Ich mag schon das Wort „Gartenpavillon“, denn es weckt bei mir Kindheitserinnerungen – an die französische Krimikomödie „Camouflage“ mit Louis de Funes als versehentlich mordender Drehbuchautor, bei dem ein Gartenpavillon eine wichtige Rolle spielte. Es lässt mich aber auch an barocke Pavillons in großen Parks oder weiträumigen Privatgärten denken. Sie verleihen ihrer Umgebung den Glanz von Adel und Wohlstand.
Dabei sind Gartenpavillons heute nicht mehr Adligen oder Reichen vorbehalten und sie können so viel mehr sein als nur Schmuck, obwohl sie ihre Umgebung optisch aufwerten, wenn der passende Gartenpavillon am richtigen Platz steht.
Offene Gartenpavillons bieten Schutz vor sengender Sonne oder Regen. Geschlossene Gartenpavillons schützen zusätzlich vor Wind und Kälte – je nach Größe und Ausstattung können sie nicht nur zur sicheren Aufbewahrung von Gartenmöbeln und Werkzeugen sowie zur Überwinterung von Kübelpflanzen genutzt werden, sondern man kann dort sogar Gäste einquartieren – der Übergang vom Pavillon zum Gartenhaus als Gästehaus oder „Poolhouse“ ist fließend.
Die Arten, Materialien, Formen und Größen von Gartenpavillons sind heute so vielfältig, wie es unterschiedliche Gärten, Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten gibt: vom weißen Sonnensegel über einer Stahlkonstruktion über kompakte Gartenpavillons aus Holz mit oder ohne Seitenteile bis zu kunstvollen schmiedeeisernen Gebilden, die erst von Pflanzen überrankt werden müssen, um dann Schatten zu spenden.
Holzpavillons
Die Gartenhaus GmbH hat sich auf Holzpavillons spezialisiert. Holzpavillons haben eine natürliche Ausstrahlung und passen in fast alle Gärten.
Man kann sie streichen und so optisch an das Wohnhaus, den Zaun oder anderes anpassen oder witzige Kontraste zu diesen setzen.
Holzpavillons kann man in Wohlfühloasen, Rückzugsorte zum Lesen oder Schreiben, lauschige Plätze zum Kaffeetrinken und vieles andere verwandeln, je nachdem, wie man sie ausstattet und möbliert.
Bei der Auswahl des Gartenpavillons muss man auch den späteren Standort berücksichtigen: Soll er sich mehr oder weniger unauffällig an das Wohnhaus anschließen, einem Bereich besonderes Gewicht geben (Teich, Pool, Gehölzrand) oder soll er als Blickfang mitten im Garten eine Art Gegengewicht zum Wohngebäude bilden.
Kriterien für die Pavillon-Auswahl
Beim Kauf und Vergleichen von Gartenpavillons – im Speziellen von Holzpavillons – sollte man diese Kriterien im Blick haben:
Grundriss
Es gibt runde, quadratische, rechteckige, fünfeckige und achteckige Gartenpavillons (bei den achteckigen solche mit einer und solche mit zwei Symmetrieachsen).
Art des Pavillons
Sind die Seitenwände offen oder (teilweise) geschlossen
Art der Wände
Welche Holzart wurde verwendet. Ist das Holz massiv. Welche Stärke hat es. Wurde das Holz außen versiegelt oder muss/kann es gestrichen werden.
Fenster
Wie sind die Rahmen beschaffen. Wie groß sind die Fensterflächen. Sind die Fenster durch Sprossen unterteilt oder nicht. Wie gut isoliert die Glasart (Isolierglas oder Einfachglas). Wie ist die Glasdicke und Bruchfestigkeit (Sicherheitsglas?). Wie dicht schließen die Fenster. Wie werden die Fenster geöffnet.
Größe der Grundfläche
Seitenwandhöhe
Türen
Sind die Türen einseitig oder zweiseitig zu öffnen. Ist es eine Schiebetür, Flügeltür oder Falttür (Ziehharmonika-Prinzip). Wie dicht schließen die Türen. Sind sie gut und sicher abzuschließen.
Fundament
Welche Anforderungen gibt es an Standort und Fundament.
Dach
Welche Form und Höhe passt zum Garten und zum Standort. Wie ist die Abdeckung.
Windverankerung
Wie wird der Pavillon sicher verankert.
Lieferung oder Abholung
Selbstmontage oder schlüsselfertige Übergabe
Prüfen Sie die Verständlichkeit der Montageanleitung.
Egal, welchen Traum Sie sich mit Ihrem Gartenpavillon erfüllen möchten, holen Sie vorab Informationen zur Baugenehmigung ein. Dann steht der Freude am Gartenpavillon über viele Jahre nichts mehr im Wege.
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Veröffentlicht unterRenovieren, Wohnen und Garten|Verschlagwortet mitGartenpavillon|Kommentare deaktiviert für Gartenpavillons – mehr als nur Schmuckstücke im Garten
Schnee auf dem Dach wirkt isolierend – kann aber auch zu schwer werden
(Überarbeitet am 29.11.2016.) Der astronomische Winteranfang beginnt dieses Jahr am 21. Dezember, für die Meteorologen beginnt der Winter aber bereits am 1. Dezember. Der Herbst war recht mild, aber inzwischen haben wir frostige Nächte. Doch vor allem im Januar, Februar und März kann es sehr kalt werden – eine kritische Zeit für überwinternde Pflanzen im Gewächshaus, wenn man das Gewächshaus nicht frostfrei heizt. Außerdem ist der Winter genau die Zeit, wo Gärtner und Hobbygärtner mit der Pflanzenanzucht für das kommende Frühjahr beginnen. Die Jungpflanzenanzucht ist die Phase mit dem höchsten Wärmebedarf und diese fällt ziemlich genau in die kälteste Jahreszeit – jedenfalls, wenn man einen Vorsprung zur Aussaat im Freien gewinnen möchte. Dies ist eine schwierige Situation für den Geldbeutel (Heizkosten) und das Umweltgewissen (CO2) des Kleingewächshaus-Gärtners gleichermaßen.
Mit diesen Tipps können Sie bei der Gewächshausbeheizung Energie sparen:
Auf die Eindeckung und Konstruktion achten
Schon beim Kauf sollte man daran denken, was man später mit dem Gewächshaus machen möchte. Wer im Winter Jungpflanzen anziehen möchte oder wärmeliebende Pflanzen über den Winter bringen will, sollte unbedingt ein gut isoliertes Gewächshaus kaufen – mit Isolierglas oder hochwertigen Stegplatten als Eindeckungsmaterial und thermisch isolierenden Konstruktionsprofilen, die keine Wärme von innen nach außen leiten.
Die eingeschlossenen Luftkammern bei Stegplatten und Isolierglas sorgen für eine gute Wärmedämmung
Defekte Eindeckungselemente sofort austauschen oder reparieren
Dichtigkeit von Fenstern und Türen regelmäßig kontrollieren und bei Undichtigkeiten Abhilfe schaffen
Nachträgliche Isolierung mit Luftpolsterfolie
Folienhalter und Luftpolsterfolie gibt es im Fachhandel. Die Folie kann innen oder außen angebracht werden, wobei die Anbringung innen besonders auf Einfach-Glas zu Problemen mit Kondenswasser führen kann.
Nachträgliche Isolierung des Fundaments und des Sockels
Damit auch über den Boden keine Wärme verloren geht, sollte man bis in frostfreie Tiefe innen und außen Styrodurplatten anbringen.
Nordseite und Seitenwände bis Tischhöhe mit Styrodur- oder anderen Wärmedämmplatten verkleiden
Größere Gewächshäuser mit Folienvorhängen in Abteile unterteilen
Das Abteil mit den wärmebedürftigsten Pflanzen und mit den Aussaaten kommt in die Mitte. Alternativ kann man einen zusätzlich beheizten Aussaatkasten in die Mitte stellen.
Zusätzliche Folienvorhänge innen vor die Türen hängen
Damit beim Türöffnen nicht sofort alle Wärme nach draußen abfließt.
Nächtliche Temperaturabsenkung
Die meisten Pflanzen vertragen es sehr gut, wenn es nachts ein paar Grade kühler ist als tagsüber. Wer die Temperatur über einen Thermostat regelt, kann das bei seinen Einstellungen berücksichtigen. Nicht geeignet sind tiefe Temperaturen und sehr große Temperaturunterschiede bei Tropenpflanzen und vielen Pflanzen im Keimlingsstadium.
Energieschirm nachts Wärme steigt nach oben. Eine Zwischendecke, genannt Energieschirm, die zwischen Pflanzen und Dach gespannt wird, reduziert sehr die Wärmeverluste über das Dach. Notfalls kann man auch einfach einige Schichten Schattiermatten oder schwarze Folie über gespannte Drähte legen. Tagsüber müssen die Abdeckungen entfernt werden, damit möglichst viel Licht an die Pflanzen gelangt.
Rettich unter Folie im Gewächshaus
Einsatz von Vlies, Folie oder Papier Während besonders kritischer Nächte helfen zusätzliche Auflagen von Vlies, Folie oder Papier über die Pflanzen und/oder Matten über dem Gewächshaus. Tagsüber sollten die Pflanzen aber so viel Licht wie möglich erhalten, ohne sie zu gefährden.
… oder: Wie digitale Technologien und Erfahrungen aus MOOCs die Hochschulen verändern
Für mich war es die Nachricht der Woche, als das Wall Street Journal verkündete: „Coming Soon to Yale: A Class Taught by Harvard“. Die Yale-Universität wird einen Informatikkurs anbieten, bei dem Informatik-Vorlesungen der bisher im harten Wettbewerb stehenden Harvard-Universität per Live-Stream gezeigt werden. Zeigen uns hier zwei amerikanische Spitzenuniversitäten, wie es mit den Hochschulen weitergeht – dass Hochschulpersonal dank neuer digitaler Technologien, die inzwischen ausgiebig auch in Massive Open Online Courses (MOOCs) erprobt wurden, eingespart werden kann?
Ich bin bekanntlich ein Fan von Online-Fernkursen und MOOCs. Ich habe an einem Harvard-Fernkurs und vielen MOOCs teilgenommen und bin damit an das Lernen mit Videomitschnitten von Vorlesungen, mit Live-Streaming von Seminaren, Kommunikation über Foren und Social-Media-Plattformen gewohnt. Nun, ich bin eine erwachsene Frau, die schon einen spannenden Bildungs- und Berufsweg hinter sich hat: Mittlere Reife, Lehre, zweiter Bildungsweg, Studium, Beruf, Umschulung, neuer Beruf und ständige Weiterbildung. An MOOCs nehme ich teil, weil es mir Spaß macht, neue Dinge zu lernen. Manche MOOCs brachten mich beruflich weiter, mit anderen trainiere ich nur meine grauen Zellen und bei wieder anderen gefällt es mir, mir mit anderen zusammen Gedanken zu einem Thema zu machen.
Andere Menschen wiederum schauen mit großer Sorge auf diese Entwicklung. Sie fürchten, dass die (Hochschul-) Bildung dank digitaler Technologien und MOOCs zu einer anonymen Massenabfertigung verkommen könnte und dass das Lehrpersonal zunehmend wegrationalisiert werden würde. Sie warnen, dass den Heranwachsenden oder jungen Erwachsenen bald der Kontakt zu (wissenschaftlichen) Vorbildern fehlen und dass es kein direktes persönliches Feedback durch den Professor oder die Professorin mehr geben würde.
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Droht die anonyme Massenabfertigung in der Hochschulbildung? Die Nachricht, dass die Yale-Universität Harvard-Informatikvorlesungen als Live-Stream nutzt, könnte man als Zeichen dafür interpretieren, dass die Entwicklung in diese Richtung geht. Ich glaube das nicht. Live-Übertragungen, Videos oder gar ganze MOOCs sollen ja nicht das gesamte bestehende System ersetzen. Aber Aufzeichnungen von gut gemachten Vorlesungen oder Seminaren können Grundwissen und Praxis in manchen Fächern besser und effizienter vermitteln, als manche Präsenzvorlesung im überfüllten Hörsaal es könnte. Ein Beispiel dafür ist der Informatikkurs CS50, den ich zufällig dieses Jahr als MOOC absolviert habe (CS50x – Harvard bei edX.org) und der nun in Yale per Liveübertragung (der aktuellen Vorlesungsreihe) integriert wird, – wobei umgekehrt auch Harvard wenigstens eine Yale-Vorlesung live-streamen will, denn Yale will neue Inhalte beitragen.
Der CS50-Kurs von Harvard-Professor David Malan hat seit ein paar Jahren Kultstatus, weil er eine sehr anschauliche und praxisnahe Einführung in das Programmieren, in die Softwareentwicklung und in die Entwicklung von Webanwendungen bietet. Er beginnt einfach – denn er wird als Einsteigerkurs angeboten -, aber er steigert sich schnell zu anspruchsvollen Aufgaben aus den Bereichen Spieleentwicklung, Computer-Forensik, Webanwendungen unter Einbindung von Yahoo Finance oder Google Earth und mehr. Der Kurs ist herausfordernd, praxisnah und belohnt mit Erfolgserlebnissen, die dem Studierenden das Gefühl geben, schon ein Mitglied der weltweiten Entwicklergemeinde zu sein – wobei betont wird, dass es nicht darum geht, sich mit den KommilitonInnen zu messen, sondern auf die eigene Entwicklung zu achten.
Yale möchte seinen Studenten etwas Ähnliches bieten. Statt aber einen Abklatsch von CS50 in Yale aufzubauen, was dort neue Ressourcen erfordern würde, will man mit Harvard kooperieren und dabei aber auch neue Inhalte und Perspektiven beitragen. Insofern rationalisiert diese Kooperation meines Wissens nach nicht vorhandenes Lehrpersonal weg, aber erspart die Aufstockung vorhandener Ressourcen. Übrigens: Auch die normal eingeschriebenen Studierenden in Harvard nutzen bereits seit Jahren (zusätzlich) die Aufzeichnungen ihrer und die vergangener Vorlesungen – einfach, weil dies hilfreich ist und das Lernen nach persönlichem Bedarf unterstützt. Ich meine: Wer als Kursleiter Übertragungen guter Vorlesungen oder auf Video aufgezeichnetes Lernmaterial verwendet, hat mehr Zeit für anspruchsvollere Aufgaben: für das Anleiten und Betreuen bei herausfordernden Aufgabenstellungen, für Exkursionen, Organisation von Gastredner-Veranstaltungen, für Interviews von VIPs aus der Branche, für mit den Studierenden gemeinsam zu organisierende Events, Messen (Beispiel: CS50 Fair) o. Ä. und auch für direkte Gespräche mit den Studierenden.
Ich persönlich empfinde das Anschauen einer gestreamten Vorlesung oder einer Videoaufzeichnung auch gar nicht als anonymes Lernen – nicht mal bei den „Massenveranstaltungen“ der MOOCs. Tatsächlich war ich meistens von der Freude euphorisiert, mit vielen anderen Menschen zusammen lernen zu dürfen und wenigstens virtuell ein bisschen Harvard-, Stanford- und die Luft anderer bekannter Universitäten zu schnuppern – von zu Hause aus. Man spürt beispielsweise das Interesse und Engagement des Dozierenden daran, mit wie viel Kreativität und Intensität sie oder er schwierige Themen anschaulich und begreifbar macht. Und man kann jederzeit auch seine eigenen Ansichten oder Fragen äußern, denn gute MOOCs oder Fernkurse sind so konzipiert, dass sie die Kommunikation fördern: die Kommunikation zwischen den Teilnehmern und die Kommunikation zwischen Teilnehmern und Lehrpersonal (DozentInnen und ihre Hilfsstäbe). Erreicht wird das mit dem Einsatz von digitalen Kommunikationsplattformen/-technologien (Foren, Konferenzsoftware, Facebook-Chat, Google Hangout, Reddit etc.). (Das Video ist im erweiterten Datenschutzmodus eingebettet.)
The Geek Shall Inherit the Earth: David Malan stellt Interessierten seine Art der Informatikvorlesung bei den Harvard Master Classes vor (Harvard University Computer Science)
Die gute Betreuung auch großer Teilnehmerzahlen – sowohl die der Online- als auch die der Präsenz-Studierenden – ist in Harvard und bei anderen amerikanischen Universitäten durch das meiner Meinung nach sehr nachahmenswerte System der Einbindung älterer Semester als Teaching Assistants möglich. Die Teaching Assistants sind nicht nur Ansprechpartner – live vor, während und nach den Vorlesungen oder bei virtuellen Sprechstunden, per E-Mail, in Foren etc. -, sondern werden auch beauftragt, Anleitungen für Detailthemen als Lehrvideos aufzuzeichnen, die dann jeder Teilnehmer jederzeit nach Bedarf nutzen kann.
Dass die Teaching-Assistenten dabei selbst sehr viel lernen, beispielsweise über das Aufbereiten und Erklären von Themen, über Videotechnik, Auftreten, Feedbackverdauen (weil das Feedback der Studierenden immer wieder abgefragt wird) und vieles mehr versteht sich von selbst. Was die eingeschriebenen Präsenz-Studierenden den reinen Live-Stream/Video-/MOOC-Teilnehmern neben dem oben Genannten voraushaben, sind wöchentliche Mittagessen mit ihrem Professor und VIPs aus der IT-Branche, Programmierwettbewerbe und andere Events/Projekte vor Ort. Dieses auch im Falle der Kooperation von Harvard mit Yale oder anderen zu bieten, liegt in der Macht der Kursleiter vor Ort. Wie gut individuelle Betreuung gelingt, hängt meiner Meinung immer – sowohl online als auch bei physischer Präsenz – vom zahlenmäßigen Verhältnis von Kursleitung und Mitarbeiterteam zu Studierenden und dem Willen der Kursleitung ab.
Mein persönliches Fazit:
Die digitalen Technologien und die gewonnene Erfahrung in der Praxis (Online-Fernkurse und MOOCs) ermöglichen neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schulen oder Universitäten. Die altehrwürdigen Universitäten Harvard und Yale machen es vor. Bei der Verbesserung von Effizienz, beispielsweise durch Ausnutzung von Live-Übertragung und Videoaufzeichnung von Vorlesungen, muss und sollte es nicht darum gehen, wegzurationalisieren, sondern darum, durch gemeinsame Anstrengungen und Kooperationen MEHR und das besser bieten zu können. Dann können alle gewinnen.
Mit der Garten-Web-App „Mein Pflanzenarchiv“ – www.mein-pflanzenarchiv.de – kann man die Eckdaten, Notizen und Bilder zu seinen Garten-, Balkon- und Zimmerpflanzen festhalten und dieses Archiv jederzeit und schnell durchsuchen. So behalten Sie den Überblick über Ihre Pflanzenarten und Sorten oder was immer sie über ihre Gartenlieblinge in Erinnerung behalten wollen.
ACHTUNG: Ab sofort (18.7.2017) kann sich niemand mehr neu registrieren.
Mitte nächsten Jahres tritt eine neue EU-Datenschutzgrundverordnung und ein neues Bundesdatenschutzgesetz in Kraft. Sicherheitshalber schließe ich dieses Projekt für Dritte, da mir für eine Umprogrammierung die Zeit fehlt. Wer bereits registriert ist, kann sich noch bis 30.4.2018 einloggen. Vom persönlichen Profil aus kann jeder die eigenen Bilder und Postings herunterladen und/oder seinen Account löschen. Am 1.5.2018 werde ich alle Nutzer, Einträge und Bilder – außer meine eigenen – von der Plattform und aus der Datenbank entfernen.
Mein Pflanzenarchiv – home
Jetzt programmiert sie auch noch, wird sich wohl mancher von denen gedacht haben, die mitbekommen haben, dass ich nebenberuflich an Informatikkursen teilnehme. Angefangen hat es 2009 mit einem Semesterkurs an der Harvard University Extension School („Creating Scalable Dynamic Websites“), fortgesetzt habe ich das mit einem Massive Open Online Course (MOOC) der Stanford Universität („Introduction to Databases“) und einigen MOOCs von Udacity und Coursera. Meine letzte Herausforderung war 2014 Harvards CS50 MOOC bei edX – da lernte ich Programmieren noch einmal von der Pike auf, denn mir fehlte bis dahin immer noch das computerorientierte Lösungsdenken. Nach jedem Lernabschnitt gab es schwierige Software-Programmieraufgaben, aber das Abschlussprojekt durfte sich jeder selbst ausdenken und umsetzen.
Ich entschied mich für eine Garten-Web-App, von der ich selbst etwas habe, die aber auch andere nutzen können. Außerdem sollte sie ein Prototyp sein, den ich für andere Themen abwandeln und einsetzen kann.
Vorher: Etiketten und Merkzettel-/Dateien-Chaos
Als Gartenfachfrau und leidenschaftliche Hobbygärtnerin hob ich jedes Pflanzenetikett und jeden Lieferschein auf, schrieb mir ständig E-Mails und Notizen als Textdateien, damit ich später irgendwann einmal nachschauen konnte, welche Sorte ich wann wohin gepflanzt habe und wie meine Erfahrungen damit waren. Aber wenn ich etwas suchte, wurde es schwierig, weil ich mich durch Berge von Etiketten, Lieferscheinen, Bestellbestätigungen, Dateien und/oder Bilder kämpfen musste. Mir fehlte ein durchgängiges System.
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Nachher: Leicht durchsuchbares Garten-Archiv
Dieses System bietet nun mein-pflanzenarchiv.de – eine Garten-Software, die einen Service im Internet bietet: Als registrierter und bewilligter Nutzer kann man Einträge erstellen. Diese können Einträge für ein Pflanzenarchiv (jeweils wie eine Karteikarte), Blogbeiträge (Gartentagebuch, private Merkzettel oder öffentliche Beiträge zu Gartenthemen), Gedichte oder sonst etwas sein. Der Vorteil: Die Einträge kann man später schnell durchsuchen. Bei jedem einzelnen Eintrag kann man selbst entscheiden, ob ihn auch andere sehen dürfen, oder ob er nur privat ist.
mein-pflanzenarchiv.de – Eintrag (Beispiel)
Die Basis für einen Eintrag ist das Eintragsformular. Dieses ist für alle Arten von Einträgen gleich. Kein Feld außer dem ersten (Name des Eintrags) muss ausgefüllt werden – und auch dieses Feld kann nachträglich noch geändert werden. Es gibt im Eintragsformular Listen zum Auswählen und Felder zum Ausfüllen und man kann ein Bild pro Eintrag hochladen. Alles lässt sich nachträglich ändern, ergänzen oder löschen. Und bei jedem Eintrag entscheidet man, ob er öffentlich sichtbar sein oder privat bleiben soll – auch dies kann jederzeit geändert werden.
Eintragsformular: Nur der Eintragsname ist Pflicht, alle anderen Felder werden nach Bedarf ausgefüllt.
Am besten überlegt man sich schon vor oder bei den ersten Einträgen, wonach man später suchen können möchte, und fügt diese Begriffe – falls sie nicht sowieso bei den Auswahl-Eintragsfeldern sind – in den Beitragsnamen oder in das große Textfeld (bis zu 1000 Zeichen) ein. Will man beispielsweise später nach Pflanzen von einem bestimmten Beet suchen, so muss man seinen Beeten Namen geben und diesen Namen in das Textfeld oder in den Eintragsnamen integrieren. So findet man alles wieder.
Folgende Suchfunktionen sind bisher verfügbar:
Suche nach Formularfeldern
Auswahlfelder sind beispielsweise Blütenfarbe oder Pflanzenkategorie (Stauden, Gemüse etc.)
Suche nach Stichwort
Das Stichwort wird in den Feldern, die man frei ausfüllen kann, gesucht.
Tipp: Wer sich ein System für seine Eintragsnamen überlegt oder von Anfang an die für ihn/sie persönlich wichtigen Stichworte in das große Textfeld schreibt, kommt später beim Suchen schnell zum Ziel.
Suche nach Zeitspanne
Einfach von DATUM bis DATUM eingeben. Wichtig: Diese Suche sucht nur in den eigenen Einträgen.
Registrierte Nutzer können auch ein Profil mit oder ohne Bild anlegen. Auch hier entscheidet jeder selbst, ob das Profil öffentlich oder privat sein soll. Nur auf öffentliche Profile wird von öffentlichen Einträgen aus verlinkt.
mein-pflanzenarchiv.de – Profil (Beispiel)
Öffentliche Einträge können von Mitgliedern auch kommentiert werden. Außerdem kann man Zustimmung oder Gefallen signalisieren, indem man auf die Blume neben dem Eintrag klickt. Hat man noch nicht „gevotet“, ist die Blume blass. Hat man bereits sein Gefallen bekundet, ist die Blume intensiv gefärbt. Seine Gefallensbekundung kann man jederzeit durch ein weiteres Klicken zurücknehmen. Für jeden Eintrag werden die Gefallensbekundungen gezählt und angezeigt, sodass ich später auch eine Suche nach den beliebtesten Einträgen realisieren kann.
mein-pflanzenarchiv.de – Übersicht der Funktionen
Registrierte Nutzer von mein-pflanzenarchiv.de können:
eigene Einträge erstellen, bearbeiten und löschen
ein Profil mit Bild anlegen und bearbeiten
Privatsphäre bei jedem Eintrag und für das Profil einstellen
Einträge durchsuchen – nach Formularauswahl, Stichwort oder Zeitspanne
Kommentare schreiben und lesen
„Liken“ – Gefallensbekundung durch Klick auf ein Blumensymbol
die eigenen Einträge als CSV-Datei herunterladen
die eigenen Eintragsbilder in einem ZIP-File herunterladen
das Konto komplett auflösen und alle eigenen Einträge, Bilder, Kommentare und Gefallensbekundungen entfernen
Jeder kann sich registrieren. Die Web-App soll nicht allein mein Pflanzenarchiv, sondern auch Ihr und der öffentliche Teil davon ein von uns allen nutzbares Pflanzenarchiv sein! Nach einem Klick auf den Bestätigungslink in einer Bestätigungs-E-Mail und der Freischaltung durch den Administrator stehen Ihnen alle Funktionen zur Verfügung.
Wer mehrere Profile benötigt, beispielsweise wenn man mehrere Gärten betreut, muss sich mit verschiedenen Nutzernamen und E-Mail-Adressen registrieren.
Für Suchmaschinen-Optimierer (SEO) ist diese Garten-Web-App übrigens wenig interessant, da man derzeit lediglich vom internen Community-Profil aus einen einzigen Link nach draußen setzen kann.
Viel Spaß beim Ausprobieren!
PS: Bitte „Wichtige Hinweise“ bei mein-pflanzenarchiv.de beachten!
Eva Schumann
Autorin, Freie Journalistin, Bloggerin
tinto.de & meine anderen Online-Projekte finanzieren sich über Werbung. Wer mag, kann tinto.de mit einer Spende ("Kaffeekasse") unterstützen: paypalme/eva4tinto. DANKE!
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