milchsäurebakterien, (Tierdung), (Urin), (Gesteinsmehl)

Pflanzenkohle kann man selbst herstellen oder fertig kaufen. Milchsäurebaktierien haften natürlicherweise an Gemüseabfällen, können aber auch zugegeben werden. Im Gartenfachhandel werden dafür „Effektive Mikroorganismen“ (EM) angeboten. Zu beidem weiter unten mehr.

Prozesse:
Anaerobe (sauerstofffreie) Milchsäuregärung und aerobe (luftunterstützte) Verrottung

Vorgehensweise:
Die Pflanzenkohle wird zunächst mit wenig Gesteinsmehl vermischt und dann mit Urin und der EM-Lösung befeuchtet. Diese Mischung wird über die Pflanzen- und Gartenabfälle verteilt und diese dann festgestampft. Die anaerobe Fermentation dauert etwa 1 Monat. Danach kann die Masse wie gewohnt auf dem Komposthaufen mit Luft verrotten. (Vorgehensweise nach dem Buch Die Humusrevolution: Wie…*)

Über die Nährstoffgehalte des Endproduktes und die jährliche Nährstofffreisetzung gibt es nach meinem Wissen noch keine wissenschaftlich belastbaren Untersuchungen.

Viele Experten bezweifeln, dass die Milchsäuregärung tatsächlich zur ursprünglichen Terra-Preta-Herstellung gehört. Sie gehört jedoch zum Fermentieren von Pflanzenabfällen und Essensresten im so genannten Bokashi-Eimer*. Dessen Inhalt wird nach der erfolgreichen Fermentierung auf den Kompost gegeben (kann ein Problem sein für Bokashi-Eimer-Nutzer, die keinen Garten haben).

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Was ist Pflanzenkohle?

Pflanzenkohle, auch Biokohle genannt, ist verkohltes Pflanzenmaterial. Dazu gehört auch die Holzkohle. Die moderne Herstellung von Holzkohle oder anderer Pflanzenkohle nutzt die technische Pyrolyse (Holzvergasung). Die Temperatur bei der Herstellung darf nicht zu tief und nicht zu hoch sein – ist sie zu tief, verkohlt das Pflanzenmaterial nicht genügend und verrottet dann statt dessen, ist sie zu hoch, dann wird die Pflanzenkohle zu Asche und hat dann nicht mehr die guten nährstoffbindenden Eigenschaften der schwarzen Pflanzenkohle. Die Herstellung sollte außerdem so durchgeführt werden, dass die Pyrolysegase nicht ungenutzt in die Atmosphäre entweichen, sondern zum Kochen, Heizen oder zur Stromerzeugung genutzt werden.
Bei YouTube findet man viele Anleitungen zur Herstellung von Pflanzenkohle, in Terra-Preta-Foren und Social-Media-Gruppen gibt es Erfahrungsaustausch über Herstellung, Verwendung und Nutzen von Pflanzenkohle, EM und Terra Preta.

Wer sich die eigene Herstellung von Pflanzenkohle ersparen will, kann sie auch fertig kaufen – sollte aber, wie auch bei der Grillkohle, darauf achten, dass sie nicht gerade aus Tropenholz, sondern am besten aus heimischen Pflanzenabfällen hergestellt wurde. Wichtig ist, dass die Pflanzenkohle über die Kompostierung „aufgeladen“ wird, bevor sie in den Boden kommt, denn sonst kann sie durch die Stickstoffbindung zu Keim- und Wachstumshemmungen führen.

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Was sind Effektive Mikroorganismen (EM)?

Effektive Mikroorganismen (EM) sind kommerziell vertriebene Mischungen aus natürlich und überall vorkommenden anaeroben und aeroben Mikroorganismen – also solche, die unter Sauerstoffabschluss und solche die mit Sauerstoff aktiv werden – in einer Nährlösung. Hersteller und Inhaber der registrierten Warenmarken Effective Microorganisms und EM ist die Firma Em Research Organization in Japan.
Enthalten sind beispielsweise Milchsäurebakterien wie Lactobacillus casei, andere harmlose Bakterien und Hefen. Die Wirkung der EM als Bodenverbesserer wird von unabhängigen Wissenschaftlern meist nicht bestätigt, lediglich eine höhere Vermehrungsrate von Würmern wurde in einem Versuch beobachtet.

Auch Sauerkrautsaft, saure Milch, Kefir und Sauerteig enthalten lebende Milchsäurebakterien.

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Effektive Mikroorganismen*

Fazit

Kompostierung und Terra-Preta-Herstellung sind nicht so verschieden. Der Hauptunterschied ist die Verwendung von Pflanzenkohle, die besonders im tropischen Klima wichtig zur Stabilisierung des Endproduktes – Schutz vor Nährstoffauswaschung, Habitat für Mikroorganismen und Humuserhalt – ist. Die sonstigen Eigenschaften der jeweiligen Endprodukte wie Nährstoffnachlieferung, Wasserspeichervermögen etc. hängen von den Ausgangszutaten, auch der Art der Pflanzenkohle, und deren Verhältnis zueinander ab.

Wie viel Verbesserung bei uns im deutschen Klima mit Terra Preta möglich ist, hängt vom Ausgangsboden, örtlichen Klima und davon ab, wie gut vorher schon mit Kompostausbringung, Fruchtfolgen, Gründüngung, Mischkultur, pfluglosem Anbau etc. für einen hohen Humusgehalt und eine gute Bodenqualität gesorgt wurde.

Bezüglich Terra Preta sind viele Fragen beispielsweise zum Humusabbau, zur Nährstofffreisetzung und zur Nährstoffversorgung der Pflanzen wissenschaftlich nicht (ausreichend) geklärt. Viele Selbstversorger und Hobbygärtner beobachten positive Wirkungen, doch man weiß nicht, welche Mengen sie ausbringen und ob ein Nährstoffüberschuss eintritt, der dann ins Grundwasser gelangt. Insofern kann man meinem Kenntnisstand nach noch nichts Verlässliches zur jährlichen Ausbringungsmenge im Gemüsegarten oder in der Landwirtschaft sagen.

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Klimarettung zum Mitmachen (Buchvorstellung: Die Humusrevolution)

Die Humusrevolution - Buchtipp mit WerbelinkDer menschengemachte Klimawandel ist umkehrbar, verspricht das kürzlich im Oekom Verlag erschienene Buch „Die Humusrevolution. Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen“ von Ute Scheub und Stefan Schwarzer. Das bekanntermaßen klimaschädliche Kohlendioxid (CO2) lasse sich durch regenerative Agrikultur aus der Atmosphäre holen und in Form von Humus wieder im Boden speichern – wo es zu einem großen Teil auch herstammt. Nicht nur könnte der CO2-Gehalt der Atmosphäre wieder auf ein vorindustrielles Niveau gesenkt werden, auch die Artenvielfalt im und über dem Boden würde gefördert werden – und durch die wesentliche Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit wären auch die Erträge langfristig höher als beim agroindustriellen Anbau. Und das Beste: Wir können alle dabei mitmachen! (Buchvorstellung**).

Gartenbau und Landwirtschaft sind hoch politische Themen. In ihrem Buch „Die Humusrevolution. Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen“ stellen Scheub und Schwarzer die Auswirkungen der Agroindustrie („Goliath“) denen der regenerativen Agrikultur („David“) gegenüber.

Die Agroindustrie steht beispielsweise für Anbau in Monokulturen, Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln und energieaufwendig hergestellten Mineraldüngern, die Entwaldung in Südamerika für den Kraftfutteranbau für die Massentierhaltung bei uns, für Artensterben, Bodendegeneration und deren Folgen etc. Die Agroindustrie macht mit ihren Produkten Gewinne, weil die Kosten für die Bereinigung der durch sie hervorgerufenen Schäden wie Wasserverunreinigungen durch Nitrat- und Phosphat-Eintrag ins Grundwasser, globale und regionale Klimaveränderungen, Wüstenbildung, Umkippen von Gewässern, Vertreibung der Touristen durch Schaumbildung an den Stränden etc. andere oder die Allgemeinheit tragen – daran ändern auch die neuesten Greenwashing-Versuche nichts. Gefördert werde die Agroindustrie durch eine Politik, die immer noch die falschen Anreize setze.

Die regenerative Agrikultur ist an Mensch und Natur ausgerichtet und bedient sich regenerativer, ökologischer Methoden wie Kreislaufwirtschaft, pfluglose Bodenbearbeitung, Kompostierung und Terra Preta, Permakultur, Agroforstsysteme und Waldgärten, Wassermanagement sowie holistisches Weidemanagement zur Wiederherstellung von Dauergraslandflächen, zur Regeneration des (regionalen) Klimas und der Böden. Sie setzt auf (kleinbäuerliche) Agrarökologie, Sortenvielfalt und den verstärkten Anbau für lokale Märkte sowie für Begrünung und Entsiegelung.

Was wäre, wenn …?

Wenn man den Humusgehalt der Böden weltweit über die Umstellung von Agroindustrie auf regenerative Agrikultur um wenige Promille erhöht, wäre der CO2-Gehalt der Atmosphäre in wenigen Jahrzehnten wieder auf einem normalen Stand. Scheub und Schwarzer haben zur Unterfütterung ihrer Behauptungen entsprechende Berechnungen und Aussagen internationaler Forscher sowie Versuchsergebnisse und Projekte der regenerativen Agrikultur auf der ganzen Welt gesammelt und zusammengetragen.

Nimmt man die wahren Kosten (true costs), die die Kosten für die Allgemeinheit enthalten, als Grundlage für die Preiskalkulation von landwirtschaftlichen Produkten, dann zeige sich, dass die regenerative Agrikultur effizienter als die Agroindustrie ist und die Preise auch günstiger als die der Agroindustrie wären – die Politik müsste mit entsprechenden Rahmenbedingungen nur dafür sorgen, dass die Kosten, die jetzt andere tragen, von der Agroindustrie selbst getragen werden müssten. Außerdem sollte sie eine unabhängige wissenschaftliche Forschung im Bereich der Agrarökologie unterstützen.

Und wie können wir mitmachen?

Da sich Böden und Landwirtschaft über die ganze Erde verteilen, müssen viele zur Mitwirkung gewonnen werden – für das politische Engagement genauso wie für die Anwendung der Praktiken der regenerativen Agrikultur – bäuerliche Initiativen, Kleinbauern, Urban Gardener und Selbstversorger, Wissenschaftler, Politiker und Aktivisten lokal, regional, national und international. Das Buch enthält für die Anwender auch einige Praxistipps, beispielsweise zur Herstellung von Pflanzenkohle, Terra-Preta und Effektive Mikroorganismen (EM), zur Anlage von Agroforstsystemen und zum Bau mobiler Hochbeete.

„Die Humusrevolution. Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen.“ wurde von der Politikwissenschaftlerin und Publizistin Ute Scheub und dem physischen Geografen und Permakultur-Designer Stefan Schwarzer geschrieben (zur Info: die physische Geografie ist die naturwissenschaftliche Erforschung der Geosphäre, Permakultur-Design ist die Entwicklung von nachhaltigen, naturnahen Kreisläufen).

Mein Fazit

Die Autoren zeigen mit ihrem Buch „Die Humusrevolution. Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen“, wie wir als Menschheit unsere Klima-, Boden-, Umwelt- und die Welternährungs-Probleme in den Griff bekommen. Sie wollen Menschen dazu motivieren, sich in dieser Richtung zu engagieren. Ich glaube, dass sie mit diesem sehr interessanten Buch dazu beitragen. Die Thesen sind steil, aber scheinen mir gut unterfüttert. Als eher faktenorientierter Mensch hätte ich auf die ein oder andere polemische Spitze auf der einen Seite und romantische Verklärung und idealisierte alternative Lebensmodelle auf der anderen Seite verzichten können, doch andere Leser mögen das genau anders empfinden.

Die Humusrevolution. Wie wir den Boden heilen, das Klima retten und die Ernährungswende schaffen.*
Ute Scheub und Stefan Schwarzer
Oekom Verlag**
240 Seiten
ISBN 978-3-86581-838-6

* Werbelink
** Kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten

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Hilfe – die Inflation will das Gesparte schrumpfen!

Die deutschen Privathaushalte haben ihr Erspartes zu einem großen Teil als Bargeld verfügbar oder als Spareinlagen auf Sparkonten liegen. Solange nicht nur die Zinsen für die Spareinlagen, sondern auch die Inflationsrate niedrig waren, war dieses Geld nur eine riesige Summe ungenutzter Möglichkeiten – das Geld hat nicht gearbeitet, sprich: sich nicht vermehrt, aber es hat wenigstens nicht an Wert verloren. Jetzt ist die Inflation wieder da, aber die Zinsen für Guthaben sind immer noch nahe Null, bei großen Vermögen liegt sie teilweise schon im negativen Bereich. Das mühsam Ersparte der deutschen Privathaushalte ist deshalb durch Wertschrumpfung gefährdet.

Die Inflation knabbert an Bargeld und Spareinlagen.

Die Inflation knabbert an Bargeld und Spareinlagen.

Die Inflationsrate ist eine Maßzahl für die Teuerungsrate und damit für die Geldentwertung. Bei einer hohen Inflationsrate verteuern sich Güter und Dienstleistungen stark. Eine niedrige Inflationsrate besagt, dass die Preise kaum steigen. Festgestellt wird die Inflationsrate durch die Beobachtung von Preisänderungen bei Gütern und Dienstleistungen in eigens definierten Warenkörben.

Im Februar 2016 betrug die Inflationsrate etwa 0 Prozent – es gab also keine Teuerung (auf den gesamten Warenkorb bezogen, denn manches hatte sich sehr wohl verteuert, aber die Energieosten waren gesunken). Die niedrige Inflation war für die Sparer ein kleiner Trost, denn sie bekamen zu der Zeit kaum Zinsen auf ihre Einlagen, aber wenigstens knabberte nicht auch noch die Inflation ihre Ersparnisse an. Doch nun, ein Jahr später, liegt die aktuelle Inflationsrate in Deutschland bei etwa 2,2 Prozent (Februar 2017).

2,2 Prozent Inflation ist nicht hoch (1993 betrug sie 4,5 Prozent), aber der Wert des Ersparten, das man in bar hat oder auf einem nicht oder schlecht verzinsten Guthabenkonto lagert, nimmt ständig ab.

2,243 Billionen Euro hatten private Haushalte in Deutschland Ende 2016 als Bargeld oder Spareinlagen angelegt, das entspricht 39,1 Prozent ihres Geldvermögens von über 5,7 Billionen. Dazu kommt noch das Geld bei Versicherungen, die wegen der allgemein niedrigen Zinsen auch nicht in der Lage sind, Kapitallebensversicherungen o. ä. (fast 30,9 Prozent) ordentlich zu verzinsen. Dafür können die aufatmen, die Schulden (Hypothekdarlehen, Grundschulddarlehen, Verbraucherkredite) haben, denn die Schulden werden durch die Inflation weniger (wertmäßig).
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Übrigens ist auch das Gegenteil der Inflation, die Deflation, nicht erstrebenswert, denn wenn die Preise sinken und sinken, dann bedeutet das, dass die Verbraucher nicht genug Geld oder nicht den Willen oder Mut (kein Vertrauen in eine gute wirtschaftliche Zukunft)  zum Geldausgeben haben und die Händler deshalb die Preise senken müssen. Durch die verringerten Einnahmen können sich die Händler und die gesamte Produtionskette bald weniger Arbeitskräfte leiste, die Menschen verlieren ihre Jobs, haben noch weniger Geld und die Firmen gehen pleite.

Geld anlegen in Aktien

Eine höhere Rendite als mit Spareinlagen erreicht man mit Aktien. Aktien sind Wertpapiere, die bescheinigen, dass man Miteigentümer an einer Aktiengesellschaft ist. Gleichzeitig sind sie wie Gold oder Immobilien Sachwerte und unterliegen nicht der Inflation. Wie viel eine Aktie wert ist (Aktienkurs) bestimmen Angebot und Nachfrage und die sind wiederum abhängig vom Vermögen des Unternehmens und seinen Zukunftsaussichten.

Das angelegte Geld vermehrt sich bei Aktien durch den Kursanstieg im Laufe der Zeit und die jährliche Dividende, die man bei vielen Unternehmen erhält.

Der deutsche Aktienindex DAX stieg in den letzten 3 Jahren von 9.167 (10.3.2014) auf 11.963 (10.03.2017) – das ist ein Anstieg von gut 30 Prozent. Allerdings lag er in diesen drei Jahren auch zwei Mal unterhalb des Anfangswertes vom 10.3.2014. Aktien und Aktienindizes bewegen sich also nicht geradlinig nach oben, sondern im Zickzack.

 
Aktienkurse unterliegen starken Schwankungen und beinhalten auch Risiken, weswegen man Aktien nur als Teil einer langfristigen Anlagestrategie im Depot haben sollte. Mit der richtigen Mischung erreicht man eine schöne Verzinsung.

Weitere Informationen

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Gartentrends 2017

Was ist für die Gestaltung und Nutzung von Gärten, Terrassen und Balkonen in der Gartensaison 2017 angesagt und welche Trends lassen sich beim Gärtnern als solches beobachten.

Trends sind Entwicklungen, die meist in einer Nische beginnen (beim Trendsetter) und sich langsam zum verbreiteten Verhalten (Mainstream) entwickeln. Trends werden nicht von allen gleichermaßen aufgenommen – wer sich welchem Trend anschließt, hängt vom Alter, von der Persönlichkeit und den Interessen, von der Bezugsgruppe, der politischen Anschauung, dem Geldbeutel und vielem mehr ab.

Es gibt zur gleichen Zeit ganz gegenläufige Trends, denn jeder Hobbygärtner, Selbstversorger, Urban Gardener etc.  hat andere Prioritäten: Die einen wollen mit möglichst wenig Geld (Endlich wieder raus*), möglichst viel erreichen und schauen vor allem auf den Preis, andere wollen ihre Kreativität und/oder handwerkliche Geschicklicheit ausleben und mit den eigenen Händen etwas schaffen (Do It Yourself, DIY), wieder andere achten darauf, möglichst wenig Arbeit mit dem Garten und den Pflanzen zu haben und immer mehr legen bei ihrem Handeln und Konsum besonderen Wert auf die Umweltfreundlichkeit und Klimafreundlichkeit.

Der Garten oder das Gärtnern bietet auch die Möglichkeit, sich selbst darzustellen – der eine braucht dazu den größten und teuersten Grill, die exklusivste Terrassengestaltung und die elegantesten Pflanzengefäße, der andere streicht Obstkisten bunt an und nutzt sie als Pflanzkisten für bunte Mischungen aus Gemüse und Kräutern und/oder verteilt selbst geschaffene Gartenkunst aus verrosteten Alltagsgegenständen im Garten.

Garten und Gärtnern bieten unbegrenzte Möglichkeiten, sich auszuleben und auszudrücken.

Hier einige Trends.

Gartentrend 1: Wohnen und Kochen im Freien

Sind in den letzten Jahren die Terrassen bereits zu Wohnzimmern mutiert, wandert nun zunehmend auch das Kochen und Dinieren nach draußen. Ein kleiner, windschiefer Dreibeingrill neben der Terrasse,  auf dem man ein paar Würstchen anbrennen lässt – das war vorgestern, jetzt gibt es eindrucksvolle Outdoorküchenzeilen aus Naturmaterialien und chromblitzende Profigrills* für die Terrasse oder entsprechende, im Garten geschaffene Oasen.

Der aktuell angesagte Gartenmöbelstil nennt sich Modern Country Style: Natürliche Materialen (Otto Baumpflanzaktion*) und klare Formen (auch bei den Pflanzgefäßen*) werden durch einzelne Elemente aufgepeppt, die entweder an Landhausstil erinnern, antik anmuten, künstlerische Einzelstücke sind oder aber über auffällige Farben, Muster, Formen, Materialien oder einfach durch Fremdartigkeit Akzente setzen.

Und damit Koch- und Sitzplätze auch abends gut zur Geltung kommen, wird mit Gartenfeuerschalen*  und/oder LED-Gartenbeleuchtung eine gemütliche Atmosphäre geschaffen.

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Gartentrend 2: Blumen in allen Farben – jedem das seine

Das neue Sortenangebot, mit dem die Gärtner 2017 aufwarten, hat für jeden Geschmack etwas dabei: weiße Strahlenblüten (Argyranthemum, Brachyscome), pastellfarbener Elfensporn (Diascia), orange-gelbe Blüten wie kleine Feuerräder (Bidens), lila-weiß gestreifte Petunien, gelbe und rosa Strahlenblüten an einer Pflanze (Osteospermum), blaue Verbenen und vieles mehr. Und ob man sich bei der Auswahl der Blumen für eine Farbe in verschiedenen Tönen und Strukturen, für Farbmischungen in Pastell oder für knallbunte Mischungen entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen. Hauptsache, die Bepflanzungen vermitteln für den jeweiligen Bereich das Bild eines stimmigen Ganzen, das zum Haus, Garten und zu den Persönlicheiten der Besitzer passt.

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Gartentrend 3: Selbst ist der Mann oder die Frau, denn Gärtnern macht glücklich

Selbst zu gärtnern ist auf jeden Fall weiterhin im Trend – als Ausgleich zur beruflichen Tätigkeit, als Wellness-Erfahrung und zur Selbstverwirklichung und kreativen, naturnahen Beschäftigung – während, anstelle von und/oder nach dem Ende des Berufslebens.

Mehrere Gartentrends vereint auf kleinem Raum: Urban Gardening, Selbstversorgung, essbare Blüten, Nützlinge fördern

Mehrere Gartentrends vereint auf kleinem Raum: Urban Gardening, Selbstversorgung, essbare Blüten, Nützlinge fördern

Gartentrend 4: Urban-Gardening-Trend hält an

Gärtnern geht in der Stadt ebenso gut wie auf dem Land. Neben dem Urban Farming/Urban Horticulture, wo Salat in riesigen Räumen, unterirdischen Tunneln, auf Flößen im Fluss oder Meer oder in Glasaufbauten auf Dächern im großen Maßstab von Gartenbau-/Technologie-Profis angebaut werden, gibt es auch den sehr wichtigen, privaten Anbau in der Stadt. Dazu gehören

  • die Verschönerer und Begrüner
    Die Sommerblumen, Stauden und Gehölze anbauenden Balkon- und Terrassengärtner tragen auch zur Verbesserung der Stadtluft bei und vergrößern das Futterangebot für die Bienen und andere Nützlinge in der Stadt
  • die Selbstversorger
    Sie bauen Gemüse, Kräuter, Pilze und Obst entweder auf eigener Fläche (Gartenbeet, Balkon, Dachgarten, Zimmer) oder auf fremder Fläche (Urban-Gardening-Initiativen auf öffentlichem Brachland, in Gemeinschaftsgärten, Mietparzellen, gepachteten Kleingärten) in der Stadt an. Siehe auch Selbstversorgung ohne eigenen Garten
  • Natürlich lässt sich auch beides gut kombinieren.

Im Rahmen des Urban Gardening spielt auch das vertikale Gärtnern (Vertical Gardening/Farming) eine Rolle, denn der beschränkte Platz muss gut ausgenutzt werden. Das geht nicht nur mit fertigen Produkten wie Regalen oder Pflanzgefäßen mit mehreren Etagen übereinander, sondern auch mit eigenen Upcycling-Ideen (Wandregale aus angestrichenen Paletten etc.).

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Gartentrend 5: Manche mögen’s technisch

Bewässerungscomputer zur Steuerung der automatischen Bewässerung gibt es seit Jahrzehnten. Seit ein paar Jahren halten Rasenmäher-Roboter Einzug in die Gärten. Beide werden mit jeder neuen Generation besser.

Auch manche der Freizeit-Urban-Gardeners sind technikinteressiert und probieren den Anbau ohne Erde aus (Hydroponik) oder sogar die Kombination von Hydroponik mit Fischzucht (Aquakultur), genannt Aquaponik – da ernähren sich die Pflanzen von den Ausscheidungen der Fische. Solche Anlagen – wie auch die ganz oben erwähnten Hightech-Grills können dann auch mit der passenden App überwacht werden.

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Gartentrend 6: Gourmets lieben frische Kräuter

Wie man auch am Fernsehprogramm sieht, hat die Kochkunst in den letzten Jahren viele neue Anhänger gefunden. Und die Hobbyköche geben sich längst nicht mehr mit getrockneten Kräutern aus der Streudose zufrieden. Sie wollen frische Kräuter aus dem Blumentopf oder dem Gartenbeet und zu jeder Landesküche die passenden. Gehört zur deutschen Küche vor allem Schnittlauch, Kresse, Borretsch, Kerbel, Sauerampfer, Pimpinelle und Petersilie, braucht man für die mediterrane Küche unbedingt auch Basilikum (und nicht nur das einfache grüne, sondern auch das würzigere, rote Basilikum), Oregano, Rosmarin und für thailändische Gerichte Thai-Basilikum, Zitronengras und ein ungespritztes Zitronenbäumchen für Zitronenblätter etc.

Gartentrend 7: Chili findet immer mehr Fans

Apropos Gourmets: Nicht nur frische Kräuter, auch frischer Chili ist ein Gewürz, das immer mehr Freunde findet. Chili und seine mehr oder weniger scharfen Verwandten sind heute Bestandteil der ost- und südeuropäischen, der asiatischen, südamerikanischen, der afrikanischen und der Tex-Mex-Küche. Der Anbau der meisten Chilisorten benötigt nicht viel Platz und gelingt auch Anfängern. Es gibt eine enorme Sortenvielfalt, die (Pflanzen mit den) reifen Früchte sind sehr fotogen („food porn“) und eignen sich gut für Selfies des Anbauers mit seiner Ernte. Die Früchte verführen manche auch zu (mehr oder weniger verrückten) Mutproben.

Gartentrend 8: Essbare Blüten ohne Reue

Die Unterteilung zwischen Nutz- und Zierpflanzen gilt für eine zunehmende Zahl von Hobbygärtnern nicht mehr. Sie möchten Gemüse und Kräuter mit anderen Pflanzen zusammenpflanzen können und beispielsweise die Blüten von Gänseblümchen, Kapuzinerkresse, Borretsch, Veilchen, Rosen, Ringelblume auch für Salate, Süßspeisen oder andere Gerichte verwenden können, ohne sich Gedanken um etwaige Pflanzenschutzbelastungen machen zu müssen. Siehe auch Essbare Blüten

Gartentrend 9: Alte Gemüsesorten schätzen und erhalten

Auch dieser Trend setzt sich fort: Viele Hobbygärtner kaufen oder tauschen Saatgut alter, samenfester Gemüsesorten.

Gartentrend 10: Tage der offenen Gartenpforte, Gartenreisen

Hobbygärtner genießen nicht nur den eigenen Garten, sie sind auch neugierig, was und wie es andere in ihren Gärten machen. Sie gucken nicht nur in Gartenblogs, wie andere ihre Gärten gestalten, sondern besuchen an Tagen der offenen Gartenpforte eigens dafür geöffnete Gärten. Und auch im Urlaub können sie nicht genug von Pflanzen und Gärten bekommen: Sie begeben sich auf (geführte) Gartenreisen im In- und Ausland, um öffentliche und private Gärten zu bewundern und sich Anregungen zu holen.

Im Garten und unter Gärtnern trifft Neugierde und Experimentierfreude auf Ruhe und Besinnung

Freizeitgärtner waren schon immer kreativ und neugierig. Zwar schätzen viele besonders alte Sorten, siehe oben, aber andererseits sind viele auch neugierig auf Neuheiten sowie auf Pflanzen und Sorten aus anderen Regionen der Welt. Auch werden immer wieder neue Anbaumethoden gerade für den Anbau auf kleinem Raum ausprobiert (Kartoffelanbau im Eimer, Kompostieren im Eimer auf dem Balkon etc.). Neugierde wecken auch Kombinationen wie die TomTato, die oben Kirschtomaten und unten Kartoffeln entwickelt. Doch bei aller Neugier und Aktivität schätzen die meisten auch die Ruhe und Besinnlichkeit in ihrem eigenen, selbst gestalteten grünen Reich, nur unterbrochen vom Vogelgezwitscher und dem Summen der Bienen – Hintergrundgeräusche der Stadt oder überfliegende Flugzeuge lernt man mit der Zeit, auszublenden.

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Wer einmal das Gärtnern kennengelernt hat, der weiß es zu schätzen und dem wird nie mehr langweilig.

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Gärtnern, Anpflanzen & Gartenmöbel!

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