Besser Geld anlegen: Börse nach dem Aschenputtelprinzip

Von anderen Hobbybörsianern höre ich manchmal den Spruch: Kursgewinne mitzunehmen, hat noch niemandem geschadet. Damit ist gemeint, dass man eine Aktie verkauft, sobald sie die ursprünglichen Erwartungen erfüllt hat. Doch dies ist meiner Meinung nach ein schlechter Börsenrat. Besser ist, man hält es nicht nur beim Kauf von Aktien und anderen Wertpapieren wie Aschenputtel sondern auch bei der weiteren Pflege des Depots: die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.

Der Wert des Depots steigt, wenn sich die Wertpapiere darin gut entwickeln. Warum werfen dann viele Privatanleger die guten raus?

Der Wert eines Depots steigt, wenn sich die enthaltenen Aktien gut entwickeln. Warum werfen dann viele Privatanleger die guten raus?

Im Märchen „Aschenputtel“ der Gebrüder Grimm erklärt Aschenputtel den Tauben, die ihr beim Auslesen von Samen (zuerst Linsen, dann Wicken und schließlich Erbsen) helfen wollen: „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.“ Leider wenden viele Privatanleger das Gegenteil dieses vernünftigen Prinzips auf ihr Depot an: Sie legen zwar Aktien ins Depot, an die sie positive Erwartungen haben, aber sie verkaufen die gut laufenden Aktien/Wertpapiere, sobald sie das Ziel erreicht haben, die anderen heben sie auf und hoffen ewig darauf, dass die irgendwann auch noch in die Puschen kommen. Ähnlich verhalten sich viele Hobbybörsianer, wenn sie Geld (Liquidität) für Anschaffungen, Urlaub, Notfälle oder anderes benötigen: Sie verkaufen die guten Wertpapiere und halten die schlechten. Sie futtern also die guten Samen auf und lassen die schlechten im Töpfchen. Aber aus schlechten Samen kann nichts Gutes werden – weder gute Pflanzen noch ein gutes Essen und auch kein sich gut weiterentwickelndes Depot.

Zwar veröffentlichen Analysten und auch manche Börsenbriefe Kursziele für Aktien, also einen Preis, den eine Aktie ihrer Meinung nach erreichen kann. Doch sollte man daraus nicht den Schluss ziehen, dass man einfach Aktien mit einem hohen Steigerungspotenzial kaufen und darauf warten kann, bis sie das Kursziel erreichen. Börse ist zwar einfach, aber nur, wenn man vernünftig handelt und außerdem auch das Unvorhersehbare in die Anlagestrategie einbaut.

Abgesehen davon, dass

  • sich einerseits auch Analysten oft irren und
  • sich andererseits wichtige Einflussfaktoren ändern können (Politik, Regulierung, Wirtschaft, Skandale, (disruptive) Innovationen und vieles andere),
  • führt so ein Vorgehen dazu, dass man am Ende lauter schlechte Positionen im Depot hat, nämlich die, die die Erwartungen nicht erfüllt haben. Ich schreibe absichtlich nicht „noch nicht erfüllt“, weil manche es niemals tun werden.
  • Dazu kommt, dass man das Geld aus den verkauften Aktien wieder anlegen muss (falls man es nicht verbraucht).
  • Es macht doch keinen Sinn: Warum sollte man gute Aktien oder andere Wertpapiere verkaufen und andere mit größerer Unsicherheit kaufen?
  • Schließlich kostet ja das Handeln als solches auch Geld.

Meiner persönlichen Erfahrung nach ist es besser, regelmäßig die schlechten Aktien zu verkaufen/zu ersetzen und die guten zu behalten.

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Schwierig zu entscheiden, ist allerdings, wie oft man sein Depot „ausmistet“. Bei meinem kleinen Mischdepot reicht es ein- bis zweimal pro Jahr – oder wenn ich weiß, dass ich zu einem vorhersehbaren Zeitpunkt Geld brauchen werde (Liquiditätsplanung). Ich beobachte meine Aktien aber regelmäßig und versuche, ein Gefühl für sie zu bekommen: Aktien, die bei jeder Marktverstimmung mit nach unten rauschen, aber anschließend nicht mit dem nächsten Aufwärtstrend nach oben, kommen auf meine Abschussliste. Überraschen sie mich nicht doch noch positiv (oder habe ich nicht noch einen anderen Bezug zu dem Unternehmen als den rein materiellen), fliegen sie bald aus dem Depot. Zugegeben: Meine Entscheidungen stellen sich gelegentlich als falsch heraus, aber unter dem Strich funktioniert mein Ausleseverfahren sehr gut.

Es gibt jedoch eine Ausnahmesituation, in der empfehlen würde, auch mal gute Aktien zu verkaufen: Wenn eine Wertpapierposition ein zu großes Gewicht im Depot erreicht hat – und das passiert, wenn man die guten Aktien laufen lässt und die schlechten verkauft, nach einiger Zeit. In diesem Fall empfehle ich, eine zu große Position etwas zu reduzieren und für das Geld etwas anderes zu kaufen, denn Streuung (Diversifikation) ist ebenfalls ein sehr wichtiges Anlageprinzip, vor allem zur Risikoeindämmung. Wer sich die historischen Kurse oder Charts beispielsweise von Solarworld, Deutsche Telekom oder VW anschaut, weiß warum: Egal, wie aussichtsreich oder zuverlässig ein Unternehmen scheint, es muss nicht, aber es kann etwas passieren, das alles ändert.

Apropos: Ich glaube nicht, dass Warren Buffett oder andere erfolgreiche Investoren Verkaufsentscheidungen aufgrund der Kursziele von gestern treffen würden. Man darf wohl annehmen, dass sie den inneren Wert und das Potenzial ihrer Aktien kontinuierlich überprüfen. Wenn man also unbedingt abhängig von Kurszielen handeln will, sollte man wenigstens nicht die Kursziele von gestern, sondern die von heute nehmen. Allerdings finde ich es sehr wichtig, dass man sich auch als Privatanleger selbst eine Meinung zu den eigenen Wertpapieren und den dazugehörenden Unternehmen und Produkten bildet (denn siehe oben: Analysten können falsch liegen) und das eigene Depot sowie die gesamte Geldanlage passend zur eigenen Persönlichkeit, Nachhaltigkeitsansprüchen und Situation ausrichtet.

Was halten Sie/haltet ihr vom „Gewinne mitnehmen“ versus „Aschenputtelprinzip“?


Buchtipp für Börseneinsteiger:

Geldanlage und Börse ganz einfach: So verdienen Sie mit!*
Eva Schumann
ISBN 978-3-8448-1186-5
10,90 Euro
auch als E-Book

 

 

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Es ist kein rein amerikanisches Phänomen

Election US-Wahl 2016 Donald TrumpViele konnten das Ergebnis der US-Wahlen heute Nacht kaum fassen. Mit Entsetzen und Tränen in den Augen sahen sie, dass der Populist Donald Trump, der im Wahlkampf mit fremdenfeindlichen und frauenfeindlichen Äußerungen sowie Lustigmachen über Behinderte Aufmerksamkeit erlangte, die Wahl mit deutlichem Wahlmänner-Abstand gewann. Auf Twitter las man dazu noch die Glückwünsche von Rechtspopulisten aus Europa einschließlich Deutschland sowie von Diktatoren auf dieser Seite des Atlantiks.

Nach einer Zeit, in der man den Wahlkater pflegt, um das Unerwartete zu verarbeiten, muss man sich der Situation stellen: Was ist passiert und wie soll es weitergehen?

Es war eine demokratische Wahl. Wieso hat Clinton, die seriösere, erfahrenere Präsidentschaftskanditatin mit dem professionelleren Team und dem größeren Wahlkampfbudget nicht gewonnen? Woher kamen die Stimmen für Trump? Letzteres hat The New York Times analysiert.

Aber warum haben nicht mehr Frauen für Clinton gestimmt? Warum nicht mehr Latinos? Offensichtlich war das Misstrauen gegenüber Clinton noch größer als die Bedenken gegenüber Trump. Viel mehr Menschen, die sich von Globalisierung und Digitalisierung bedroht fühlen, fühlen sich von ihm gehört und ernst genommen. Meiner Meinung nach hat Hillary Clinton ein ähnliches Problem wie viele Politiker der Mitte bei uns: die falsche oder fehlende Kommunikation mit den (vermeintlichen) Modernisierungsverlierern.

Hoffnung macht, dass laut Spiegel Online weniger die jüngeren Wähler dem fremdenfeindlichen, rückwärtsgewandten Populisten ihre Stimme gaben, als die alten. Auf lange Sicht kann es also besser werden.

Doch darauf, dass sich die Dinge von alleine irgendwann zum Guten wenden, sollte man nicht hoffen. Und wenig konstruktiv wäre es auch, die Gräben weiter zu vertiefen und die „Falschwähler“ als dumm oder dekadent zu verteufeln oder sie zu ignorieren, denn dann wird unsere Stimme von diesen Menschen überhaupt nicht mehr gehört. Die einzige Chance, denen, die laut schreien und einfache Lösungen propagieren – auch bei uns -, nicht das Feld zu überlassen, ist der Weg über mehr Zuhören und mehr und überzeugendere Gespräche. Mehr Kommunikation, nicht weniger! (Aber auch eine bessere sozial gerechtere Politik.)

Obama hat mal gesagt, dass er sich nicht von Niederlagen entmutigen lasse – und er musste viele einstecken, wenn er sich nicht gegen die Republikaner durchsetzen konnte -, sondern dass er in weiten Zeitabschnitten denkt. Und über größere Zeiträume betrachtet, sind die Dinge für die Menschen besser geworden.

Verlieren wir das Ziel nicht aus den Augen: eine bessere Welt für alle.

Hier noch ein paar heilende Worte von Obama:

PS vom 18.11.2016:
Inzwischen zählen die Amerikaner immer noch die Stimmen aus: Aktuell liegt Hillary Clinton circa 1,3 Millionen Wählerstimmen vor Donald Trump. Aber helfen wird ihr das nicht, da sie nach dem Wahlmännersystem verloren hat – überhaupt gehört das amerikanische Wahlsystem mal renoviert, das ist nicht sehr demokratisch. Trotzdem ist es tröstlich, zu wissen, dass sie bei der Wahl tatsächlich mehr Unterstützer hatte als Trump, der sich während des Wahlkampfs selbst als narzistisch, unkontrolliert und von zweifelhaftem Charakter dargestellt hat. Gewählt wird er von den Wahlmännern offiziell erst am 19. Dezember. Theoretisch besteht also die Möglichkeit, dass sie ihn nicht wählen, es gibt sogar eine entsprechende Petition. Doch laut Experten ist es sehr unwahrscheinlich, dass es so kommt, auch würden sich wahrscheinlich Obama und Clinton nicht für diese Art Umgehung des Systems ausprechen.

Es bleibt uns daher wahrscheinlich nichts anderes übrig: Wir müssen damit umgehen und dafür kämpfen, dass diese Phase der Rückwärtsgewandtheit – auf beiden Seiten des Atlantiks – nur kurz währt.

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Venture Capital für Erneuerbare-Energie-Technologien

Erneuerbare-Energie-Technologien spielen eine wichtige Rolle bei der Reduzierung von Treibhausgasen. Doch die Eigenkapitalfinanzierung junger Unternehmen dieses Technologiebereichs mittels Venture Capital (VC, deutsch: Wagniskapital) ist vergleichsweise gering – wodurch das vorhandene Potenzial eventuell nicht ausgeschöpft wird, zu unser aller Nachteil. Oliver Keilhauer erläutert in dem Buch Venture Capital für Erneuerbare-Energien-Technologien die Vorgehensweise und Ergebnisse seiner empirische Analyse von Investitionshemmnissen. (Rezension**)

Der Ausbau der Erneuerbaren Energie soll zur Erreichung der Klimaschutzziele in Deutschland beitragen: Fossile Energieträger sollen zunehmend durch Erneuerbare Energie ersetzt werden.

Ein wichtiges Segment der Unternehmensfinanzierung ist der Venture-Capital-Markt. Über ihn beschaffen sich junge Unternehmen Eigenkapital, um ihre innovativen Produkte zu kommerzialisieren sowie um ihr Umsatz- und Beschäftigungswachstum anzukurbeln. Doch im Vergleich zu anderen Technologien greift diese Art der Unternehmensfinanzierung im Erneuerbare-Energie-Technologien-Sektor nicht besonders gut. Dadurch, dass vorhandenes Potenzial eventuell nicht bestmöglich genutzt wird, kann ein volkswirtschaftlicher Nachteil werden und dem Technologiestandort Deutschland schaden. Den Ursachen für diese Situation geht Keilhauer in seiner Arbeit auf den Grund. Dabei unterscheidet er:

  1. Die Entscheidungstheorie:
    ein für Investoren uninteressantes Risiko-Rendite-Verhältnis
  2. Die Pfadabhängigkeitstheorie:
    die mögliche Ineffizienz der Venture-Capital-Gesellschaften

Weil die Erneuerbare-Energie-Technologien-Sektoren (Fotovoltaik, Solarthermie, Biomasse, Geothermie, Biomass-to-liquid, Windkraft mini, Windkraft groß, Wasserspeicher) sehr unterschiedlich sind – manche Märkte sind skalierbar, andere nicht, manche sind dynamisch wachsend, andere stagnieren -, muss man die Theorien in jedem Sektor einzeln überprüfen.

Doch nicht nur hinsichtlich der Erneuerbare-Energie-Technologien-Sektoren, sondern auch bei den VC-Gesellschaften muss unterschieden werden. Da gibt es öffentliche, unabhängige (private) und Unternehmens-Venture-Capital-Gesellschaften (Corporate Venture Capital), und es gibt erfahrene und unerfahrene Investoren. Entsprechend unterschiedlich sind beispielsweise die Bewertungen der verschiedenen Risiken, die bei der Risiko-Rendite-Abwägung eine Rolle spielen.

Das Buch ist sehr interessant für Gründer, Investoren/Venture-Capitalist-Gesellschaften und Politiker – vor allem, die aus dem Bereich der Erneuerbare-Energie-Technologien, aber auch für andere. Es zeigt eine analytische Herangehensweise an das Problem und liefert Zahlen, Auswertungen und Anregungen zu den verschiedenen Sektoren der Erneuerbare-Energie-Technologien. Gründer lernen viel über die Handlungs- und Denkweise sowie die Bewertung der einzelnen Risiken durch VC-Gesellschaften, Investoren/VC-Gesellschaften erfahren möglicherweise Neues über die verschiedenen Technologiesektoren und über die Bewertungen der Sektoren durch andere ihrer Branche (natürlich nur rein statistisch). Nicht nur Politiker dürfte interessieren, in welchen Sektoren die Ungewissheit der staatlichen Förderung sowie die Bürokratie die Investitionstätigkeit behindern.

Das Buch ist verständlich geschrieben, aber erfordert beim Lesen die volle Konzentration, wenn man mit dem Thema in diesen Details (noch) nicht ganz so vertraut ist.

Venture Capital für Erneuerebare-Energie-Technologien:
Eine empirische Analyse von Investitionshemmnissen*
(Wuppertaler Forschungsschriften)
Oliver Keilhauer
Herausgeber: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
oekom Verlag**, München 2016
Softcover, 344 Seiten
ISBN 978-3-86581-820-1
Auch als E-Book erhältlich.

 

Der Autor Oliver Keilhauer hat mehr als 10 Jahre als Spezialist für Unternehmensfinanzierung bei internationalen Investmentbanken gearbeitet und dann am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie zum Thema Finanzierung von Unternehmen und Projekten aus dem Erneuerbare-Energie-Sektor geforscht und an der Bergischen Universität Wuppertal promoviert.

Das Buch ist in der Reihe der Wuppertaler Schriften erschienen. In dieser Buchreihe werden herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten der Nachhaltigkeitsforschung vorgestellt.

*Werbelink
** Der Verlag hat mir auf meinen Wunsch ein kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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Sonnenschirm reinigen

Wie reinigt man einen Sonnenschirm am besten? Mein Sonnenschirm hat ein rostfreies Gestänge und die Bespannung ist ein Textilmaterial aus Kunstfaser. Er lässt sich sehr einfach reinigen. Wie ich dabei vorgehe, beschreibe ich unten. Wie sind eure/Ihre Tricks?

Sonnenschirm reinigen

Meinen hellen Sonnenschirm reinige ich einmal pro Gartensaison.

Hinweis: Bevor jemand seinen Sonnenschirm nach meiner Anleitung reinigt, bitte in die Produktbeschreibung des eigenen Sonnenschirms schauen oder beim Hersteller nachfragen, ob er für den speziellen Schirm Empfehlungen hat, damit nicht versehentlich die Imprägnierung o. Ä. zerstört wird.

So reinige ich meinen Sonnenschirm

Werkzeuge

Handbesen, Kratzer, Eimer, Wasser, Spülmittel, Universalstein* (biologisch abbaubares Reinigungsmittel), Gartenschlauch mit Spritze vorne

Arbeitsschritte

  • Ich stelle meinen Liegestuhl, der wie der Sonnenschirm rostfrei und aus wetterfesten Materialien ist, auf den Rasen.
  • Ich richte das bewegliche Rückenteil des Liegestuhls steil auf und lege den aufgespannten Sonnenschirm darüber. Bei mir ist der bewegliche Teil der Liege recht lang und der Schirm ist auch nicht so riesig, da wird der Schirm ausreichend hochgebockt. Ersatzweise könnte man vielleicht eine Haushaltsleiter nehmen.
  • Falls vorhanden, entferne ich groben Schmutz mit einem Handbesen und einem Kratzer.
  • Dann fülle ich handwarmes Wasser mit einem Spritzer Spülmittel in einen Eimer.
  • Mit dem Spülwasser befeuchte ich mithilfe eines Haushaltsschwammes die Schmutzstellen, meist Hinterlassenschaften von Insekten und Vögeln.
  • Allzu viel lässt sich mit dem Schwamm und einer Bürste meist noch nicht entfernen.
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  • Zum Glück habe ich noch einen Topf Universalstein, den ich vor über zwanzig Jahren als umweltfreundliches Reinigungsmittel auf einer Gartenmesse gekauft habe, aber nur selten brauche. Zu dem gehörte auch ein besonderer grober Schwamm.
  • Ich befeuchte den groben Schwamm, hole mit ihm etwas Universalstein* aus der Dose und reibe die ersten Schmutzstellen damit intensiv ein. Das wiederhole ich so lange, bis alle Schmutzstellen versorgt sind.
  • Nach ein paar Minuten Einwirkzeit schütte ich das restliche spülmittelhaltige Wasser über die Schirmbespannung und spüle so schon etwas Universalreiniger ab.
  • Als Letztes spritze ich den Sonnenschirm mit dem Gartenschlauch sorgfältig ab.
  • Wenn das „lose“ Wasser abgelaufen und abgetropft ist, nehme ich den Schirm von der Liege und stecke ihn – immer noch aufgespannt – in seinen Schirmfußschuh, damit er in der Sonne trocknet.
  • Erst wenn der Sonnenschirm völlig durchgetrocknet ist, wird er zusammengefaltet und aufgeräumt.

Der richtige Zeitpunkt

Ich reinige den Sonnenschirm in der Regel schon vor Ende der Gartensaison, damit er nach der Reinigung schnell und gut trocknet. Am liebsten sind mir luftig-warme Sommertage. In diesem Jahr habe ich ausgenutzt, dass wir noch im September herrliches Wetter hatten – ideal zum Sonnenschirmreinigen.

Welche Tricks habt Ihr/haben Sie zur Sonnenschirm-Reinigung?

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