Pflanzen für Nützlinge und andere Insekten im Garten und auf Balkon/Terrasse/Dachterrasse

Pflanzen für Nützlinge im Garten - Sonnenblume mit Hummeln(zuletzt ergänzt am 27.03.2025)
Zu den Nützlingen im Garten zählen wir Igel, Vögel, Bienen, Hummeln, Wildbienen, Marienkäfer, Florfliegen, Schwebfliegen, winzige Raubmilben und viele andere Lebewesen. Doch auch weniger bekannte kleine und große Geschöpfe spielen eine wichtige Rolle in der Natur – und viele von ihnen sind gefährdet. Deshalb sollten wir unseren Beschützerinstinkt auch auf diese ausdehnen und am Erhalt der Artenvielfalt mitwirken. Ein paar Gedanken und Tipps zum Thema.

Nützlinge sind also Tiere, die uns helfen, beispielsweise weil sie Blüten befruchten oder natürliche Gegenspieler der Schädlinge im Garten sind. Ein paar Beispiele:

  • Bienen und Wildbienen (Hummeln und andere) bestäuben Obstgehölze – ohne sie gäbe es keine Äpfel, Birnen, Johannisbeeren zu ernten,
  • Igel vertilgen viele Käfer, Larven und Schnecken
  • Vögel picken (schädliche) Insekten und deren Larven auf,
  • Marienkäfer, Florfliegen, Schwebfliegen und andere halten Schädlinge wie Blattläuse, Weiße Fliege und Thripse in Schach,
  • Raubmilben machen den Spinnmilben den Garaus.
  • Auch das Bodenleben ist sehr wichtig und enthält mehr als die beliebten Regenwürmer, die bekanntermaßen einen Beitrag zur Krümeligkeit des Boden leisten, und die weniger geschätzten Drahtwürmer, die manche Pflanzen von unten anfressen: Unzählige Insekten, Mikroorganismen und andere Kleintieree arbeiten im Boden, teilweise ist es ein Fressen und Gefressen werden – doch solche Systeme schaffen die so wichtige Bodenfruchtbarkeit, unterstützen die Pflanzen bei ihrer Ernährung und teilweise sogar ihrer Kommunikation mit den Nachbarn.

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Nützlinge und Schädlinge? Zu einfach gedacht!
Nützlinge und Schädlinge war gestern. In Wahrheit gibt es in der Natur keine Guten und Bösen, sondern alles ist miteinander verflochten und beeinflusst sich gegenseitig. Bei Wildbienen und Bienen sind sich alle einig, dass sie nützlich sind, aber was ist mit: Blattläusen, Käferlarven, Raupen und anderen? Zwar sind manche unsere „Nahrungskonkurrenz“, wenn es um unsere Gemüsepflanzen, Kräuter und Obst geht, aber ohne ausreichend viele Insekten können Vögel ihren Nachwuchs nicht ernähren, Marienkäfer würden verhungern, und ohne ihre Raupen, die sich an Pflanzen laben, würden die meisten Schmetterlinge aussterben.

Natürlich können wir Menschen uns nicht alles von Insekten oder anderen Lebewesen wegfressen lassen, wenn wir überleben wollen. Aber trotz der theoretischen Möglichkeit, alles ausrotten zu können, was kreucht und fleucht, sollten wir nur regulierend eingreifen, wo gravierende Schäden zu erwarten sind und mögliche Nebenwirkungen bekannt, überschaubaar und begrenzbar sind. Mit den Kreisläufen und Vernetzungen in der Natur zusammenzuarbeiten, ist in der Regel die nachaltigere und bessere Lösung.


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Nützlinge im Garten und anderswo fördern

Nützlinge kann man überall fördern, wo man gärtnert: im Hausgarten, auf Balkon, Terrasse und Dachterrasse, in der Kleingartenanlage, im Urban-Gardening-Projekt (Gemeinschaftsgärten und andere gärtnerische Projekte in der Stadt und auf Industriebrachen). Damit sich Insekten zuhause fühlen, muss man diesen Lebewesen geeigneten Lebensraum, Nahrung für die verschiedenen Lebensstadien, Unterschlupf-, Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten bieten, statt wie in manchen alten Zeiten und Branchen jedes Insekt mit Gift zu bekämpfen oder den Garten pingelig rein für den Winter vorzubereiten – so ein Garten ist tot. Damit sich die Nützlinge oder andere Insekten verstecken und überwintern können, sollte man den Garten nicht blitzblank aufräumen, sondern Reisighaufen, Laubhaufen, Steinhaufen und Ähnliches liegen lässt (muss ja nicht gleich neben der Terrasse sein). Um die Tiere zu unterstützen, sät oder pflanzt man Gehölze, Stauden, Kräuter und Blumen, die Nützlingen etwas zu bieten haben – nämlich Pollen, Nektar, Speisepflanzen und/oder Verstecke. Bei der Pflanzenauswahl sollte man unbedingt auch heimische Pflanzen mit einbeziehen, denn auf diese sind viele Arten (auch inzwischen seltene Schmetterlinge) angewiesen.

Im Bild ganz oben auf der Seite laben sich zwar die Hummeln an einer riesigen Sonnenblume, die vermutlich extra auf hohen Ertrag gezüchtet wurde, aber oft sind die einfachen Wildarten im Vergleich zu hochgezüchteten (gefüllten) Sorten die besseren Nektar- und Pollenspender. Das bedeutet nicht, dass man ausschließlich Wildpflanzen oder botanische Arten pflanzen muss, aber zumindest einige Plätzchen sollte man für sie haben – je mehr, desto besser. Wildarten haben zwar manchmal etwas weniger auffällige Blüten, aber dafür oft eine besondere Ausstrahlung und mancheine/r entwickelt sich regelrecht zum Liebhaber dieser teilweise vergessenen Schönheiten (die oft auch noch Heil- oder Wildgemüsepflanzen sind).

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Frühblühende Pflanzen bieten Nützlingen und anderen Insekten das erste Futter im Jahr

Schwarze Holzbiene Mitte März an Mini-Narzisse

Frühblühende Pflanzen liefern das erste Futter im Frühjahr,
so beispielsweise die frühblühenden Blumenzwiebelblumen (Schneeglöckchen, Krokus, Narzissen, Traubenhyazinten, Blaustern etc.), Knollenblumen (wie der Winterling) und andere Stauden (wie Buschwindröschen, Christrose, Akelei, Blaukissen, Kaukasus-Vergissmeinnicht, Kriechender Günsel und viele andere). Sehr beliebt sind auch blühende Obstgehölze wie Kirsche, Apfel und Johannisbeeren mit ihrem Blütenreichtum – für viele Nützlinge ein Festschmaus.

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Nützlinge und heimische Pflanzen sind oft ein „eingespieltes Team“

Sehr zu empfehlen für den Garten sind heimische Blühgehölze bzw. fruchttragende Gehölze, denn sie und die Nützlinge „arbeiten“ schon seit vielen Jahren zusammen. Als „wilde“ Gartengehölze – nicht nur zur Freude der Nützlinge – eignen sich beispielsweise:

Blühende SchleheGemeine Felsenbirne (Amelanchier ovalis)
Berberitze Berberis vulgaris
Kornelkirsche (Cornus mas)
Haselnuss (Corylus avellana)
Ahorn-Arten Acer
Filzige Zwergmispel (Cotoneaster tomentosus)
Weißdorn (Crataegus)
Besenginster (Cytisus scoparius)
Spindelstrauch (Euonimus)
Färberginster (Genistra tinctoria)
Liguster (Ligustrum vulgare)
Heckenkirsche (Lonicera caerulea)
Schlehe (Prunus spinosa)
Alpen-Johannisbeere, Blutjohannisbeere, Goldjohannisbeeere Ribes-Arten
Hunds-Rose (Rosa canina)
Rotblättrige Rose Rosa rubrifolia

Blühende KornelkirscheSie können als Solitär, in Gruppen oder in einer ungeschnittenen gemischten Hecke gepflanzt werden – letztere hat allerdings einen hohen Platzbedarf. Das gilt erst recht für hohe Bäume, wie Erle und Weide, die auch gute Bienentrachtpflanzen im Frühjahr abgeben.

Nützlinge laben sich gerne an den Blüten von Kräutern

Blühende Kräuter im Gemüsegarten und vor dem Gewächshaus fördern Nützlinge

Blühende Kräuter im Gemüsegarten und vor dem Gewächshaus locken Nützlinge an.

Hervorragend dazu geeignet, Nützlinge in die Gemüsebeete oder in Kleingewächshäuser zu locken, sind blühende Kräuter, Gewürze und Heilpflanzen wie Thymian, Dill, Oregano, Borretsch, Ringelblume, Kamille und viele andere, die man in den Gemüsegarten bzw. in oder um das Gewächshaus pflanzt.

Thymian-Blüten

Blühender Thymian im Topfgarten ist wie eine „Tankstelle“ für Nützlinge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Weitere bei Nützlingen beliebte Pflanzen sind Duftsteinerich (Lobularia maritima), Steinkraut (Alyssum saxatile), Klatschmohn, Phacelia, Schafgarbe, Beinwell, Wegwarte, Wicken, Wilde Malve, Kornblume, Lavendel, Blauer Eisenhut, Glockenblume, Waldmeister, Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), Rosen, Schmetterlingsflieder (Buddleija davidii) und so weiter, aber auch sogenanntes Unkraut im Rasenwie Löwenzahn, kriechender Günsel, Gundermann, Klee und viele andere.

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Ulmer Verlag, Stuttgart
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Parfüms für Frühling und Sommer – gut duftend in das Sommerhalbjahr

Kürzlich war offizieller kalendarischer Frühlingsanfang – Zeit zu gucken, welche Düfte man im Frühling und Sommer tragen mag. Hier sind ein paar, die ich mir ausgesucht habe – Designerparfums und preisgünstige Düfte. Mit einer subjektiven Einteilung der Düfte nach Temperaturbereich. (Werbung wegen Markennennungen, unbezahlt, alles selbst gekauft) (umgezogen vom Verbrauchermeinungs-Blog, zuletzt aktualisiert am 30.07.2023)

Frühlings- und Sommerdüfte in einem Bett aus Blumen
Der Frühling hält Einzug, da will man sich frühlings- und sommerfrisch fühlen. Also werden Frühlings- und Sommerparfums herausgesucht – die, die man noch vom Vorjahr hat, werden ausgepackt und in die vorderste Reihe gestellt, und mancheine/r äugt auch nach neuen Duftideen.

Düfte verhalten sich temperaturabhängig: Wenn es warm ist, sind sie intensiver. Manches schwere Winterparfüm wird bei warmem Wetter nicht nur anderen in der Umgebung unter Umständen zu viel, sondern auch dem/der tragenden Person unerträglich. Parfums sollen aber unser Wohlgefühl unterstützen, das tun im Frühjahr und Sommer mehr oder weniger frische oder beflügelnde Düfte. Am Ende des Beitrages finden Sie eine subjektive Einteilung der vorgestellten Frühlings- und Sommerdüfte nach Temperaturbereich.

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Flakon und Verpackung von Narciso Rodriguez Musc Rose Noir

Narciso Rodriguez Musc Noir Rose For Her Eau de Parfum (EDP)
Narciso Rodriguez Musc Noir Rose For Her EDP mag ich jetzt zur Übergangszeit besonders gerne. Der Duft ist eigentlich ein Ganzjahresduft, wobei ich zur kältesten Jahreszeit wärmere, schwerere Parfums bevorzuge. Nach dem Aufsprühen überrascht dieses Parfum mit einem kurzen Rosa-Pfeffer-Bergamotte-Frischekick und wird dann feminin und sexy mit Rosen-, Tuberose- und Moschusnoten, leicht untermalt mit Vanille. Wenn man nicht übersprüht, ist der Duft auch büro- und alltagstauglich, ansonsten verschönert er den Abend – ein Date ebenso wie einen Abend mit Freunden oder alleine, wenn man sich etwas Besonderes gönnen will. Mehr zu Narciso Rodriguez Musc Noir Rose For Her EDP.

Apropos: Bei akutem Kälteeinbruch würde ich noch einmal auf einen wärmeren Duft zurückgreifen, beispielsweise auf Black Opium Le Parfum von Yves Saint Laurent (YSL) oder Good Girl Supreme von Carolina Herrera, die beide angenehm wärmend wirken (Good Girl Supreme ist nach meinem Empfinden etwas frühlingshafter als YSL Black Opium Le Parfum, da gibt es aber auch andere Meinungen). Die beiden habe ich erst neu, daher sind sie noch nicht bei meinen liebsten Winterdüften vom Januar einsortiert, obwohl sie auch dazu gehören.

Flakon von Bvlgari Omnia Pink Sapphire

Bvlgari Omnia Pink Sapphire Eau de Toilette (EDT)
Bvlgari Omnia Pink Sapphire EDT kam 2018 auf den Markt und seitdem habe ich den Duft in meiner Sammlung. Seine Frische (Pomelo, Pink Grapefruit und Pink Pepper) und die Blumen- und Fruchtnoten (Frangipani, Tiare Blumen, Pfirsich und Rosen) machen mir im Frühjahr und Sommer gute Laune und Lust auf Natur und Unternehmungen – weg mit dem schweren Wintermief, her mit der Frühlingsfrische. Moschus, Veilchen, Vanille, Holznoten, Sandelholz und Orris in der Basisnote geben dem Duft aber auch ein wenig Tiefe, ohne dass er anstrengend wird. Für mich ist Bvlgari Omnia Pink Sapphire ein fröhlicher Frühlings- und Sommerduft für den Tag, sei es für den Gang auf den Markt am Morgen oder den Besuch einer Stadtteilparty oder einer kleinen Gartenparty am Nachmittag. Ich empfinde den Duft an mir als leicht und unkompliziert, aber nicht allzu lange anhaltend (verlängerbar, wenn man auch auf Haare und Stoff sprüht). Von der merkwürdigen futuristisch verknoteten Flakonform sollte man sich nicht abschrecken lassen.

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Flakon und Verpackung von Lancome La vie est belle soleil cristal

Lancome La Vie est belle soleil cristal EDP
Lancome La Vie est belle soleil cristal EDP ist für manche ein femininer, süßer Ganzjahresduft, aber wegen seiner starken Kokosnote und den blumigen Komponenten (Ylang Ylang, Orangenblüten, Iris und Jasmin) wird er von den meisten als Sommerduft für den Strandurlaub und für Pool Parties eingeordnet. Die Komposition ist außerdem von einer gewissen Pudrigkeit und Patschuli geprägt, was wie die starke Kokosnote nicht jeder Mensch mag. Auf meiner Haut ist der Duft sehr intensiv und hält auch sehr lange, andere finden ihn leicht. Was den Duft selbst angeht: Ich persönlich bin gespalten. Manchmal mag ich den Duft gar nicht (er war ein Blind Buy) und finde die Kokosnuss zu stark (dabei liebe ich doch Piña Colada und Thaicurry, je mehr Kokosmilch, desto besser), manchmal finde ich ihn ganz schön – hauptsächlich die Reste am nächsten Tag. La Vie est belle soleil cristal EDP ist meiner Meinung nach eine raffinierte Komposition, aber keinesfalls als Blind Buy zu empfehlen: Viele lieben diesen Duft, aber bei einigen entwickelt er sich nicht so gut auf der Haut und/oder ruft eine starke Abneigung, im Extremfall Kopfschmerzen hervor.

Flakon und Verpackug von Giorgio Armani Acqua di Giola

Giorgio Armani Acqua di Gioia Giorgio Armani for women EDP
Giorgio Armani Acqua di Gioia for women EDP ist seit 2010 auf dem Markt, aber ich habe den floral-aquatischen Duft erst seit kurzem in meiner kleinen Sammlung. Acqua di Gioia for women habe ich wegen der frischen Noten für den Hochsommer, wenn die Temperaturen über 30°C klettern, gekauft – ich wollte etwas, das ganz anders ist als meine Winter- und Ganzjahresdüfte, die von Vanille, Honig, Zuckerwatte, Kaffee, gerösteten karamellisierten Nüssen etc. geprägt sind. Ich wollte einen Duft, der erfrischt und den man eben für dieses Frischegefühl auch mehrmals nachsprühen kann, ohne dass sich anstrengende, unbewegliche Basisnoten aufschaukeln. Meine Wahl fiel auf Giorgio Armani Acqua di Gioia, nachdem ich mehrere YouTube-Videos angeschaut und recherchiert hatte. Aber es war ein Blind Buy und damit war ich auf Überraschungen gefasst. Bei meinem ersten Beduftungsversuch entsprach Acqua di Gioia for women zu Anfang meinen Vorstellungen von Frische und Sommerluft. Und dann? Dann war er plötzlich weg, ich roch ihn jedenfalls nicht mehr auf meiner Haut. Aber Überraschung: Ein paar Stunden später war der Duft wieder da – wenn auch schwach. Es lag vermutlich an meiner Nase beziehungsweise Riechfähigkeit (Nasenblindheit?). Mehr kann ich bisher nicht sagen, ich werde den Duft aber ausgiebig testen, sobald sommerliche Temperaturen herrschen (siehe Nachtrag weiter unten). Hier vorab die Komponenten laut fragranti.com dieser „floral-aquatischen“ Komposition:

Kopfnote: Amalfi-Zitrone, Minze.
Herznote: Wasser-Jasmin (Wrightia religiosa) – ein tropisches Gehölz aus Südostasien.
Basisnote: Virginia-Zeder, Französisches Labdanum (Harz der Zistrose), Brauner Zucker.

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Nachtrag Juni 2023:

Acqua die Gioia for women (EDP) von Armani ist inzwischen bei Hitze mein Lieblingsduft. Er macht sich bei Temperaturen über 30 °C sehr gut, wenn man viele Düfte wegen der Süße oder anderer anstrengender Komponenten kaum erträgt.

Acqua die Gioia wirkt auf mich an solchen Tagen erfrischend beim Aufsprühen und gibt mir bald danach ein Gefühl, als befände ich mich an einem kühlen Platz im Schatten von Bäumen (vielleicht sogar mit kühlen, mit Farn bewachsenen Natursteinmauern). Die Nasenblindheit ist übrigens nicht mehr aufgetreten. Der Duft ist meinem Empfinden nach nicht raumgreifend, sondern hauptsächlich für einen selbst und den Sitznachbar, der sich herüberbeugt, wahrnehmbar. Auf meiner Haut hält er etwa 4 Stunden.

Noch mehr Frühlings- und Sommerdüfte:
Die folgenden Düfte sind nicht im Bild mit den Hornveilchen (oben), aber gehören auch zu meinen Frühlings-, Sommer- und/oder Frühherbstfavoriten (für den Winter ist so viel an intensiven, schweren Winterparfüms geboten, dass mir da keine Zeit für Ganzjahresdüfte bleibt):

Flakon und Verpackung von Valentino Born in Roma

Valentino Donna Born in Roma EDP ist einer meiner Lieblingsdüfte, aber obwohl er auch Vanille und holzige Noten enthält, ist er ein toller Duft an nicht zu heißen Tagen im Frühjahr und Herbst: feminin, raffiniert, unangestrengt elegant und dabei ein bisschen edgy. So empfinde ich den Duft auf meiner Haut – aber die Erfahrungen sind wie bei allen Düften verschieden.

Ariana Grande Cloud und Brazilian Crush Cheirosa 68 Beija Flor von Sol de Janeiro: Beide sind fluffig zuckerwattige Stimmungsaufheller, wobei Sol de Janeiro etwas fruchtiger ist. Beide trage ich gerne von Frühjahr bis Herbst.

Noch neu in meiner Sammlung ist Yum Pistachio Gelato von Kayali. Auch zu diesem Duft würde ich im Frühling und Herbst und eventuell an nicht zu schwülen Sommerabenden greifen.

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Wer auf Solar Notes steht: Alien von Mugler war einer der ersten Düfte mit dieser sonnig strahlenden Note. Von diesem gibt es eine Neuformulierung unter dem alten Namen. Ich bekam eine Probe geschenkt und konnte es ausprobieren. Meiner Meinung nach ist das Parfüm trotz der Solar Notes kein Sommerparfum, sondern eher für Herbst und Winter geeignet – eventuell für Sommerabende passend. Alien von Mugler halte ich nicht für einen Blind Buy, denn nicht jeder mag Solar Parfums oder alle enthaltenen Noten (Jasmin, Cashmeran, Amber) beziehungsweise die neue Formulierung.

Flakon und Verpackung von Dior Pure Poison
Dagegen finde ich den Duft Dior Pure Poison EDP wunderbar unkompliziert auch als Frühjahrs- und Sommerduft: Dior Pure Poison EDP ist leicht und frisch mit einer eher kühlen Süße. Die Ausstrahlung von Dior Pure Poison ist clean, elegant und unaufdringlich, aber keineswegs langweilig – ein schönes Parfüm, das auch fürs Büro oder offizielle Anlässe geeignet ist.

Parfums können ein Stimmungsbooster sein. Das Wichtigste ist, dass man sich mit seinem Parfum wohlfühlt, denn dann machen Frühling und Sommer mehr Freude. Ich hoffe, dass meine Erfahrungen Ihnen ein wenig bei Ihrer eigenen Auswahl hilft.

MEXX Summer Bliss for Her EDT limited Edition
Über diesen floral-fruchtigen Duft bin ich zufällig beim Drogeriemarkt-Shoppen gestolpert und konnte angesichts der Duftnoten und des günstigen Preises nicht widerstehen:
Kopfnote: Bergamotte, Johannisbeere, Minze, Birne. (Douglas* nennt zusätzlich die Duftnote Absinth, was ich nicht verifizieren konnte, und ich bezweifle, dass jemand diese Duftnote kennt). Herznote: Jasmin, Geißblatt, Orangenblüte. Basisnote: Benzoin, Sandelholz, Vanille, Moschus.

MEXX Summer Bliss for Her EDT wird als stimmungsaufhellender und belebender Sommerduft beworben. Ich stimme dem zu und bin mit meinem Kauf sehr zufrieden. Ich empfinde den Duft bei sommerlichem Wetter als frisch, fruchtig und blumig, weich untermalt von Vanille und leichten Holznoten. Sein Potenzial zeigt er meiner Meinung nach bei Temperaturen ab 25 bis ca. 30°C (für kühleres Wetter gibt es elegantere, interessantere Düfte). Wenn es noch heißer wird, steige ich auf Giorgio Armani Acqua di Gioia um – aktuell mein Lieblingsduft für Superhitze ab 30 °C)!

Frühlings- und Sommerdüfte nach Temperaturbereich

Wie sehr mir ein Duft gefällt und ob ich mich mit ihm dann auch wohl fühle, hängt sehr stark von der Temperatur während des Testens und von der (geplanten) Aktivität ab: An einem sonnigen Frühlingstag mit ersten lauen Lüftchen habe ich andere Vorlieben als an einem Sommernachmittag im Hochsommer mit brütender Hitze. Hier mein Versuch einer Einteilung nach Temperaturbereich:

30 °C
Acqua Di Gioia von Giorgio Armani
Wood Sage & Sea Salt Cologne von Jo Malone
Nivea von Nivea

25 – 30 °C
Summer Bliss EDT von Mexx (limited)
Yum Pistachio Gelato von Kayali
Cheirosa ’68 Body Mist von Sol de Janeiro
Cloud von Ariana Grande
Omnia Pink Sapphire von Bvlgari
When in Rio und Bikini Season von Sol de Janeiro (limited)

< 25 °C
Born in Roma von Valentino
Pure Poison von Dior
La Vie Est Belle von Lancome
Musc Rose Noir von Narciso Rodriguez
Chloe von Chloe
Cheirosa ’62 Body Mist von Sol de Janeiro

<22 °C (Frühling, Herbst, auch Sommerabende)
Good Girl Supreme von Carolina Herrera
Black Opium Le Parfum von YSL
Private Show von Britney Spears


Wie man sieht, tendiere ich bei extremer Hitze zu frischen, grünen, nicht süßen Düften. Ist es nicht ganz so heiß, empfinde ich auch leichte blumige und fruchtige Düfte als belebend. Je kühler es wird, desto lieber mag ich auch warme und gourmandige Noten.

Preisgünstiger floral-fruchtiger Sommerduft von Mexx: Summer Bliss For Her EDT (limitiert, derzeit bei Douglas*, Amazon.de*, DM und anderswo)

Nachtrag am 30.7.2023:

Auf der Suche nach preisgünstigen erfrischenden Sommerdüften bin ich auch auf die Acqua-Colonia-Intense-Serie von 4711 gestoßen und habe vier Düfte getestet.



Im Bild sind sie als Miniaturen zu sehen, da ich ein Miniaturen-Set gekauft habe (einfache Fläschchen ohne Sprühkopf). Die tatsächlichen Flakons sind natürlich größer und wirklich viel schöner. Das ganze Review bei 4711 Acqua Colonia Intense – 4 Düfte getestet.

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Pflegeleichte Vorgartenlösungen mit Pflanzen sind besser als Schotterpisten

Angesichts der vielen Vorgärten, die in den letzten Jahren mit nacktem Schotter oder Kies bedeckt wurden, schlagen sich viele Pflanzenliebhaber, Ökologen und Stadtklimaforscher die Hände vor den Kopf: „Wissen die denn nicht, dass das dem Artensterben und dem Klimawandel Vorschub leistet? Und wie das aussieht – vor allem nach einigen Jahren.“ Aber natürlich hat es einen Grund, wenn sich die Schottergärten (Steinschüttungen statt Bepflanzungen) ausbreiten. Die möglichen Beweggründe und welche besseren Lösungen es gibt. (Meinung mit Tipps für Gartenneulinge, zuletzt aktualisiert am 23.06.2025)

Vom Storchschnabel gibt es unzählige Arten in unterschiedlicher Höhe und in verschiedenen Blütenfarben, viele von denen eignen sich auch als Bodendecker an halbschattigen bis schattigen Standorten.
Vom Storchschnabel gibt es unzählige Arten in unterschiedlichen Höhen und mit verschiedenen Blütenfarben. Viele von denen eignen sich als Bodendecker an halbschattigen bis schattigen Standorten.
Die Bodendecker-Rose ‚Lavender Dream‘ kann zur Bedeckung des Bodens an sonnigen bis halbschattigen Standorten gepflanzt werden.
Hinweis
Unter Schottergärten verstehe ich in diesem Beitrag Schotteraufschüttungen ganz oder fast ohne Pflanzen. Es gibt natürlich auch „echte“ Kiesgärten, die ein Refugium für meist trockenheitsverträgliche Pflanzen sind. Dadurch, dass sie einer Vielzahl blühender Pflanzenarten einen artgerechten Standort bieten, haben sie auch eine positiven Einfluss auf die Artenvielfalt der Fauna (Schmetterlinge, Wildbienen & Co.).

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Warum sich der Schottergarten-Trend meiner Meinung nach überhaupt ausbreiten konnte:

  • Es gibt den Wunsch und oft auch die Notwendigkeit der Arbeits- und Zeitersparnis
    Nicht jeder hat die Zeit und/oder die Kraft, sich um den Garten oder Vorgarten zu kümmern. Manche Menschen sind beruflich viel, manche regelmäßig tagelang unterwegs und/oder sie haben generell lange Arbeitstage, Phasen mit schwierigen Schichten oder andere Herausforderungen. Andere fürchten, die Wasserkannen nicht schleppen und Rasen nicht mähen zu können (altersbedingt, kräftemäßig oder durch andere Einschränkungen).
  • Gärtnerische Überforderung
    Wer ohne Garten aufgewachsen ist, hat möglicherweise eine Scheu, alleine die Verantwortung für einen Garten zu übernehmen, zu pflanzen und zu pflegen.
  • Kosten
    Auch für einen handtuchgroßen Garten oder Vorgarten braucht man Gartengeräte, sei es den Rasenmäher und Rasenkantenschneider, sei es Grabgabel, Grubber und Rechen, wenn man ein Beet anlegen möchte.
  • Gartentrend/Modetrend
    Vor einigen Jahren kam es in einigen „Szenen“ in Mode, möglichst minimalistisch zu gestalten – leider aus Sicht der Artenvielfalt und des Klimas. Plötzlich gab es überall in Form geschnittene Immergrüne, Solitäre, und Hecken, die einen monoton grünen Rasen zierten. Grundsätzlich ist meiner Meinung nichts gegen Hecken oder Formgehölze zu sagen, wenn man zusätzlich auch anderes hat: Blühendes für Bienen und andere Insekten, Raupenfutterpflanzen für Schmetterlinge, Verstecke und Futterfundorte für Vögel und Ähnliches mehr.
  • Schlechte Beratung
    Ich habe den Eindruck, dass die Architekten/Bauherren/Eigentümer zu wenig über Pflanzen, Natur und Klima wissen und andererseits vermutlich auch weniger Arbeit mit der Planung eines Schottergartens haben, wodurch sie dann auch dem Wunsch des Auftraggebers, Kosten einzusparen, leichter entsprechen können. Hauptsache, es macht sich gut im Plan und bei der Abnahme kann man etwas ordentlich Aussehendes übergeben und fotografieren.

Doch die Freude an Schotteraufschüttungen wird bald getrübt

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Schottergärten haben so viele Nachteile:

  • Das Klima am und im Haus ist im Sommer heißer und trocken.
  • Wegen der fehlenden Pflanzen wird kein Schmutz und Staub aus der Luft gefiltert.
  • Wegen der fehlenden Pflanzen wird der Straßenverkehr und sonstiger Schall stärker übertragen.
  • Mit der Zeit werden Schottergärten unansehnlich und es siedelt sich sehr wohl unerwünschte Pflanze („Unkraut“) an.
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Warum Pflanzen die bessere Lösung sind

Egal, wie groß oder wie klein der Vorgarten ist, es gibt viele Gestaltungmöglichkeiten.

Wer den Blick auf die Straße und die Nachbarn freihaben möchte, sät oder pflanzt niedrige Arten. Wer für ein kühleres frischeres Klima im Haus und überhaupt für mehr Privatsphäre sorgen möchte, der pflanzt (auch) höhere Pflanzen.

Im Prinzip können dies ein- oder mehrjährige Pflanzen sein. Doch Pflanzungen, die auf mehrere Jahre angelegt sind, sind nachhaltiger, langfristig preiswerter und machen weniger Arbeit.

Mit höheren Pflanzen wie Sträuchern und Großstauden kann man nicht nur die Außenwände beschatten und kühlen (und damit auch die Räume dahinter), sondern auch für mehr Privatsphäre sorgen. (Bild: „Vorgarten“ des Gartenpavillons im Weihenstephaner Kleingarten)
  • Pflanzen sorgen für ein schöneres Stadtbild, der Anblick von Grün tut der Seele gut.
  • Pflanzen schaffen ein besseres Stadtklima, beispielsweise sind die Temperaturen und Luftfeuchte im Sommer viel angenehmer als ohne.
  • Durch Pflanzen entsteht ein besseres Kleinklima am Haus, wodurch auch die Temperatur und Luftfeuchte im Haus angenehmer bleibt – vor allem in heißen Sommern unschätzbar wertvoll.
  • Pflanzen halten Straßenstaub und Luftverunreinigungen durch Fahrzeuge ab und sie dämpfen die Geräusche, die zum Haus gelangen. Der Effekt ist abhängig von der Höhe der Pflanzen und wie breit/tief die Bepflanzung ist.
  • Begrünungen sind besser für die Artenvielfalt – von Bodenlebewesen über Wildbienen bis zu den Vögeln werden die Tiere gefördert, was auch den Menschen zugutekommt (ohne Bestäuber fielen viele Nahrungspflanzen aus). Die ökologische Vielfalt und Vernetzung der Lebewesen eines Ökosystems schafft eine gewisse Stabilität, weil (vorübergehende) Störungen ausgeglichen werden können.
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Pflanzen, die das Leben leichter machen

Es gibt Pflanzungen, die kaum Pflege brauchen, und es gibt Tricks, mit denen man unerwünschte Pflanzen, das Unkraut, unterdrücken kann.

Wenig Arbeit machen beispielsweise Gehölzpflanzungen (Sträucher, kleine Bäume), unter denen nach dem Anwachsen eine dicke Schicht Rindenmulch ausgebracht wird. (Tipp: Weil das Ausbringen von Rindenmulch Stickstoff bindet, einmalig mit Hornmehl oder einem anderen organischen Stickstoffdünger düngen.)

Arbeitssparend, schöner als Schotter und mit den Vorteilen lebender Pflanzen sind auch Anpflanzungen von pflegearmen Staudengemeinschaften, die zum Standort passen.

Der Frauenmantel (Alchemilla mollis) ist eine 30 bis 40 cm hohe Staude, die im Juni hellgrün-gelblich blüht und jedes Jahr wiederkommt. Sie kann für sich als Bodendecker oder als „Begleitstaude“ gepflanzt werden - die Blütenfarben höhere Stauden bringt sie regelrecht zum Leuchten.
Der Frauenmantel (Alchemilla mollis) ist eine 30 bis 40 cm hohe Staude, die im Juni hellgrün-gelblich blüht und jedes Jahr wiederkommt. Sie kann für sich als Bodendecker oder als „Begleitstaude“ gepflanzt werden – die Blütenfarben höherer Stauden werden durch den Frauenmantel regelrecht zum Leuchten gebracht.

Aber die arbeitssparendste Bepflanzung ist die mit dauerhaften Bodendeckern.

Dauerhafte Bodendecker sind meist niedrige bis mittelhohe Gehölze oder Stauden, die den Boden nach kurzer Zeit dicht bedecken, so dass das Unkraut kaum eine Chance hat, sich an das Licht zu kämpfen. Wichtig ist nur, dass man sich Pflanzenarten aussucht, die zum Standort passen (Boden, Sonnenstunden, ob gegossen werden kann oder nicht etc.).

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An manchen Standorten wirken Mischbepflanzungen aus Stauden und Gehölzen, die über Jahre an ihrem Platz bleiben, am natürlichsten. Und wer noch mehr Farbtupfer möchte, pflanzt im Herbst noch Blumenzwiebeln für die Frühjahrsblüte im nächsten Jahr und im Frühling ein paar Blumen, die den Sommer verschönern, dazwischen. Man kann den Boden aber auch nur mit Stauden oder nur mit (niedrigen/kriechenden) Gehölzen bedeckt halten.

Entweder wendet man sich an eine/n Garten- und Landschaftsbau-Fachfrau/Fachmann, die den Vorgarten nach einer Beratung entsprechend anlegen, oder man geht in eine Baumschule und/oder Staudengärtnerei, lässt sich dort beraten und legt den Vorgarten dann selbst an.

Zwei Gehölze, mit denen man Flächen im lichten Schatten abdecken kann (einzeln oder kombiniert) und die wenig Arbeit machen: blau blühendes Großes Immergrün (Vinca major ‚Variegata‘) und weiß blühende Teppich-Zwergmispel (Cotoneaster dammeri)

Was man mit den Fachleuten neben den genauen Standortbedingungen besprechen sollte, ist, ob man heimische Arten bevorzugt, um möglichst viel für den Artenschutz zu tun, ob man für dieses Stück Garten besonders mit Farben und großen Blüten (von gezüchteten Sorten) etc. klotzen möchte oder wie man auch beides kombinieren könnte. Am Ende sollte der Vorgarten zu Ihnen passen, nicht zuletzt weil er von außen Ihre Visitenkarte ist und er andererseits das ist, was man sieht wenn aus dem Fenster auf den Eingangsbereich schaut..

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Hier noch ein paar Beispiele für Bodendecker:

Bodendecker für karge, trockene, sonnige Standorte
Aschgrauer Storchschnabel (Geranium cinereum): niedrige,polsterbildende Staude mit hübschen pinkfarbenen Blüten
Fingerstrauch (Potentilla) ‚Tilford Cream‘: bis zu 80 cm hoher Kleinstrauch mit cremefarbenen Blüten
Flügelginster (Genista sagittalis): bis zu 80 cm hoher, kriechender Zwergstrauch mit gelben Blüten (besonders für nährstoff- und kalkarme Böden)
Thymianarten (Thymus): Arten von 3 bis 30 cm Höhe in verschiedenen Blütenfarben

Der Sand-Thymian ist ein immergrüner, bodenbedeckender Halbstrauch, der nur wenige Zentimeter hoch wird und auf kalkarmen, sandigen Böden gedeiht.
Der Sand-Thymian ist ein immergrüner, bodenbedeckender Halbstrauch, der nur wenige Zentimeter hoch wird und auf kalkarmen, sandigen Böden gedeiht.
Manche niedrigen Bodendecker sind so anspruchslos, dass man sie sogar auf einem Dach mit dünner Erdauflage mehr oder weniger sich selbst überlassen kann, beispielsweise Sedumarten. (Foto in der Kleingartenanlage in Weihenstephan (Freising) gemacht).
Manche niedrigen Bodendecker sind so anspruchslos, dass man sie sogar auf einem Dach mit dünner Erdauflage mehr oder weniger sich selbst überlassen kann, beispielsweise Sedumarten. (Foto in der Kleingartenanlage in Weihenstephan (Freising) gemacht).

Bodendecker für schattigere Standorte
Waldsteinie (Waldsteinia ternata): bodenbedeckende, bis 80 cm hohe Staude mit gelben Blüten, die nährstoffreichen, durchlässigen Boden mag und kurzzeitige Trockenheit gut wegsteckt
Kleines Immergrün (Vinca minor): bis 15 cm hoher, bodenbedeckender Halbstrauch mit blauen Blüten, für nährstoffreichen Boden, der trocken bis feucht sein darf.
Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum ‚Mayflower‘), 50 bis 60 cm hoch, blauviolett blühend für frischen Boden auch neben Gehölzen

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Mit der richtigen Pflanzenauswahl lässt sich viel Arbeit (und auch Wasser) einsparen. Wer sich dennoch unsicher fühlt und/oder beruflich viel unterwegs ist, kann sich möglicherweise mit anderen zusammentun oder jemanden für besondere Aktionen (wie beispielsweise den Rückschnitt im Frühjahr) engagieren.

Ihre Mietwohnung hat einen Schottergarten?

Vielleicht ist man aber auch in einem Haus oder einer Wohnung mit Schotterpisten-Vorgarten oder einem kahlen Hinterhof gelandet und hat nicht die Erlaubnis, die Mittel oder die Zeit diesen umzugestalten. Eine Möglichkeit der flexiblen Gestaltung, bei der Boden oder Bauteile nicht verändert werden müssen, ist die Gestaltung mit Pflanzen in Töpfen, Kübeln und anderen Pflanzgefäßen. Schon ein paar Akzente können das ganze Bild verbessern. Mit bepflanzten Kübeln und Töpfen lassen sich Eingänge einladend gestalten, Balkone in Kräuter- und Selbstversorgerparadiese, Duft- oder Schmetterlingsgärten, Hinterhöfe und Vorgärten in Bienenweiden und Vogelparadiese umwandeln. Mit einem „Topfgarten“ kann man sich künstlerisch, gestalterisch oder gärtnerisch austoben, auf jeden Fall sein Zuhause optisch und sogar klimatisch verbessern. Und wenn man wegzieht, kann man seine Lieblinge mitnehmen!

Die Bodendecker-Rose ‚Lavender Dream‘ macht sich nicht nur als Bodendecker gut, sondern gedeiht auch im Kübel, mit dem man alljährlich den Vorgarten oder den Eingangsbereich zur Blütezeit im Juni aufhellen kann.

Wie das Gärtnern in Töpfen, Kübeln und anderen Pflanzgefäßen auf Balkon, (Dach-)Terrasse, im Garten und anderswo ganz nach individuellem Geschmack und Vorlieben funktioniert, habe ich anfängergerecht in diesem Buch beschrieben.

Buchtipp Gärtnern in Töpfen - Garten, Terrasse, Balkon, Eingangsbereich - Werbelink Amazon.de

Gärtnern in Töpfen:*
Balkon und Terrasse mit Pflanzen gestalten*
Eva Schumann
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 1. Auflage (2019)
Taschenbuch/Klappenbroschur, 128 S.,
86 Farbfotos, 3 Farbzeichungen, 17 Tabellen
ISBN 3-8186-0635-8


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Eichen-Prozessionsspinner – Vorsicht!

Der Eichen-Prozessionsspinner ist ein unauffälliger Nachtfalter, doch seine Larven sind gefürchtet – als Pflanzenschädling, aber vor allem als Auslöser einer Raupendermatitis. (Erstveröffentlichung im Gartenratgeber im August 2020**)

Eichen-Prozessionsspinner sind eine Gefahr für die Gesundheit, genauer gesagt, sind es die Brennhaare der Raupen, die ein Nesselgift absondern, weshalb regemäßig vor diesen gewarnt werden muss.

Verbreitung des Eichen-Prozessionsspinners

Lieblingsspeise des Eichen-Prozessionsspinners sind Eichenblätter. Auch wenn er von diesen oft nur die Blattrippen übrig lässt, überleben das die Bäume. (Bild zur kostenlosen Nutzung von analogicus (Tom) auf Pixabay)

Der Eichen-Prozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) tritt vom südlichen Schweden bis zur iberischen Halbinsel und im Osten bis in den Süden Russlands und in Vorderasien auf. Er ist in ganz Deutschland verbreitet, am stärksten betroffen sind Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern, wo er Eichen in eichenreichen Wäldern, bevorzugt im trockenen Flachland, besiedelt. Einzelbäume an Straßenrändern, am südlichen Waldrand, in Parks und anderswo im urbanen Bereich sind ihm aber ebenfalls recht. Befallen werden verschiedene Eichenarten wie Stieleiche und Traubeneiche, nur bei Massenauftreten geht er auch an andere Gehölze, beispielsweise an Hainbuchen.

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Biologie des Eichen-Prozessionsspinners

Eichen-Prozessions gehören zur Familie der Zahnspinner und der Unterfamilie der Prozessionsspinner. Die Motten fliegen im August. Sie haben eine Flügelspannweite von bis zu 36 mm, wobei die Weibchen die größeren sind. Nach der Paarung legen diese ihre Eier in Eigelegen von ein- bis zweihundert, ein Millimeter großen Eiern an glatte, maximal fingerdicke Zweige im Kronenbereich ab. Ein Weibchen kann insgesamt bis zu 300 Eier produzieren. Nach nur wenigen Tagen Lebenszeit sterben die Falter.

Eichen-Prozessionsspinner-Falter 
(Bildurheber: Gyorgy Csoka, Hungary Forest Research Institute, Bugwood.org via Wikimedia  CC-BY-3.0-US)
Eichen-Prozessionsspinner-Falter
(Bild: Gyorgy Csoka, Hungary Forest Research Institute, Bugwood.org via Wikimedia, Creative Commons Attribution 3.0 United States)

In den Eiern entwickeln sich die Jungraupen, die im Ei überwintern. Sie schlüpfen im Mai des Folgejahres.

Die Larven (Raupen) sind zunächst grau, später haben sie eine dunkle Rückenlinie. Sie durchlaufen fünf bis sechs Larvenstadien und erreichen dabei eine Länge von etwa 5 cm.

Die gefürchteten Brennhaare mit Widerhaken und dem Nesselgift Thaumetopoein haben die Raupen ab dem dritten Larvenstadium (im Mai/Juni) – dies sind nicht die langen, gut sichtbaren Haare, die den Larven ein fluffig freundliches Aussehen geben, sondern winzige „Pfeile“ (0,1 bis 0,2 mm) mit Widerhaken. Diese Pfeile sitzen locker in Porenplatten auf so genannten Spiegeln. Im 3. Larvenstadium gibt es auf dem hintersten Segment ein erstes Spiegelfeld mit Porenplatten und Brennhaaren, im letzten, dem 6. Larvenstadium gibt es dann dicht mit Gifthaaren besetzte Spiegelfelder auf allen 8 Hinterleibssegmenten. Schon bei leichter Berührung fallen die Pfeile aus den Porenplatten und können an Kleidung haften oder vom Wind fortgetragen werden.

Die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners lieben die Geselligkeit

Die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners leben in Gruppen und gehen (nachts) wie eine Prozession, eine hinter der anderen, teilweise mehrspurig (flächige Raupenprozession), auf Wanderschaft.

Eichen-Prozessionsspinner-Raupen (Bild: Kleuske via Wikimedia, Lizenz CC BY-SA 3.0)
Eichen-Prozessionsspinner-Raupen (Bild: Kleuske via Wikimedia, Lizenz CC BY-SA 3.0)

Die Raupen ernähren sich von Blättern und lassen von diesen oft nur die Mittelrippen übrig. Trotzdem schadet ihr Fraß den Bäumen nur, wenn diese mehrere Jahre hintereinander stark befallen werden und/oder wenn andere schwächende Faktoren wie Hitze, Wassermangel, Krankheiten oder weiterer Schädlingsbefall dazukommen.

Die älteren Raupen leben tagsüber gesellig in Gespinstnestern, die bis zu einem Meter lang werden können. Diese Nester werden in dichten Gehölzbeständen vor allem im Kronenbereich und in lockeren, lichten Baumbeständen im Stammbereich angelegt. Sie sind voll mit Häutungsresten und den so gut wie unsichtbaren Brennhaaren sowie ihren Ausscheidungen. In diesen Gespinstnestern verpuppen sich die Raupen im Juni/Juli. Aus den Puppen schlüpfen einen Monat später die Falter der nächsten Generation. Sie fliegen Bäume im Umkreis von etwa 300 m an.

Vorsicht des Eichen-Prozessionsspinners: Gefahr für die Gesundheit

Die feinen Brennhaare der Raupen ab dem dritten Stadium enthalten das Eiweißgift Thaumetopoein. Sie lösen sich bei Berührung leicht von den Raupen und können dann auch durch Luftströmungen verteilt werden (bis zu 200 m weit!). Die alten Nester, in denen sich die älteren Raupen gehäutet haben, sind ebenfalls voll davon. Die Brennhaare haften an Kleidern und Schuhen. Sie dringen leicht in die Haut oder Schleimhäute ein und lösen dort eine Raupendermatitis aus: Es bilden sich Quaddeln, Hautentzündungen oder Knötchen ähnlich wie bei Insektenstichen. Das Einatmen der Brennhaare kann Husten, Asthma und Bronchitis auslösen. Manchmal kommen Schwindel, Fieber, Müdigkeit oder eine Bindehautentzündung dazu. Allergische Schockreaktionen sind selten, aber möglich.

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Wer in Kontakt kam und mit Atemnot und Asthma reagiert, sollte sofort einen Arzt aufsuchen. Wer nur juckende Hauterscheinungen oder Rötungen hat, sollte sichvon einem Hautarzt oder einer Dermatologin helfen lassen. In der Regel verschreibe diese Mittel gegen die Entzündung und das Jucken.Die Brennhaare verlieren erst nach 2-4 Jahren ihre allergene Wirkung, je nach Standort kann es sogar bis zu 10 Jahre dauern.

Fiese Verwandte des des Eichen-Prozessionsspinners

Der Eichen-Prozessionsspinner hat einige Verwandte innerhalb Europas und in den angrenzenden Regionen – sie können einem beispielsweise im Urlaub. Sie alle haben ebenfalls Brennhaare und können Raupendermatitis auslösen. Voneinander abgrenzen lassen sie sich am leichtesten anhand der Wirtspflanzen und des Verbreitungsgebietes:

Der Kiefern-Prozessionsspinner (T. pinivora) ist in Nordeuropa (Schweden, Finnland, Dänemark, Nordosten Deutschlands, Polen, Frankreich und Spanien verbreitet. Er bevorzugt trockene Kiefernwäldern auf sandigem Boden mit Kiefern (Pinus sylvestris, Pinus uncinata) im Alter von 30 bis 50 Jahren. Dort laben sich die nachtaktiven Raupen an den Nadeln. Tagsüber spinnen sie in Gruppen miteinander ihre Gespinste. Zur Verpuppung im Sandboden wandern sie in einreihigen Prozessionen. In Kiefernmonokulturen können sie bei Massenauftreten Schäden anrichten.

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Der Pinien-Prozessionsspinner (T. pityocampa) ist im Mittelmeerraum an allen Kiefernarten verbreitet. Man findet ihn auch in der Schweiz, in Niederösterreich, Ungarn und Südtirol. Er mag es warm und trocken, aber mit erhöhter Luftfeuchtigkeit (Meeresküste, Bachtäler etc.). Die Raupenprozessionen sind eher klein.

Der Pistazien-Prozessionsspinner (T. solitaria) kommt vor allem in heißen, trockenen Gebieten wie Anatolien, Zypern, Syrien, Israel und dem Libanon vor. Er ist für die Pistazienanbauer in diesen Regionen wirtschaftlich bedeutend. Weitere Wirtspflanzen für die Larven sind die Mittelmeerzypresse (Cupressus sempervirus) sowie Eschen (Fraxinus).

Die Gegenspieler des des Eichen-Prozessionsspinners

Natürliche Gegenspieler des Eichen-Prozessionsspinners sind Fledermäuse und Vögel, die die Falter fressen. Meisen wurden aber auch schon beim Verspeisen der Jungraupen beobachtet. Manche Vögel wie der Kuckuck vertragen dank ihrer robusten Magenwand auch Raupen mit Brennhaaren. Weitere Gegenspieler sind räuberische Insekten wie Puppenräuber-Käfer und verschiedene Wanzen sowie parasitische/parasitoide Insekten wie Raupenfliege oder Schlupfwespe.

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Eichen-Prozessionsspinner: Vorsichtsmaßnahmen und Bekämpfung

Ausgewiesene Befallsgebiete in Wäldern, Parks und öffentlichen Anlagen wie Schwimmbädern sollte man meiden. Sieht man Nester oder Raupen des Prozessionsspinners im Wald oder auf öffentlichem Grund ohne Warnschilder oder Absperrungen, so sollte man den Revierförster oder die Stadt- beziehungsweise die Gemeindeverwaltung informieren.

Bei Auftreten von Prozessionsspinnerraupen im eigenen Garten sollte man

  • angrenzende Fenster und Türen schließen
  • Kinder, Weide- und Haustiere fernhalten
  • Absperrbänder und Warnschild, falls Fremde/Gäste Zugang haben
  • Ist man mit Brennhaaren in Kontakt gekommen, sollte man sofort die Kleidung ablegen, duschen und Haare waschen und dann die Kleider ebenfalls waschen (60 °C).

Werden Sie nicht selbst gegen die Nester und Raupen tätig, fassen Sie nichts an und wirbeln Sie nichts auf. Fragen Sie beim Ordnungsamt oder Grünflächenamt, ob die etwas unternehmen oder ob Sie selbst einen Spezialisten (beispielsweise Kammerjäger) zur Entfernung der Nester und Raupen beauftragen müssen und wer die Kosten trägt. Je nach Höhe der Bäume und abhängig vom Standort muss zu deren Unterstützung möglicherweise auch die Feuerwehr anrücken.

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Die Bekämpfungsprofis haben verschiedene Möglichkeiten, wie sie die Raupen und Nester entfernen, ohne sich und andere zu gefährden oder die Umwelt zu belasten. Beispielsweise können sie die Nester vor dem Absammeln mit Sprühkleber umhüllen, damit sie nicht auseinanderbrechen und ihre Fracht an Brennhaaren freisetzen, oder sie mit einem Heißschaum aus Wasser, Mais- und Kokosstärke mittels eines Spezialgerätes einschäumen, wobei die Raupen sterben und die Brennhaare durch die Hitze ihre Giftigkeit verlieren – die toten Raupen rutschen vom Baum, wo sie als ungiftiges Vogelfutter liegen bleiben oder eingesammelt und auf den Kompost gegeben werden können. Andere Unternehmen setzen auf Spezialsauggeräte, mit denen sie die Raupen vom Boden und den Bäumen absaugen, und fahren die eingesammelte Fracht anschließend zu einer Verbrennungseinrichtung. Aber vor allem haben die Profis die notwendige Ganzkörper-Schutzkleidung und Atemschutzmasken, die sie vor den Brennhaaren schützen.

Stadien im Leben des Eichen-Prozessionsspinners
Die verschiedenen Stadien im Leben des Eichen-Prozessionsspinners: a Raupe, b Puppe mit Kokon. c Falter, d Stück eines Gespinnstballens nach einer der letzten Häutungen. (Bild: Meyers Konversations-Lexikon, 4. Aufl. 1888, Bd. 16, S. 352; Gemeinfrei)

Damit es nicht so weit kommt, unterstützen Sie die Artenvielfalt im Garten und besonders die natürlichen Feinde der Prozessionsspinner: Hängen Sie für Vögel Nistkästen und für Fledermäuse Unterschlupfkästen auf. Pflanzen Sie auch heimische Gehölze und Stauden im Garten, die einen Wert für viele heimische Insekten (Blüten) und Vögel (Früchte) haben. Schaffen Sie, wenn Sie die Möglichkeit haben, unterschiedliche Lebensbereiche im Garten, beispielsweise ein Feuchtbiotop, aber auch Trockenrasen mit Wildblumen und Trockenmauern. Säubern sie die Staudenbeete nicht bereits im Herbst von jeglichem pflanzlichen Material, sondern warten Sie bis zum Frühjahr, wenn die neue Wachstumszeit beginnt. In und an den abgestorbenen Halmen und Pflanzenresten überwintern nämlich auch beliebte Schmetterlinge und viele natürliche Gegenspieler von Schädlingen.

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** Die Originalversion dieses Beitrages von mir erschien im August 2020 in der Fachzeitschrift Der praktische Gartenratgeber des Obst- und Gartenbauverlages München. Der Obst- und Gartenbauverlag München ist der Verlag des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e. V. und unterstützt mit fachbezogenen Angeboten die Arbeit der Obst- und Gartenbauvereine.

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