Geld verdienen mit dem Blog: Was hat sich geändert?

Kurze Antwort: Es ist schwieriger geworden! (Meinungsbeitrag)

Ob man mit Inhalten im Web, bespielsweise in einem Blog, über Werbeeinnahmen Geld verdienen kann, hängt unter anderem vom Thema, der Qualität und von der Sichtbarkeit ab.

Kleiner Rückblick
Ich habe seit 1998 eigene Inhalte – Texte und Bilder  –  im Web. Angefangen habe ich mit einer „Homepage“, mit der Zeit wurde es ein kleines Universum aus Informationswebsites zu Themen, mit denen ich mich vorher oder parallel auch hauptberuflich oder einfach aus Interesse befasste. Die Webseiten erstellte ich mit WYSiWYG-Editoren, später auch mit einfachen HTML-Editoren – jede Seite manuell. Mit dem Aufkommen von Content-Management-Systemen (CMS) richtete ich dann auch Blogs ein, weil sie leichter zu erstellen und zu administrieren sind.

Meine Werbeeinnahmen aus monetarisierten Online-Veröffentlichungen stehen auf vier Standbeinen. Der Erfolg aller ist von Suchmaschinen, insbesondere vom Quasi-Monopolisten Google-Suche, abhängig. Mehr dazu auch bei Geld verdienen mit der Homepage, dem Blog, Videos

Meine Veröffentlichungen, also meine Arbeit, wollte ich nach einiger Zeit auch monetarisieren. Also ging ich Partnerschaften mit Amazon.de*, Google Adsense und sogenannten Affiliate-Plattformen ein. Seit Firmen oder deren Agenturen auf mich zukamen, vereinbare ich mit denen, die ich zu meinen Inhalten passend finde, auch direkte Werbepartnerschaften, vermiete Werbeplatz für Banner oder Texteinschübe oder veröffentliche gegen Bezahlung deren Artikel oder schreibe in deren Auftrag gesponserte Artikel und veröffentliche sie. Jede Werbung wird natürlich entsprechend gekennzeichnet (Anzeige, Werbung, Sponsor-Post, Sponsored Post).

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Lässt sich mit Bloggen Geld verdienen?

Meine Erfahrungen mit den einzelnen Möglichkeiten zur Monetarisierung von Blogs mit Werbeeinnahmen sind gemischt und sie haben sich im Laufe der Zeit auch immer wieder geändert, je nach Thema der Veröffentlichung, Art der Werbepartnerschaft und den Möglichkeiten, die sie bietet, sowie auch abhängig davon, welche Geräte (Smartphone, Smartpad, Notebook/Computer) unter meinen Leser*Innen am stärksten verbreitet waren. Vor einigen Jahren habe ich einen ausführlichen Beitrag zum Thema Geld verdienen mit Homepage oder Blog verfasst, den ich später um das Thema Video erweitert habe. In dem Beitrag sind meine Erfahrungen zur Generierung von Werbeeinnahmen bis etwa 2018 aufgeführt und dort sind Rechenbeispiele enthalten. Hier nun einige Beobachtungen, wie sich das Thema in den letzten Jahren weiterentwickelt hat – wobei dies allein meine Erfahrungen sind.

Neueste Entwicklungen bei der Blogmonetarisierung

Der Kampf um die Seitenbesucher*Innen

Ich war bei einigen meiner Themen als Vorreiter gestartet, inzwischen ist die Konkurrenz immens. Die hohen Besucherzahlen sind bei „alten“ Themen schwer zu halten, denn nicht nur andere Blogger*Innen kämpfen um die Aufmerksamkeit der Leser und Leserinnen, sondern inzwischen sind auch fast alle Magazine online, Unternehmen der Branchen sowie völlig sachfremde Plattformen, auch sie bloggen oder lassen zur Kundengewinnung und Kundenbindung bloggen. Natürlich ist all das legitim, aber es macht das Leben für bloggende Einzelkämpfer*Innen schwer. Die bestehenden Spitzenplätze, deren Inhalte und Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO, beispielsweise die Keyword-Optimierung) sind für jeden leicht zu recherchieren und als nachfolgende Content-Manager*In muss man es nur ein wenig besser für die Suchmaschine aufbereiten (lassen), um die Vorreiter vom Thron zu stoßen. Als Blogger oder Bloggerin reicht es längst nicht, klare Texte mit wertvollen Informationen zu schreiben. Um Erfolg zu haben, muss man ständig die Konkurrenz und die Suchmaschinenplätze im Auge haben. Ich weiß, wie man Content auf die vorderen Plätze hievt, aber ich muss aus Zeitgründen Prioritäten setzen und ich gebe zu, ich beschäftige mich bei meinen eigenen Blog-/Veröffentlichungen inzwischen lieber wieder mit dem Thema selbst, das übrigens auch aktualisiert werden sollte, als mit all dem Meta drum herum.

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Gleichzeitig braucht man ständig neue Ideen und neue Nischen, damit sich die Einarbeitung und das Schreiben neuer Beiträge überhaupt lohnen. Und dann muss man für jedes Thema viel Zeit investieren, den Blog und den neuen Blogbeitrag auch bekanntzumachen.

Sichtbar ist nur, wen die Suchmaschinen kennen, für gut befinden und wer bei Suchanfragen auf den Suchergebnisseiten ganz vorne platziert wird. Nicht zu vergessen, dass man dort auch mit den Anzeigen, die die Suchmaschine dort platziert, in Konkurrenz ist. Und da sollte man nicht vergessen, dass das größte Interesse des Suchmaschinenbetreibers die Maximierung der Werbeeinahmen auf seiner Suchergebnisseite ist.

Der Kampf um gute Plätze in den Suchmaschinen wird immer härter. Ohne Kenntnisse in Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind die Erfolgsaussichten für einen Blog, der hauptsächlich über Suchmaschinen gefunden werden soll, gering. Alternativ oder zusätzlich kann man versuchen, mögliche Leser*Innen mittels Newslettern (Achtung Datenschutz) und Social Media auf sich aufmerksam zu machen und an sich zu binden.

Es ist meinem Eindruck nach auch schwieriger geworden, Blogs und Blogartikel über Facebook & Co. bekanntzumachen, da diese Plattformen die Sichtbarkeit unter Kontrolle halten (manchmal habe ich den Eindruck, als würde die Sichtbarkeit gezielt gedeckelt werden). Natürlich wird man von manchen dieser Social-Media-Plattformen ständig aufgefordert, Werbung bei ihnen zu buchen (für mich bei meinen Hauptthemen zu teuer), um eben die Sichtbarkeit zu erhöhen. Die Zeiten, als auch kleine Blogger u. Ä. als Content-Lieferanten geschätzt wurden, sind meinem Eindruck nach vorbei, seit Facebook/Instagram, YouTube, TikTok und andere beziehungsweise deren Mutterkonzerne solche Kolosse geworden sind und sich hauptsächlich für die Zusammenarbeit mit großen Content-Unternehmen interessieren.

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Die Ansprüche sind höher geworden

Die Ansprüche an Blogs und Informationsseiten sind höher geworden – sowohl von Seiten der Suchmaschinenbetreiber als auch der Leser her. Die Veröffentlichungen müssen nicht nur professionell von der Text- und Bildqualität her sein (und die neuen Browser und technischen Geräte geben das her), sondern müssen auch responsive sein, d. h. so programmiert und konfiguriert sein, dass die Inhalte je nach Gerät, das auf sie zugreift, für dieses jeweils optimal dargestellt werden können – nicht nur die selbst erstellten Inhalte, sondern auch die Werbebanner etc. müssen sich automatisch anpassen (man muss also im Code Weichen stellen, was wann aufgerufen wird, oder responsive Werbemittel einsetzen).

Gleichzeitig müssen die Inhalte schnell laden (im Browser angezeigt werden) – und hier bremsen meinem Eindruck nach manche Arten von Werbung erheblich – nämlich die, bei denen im Hintergrund neben den Einstellungen der Seite erst einmal die Interessen des Seitenbesuchers abgerufen und dann die Werbeplätze an die vorhandenen Bieter versteigert werden müssen. Ich kann vor allem darüber sprechen, was ich selbst sehe: Adsense beispielsweise vermittelt (nicht immer, aber zu oft) grauenhafte, niveaulose Werbung, die weder zu meinen Interessen passt, noch irgend etwas mit dem Seitenthema zu tun hat.

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Als Seitenbetreiber kann ich bei Adsense Werbung blockieren, aber dafür müsste ich mehrmals täglich kontrollieren, was an Bannern eingespielt wird. Dazu habe ich keine Zeit. Wegen meiner Erfahrung mit der Qualität springe ich auch nicht auf den Zug auf, der Seitenbetreibern seit neuestem angeboten wird: einfach einen Code in alle Seiten einzufügen und Google Adsense automatisiert entscheiden zu lassen, wo und was auf den Seiten eingespielt wird. Es gefällt mir nicht, dass Google Adsense immer mehr Kontrolle über den werblichen Teil und nun praktisch auch zur Gestaltung meiner Websites beansprucht. Was da ausgewählt wird, kann meine Glaubwürdigkeit als Autorin/Bloggerin ruinieren (ich, die ich biologischen Gartenbau vertrete, bekomme Werbung für Wühlmaus-Gase und andere giftige Pflanzenschutzmittel eingeblendet und solche Scherze). Ich wünschte, Suchmaschinen würden zurückkehren zu Zeiten, als die Werbung zu den Inhalten der aufgerufenen Seite passend eingespielt wurde entsprechend der Meta-Beschreibung im Head und den ausgelesenen Seiteninhalten und nicht danach, was man als letztes besucht hat (Beispiel: aus beruflichen Gründen recherchiere ich den ganzen Tag, auch schreckliche Dinge, die überhaupt nichts mit meinem persönlichen Konsumverhalten zu tun haben und an die ich niemals erinnert werden wollte). Wenigstens sollte es diese Option für Seitenbetreiber geben. Als Verbraucher (Seitenbesucher) und als Bloggerin/Content-Creator ist mir persönlich die ganze Personalisierung sowieso ein Grauen.

Verlangsamend wirken aber meinem Eindruck nach auch manche Widgets anderer Unternehmen. Der Nachteil jeder Art von statischer, individuell manuell programmierter Werbung ist allerdings, dass man sie eben auch händisch immer wieder ändern muss.

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Die Umsetzung von Regeln wird immer komplizierter und zeitaufwendiger

Eine weitere Schwierigkeit: Es gibt immer mehr Regeln, die von Bloggern und Bloggerinnen zu beachten sind. Grundsätzlich muss man natürlich ein Gewerbe anmelden und mit dem Finanzamt kommunizieren beziehungsweise sich schlaumachen, ob man umsatzsteuerpflichtig ist und Voranmeldungen erstellen muss und was sonst noch an Pflichten eines gewerblichen Unternehmen anfällt. Speziell zu Veröffentlichungen im Internet gibt es staatliche, sich ständig verändernde Vorgaben zum Impressum (problematisch bis gefährlich für Soloselbstständige, deren Firmenadresse auch die Privatadresse ist, solche Angaben online stellen zu müssen) und zum Datenschutz (ich sehe den guten Willen, aber die Umsetzung der gerade wieder geänderten Regeln sind so zeitfressend, dass mancher, der viele Blogs und dazu noch alte Informationsseiten von vor CMS-Zeiten hat, erst einmal ein halbes Jahr nichts anderes mehr machen kann, als sich um Umstellungen zu kümmern). Darüber hinaus stellen auch die Suchmaschinen (wobei Google eine Monopolstellung auf dem Suchmaschinenmarkt hat), die Werbeplattformen wie Google Adsense und große Werbepartner wie Amazon.de ihre eigenen Regeln auf, die sich ebenfalls ständig ändern, sei es aus eigenem Antrieb oder wegen neuer Regularien auf Staats- oder EU-Ebene.

Viele wollen für Werbung nicht angemessen oder überhaupt nicht bezahlen

Was sich nicht geändert hat und nach wie vor ärgerlich und lästig ist, sind die vielen Anfragen nach kostenloser Werbung auf meinen teilweise jahrzehntelang gepflegten Webseiten – und das seltener vom kleinen Blogger nebenan als von größeren Unternehmen beziehungsweise deren hartnäckigen Agenturen. Nein Danke!

Mein Fazit zum Geldverdienen mit Werbeeinnahmen bei Blogs und sonstigen Informationswebseiten

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Von den Werbeeinahmen durch Bloggen alleine könnte ich derzeit nicht leben – was auch an den Themen liegt, über die ich schreibe. Natürlich könnte ich wie manch andere zu den Social-Media-Plattformen abwandern und dort meine Inhalte (und mich selbst auch in Bild und Ton) direkt einstellen statt wie jetzt in Social Media nur zu teasern, aber die eigentlichen Inhalte auf meinem eigenen Territorium zu behalten. Man kann als Influencer oder Influencerin, wenn man genug Abonnenten hat, auf den Social-Media-Plattformen direkt Werbekunden finden. Man wird aber auch abhängig. Und obwohl ich manche der sozialen Netze gerne nutze, um einerseits meine Artikel zu teasern und andererseits am Puls der Zeit und in Kontakt mit Fachkolleg*innen und Leser*Innen zu bleiben: Für mich persönlich ist das „Influencern“ auf Instagram, YouTube (bisher) nicht interessant, ich sehe mich als Schreiberin, ich will nicht mich als Person stärker in den Mittelpunkt stellen müssen, als es schon jetzt der Fall ist, und ich möchte mich nicht noch mehr in Abhängigkeit von einem der Online-Giganten begeben. Facebook heißt jetzt Meta und zu Meta gehören auch Instagram und Whatsapp, Google heißt jetzt Alphabet und dazu gehören neben Google Suche auch YouTube, Gmail, Blogger, Google Docs und tausend andere Sachen mehr – ich komme gerne zu Besuch, aber ich will auf deren Social-Media-Plattformen nicht leben und ihnen ausgeliefert sein. Als weitere Standbeine neben dem Bloggen schreibe ich für Auftraggeber – für Zeitschriften und Unternehmen oder in Zusammenarbeit mit Verlagen auch Bücher. Meine Blogs werden also nicht nur direkt monetarisiert, sondern sind wichtig für meine Selbstvermarktung und die Vermarktung meiner Buchprojekte.

* Werbelink (wenn Sie zu der verlinkten Seite gehen und dort etwas kaufen, erhalte ich eventuell eine Werbekostenerstattung)

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Eigene Website? Worauf die Wenigsten achten

Artikelkennzeichnung - siehe Ende des Beitrages

Eine eigene Webseite ist angesichts einer zunehmenden Digitalisierung extrem wichtig. Es gibt jedoch verschiedene Aufgaben, die unbedingt erfüllt sein müssen, um den eigenen Webauftritt erfolgreich zu machen. Dieser Artikel stellt drei Maßnahmen vor, die extrem wichtig sind, aber längst nicht von allen genutzt werden.

Eine übersichtliche Navigationsleiste

Transparenz ist bei einer Webseite unglaublich wichtig. Besucher müssen das, was sie suchen, schnell und unkompliziert finden, ansonsten sind sie nach kurzer Zeit wieder weg. Eine übersichtliche Navigationsleiste hilft dabei, sich auf der Webseite zurechtzufinden. Das ist nicht nur für menschliche Nutzer von Vorteil, sondern auch für die Crawler der Suchmaschinen. Je besser diese sich auf einer Webseite zurechtfinden und je leichter sie diese analysieren können, desto positiver wirkt sich das auf das jeweilige Ranking aus.

Keywordoptimierung auf allen Ebenen

Links zählen im Onlinebereich als Vertrauensbeweis und werden von den Suchmaschinen daher zur Bewertung der Qualität und Popularität einer Webseite herangezogen. Deswegen ist es wichtig, sowohl mit internen Links als auch Backlinks zu arbeiten und sowohl Onpage- als auch Offpage-Strategien einzusetzen, um das eigene Suchmaschinenranking zu verbessern. Eine professionelle SEO Agentur in München hilft dabei, alle verfügbaren Methoden zu nutzen und die Keywordoptimierung auf allen Ebenen voranzutreiben.

Kurze Ladezeiten

Ein wichtiger Faktor für den Erfolg einer Webseite sind deren Ladezeiten. Ein noch so großartiger Webauftritt bringt nichts, wenn die Kunden lange warten müssen, bis dieser angezeigt wird. Die meisten haben nämlich nur wenige Sekunden Geduld und wenden sich anderen Angeboten zu, wenn eine Webseite nicht schnell genug geladen wird. Deswegen muss eine gute Balance aus hochwertigen Bildern und Videos, die groß sind und somit hohe Ladezeiten verursachen, und schnellen Ladezeiten angestrebt werden.

Fazit

Webmaster haben zahlreiche Möglichkeiten, um ihren Webauftritt zu optimieren, ansprechend zu gestalten und bei den Suchmaschinen weit nach vorne zu bringen. Um sich ganz auf die eigenen Kernkompetenzen fokussieren zu können, ist es sinnvoll, sich professionelle Hilfe bei der Webseitengestaltung an die Seite zu holen. Außerdem muss beachtet werden, dass die Webseitenoptimierung niemals vollständig abgeschlossen, sondern ein fortlaufender Prozess ist. Deswegen müssen die gewählten Maßnahmen immer wieder auf den Prüfstand gestellt und gegebenenfalls angepasst werden.

* Sponsor-Posts sind informative Beiträge meiner Werbepartner

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Verlegung von Vinylböden

Kennzeichnung siehe unten

Vinylböden sind PVC-Beläge, d. h. Kunststoffbeläge mit einem mehrschichtigen Aufbau, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Die Hauptvorteile von Vinylböden bestehen in ihrer Langlebigkeit, ihrer Widerstandsfähigkeit und dem angenehm warmen Trittgefühl. Sie stellen die ideale Wahl für Mietwohnungen dar, da sie schalldämpfend und wasserabweisend sind. Zudem handelt es sich um einen Bodenbelag, der sich leicht reinigen lässt.

Welcher Vinylboden eignet sich für welche Einsatzbereiche?

Wenn es darum geht, den richtigen Vinyl-Bodenbelag für Ihr Zuhause zu wählen, haben Sie die Wahl zwischen Fertig-, Massiv- oder Rigid-Vinyl.

Fertig-Vinyl wird in der Regel schwimmend verlegt und kann so besonders schnell auch von Laien angebracht werden. Es handelt sich bei dieser Variante um Vinyl auf einer Trägerplatte aus HDF (hochdichte Fasern).

Vollvinyl oder Massivinyl hält besonders hohen Belastungen stand und ist zudem feuchtigkeitsbeständig, da es aus hundertprozentig wasserabweisendem Kunststoff besteht. Daher kann es auch für Feuchträume wie Bäder und Küchen verwendet werden. Vollvinyl besteht aus verschiedenen Schichten: Im oberen Bereich befindet sich eine widerstandsfähige Nutzschicht sowie eine Dekorschicht. Die untere Trägerschicht setzt sich aus einer hochdichten Faserplatte aus Vinyl zusammen. Vollvinyl kann verklebt oder schwimmend verlegt werden.

Eine weitere Variante ist der Rigid-Vinylboden, der starrer und unbeweglicher ist als die herkömmlichen Varianten. Sein harter Kern macht ihn noch stabiler und langlebiger und zudem so robust, dass er auch in Nassbereichen eingesetzt werden kann.

Darüber hinaus haben die verschiedenen Vinyltypen unterschiedliche Nutzschichtdicken zwischen 0,3 bis 0,55 Millimetern, je nachdem, für welche Belastungen sie eingesetzt werden.

Wie wird Vinyl verlegt?

Bei der Verlegung von Vinyl haben Sie die Wahl zwischen der Klebe- und der Klicktechnik.

Die Verlegung von Klebevinyl

Hierzu benötigen Sie einen gut vorbereiteten Untergrund, auf den Sie den Nasskleber mit einem Spachtel auftragen und dann die Vinylbahnen verlegen. Wichtig ist, dass Sie schnell arbeiten, da der Nasskleber bereits nach 30 bis 40 Minuten trocken ist. Ein verklebter Vollvinylboden bietet Ihnen zahlreiche Vorteile: Er ist besonders widerstandsfähig und stabil, weshalb er im Ladenbau und im Messe- und Veranstaltungsbereich häufig verwendet wird. Auch in Verbindung mit einer Fußbodenheizung stellt Klebevinyl die beste Lösung dar, da er eine geringere Aufbauhöhe hat und zudem fest mit dem Bodenbelag verbunden ist, was eine direkte Wärmeübertragung gewährleistet. Zudem sorgt er für eine gute Raumakustik.

Darüber hinaus gibt es auch Vinylböden mit selbstklebender Unterseite, bei denen die Rückseite bereits mit Kleber versehen ist. Lagern Sie den Vinyl-Bodenbelag vor der Verlegung immer 24 Stunden im Raum, damit er sich an das Raumklima anpassen und seine endgültige Ausdehnung annehmen kann. Beginnen Sie mit der Verlegung immer in Bahnen von der Tür aus.

So verlegen Sie Klickvinyl

Die Verlegung von Klickvinyl kann sehr gut selbst erledigt werden, da sie schnell und einfach durchzuführen ist. Es handelt sich hierbei um die sogenannte schwimmende Verlegung. Sie benötigen einen sauberen, trockenen und ebenen Untergrund. Möglicherweise möchten Sie auch eine isolierende Unterlage verwenden, um eine bessere Trittschalldämmung und einen noch höheren Komfort zu erreichen. In jedem Fall sollten Sie das Klickvinyl vor der Verlegung auch ein bis zwei Tage im Raum bei einer angenehmen Temperatur von etwa 18 Grad lagern, damit sich die Vinylplanken akklimatisieren können.

Die Klickverlegung kann von Hobbyhandwerkern problemlos ausgeführt werden und ist ähnlich einfach wie die Verlegung von Klicklaminat. Der Boden kann sofort nach der Verlegung begangen werden, da er nicht aushärten muss.

* Sponsor-Posts sind informative Gastartikel meiner Werbepartner

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Gewächshaus und Frühbeet erfolgreich nutzen für den eigenen Gemüseanbau (Buchvorstellung)

Knackige Gemüse und frische Kräuter selbst anbauen und ernten − da weiß man, was man auf den Tisch bringt. Mit einem Gewächshaus erweitern Gemüse- und Kräuterfans ihre Möglichkeiten. Ein neuer Gartenratgeber Gewächshaus und Frühbeet erfolgreich nutzen für den eigenen Gemüseanbau* von Eva Schumann ist im Verlag Eugen Ulmer erschienen (Nachtrag: inzwischen in der 2. Auflage) und bietet alles Wissen, das (zukünftige) Gewächshaus- oder Frühbeetbesitzer für den Anbau von Gemüse und Kräuter brauchen. (aktualisiert, Werbung in eigener Sache)

Gewächshäuser und Frühbeete werden von vielen Hobbygärtnern zum Gemüse- und Kräuteranbau angeschafft und genutzt. Nicht alle dieser Selbstversorger möchten sich gleich ein gebundenes Buch wie Das Kleingewächshaus – Technik und Nutzung* von Schumann/Milicka, das im Laufe der Jahre zum Standardwerk wurde, sehr umfangreich ist und alle Nutzungsarten beschreibt, kaufen. Wer wissen möchte, welche Art Gewächshaus oder Frühbeet man braucht, um Gemüse und Kräuter anzubauen, und wie man das dann am besten macht, findet Tipps zur Anschaffung und Technik, gärtnerisches Wissen und Anleitungen zum Gemüseanbau in diesem handlichen und preisgünstigen Taschenbuch – von der termingerechten Anzucht, über Sortentipps, Pflanzung und Pflege der Gemüsearten bis hin zu einem Arbeitskalender (Überblick).

Viel Wissen im Taschenbuchformat

Die Themen im neuen Taschenbuch Gewächshaus und Frühbeet erfolgreich nutzen für den eigenen Gemüseanbau* sind beispielsweise:

  • Anschaffung von Gewächshaus, Frühbeet, Folientunnel etc. für die gemüsebauliche Nutzung, Bauteile und Ausstattung, Energie sparen, Spezial: Häufig gestellte Fragen
  • Gärtnerisches, gemüsebauliches Wissen zu Temperatur, Licht, Luft, Boden, Düngen und Bewässern, Anbau ohne Boden, Winternutzung
  • Spezielles Anbauwissen Gemüse und Kräuter: Jungpflanzenanzucht, Frühjahrs- und Herbstgemüse, Sommergemüse im Gewächshaus, Speziale: Termingerechte Jungpflanzenanzucht, Gesunderhaltung

Die Themen werden mit Bildern und Illustrationen veranschaulicht; wo es hilfreich ist, verschaffen Tabellen den Überblick und Extratipp-Boxen liefern zusätzliche Informationen. Dazu gibt es einen ausführlichen Service-Teil mit Bezugsquellen, Buch- und Webtipps.

Gewächshaus und Frühbeet erfolgreich nutzen für den eigenen Gemüseanbau*
Eva Schumann
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart: 2. Auflage (16. Januar 2020)
Taschenbuch, 128 Seiten
ISBN 3-8186-0947-0
-> Online-Bestellung*

Das Taschenbuch ist übrigens keine Teilmenge des gebundenen Buches – auch wenn es thematisch Überschneidungen gibt -, sondern neu konzipiert, geschrieben und umgesetzt worden. Da die Erstauflage des neuen Taschenbuch bei Erscheinen drei Jahre jünger als das gebundene Buch der damals letzten Auflage war, enthält es zusätzlich zum bewährten Gärtnerwissen und den damals neuen Trends noch mehr neue Entwicklungen und Tipps. Da es nicht so umfangreich ist, wie das gebundene Buch, kann es bei einigen Themen wie dem gärtnerischen Grundwissen nicht ganz so in die Tiefe gehen.

Vielen Dank an das Team vom Verlag Eugen Ulmer ** für die angenehme Zusammenarbeit – gemeinsam haben wir alle Herausforderungen, die bei der Entstehung eines Buches immer auftreten, gemeistert.

Einen Überblick über alle Garten-Webprojekte von Eva Schumann Online Publikationen findet man bei www.hobbygarten.de/gartentipps (tinto-Projekt).

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Nachtrag Januar 2022:
Mein neuestes Buch ist die perfekte Ergänzung zu Gewächshaus und Frühbeet erfolgreich nutzen für den eigenen Gemüseanbau*. Es ist ein immerwährender detaillierter Arbeitskalender zum Nachschlagen für das gemüsebaulich genutzte Gewächshaus und den Frühbeetanbau.

Alle Arbeiten sind übersichtlich nach Monaten geordnet und erklärt, so dass keine Arbeit vergessen wird.
Gewächshaus und Frühbeet Monat für Monat: säen – pflanzen – pflegen –ernten.
Der beste Zeitpunkt für jeden Handgriff
*
Eva Schumann
Verlag Eugen Ulmer**, Stuttgart (13. Jan. 2022)
ISBN 3-8186-1415-6
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* Werbelink: Buchabbildungen und mit Asterisk gekennzeichnete Links sind Werbelinks zu Amazon.de

** Unbezahlte Werbung (Namensnennung)

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