Ein Teil des Spaßes am Gärtnern ist das Experimentieren. Andererseits: Wenn man Neues versucht, kommt man mit etwas Hilfestellung besser voran. Ich bin Gartenbau-Ingenieurin mit viel Berufspraxis, unter anderem im Biologischen Pflanzenschutz, und seit Jahrzehnten privat begeisterte Hobbygärtnerin. Meine Gartenbücher sollen garteninteressierten Leserinnen und Lesern den Einstieg ins Gärtnern oder in ein neues Gartenthema erleichtern. Später sind sie Nachschlagewerke, wenn mal etwas vergessen wurde oder man unsicher ist. (aktualisiert 12.12.2021)
Gartenbücher sind ein tolles Geschenk für Garten- und Pflanzeninteressierte – nicht nur zu Weihnachen – an dem man lange Freude hat!
Natürlich gibt es viele Gartenbücher zu vielen verschiedenen Themen. Hier möchte ich ein paar meiner eigenen vorstellen (Werbung in eigener Sache).
Meine Gartenbücher
In meinen Gartenbüchern wird Know-how auf den Punkt gebracht, aber sie sind gleichzeitig gut zu lesen und zu verstehen. Unser Motto lautet: aus der Gartenbau- und Gartenpraxis für Menschen mit Garten oder Topfgarten (auf Balkon, Dach-/Terrasse oder im Urban-Gardening-Projekt). Die Anleitungen und Tipps sollen informieren und praktische Hilfe sein. Meine Verlagspartner (Fachverlag Eugen Ulmer, Obst- und Gartenbauverlag München) und ich sind da auf einer Linie und wir arbeiten Hand in Hand.
Gärtnern in Töpfen:* Balkon und Terrasse mit Pflanzen gestalten* Eva Schumann Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 1. Auflage (2019) Taschenbuch/Klappenbroschur, 128 S., 86 Farbfotos, 3 Farbzeichungen, 17 Tabellen ISBN 3-8186-0635-8
Auch ohne Garten kann man sein ganz persönliches Pflanzenparadies schaffen, indem man in Töpfen, Kübeln und anderen Pflanzgefäßen anbaut – vom Selbstversorgerbalkon, Schmetterlingsparadies oder Blumenmeer bis hin zu einer stilvollen Terrassenbepflanzung. Finden Sie sich selbst und nutzen Sie die praktischen Tipps und Pflanzenlisten.
Tomaten für Garten und Balkon* auswählen – anbauen – genießen Eva Schumann Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 2. Auflage (2014) Taschenbuch, 64 Seiten ISBN 3-8001-8269-6
Gartenprobleme – was tun?* Eva Schumann Obst- und Gartenbauverlag, München 1997 (wurde aber aktualisiert) Taschenbuch, 80 Seiten ISBN 3-8759-6109-9
Bevor man sich an den Kauf eines Gewächshauses für den Garten, die Dachterrasse oder den Balkon macht, sollte man sich über ein paar Aspekte klar werden. Dies sind die sechs wichtigsten Fragen, die man sich über das zukünftige Gewächshaus stellen sollte:
Wofür will man (und wer will) das neue → Gewächshaus nutzen, denn je nachdem ist eine andere Konstruktion, Verglasung und Gewächshausausstattung notwendig. Beispiele:
1. Welche Nutzung ist geplant?
In diesem ungeheizten Gewächshaus in Bayern wird das Gemüseanbaujahr verlängert und zusätzlich eine Weinrebe kultiviert (Bild aufgenommen im alten Weihenstephaner Kleingarten)
Ein Gewächshaus, das nur den Gemüseanbau im Frühjahr verfrühen und im Herbst verlängern soll, muss vergleichsweise wenige Anforderungen erfüllen, beispielsweise gut belüftbar sein, damit es an sonnigen Frühjahrstagen und im Sommer nicht zu Hitzeschäden an den Pflanzen kommt. Schon mit einer Folienabdeckung über einer einfachen Holz-, Kunststoff- oder Metallkonstruktion kann man etwas erreichen. Es ist daher in der Anschaffung günstiger.
Ein Gewächshaus, in dem man im Winter wärmeliebende Tropenpflanzen oder im zeitigen Frühjahr mediterrane Gemüse wie Paprika, Chili und Tomaten selbst aussäen und heranziehen will, muss beheizbar sein und daher so beschaffen, dass möglichst wenig Wärme in die Umwelt verpufft. Ein gut isoliertes, beheizbares Gewächshaus ist allerdings viel teurer in der Anschaffung und im Winterbetrieb als ein unbeheiztes Gewächshaus.
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Wer beides in einem Gewächshaus tun können will, kann das Gewächshaus in Kabinen unterteilen und diese unterschiedlich beheizen/Temperatur regulieren beziehungsweise kann man in ein frostfreies Gewächshaus ein wärmer beheizbares Anzuchtsbeet stellen.
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Wer nur niedrige Pflanzen kultiviert, kommt oft auch mit einem Erdgewächshaus zurecht, bei dem nur das Dach über die Erdoberfläche hinausragt und die Pflanzen auf Tischen aufgestellt oder in Tischbeeten kultiviert werden. Der Gärtner oder die Gärtnerin betritt das Erdgewächshaus über eine Treppe nach unten. Entweder wird im Gewächshaus nur der Gang ausgehoben, so dass man ohne sich zu bücken im gewachsenen Boden arbeiten kann, oder es wird das ganze Gewächshaus ausgehoben und darin Tische aufgestellt oder Hochbeete errichtet. Wichtig ist, dass die Seiten des Aushubs sicher befestigt werden und dass das Gewächshaus auch vor Überflutungen geschützt wird.
Sehr hohe Pflanzen, wie beispielsweise große Palmen und wärmebedürftige Gehölze (Kübelpflanzen), die in einem Gewächshaus überwintern oder ständig stehen sollen, benötigen ein entsprechend hohes Gewächshaus. Hohe Gewächshäuser sind aber besonders den Kräften des Windes ausgesetzt, was unbedingt bei der Wahl des Fundamentes beachtet werden muss.
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Soll das Gewächshaus auch mit dem Schubkarren befahrbar sein oder auch Rollstuhlfahrer hineinfahren können, braucht man ein Gewächshaus mit breiter Tür und niedriger Türschwelle (über die man eine Türschwellenrampe legen kann). Braucht man die Tür als Lüftungfläche, aber muss man das Gewächshaus gegen Hasen oder andere Eindringlinge sichern, nimmt man ein Gewächshaus mit einer Tür, bei der man bei Bedarf nur die obere Hälfte öffnen kann.
2. Welcher Standort kommt infrage?
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Ebenfalls eine wichtige Überlegung bereits vor der Anschaffung: Wo soll das Gewächshaus aufgestellt werden? Hat man überhaupt einen geeigneten Standort? Man benötigt einen Ort, an dem ausreichend Platz für eine waagerechte Fläche in der Größe des Gewächshauses vorhanden ist oder hergestellt werden kann.
Für fast alle Nutzungsarten benötigt man in unseren Breiten einen Platz mit viel Licht, denn das ist bei uns im Winter knapp. Auch die Aufstellungsrichtung (Nord-Süd oder Ost-West) sollte man der Nutzungsart entsprechend planen, je nachdem, ob das Gewächshaus nur ungeheizt für den verlängerten Gemüseanbau oder ganzjährig beheizt genutzt wird.
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Ein Platz an der Nordseite im Vollschatten eines Hauses war bisher für keine Nutzungsart zu empfehlen und ist es auch heute nur dann, wenn man kein Problem mit Extrakosten für Technik und Energie hat. Inzwischen gibt es nämlich Beleuchtungsmöglichkeiten, mit denen man Pflanzen selbst in lichtlosen Containern kultivieren kann, ohne dass sich die Pflanzenoberflächen oder der Raum – wie früher bei älterer Technik – viel zu stark aufheizen. Allerdings kann man das nur bei Verwendung von Ökostrom guten Gewissens empfehlen. Und wer nach Nachhaltigkeitsprinzipien lebt, muss auch den Aufwand für die Herstellung und den Betrieb technischer Ausstattung berücksichtigen.
Nochmal zurück zum windexponierten Standort: An diesem spielt nicht nur eine hochwertige Konstruktion, sondern auch das Fundament eine besondere Rolle – ein paar Anker im Boden reichen nicht aus, sondern man braucht eine sichere Verbindung mit einem stabilen Fundament, mit dem das Gewächshaus auch bei einem Sturm sicher am Boden gehalten wird.
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An Standorten, an denen es häufig hagelt, sollte man lieber kein Normalglas zur Gewächshauseindeckung verwenden, das nach einem Unwetter die Ernte und den Boden mit scharfen Glasscheiben verunreinigt, sondern lieber Sicherheitsglas (Einscheibensicherheitsglas, ESG, oder Verbundsicherheitsglas, VSG), Stegdoppelplatten mit einer Garantie auf die Hagelfestigkeit oder ein anderes bruchsichereres Eindeckungsmaterial wählen.
Die Kombination aus Nutzungsart und Standort bestimmt nicht nur maßgeblich, wie die Konstruktion (Aluminium, Holz o. a.) und die Eindeckung (Glas, Kunststoff, Folie und anderes) beschaffen sein sollten, sondern auch die weitere Ausstattung, die Anforderungen an die Lüftung, Schattierung, Energiesparschirme und so weiter.
3. Welche optische Veränderung durch das Gewächshaus ist erlaubt oder gewünscht?
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Das Angebot gilt bis Ende März 2026; Foliengewächshäuser, Pergolen und Gartenpavillons sind vom Rabatt ausgeschlossen.
Ein Gewächshaus verändert das Bild des Gartens, des Hauses, des Dachgartens oder wo immer man das Gewächshaus aufstellen will.
Ein Erdgewächshaus, beispielsweise mit einer Dachkonstruktion aus dunklem Holz und Glas, fügt sich harmonisch in einen Garten ein, ohne ihn optisch arg zu verändern. Höhere und größere Gewächshäuser können das Bild des Gartens total verändern – je nach Art der Form und verwendeten Materialien. Der Stil des Gewächshauses (rustikal, romantisch, minimalistisch oder vielleicht sogar futuristisch) sollten zum sonstigen Garten, zum Haus und den darin lebenden Menschen passen.
4. Wie groß soll das Gewächshaus sein?
Ein Gewächshaus muss so groß sein, dass man die üblichen Tätigkeiten bequem ausführen kann. Beispiele:
Wer Gemüse im Boden eines Gewächshauses im Garten kultivieren möchte, beispielsweise im zeitigen Frühjahr Kohlrabi, Rettich und Salat, im Sommer Tomaten, Paprika und Auberginen und im Herbst Feldsalat für den Winter pflanzen will, braucht ausreichend Platz um Gartengeräte wie Grabgabel, Rechen und anderes bequem stehend einsetzen zu können und ohne dass die Gefahr besteht, mit dem Stiel durch die Seitenwand zu schlagen. Zu empfehlen sind 3 x 4 m Grundfläche bei einer Höhe von mindestens 2 m.
Wer seine Jungpflanzen vor dem Auspflanzen draußen abhärten, aber nachts vor Frost schützen will, braucht eigentlich nur ein Frühbeet im Garten oder eine Art „gläsernen Schrank mit Stellfläschen“ auf dem Balkon, den man bei Sonne lüften und nachts mit einem wärmenden Material zudecken kann.
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5. Braucht man eine Genehmigung für das Gewächshaus?
Die Vorschriften zur Genehmigungspflicht oder -freiheit von Gewächshäusern und Ähnlichem findet man in der Landesbauordnung des jeweiligen Bundeslandes, in welchem das Gewächshaus aufgestellt werden soll. Zuverlässige Auskunft erhält man beim jeweiligen Stadtbauamt, Bauamt des Landratsamts oder der ansonsten regional zuständigen Behörde. Ist das Bauvorhaben genehmigungspflichtig, erhält man dort auch Informationen, welche Unterlagen man einreichen muss.
Auch bei der Aufstellung genehmigungsfreier Konstruktionen sind Baulinien (Positionsvorschriften) und Grenzabstände einzuhalten und es müssen unter Umständen vorhandene Bestimmungen des Denkmalschutzes beachtet werden.
In Kleingartenanlagen muss man sich außerdem nach deren Satzung richten, als Mieter eines Hauses mit Garten braucht man die Genehmigung des Vermieters, als Eigentümer einer Wohnung in einer Eigentumswohnanlage benötigt man die Zustimmung der Eigentümerversammlung, bevor man irgendeine bauliche Maßnahme oder Veränderung vornimmt.
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6. Wie viel Geld kostet das Gewächshaus meiner Träume?
Das Budget, das man ausgeben kann oder will, limitiert nicht nur die Größe des Gewächshauses, sondern auch die Qualität der Konstruktion, des Eindeckungsmaterial und der sonstigen Ausstattung – und kann dadurch auch die Nutzungsmöglichkeiten von vorneherein einschränken.
Während man den Gemüseanbau schon in einem einfachen, preisgünstigen Folienhaus oder sogar in einem Frühbeet (am besten mit hochstellbaren Fenstern) verlängern und verbessern kann, muss man für ein Gewächshaus, das ganzjährig beheizt und für wärmebedürftige Pflanzen genutzt werden soll, mehr auf den Tisch legen, denn hochwertige Konstruktionsprofile ohne Wärmebrücken, gut isolierende Eindeckungsmaterialien, Heizung, Zusatzbeleuchtung und so weiter haben ihren Preis.
Für grundsätzlich alle Gewächshäuser sind große Lüftungsöffnungen wichtig, denn im Sommer wird es in Gewächshäusern mit zu kleinen Fenstern schnell zu heiß.
Ein Gewächshaus kann gar nicht genug Fenster haben, da unsere Sommer phasenweise sehr heiß sein können. Schattiermatten, die man über das Dach legt, lindern zwar auch ein wenig während extremer Wetterperioden, aber frische Luft ist für die Gesunderhaltung fast aller Pflanzen sehr wichtig. Unbedingt empfehlenswert sind auch automatische Lüfter, die von alleine mit dem Lüften beginnen, sobald eine bestimmte Temperatur erreicht ist.
Buchtipps:
Umfassendes Gewächshaus-Buch für alle Nutzungsarten einschließlich Kübelpflanzen und Zimmerpflanzen:
Wie lassen sich Terrassen/Dachterrassen, Balkone, der Eingangsbereich oder besondere Bereiche im Garten schön gestalten und flexibel nutzen? Mit Pflanzgefäßen! In Töpfen, Kübeln, Schalen, Blumenkästen, Blumenspindeln, Blumenampeln, Pflanzkisten und Pflanzsäcken lassen sich Sommerblumen, Stauden und Gehölze der Pflanzenliebhaber genauso unterbringen wie Gemüse, Kräuter und sogar Obst der Selbstversorger und Naschkatzen. Der große Vorteil: Mit Pflanzgefäßen sind keine baulichen Veränderungen nötig, man ist vom Untergrund unabhängig und man kann jederzeit nach Geschmack umstellen.
Gärtnern in Töpfen*: auf Balkon und (Dach-)Terrasse, im Eingangsbereich und im Garten mit Pflanzgefäßen gestalten, Artenvielfalt fördern, ernten und/oder sich selbst als Künstler*In verwirklichen.
Inhaltsverzeichnis von Gärtnern in Töpfen* (und anderen Pflanzgefäßen). Das Buch ist für alle, die auf einem Balkon, einer Terrasse oder im „Urban Garden“ in Düften schwelgen, sich an Blumen ergötzen, Schmetterlinge beobachten und Bienen fördern, Obst, Gemüse und Kräuter ernten und/oder sich als Künstler*In verwirklichen möchten.
Vom Duftgarten auf dem Balkon, über den Kräutergarten neben der Outdoorküche auf der Terrasse bis hin zum Stauden- und Gehölzgarten in Kübeln auf einem Tiefgaragendach – mit Töpfen, Kübeln und anderen Pflanzbehältern kann man überall (auch nachhaltig) gärtnern und dabei nicht nur sich selbst verwirklichen, sondern sogar Schmetterlinge und Bienen unterstützen, auch Anfänger! Und übrigens: auch Urban Gardening ist im Grunde ein Gärtnern in Töpfen, wenn man wie ich den Begriff „Töpfe“ als Synonym für alle Arten von Pflanzgefäßen versteht, also auch Pflanzkisten und Erdesäcke.
Der Buchumschlag kann vorne und hinten doppelt aufgeklappt werden. Dadurch liegt das Buch super in der Hand und dort haben wir ein paar Extras eingepackt.
Die meisten der Möglichkeiten des Gärtnerns in Pflanzgefäßen habe ich im Laufe von Jahrzehnten selbst erprobt. Schon während meines Studiums zur Gartenbau-Ingenieurin habe ich mit dem Gärtnern in Töpfen experimentiert – zuerst hauptsächlich mit Sommerblumen, mediterranen Kübelpflanzen und Tomaten, später mit ausgefallenen Obst- und Gemüsesorten und in den letzten Jahren zusätzlich mit winterharten Stauden und Gehölzen.
Einjährige und mehrjährige Blühpflanzen, Gemüse, Kräuter und Obst – alles kann man auch in Töpfen kultivieren und damit Balkon, (Dach-)Terrasse, Sitzecke im Garten oder Eingangsbereich gestalten.
Über viele meiner Erfahrungen mit dem Topfgärtnern habe ich in den letzten Jahren gebloggt. Diese und viele weitere Tipps sind in das Buch Gärtnern in Töpfen* eingeflossen, das zum Jahresanfang 2019 im Ulmer Verlag erschienen ist.
stelle ich viele Möglichkeiten vor, die man mit einem Topfgarten hat, beispielsweise Blütenträume ausleben, ein Duftpflanzenparadies schaffen, Bienen, Schmetterlingen und Nützlingen helfen, einen Erntegarten auf kleinem Raum verwirklichen oder die künstlerische Leidenschaft austoben und anderes mehr,
Dieses Buch hilft Ihnen, Ihren Stil zu finden und sich pflanzenbau-, stil- und technikmäßig erfolgreich auszuleben.
gebe ich Gärtnerwissen zum richtigen Pflanzen, Bewässern, Düngen, Pflegen und Gesunderhalten von Sommerblumen, Stauden, Gehölzen, Kräutern, Gemüse und Obst in Töpfen und Kübeln weiter – natürlich umweltfreundlich,
Das Buch enthält viele Tabellen zum Nachschlagen, welche Pflanzen an welchem Standort, für welche Jahreszeit oder welche für mehrjährige Bepflanzung geeignet sind.
Tabelle: Pflanzen für den Herbst (Beispiel)
zeige, wie man durch die vertikale Raumnutzung mehr Platz für Pflanzen schafft,
informiere über die verschiedenen Pflanzerden und Topfmaterialien,
gehe auf die Frostfestigkeit der Pflanzgefäße ein,
liste Pflanzen für Bepflanzungen nach Jahreszeit und zusätzlich für mehrjährige Bepflanzungen auf,
zeige, wie man einen persönlichen Gestaltungsstil entwickelt,
welche Wirkung man mit Solisten im Vergleich zum choreografierten Zusammenspiel von Pflanzen erzielt und vieles mehr.
Mit dem Arbeitskalender behalten auch Einsteiger den Überblick.
Das Buch soll Anfängern den Einstieg ins Gärtnern in Töpfen einfach machen, damit aus dem Funken eines ersten Interesses durch den Erfolg ein Feuer werden kann, und ich möchte fortgeschrittenere Hobbygärtner mit neuen Ideen zur Pflanzenauswahl und zur Gestaltung mit Pflanzen unterstützen.
Herzlichen Dank an den Ulmer Verlag** in Stuttgart, der auch bei diesem Buch an mich als Buchautorin glaubte.
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* Werbelink / Partnerlink / Affiliate-Link * Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen, die über einen Werbe-Link zu Amazon zustande kommen, unter Umständen eine Provision/Werbekostenerstattung.
** Verlag für Gartenbücher, bei dem mehrere meiner Bücher veröffentlicht wurden.
Nicht nur Industriezweige, Banken und Länder können in Finanzkrisen geraten, auch privaten Verbrauchern und Privatanlegern passiert das – oft als Folge der Liquiditäts- und Finanzkrisen der oben genannten, denn alles ist miteinander verflochten: die Wirtschaft, die Banken, der Arbeitsmarkt. Mit einem Liquiditätsplan kann man sich vor der eigenen Liquiditäts- und Finanzkrise schützen.(Aktualisiert am 2.4.2021)
Wer Geld gespart hat, kann es im Sparschein oder unter der Matratze horten, dort ist jederzeit verfügbar – aber nicht vor Wertverlust, Diebstahl, Feuer oder Ähnlichem geschützt. Auch auf Geld, das ungenutzt auf dem Girokonto rumliegt, kann man jederzeit zugreifen, doch es wird ebenfalls nicht verzinst und sein Wert fällt durch die Inflation.
Wenn man möchte, dass sich das Ersparte vermehrt, setzt man es gewinnbringend ein – entweder legt man es mit Zinsen auf einem Sparbuch oder einem anderen verzinsten Konto an oder man investiert in Dinge, deren Wert (hoffentlich) steigt und/oder die Gewinnausschüttungen abwerfen.
Das Sparbuch ist schon seit Jahren nicht als Geldanlage zu empfehlen, denn die Zinsen, die man auf dem Sparbuch erhält, decken nicht einmal die Verluste durch Preissteigerungen (Inflation). Doch gibt es andere Möglichkeiten, privat Geld anzulegen: Tagesgeld, Festgeld, Aktien und Aktienfonds, Anleihen, Gold, Immobilien, fremde Währungen, Kryptowährungen, NFTs und mehr. Sie unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Zinsen/Rendite und des Risikos voneinander, sondern auch wie einfach und schnell man sie in flüssige Mittel (Liquidität) umwandeln kann.
So schnell kann eine private Liquiditätskrise zu großen Verlusten führen
Liquiditätskrisen treten ein, wenn man nicht für einen Notfall wie Arbeitsplatzverlust, Krankheit, Scheidung, defekte Waschmaschine, Haustieroperationen und so weiter Geld angespart und so angelegt hat, dass man sofort darauf zugreifen kann.
Beispiel: Wenn eine Familie all ihr Geld vor ein paar Jahren in eine Immobilie oder eine andere Großanschaffung gesteckt hat und dafür eine Hypothek oder ein Darlehen aufnahm, dann gerät sie in eine Liquiditätskrise, wenn ein oder mehrere Einkommen der Familie durch einen Arbeitsplatzverlust (beispielsweise bei Pleite des Arbeitgebers in einer Wirtschaftskrise, durch eine Pandemie oder andere unvorhergesehene Umstände) ausfallen: Plötzlich ist nicht mehr genug Geld für den täglichen Bedarf da, geschweige denn für die Hypotheken-/Darlehenszinsen. Und wie bei verschuldeten Ländern während einer Liquiditätskrise will der Familie in dieser Situation – wegen des Risikos, dass die Situation vielleicht nicht besser wird – kein Kreditinstitut Geld leihen. Die Familie ist womöglich gezwungen, ihre Immobilie zu verkaufen. Wenn während einer solchen privaten Liquiditätskrise gerade keine große Nachfrage am örtlichen Immobilienmarkt herrscht, muss die Familie ihr Haus zu einem ungünstigen Preis verkaufen – hoffentlich wenigstens zu mehr, als die restlichen Hypothekenschulden betragen, so dass wenigstens die Privatinsolvenz nicht auch noch dazukommt.
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Auch wenn man all sein Geld in Aktien anlegt, muss man böse dafür bezahlen, wenn wegen eines Liquiditätsmangels während einer schlechten Börsenphase Aktien zum Tiefpreis verkauft werden müssen, beispielsweise weil das Auto einen Totalschaden hat und ersetzt werden muss oder die Heizung ihren Geist aufgibt und vor dem Winter repariert werden muss. 2011 beispielsweise hatte der Dax am 2.5.2011 sein Jahreshoch von 7.528 Euro, am 12.9.2011 erreichte er ein Jahrestief von 5.072 Euro, später stieg er jedoch wieder. Wer Mitte des Jahres 2011 in den DAX investiert hatte und in der schlechten Phase aus Liquiditätsmangel verkaufen musste, weil nicht genug flüssige Mittel vorhanden waren, verlor viel Geld! Und solche Hoch- und Tiefphasen gibt es an der Börse in fast jedem Jahr, weswegen man nur so viel Geld in Aktien anlegt, wie man längerfristig nicht antasten muss.
Bei der Anlage in Gold war es 2011 auch nicht besser: Auch Gold unterlag starken Kursschwankungen (Höchstpreis am 5.09.2011: 1.900 US-Dollar, Tiefstpreis Ende 2011: ca. 1.600 Euro) und wer all seine Ersparnisse in Gold angelegt hatte, musste, wenn er/sie in einen privaten Liquiditätsengpass geriet, zu einem schlechten Preis verkaufen.
Dies sind Beispiele aus 2011 bzw. den vergangenen Jahren, aber im Grunde sind sie zeitlos: So wie es Preisschwankungen bei Wertpapieren, Edelmetallen und Immobilien gibt und jederzeit auch Wirtschaftskrisen, Börsencrashs und so weiter auftreten können, ist niemand vor einer persönlichen Krise und damit Liquiditätsproblemen sicher. Aber man kann vorbeugen, damit die Krise nicht zu arg ins eingemachte Finanzielle ausstrahlt.
Persönliche Liquiditätskrisen mit Strategie vermeiden
Geld anzulegen ist gut, denn dann bringt es Zinsen oder anderen Wertzuwachs, wodurch der Wertverlust des Geldes – die Inflation – ausgeglichen wird. Wenn man Glück hat, ist der Wertzuwachs sogar höher als die Inflation. Allerdings gibt es bei der Geldanlage zu beachten, dass man für hohe Chancen (günstige Konditionen, Zinsen, Rendite) bezahlt:
mit höherem Risiko (Verlustrisiko) und/oder
mit langer Vertragsbindung
Bei der Planung der Geldanlage ist neben der Streuung (die Geldanlage auf verschiedene Standbeine verteilen, um das Verlustrisiko zu mindern) unbedingt auch ein Liquiditätsplan für die nächsten Jahre notwendig.
Ein Liquiditätsplan sollte beinhalten, wann man wie viel Geld als flüssige Mittel benötigt, beispielsweise für eingeplante Reparaturen und notwendige Anschaffungen, für die Zahnspangen der Kinder oder für was auch immer. Auch eine Reserve für Unvorhergesehenes – ein Puffer – ist empfehlenswert. Dieses Geld wird dann nicht langfristig angelegt, sondern als Liquiditätsreserve. Dieses Geld muss man nicht als Bargeld bereithalten (das gestohlen oder anders vernichtet werden kann), aber man sollte es so anlegen, dass es zwar sicher ist und man dennoch sofort darauf zugreifen kann – also beispielsweise als Tagesgeld (Einlagensicherung beachten). Geld auf dem Tagesgeldkonto wird besser als das Sparbuch verzinst (wenn auch derzeit unwesentlich), aber ist trotzdem jederzeit einsetzbar (liquide). Nur wenn man für ausreichend Liquidität gesorgt hat, kann man weitere Ersparnisse in langfristige Anlagen wie Aktien, Gold oder anderes investieren.
Fazit: Aus (Liquiditäts-) Krisen wird man klug
Wer einen Liquiditätsplan hat und umsetzt, schützt Vermögen und Ersparnisse und gerät nicht so schnell in eine private Finanzkrise oder gar in die Insolvenz.
Eva Schumann
Autorin, Freie Journalistin, Bloggerin
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