Wie werden Blumentöpfe, Kübel und andere Pflanzgefäße möglichst umweltgerecht entsorgt?

Töpfe aus verschiedenen Ausgangsstoffen. Sie müssen unterschiedlich entsorgt werden, wenn sie nicht mehr genutzt und aussortiert werden.

Am umweltfreundlichsten und billigsten ist es, wenn man Töpfe, Schalen, Kübel und andere Pflanzgefäße möglichst viele Jahre im Einsatz hat, sie eventuell repariert oder upcycelt (verschönert, aufmotzt, umfunktioniert) und weiterverwendet. Aber manchmal werden es einfach zu viele Gefäße oder sie sind so kaputt, dass man sie nicht mehr verwenden kann, und manchmal mag man sie einfach nicht mehr. Wie wird man die Blumentöpfe und Pflanzgefäße aus den verschiedenen Materialien dann möglichst umweltgerecht los? (aktualisiert am 18.05.2022)

Tontöpfe

Was tun, wenn ein Pflanzgefäß kaputt geht oder nicht mehr gefällt? Die wenigsten Probleme mit der Entsorgung bereiten natürliche Materialien.

Pflanzgefäße aus Naturstein, Holz und Keramischen Massen (Ton, Terracotta und Ähnliches)
Schalen, Töpfe, Tröge, Kübel und andere Gefäße aus Naturstein kann man im Grunde ewig im Einsatz haben. Oft sind sie sogar recht wertvoll. Falls man sie wirklich nicht mehr mag, kann man sie an Liebhaber verschenken/verkaufen oder zweckentfremdet nutzen, beispielsweise kann man aus ihnen ein Wasserspiel o. ä. bauen oder man nutzt sie, um etwas zu beschweren.

Gefäße aus Ton oder Terrakotta sind unterschiedlich frosthart abhängig vom Ton und dem Herstellungsverfahren.

Gefäße aus Ton oder Terrakotta sind unterschiedlich frosthart abhängig vom Ton und dem Herstellungsverfahren.

Auch Gefäße aus Holz, beispielsweise Pflanzkästen oder halbierte Fässer, kann man sehr lange nutzen. Sie lassen sich notfalls reparieren, verkaufen oder verschenken. Wenn gar nichts mehr geht, kann man sie selbst zerhacken und im Kamin verfeuern oder kleine Mengen in die eigene Restmülltonne geben. Man kann Holzgefäße auch zum Wertstoffhof bringen. Als Außenbereichsholz darf es aber nicht in den normalen Holzcontainer geworfen werden, der für Holzmöbel gedacht ist. Wenn der Wertstoffhof Naturholz sammelt und die Pflanzbehälter nicht behandelt sind, kann man fragen, ob man sie dort hinzufügen darf. Ansonsten kann man Außenholz in überschaubaren Mengen (gebührenpflichtig) in deren Müllbehälter geben.

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Terracotta-Pflanzgefäß aus Italien

Tontöpfe und Terrakottagefäße (alternative Schreibweise: Terracotta) sind normalerweise langlebig, jedenfalls wenn man auf die Winterfestigkeit und Frostfestigkeit bei Töpfen und Kübeln für Draußen achtet (Winterfestigkeit und Frostfestigkeit von Pflanzgefäßen).

Rose im Tonkübel - Naturmaterialien haben viel Charme.

Rose im Tonkübel – Naturmaterialien haben viel Charme.

Um Kübel, die an eine Wiese angrenzen vor „Angriffen“ durch Rasenmäher zu schützen und/oder Defekte im untersten Bereich zu kaschieren, kann man ihnen eine Manschette aus Edelrost-Metall anlegen und/oder eine Beetumrandung in kleinem Abstand anbringen und in die Lücke kleinere Blühpflanzen säen oder pflanzen (beispielsweise Hornveilchen, Vergißmeinnicht, Duftsteinrich, Kalifornischer Mohn).

Sind die Töpfe so defekt, dass Reparieren, Kaschieren oder Upcyceln nicht mehr geht, kann man sie zerschlagen und die Scherben zur Dränage oder zum Schutz des Abflusslochs vor Verstopfung bei anderen Pflanzkübeln verwenden. Hat man mehr Scherben, als man braucht, kann man sie in haushaltsüblichen Mengen in den Restmüll geben. Bei größeren Mengen sollte man sie zum örtlichen Wertstoffhof bringen, wo sie normalerweise zum Bauschutt gehören.

Pflanzgefäße aus Metall
Pflanzgefäße aus Metall gibt es matt, hochglänzend und mit „Edelrost“ (gewünschter Rost) – jeweils mit einer völlig anderen „Aussage“. Doch bei der Entsorgung sind sie gleich.
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Edelrost-Kräuterspirale

Pflanzgefäße aus Edelstahl und anderen Metallen kann man zum Wertstoffhof bringen, dort gibt es in der Regel einen Container für Schrott, dessen Inhalt in einen Recyclingprozess eingebracht wird, bei dem die Metalle aussortiert und wiederverwendet werden.

Gefäße aus Beton, Kunststein etc.
Schalen, Kübel und andere Pflanzgefäße aus Beton, Kunststein und ähnlichem, für die man keine Verwendung mehr hat, werden in der Restmülltonne entsorgt. Sind sie zu groß, bringt man sie zum Wertstoffhof und muss sie dort beim Bauschutt abgeben.

Im Zweifelsfall sollte man das Wertstoffhofpersonal vor Ort fragen, die Leute sind in der Regel sehr hilfsbereit. Allerdings sollte man nach möglichen Gebühren fragen, bevor man schwere oder sperrige Pflanzgefäße eine steile Treppe hinauf zur Containeröffnung schleppt. Erscheinen die Gebühren zu hoch, kann man das Gefäß wieder mitnehmen und sich eine andere Lösung überlegen – vielleicht entscheidet man sich doch, aus dem Kunststeintopf einen Miniteich zu basteln.

Gefäße aus Kunststoff und Verbundstoffen (Fiberglas/faserverstärkter Kunststoff, Fiberclay, Fiberstone etc.)

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Naturstein-Design aus Fiberglas

Plastiktöpfe, in denen Pflanzen geliefert wurden, kann man anschließend für die eigene Jungpflanzenanzucht – also Aussaat oder Stecklingsvermehrung – oder für Zimmerpflanzen, die sowieso einen Übertopf erhalten sollen, verwenden. Wer mag, kann die Töpfe auch anmalen oder mit Sprühfarbe umfärben – schon hat man einen ganz neuen Stil und/oder Farbakzent auf dem Balkon oder der Terrasse.

Plastiktöpfe, die kaputt sind oder die man nicht mehr mag und die ursprünglich als „Verpackung“ mit gekauften Pflanzen ins Haus kamen, darf man in den meisten Kommunen in den gelben Sack oder die gelbe Tonne stecken. In manchen Gemeinden gibt es Plastiksammelcontainer getrennt für Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC) etc. Gibt es solche Angebote nicht, gehören Plastiktöpfe/-Übertöpfe, Pflanzkübel, Schalen oder andere Pflanzgefäße aus Kunststoff in die Restmülltonne, sehr große als Sperrmüll zum Wertstoffhof.

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Balkonkasten aus Fiberglas

Viele Pflanzgefäße aus den neuen Verbundmaterialien, beispielsweise durch Glasfasern verstärkter Kunststoff (GFK), wirken sehr natürlich und sind optisch sehr ansprechend. Oft vereinen sie Materialeigenschaften ganz verschiedener Materialien. Ihre Entsorgung belastet die Umwelt allerdings mehr als natürliche Materialien oder Materialien, für die es schon einen Recycling-Kreislauf gibt. Doch sind die meisten dieser Pflanzgefäße immerhin recht langlebig – was auch die Frostfestigkeitsgarantien verschiedener Hersteller zeigen.

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Design „Woodley“ Old Stone aus Fiberglas (Link zu Amazon.de)

Für Pflanzgefäße aus Faserverbundstoffen wie Fiberglas, Fiberclay, Fiberstone, Faserbeton, Polystone und wie sie alle heißen, gilt derzeit i. d. R. die Recyclingklasse 7, das heißt: Es ist kein Recycling vorgesehen. Zwar gibt es mit Fibreglass Recycling Europe und der Neocomp GmbH Verwerter, allerdings kann man dort als Verbraucher nicht mit seinem kaputten Blumentopf aus glasfaserverstärktem Kunststoff vorbeischauen und ihn dort lassen. Die Unternehmen recyceln Produkte von Herstellern, mit denen sie Verträge haben und die dann entsprechend gelabelt werden. Man muss Behälter aus Faserverbundstoffen als Endverbraucher derzeit, wenn man sie nicht für etwas anderes verwenden kann (beispielsweise als Aufbewahrungsbehälter im Keller), in den Restmüll geben beziehungsweise sehr große Gefäße zum Wertstoffhof bringen und sie dort als Sperrmüll abgeben.

Pflanzgefäße aus Faser-Kunststoff-Verbund, oft einfach Fiberglas genannt, sind schön, leicht und langlebig, dieser hier auch frosthart und standfest, aber es bleibt das Problem mit der Entsorgung, falls er irgendwann doch kaputt gehen sollte.

Pflanzgefäße aus Faser-Kunststoff-Verbund, oft einfach Fiberglas genannt, sind schön, leicht und langlebig, dieser hier auch frosthart und standfest, aber es bleibt das Problem mit der Entsorgung, falls er irgendwann doch kaputt gehen sollte.

Nur zur Info:
Beim Abbau von alten Windkrafträdern und beim Ausrangieren von Leichtflugzeugen und Booten fallen große Mengen solcher Verbundstoffe als Abfall an und an ihnen ist die Zementindustrie interessiert – sie nutzen sie als Energielieferant und sie können auch die mineralischen Zusätze verwerten. Für diesen Zweitnutzungsprozess gibt es Recyclingunternehmen wie Fibreglass Recycling Europe und Neocomp GmbH. Ich habe leider keine Sammelstelle und kein Kreislaufsystem für Endverbraucher-Haushaltsprodukte aus solchen Stoffen gefunden, obwohl über das Thema Recycling von Verbundstoffen schon lange gesprochen wird. Die Hersteller der Fiberglas-/Faserverbund-Pflanzgefäße, die ich angeschrieben habe, bieten leider keine Rücknahme an und kennen auch keine Sammelstellen für Endverbraucher.

Töpfe aus verschiedenen Ausgangsstoffen. Sie müssen unterschiedlich entsorgt werden, wenn sie nicht mehr genutzt und aussortiert werden.

Töpfe aus verschiedenen Ausgangsstoffen (v.l.n.r.: Ton, Fiberglas-Mineral-Kunststoff-Verbund, Kunststoff-Vliesgewebe, Polypropylen-Kunststoff; vorne rechts: Terracotta). Sie müssen unterschiedlich entsorgt werden, wenn sie nicht mehr genutzt und aussortiert werden.

Pflanzgefäße aus Gewebe, Vlies und Ähnlichem
„Vliesgewebe“ für den Einsatz im Garten sind meines Wissens meist aus Kunststoff hergestellt beispielsweise aus Polypropylen (PP). Solche Pflanztöpfe/Pflanzsäcke aus Vliesgewebe können laut Herstellerangaben mehrere Jahre genutzt werden, wenn man sie jeweils am Ende der Saison ausleert, gut trocknet und trocken aufbewahrt. Wie diese Gefäße entsorgt werden, hängt letztendlich davon ab, aus welchem Material sie sind: Einigermaßen saubere Kunststoffbehälter werden über den gelben Sack oder die Wertstofftonne einem Sortier- und Recycling-Kreislauf zugeführt, sonst gehören sie in den Restmüll. HINWEIS: Vliesgewebe aus Kunststoffen gehören auf keinen Fall auf den Komposthaufen oder in die Biotonne, da sie zwar kaputt gehen, aber nicht verrottbar sind (auch wenn manche so „natürlich“ wie Stoffe aus Naturfasern aussehen)! Auf den Kompost oder in die Biotonne dürften nur Vliesgewebe aus verrottbaren Naturmaterialien (Schafswolle, Flachs, Baumwolle) sowie reiner Schafwoll- oder Tierhaarfilz, doch werden diese meines Wissens nicht als Material für Pflanzgefäße verwendet (zu hoher Preis, nicht haltbar mit nasser Erde darin).

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Buchtipp zum Anbau in Pflanzgefäßen:
Flexibel und mobil gärtnern: Blumen, Gemüse & Kräuter, Stauden und Gehölze in Töpfen und anderen Pflanzgefäßen anbauen und so Balkone, Terrassen, Dachterrassen, Eingangsbereiche verschönern und/oder für den Selbstversorgeranbau nutzen. Standortgerecht Gartenträume wahrmachen – vom ansprechenden Eingangsbereich über Duft-, Bienen-, Künstlerbalkon bis zur Wohlfühloase und/oder Selbstversorgerterrasse auf dem Dach.

Gärtnern in Töpfen:*
Balkon und Terrasse mit Pflanzen gestalten*
Eva Schumann
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, 1. Auflage (2019)
Taschenbuch/Klappenbroschur, 128 S.,
86 Farbfotos, 3 Farbzeichungen, 17 Tabellen
ISBN 3-8186-0635-8

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Richtig arbeitslos melden – Fristen und Co.

Artikelkennzeichnung siehe unten

Wer von seinem Arbeitgeber die Kündigung erhalten hat, sollte schnellstmöglich die Agentur für Arbeit davon in Kenntnis setzen. Bei einer frühen Kündigung durch den Arbeitgeber oder einer befristeten Stelle möchte die Arbeitsagentur spätestens drei Monate vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Information erhalten. Mit Eingang der Meldung gilt man als arbeitssuchend. Wer erst sehr spät erfährt, dass er seinen Arbeitsplatz verliert, sollte sich bei Arbeitsagentur spätestens am dritten darauffolgenden Tag melden.

Erster Tag der Arbeitslosigkeit: Persönlich arbeitslos melden

Arbeitssuchende müssen sich spätestens am ersten Tag ihrer Arbeitslosigkeit bei der Arbeitsagentur persönlich arbeitslos melden. Die persönliche Vorstellung ist die Voraussetzung dafür, dass der Arbeitssuchende vom ersten Tag an Arbeitslosengeld erhält. Im Falle einer späteren persönlichen Vorstellung ist eine rückwirkende Zahlung des Arbeitslosengeldes nicht möglich.

Eine Ausnahme besteht nur, wenn der Arbeitssuchende erkrankt ist und deshalb nicht persönlich erscheinen kann. Dies sollte er der Arbeitsagentur zum einen sofort telefonisch mitteilen und zum anderen später ein ärztliches Attest vorlegen.

Wer die für ihn zuständige Filiale der Arbeitsagentur aufsucht, um sich arbeitslos zu melden, sollte folgende Dokumente zum Gespräch mitnehmen:

  • Personalausweis oder Reisepass mit Aufenthaltserlaubnis, Arbeitserlaubnis und Meldebestätigung
  • Arbeitsvertrag und Kündigungsschreiben
  • Sozialversicherungsausweis

Qualifikationsnachweise und Lebenslauf sind ebenfalls hilfreich.

Antrag auf Arbeitslosengeld stellen: Schriftlich oder online

Um finanzielle Leistungen von der Arbeitsagentur zu erhalten, sollte der Arbeitssuchende im nächsten Schritt das Arbeitslosengeld beantragen. Es ist möglich, den Antrag auf Arbeitslosengeld online bei der Bundesagentur für Arbeit zu stellen. Daneben kann er das Antragsformular auch herunterladen und ausdrucken oder persönlich bei der Arbeitsagentur abholen.

Anspruch auf Arbeitslosengeld – ja oder nein?

Bereits bei der Arbeitslosenmeldung sollte der Arbeitssuchende klären, ob er überhaupt Anspruch auf Arbeitslosengeld hat. Der Verlust des aktuellen Arbeitsplatzes ist eine Voraussetzung dafür, Arbeitslosengeld zu erhalten. Aber auch, wer in der Woche weniger als 15 Stunden arbeitet, gilt als arbeitslos.

Weitere Voraussetzungen für den Bezug von Arbeitslosengeld sind eine vorherige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sowie Einzahlungen in die Arbeitslosenversicherung. Der Arbeitssuchende muss innerhalb der letzten zwei Kalenderjahre mindestens 12 Monate lang Beiträge in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Auch Ersatzzeiten wie Mutterschaft und Kinderbetreuung, Krankengeldbezug, Wehrdienst sowie Bundesfreiwilligen- und Jugendfreiwilligendienst werden mit angerechnet.

Die Jobsuche

Der Arbeitssuchende ist nach der Arbeitslosenmeldung verpflichtet, kontinuierlich nach einem neuen Job zu suchen. Dabei schätzt die Arbeitsagentur Eigeninitiative sehr. Seine Bemühungen sollte der Arbeitssuchende durch Vorlage von Bewerbungsschreiben und Antworten von Unternehmen nachweisen.

Auch die Arbeitsagentur wird ihm Vorschläge unterbreiten. Ferner muss der Arbeitssuchende bereit sein, Kurse zur beruflichen Eingliederung zu besuchen. Eine gute Verfügbarkeit und Erreichbarkeit sind wichtig. Wer Arbeitslosengeld bezieht, muss unter seiner Anschrift per Briefpost an jedem Werktag erreichbar sein. Verfügbarkeit heißt, dass der Arbeitssuchende arbeitsfähig und arbeitsbereit ist. Arbeitsfähig ist eine arbeitslose Person, die einer zumutbaren versicherungspflichtigen Tätigkeit von mindestens 15 Stunden pro Woche nachgehen kann und möchte.

Foto: Gerd Altmann/Pixabay

* Sponsor-Posts sind informative Beiträge meiner Werbepartner

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Forsythien: Schluss mit der Verteufelung

Forsythien werden von manchen verteufelt, weil sie Bienen und erwachsenen Schmetterlingen nichts zu bieten hätten, und auf ForsythienliebhaberInnen wird in den sozialen Netzen mit selbstgerechter Empörtheit herumgehackt. (Meinungsbeitrag)

Forsythien sind umstritten
Viele Menschen lieben die Forsythie als Frühlingsbotin und Teil der deutschen Osterschmückkultur, andere sprechen ihr die Daseinsberechtigung ab und beschimpfen die ForsythienliebhaberInnen in den sozialen Netzen.

Ich persönlich bin keine besondere Forsythienliebhaberin, ich finde sie „okay“ – dabei fällt mir ein, dass ich mit einer Forsythie vor dem Kinderzimmerfenster aufgewachsen bin. Aber ich halte gar nichts von dieser Schwarz-Weiß-Malerei und „Cancel Culture“, die derzeit zur Schau getragen wird, – nicht bei Menschen (außer sie sind Massenmörder) und auch nicht, wenn es um Pflanzen geht.

Der Nutzen für Bienen und für erwachsene Falter ist nicht das einzige Kriterium für den Wert einer Pflanze. Auch wenn sie keinen Pollen entwickelt, kann sie interessant als Futter für Raupen (Jugendstadien von Schmetterlingen) und für andere Insekten sein. Und so genannte Nützlinge (räuberische Wanzen, Spinnen, Florfliegen etc.) freuen sich über jede Beute – auch an einer von Bienen nicht geschätzten Pflanze.

Beispielsweise finden räuberische Insekten und Vögel an Forsythien frühzeitig Insekten, die von der gelben Farbe angelockt wurden, und kleine Vögel können sich zwischen den mit Blütenbüscheln üppig bedeckten Zweigen verstecken, wenn viele andere Gehölze noch kahl sind. Manche Vogelarten nutzen Forsythien als Ansitz, andere brüten darin, wieder andere naschen von den Knospen, wenn das Futterangebot ansonsten knapp ist.

Jede Pflanze, die von so genannten Schädlingen befallen wird, hat deren Gegenspielern („Nützlinge“) etwas zu bieten. Forsythien werden beispielsweise von Spinnmilben, Blattwanzen, Dickmaulrüsslern sowie nach Angaben einiger Quellen auch von Falterraupen wie Buchdruckereulen und Schlehenspinnern heimgesucht. Die Spinnmilben sind Futter für räuberische Spinnentiere wie Raubmilben, die anderen für räuberische Insekten wie die Larven der Florfliegen sowie für Raubwanzen, die Falter und deren Raupen sind Eiweißhappen für Vögel.

Ich erinnere mich, als ich noch im Biologischen Pflanzenschutz arbeitete, dass eine Kollegin für ihre kleine Nützlingszucht nach Raubwanzen vor allem an Forsythien suchte, um ihre Nützlingsmannschaft aufzufrischen, und sie meines Wissens dort auch regelmäßig fand.

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Und es gibt natürlich auch andere hilfreiche Eigenschaften, die eine Pflanze haben kann wie Frosthärte, Unempfindlichkeit, Genügsamkeit, Ungiftigkeit und anderes mehr. Die Forsythie ist für viele Menschen ein Stimmungsaufheller, ein Symbol für Ostern und Hoffnung. Man kann von ihr Blütenzweige schneiden und die Wohnung und anderes mit den Zweigen schmücken. Außerdem ist die Forsythie eine Zeigerpflanze für den Erstfrühling im phänologischen Kalender, nach ihr richten sich viele Gärtnernde mit dem Rosenschnitt.

Ganz abgesehen davon, dass bei uns zwar viele, aber nicht alle Forsythien Hybriden (Forsythia × intermedia) sind, die in diesem Fall (fast) keine Pollen bilden: Auf dem Vormarsch ist die Forsythie „Beatrix Farrand“, die Pollen bildet und daher auch für Pollen fressende/sammelnde Insekten interessant ist.

Nichtsdestotrotz ist es empfehlenswert, nicht ausschließlich Forsythien oder ausschließlich gefüllte Blumen in einen Garten zu pflanzen, auch wenn man sie besonders liebt. Besser ist es (auch für einen gesunden Garten) nach Vielfalt zu streben und dabei unbedingt auch einheimische Pflanzen mit einem hohen Wert für Vögel, Bienen und andere Fauna (beispielsweise solche für Schmetterlinge und solche für deren Raupen) zu berücksichtigen. Schöne heimische Gehölze mit „Mehrwert“ sind beispielsweise die Felsenbirne (sie hat später Früchte für die Vögel und je nach Sorte auch noch eine tolle rosa-kupferfarbene Herbstfärbung zu bieten), Kornelkirsche (geeignet zum Marmelademachen, Futter für die Vögel) und viele andere (siehe auch → Pflanzen für Nützlinge).

Wer die Forsythie nicht mag – egal aus welchen Gründen -, muss sie nicht in den eigenen Garten pflanzen, hat aber nicht das Recht, sie anderen zu verbieten.

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Geld verdienen mit dem Blog: Was hat sich geändert?

Kurze Antwort: Es ist schwieriger geworden! (Meinungsbeitrag)

Ob man mit Inhalten im Web, bespielsweise in einem Blog, über Werbeeinnahmen Geld verdienen kann, hängt unter anderem vom Thema, der Qualität und von der Sichtbarkeit ab.

Kleiner Rückblick
Ich habe seit 1998 eigene Inhalte – Texte und Bilder  –  im Web. Angefangen habe ich mit einer „Homepage“, mit der Zeit wurde es ein kleines Universum aus Informationswebsites zu Themen, mit denen ich mich vorher oder parallel auch hauptberuflich oder einfach aus Interesse befasste. Die Webseiten erstellte ich mit WYSiWYG-Editoren, später auch mit einfachen HTML-Editoren – jede Seite manuell. Mit dem Aufkommen von Content-Management-Systemen (CMS) richtete ich dann auch Blogs ein, weil sie leichter zu erstellen und zu administrieren sind.

Meine Werbeeinnahmen aus monetarisierten Online-Veröffentlichungen stehen auf vier Standbeinen. Der Erfolg aller ist von Suchmaschinen, insbesondere vom Quasi-Monopolisten Google-Suche, abhängig. Mehr dazu auch bei Geld verdienen mit der Homepage, dem Blog, Videos

Meine Veröffentlichungen, also meine Arbeit, wollte ich nach einiger Zeit auch monetarisieren. Also ging ich Partnerschaften mit Amazon.de*, Google Adsense und sogenannten Affiliate-Plattformen ein. Seit Firmen oder deren Agenturen auf mich zukamen, vereinbare ich mit denen, die ich zu meinen Inhalten passend finde, auch direkte Werbepartnerschaften, vermiete Werbeplatz für Banner oder Texteinschübe oder veröffentliche gegen Bezahlung deren Artikel oder schreibe in deren Auftrag gesponserte Artikel und veröffentliche sie. Jede Werbung wird natürlich entsprechend gekennzeichnet (Anzeige, Werbung, Sponsor-Post, Sponsored Post).

Lässt sich mit Bloggen Geld verdienen?

Meine Erfahrungen mit den einzelnen Möglichkeiten zur Monetarisierung von Blogs mit Werbeeinnahmen sind gemischt und sie haben sich im Laufe der Zeit auch immer wieder geändert, je nach Thema der Veröffentlichung, Art der Werbepartnerschaft und den Möglichkeiten, die sie bietet, sowie auch abhängig davon, welche Geräte (Smartphone, Smartpad, Notebook/Computer) unter meinen Leser*Innen am stärksten verbreitet waren. Vor einigen Jahren habe ich einen ausführlichen Beitrag zum Thema Geld verdienen mit Homepage oder Blog verfasst, den ich später um das Thema Video erweitert habe. In dem Beitrag sind meine Erfahrungen zur Generierung von Werbeeinnahmen bis etwa 2018 aufgeführt und dort sind Rechenbeispiele enthalten. Hier nun einige Beobachtungen, wie sich das Thema in den letzten Jahren weiterentwickelt hat – wobei dies allein meine Erfahrungen sind.

Neueste Entwicklungen bei der Blogmonetarisierung

Der Kampf um die Seitenbesucher*Innen

Ich war bei einigen meiner Themen als Vorreiter gestartet, inzwischen ist die Konkurrenz immens. Die hohen Besucherzahlen sind bei „alten“ Themen schwer zu halten, denn nicht nur andere Blogger*Innen kämpfen um die Aufmerksamkeit der Leser und Leserinnen, sondern inzwischen sind auch fast alle Magazine online, Unternehmen der Branchen sowie völlig sachfremde Plattformen, auch sie bloggen oder lassen zur Kundengewinnung und Kundenbindung bloggen. Natürlich ist all das legitim, aber es macht das Leben für bloggende Einzelkämpfer*Innen schwer. Die bestehenden Spitzenplätze, deren Inhalte und Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO, beispielsweise die Keywordoptimierung) sind für jeden leicht zu recherchieren, und als nachfolgende Content-Manager*In muss man es nur ein wenig besser für die Suchmaschine aufbereiten (lassen), um die Vorreiter vom Thron zu stoßen. Als Blogger oder Bloggerin reicht es längst nicht, klare Texte mit wertvollen Informationen zu schreiben. Um Erfolg zu haben, muss man ständig die Konkurrenz und die Suchmaschinenplätze im Auge haben. Ich weiß, wie man Content auf die vorderen Plätze hievt, aber ich muss aus Zeitgründen Prioritäten setzen und ich gebe zu, ich beschäftige mich bei meinen eigenen Blog-/Veröffentlichungen inzwischen lieber wieder mit dem Thema selbst, das übrigens auch aktualisiert werden sollte, als mit all dem Meta drum herum.

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Gleichzeitig braucht man ständig neue Ideen und neue Nischen, damit sich die Einarbeitung und das Schreiben neuer Beiträge überhaupt lohnen. Und dann muss man für jedes Thema viel Zeit investieren, den Blog und den neuen Blogbeitrag auch bekanntzumachen.

Sichtbar ist nur, wen die Suchmaschinen kennen, für gut befinden und wer bei Suchanfragen auf den Suchergebnisseiten ganz vorne platziert wird. Nicht zu vergessen, dass man dort auch mit den Anzeigen, die die Suchmaschine dort platziert, in Konkurrenz ist. Und da sollte man nicht vergessen, dass das größte Interesse des Suchmaschinenbetreibers die Maximierung der Werbeeinahmen auf seiner Suchergebnisseite ist.

Der Kampf um gute Plätze in den Suchmaschinen wird immer härter. Ohne Kenntnisse in Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind die Erfolgsaussichten für einen Blog, der hauptsächlich über Suchmaschinen gefunden werden soll, gering. Alternativ oder zusätzlich kann man versuchen, mögliche Leser*Innen mittels Newslettern (Achtung Datenschutz) und Social Media auf sich aufmerksam zu machen und an sich zu binden.

Es ist meinem Eindruck nach auch schwieriger geworden, Blogs und Blogartikel über Facebook & Co. bekanntzumachen, da diese Plattformen die Sichtbarkeit unter Kontrolle halten (manchmal habe ich den Eindruck, als würde die Sichtbarkeit gezielt gedeckelt werden). Natürlich wird man von manchen dieser Social-Media-Plattformen ständig aufgefordert, Werbung bei ihnen zu buchen (für mich bei meinen Hauptthemen zu teuer), um eben die Sichtbarkeit zu erhöhen. Die Zeiten, als auch kleine Blogger u. Ä. als Content-Lieferanten geschätzt wurden, sind meinem Eindruck nach vorbei, seit Facebook, YouTube und andere beziehungsweise deren Mutterkonzerne solche Kolosse geworden sind und sich hauptsächlich für die Zusammenarbeit mit große Unternehmen interessieren.

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Die Ansprüche sind höher geworden

Die Ansprüche an Blogs und Informationsseiten sind höher geworden – sowohl von Seiten der Suchmaschinenbetreiber als auch der Leser her. Die Veröffentlichungen müssen nicht nur professionell von der Text- und Bildqualität her sein (und die neuen Browser und technischen Geräte geben das her), sondern müssen auch responsive sein, d. h. so programmiert und konfiguriert sein, dass die Inhalte je nach Gerät, das auf sie zugreift, für dieses jeweils optimal dargestellt werden können – nicht nur die selbst erstellten Inhalte, sondern auch die Werbebanner etc. müssen sich automatisch anpassen (man muss also im Code Weichen stellen, was wann aufgerufen wird, oder responsive Werbemittel einsetzen).

Gleichzeitig müssen die Inhalte schnell laden (im Browser angezeigt werden) – und hier bremsen meinem Eindruck nach manche Arten von Werbung erheblich – nämlich die, bei denen im Hintergrund neben den Einstellungen der Seite erst einmal die Interessen des Seitenbesuchers abgerufen und dann die Werbeplätze an die vorhandenen Bieter versteigert werden müssen. Ich kann vor allem darüber sprechen, was ich selbst sehe: Adsense beispielsweise vermittelt (nicht immer, aber zu oft) grauenhafte, niveaulose Werbung, die weder zu meinen Interessen passt, noch irgend etwas mit dem Seitenthema zu tun hat.

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Als Seitenbetreiber kann ich bei Adsense Werbung blockieren, aber dafür müsste ich mehrmals täglich kontrollieren, was an Bannern eingespielt wird. Dazu habe ich keine Zeit. Wegen meiner Erfahrung mit der Qualität springe ich auch nicht auf den Zug auf, der Seitenbetreibern seit neuestem angeboten wird: einfach einen Code in alle Seiten einzufügen und Google Adsense automatisiert entscheiden zu lassen, wo und was auf den Seiten eingespielt wird. Es gefällt mir nicht, dass Google Adsense immer mehr Kontrolle über den werblichen Teil und nun praktisch auch zur Gestaltung meiner Websites beansprucht. Was da ausgewählt wird, kann meine Glaubwürdigkeit als Autorin/Bloggerin ruinieren (ich, die ich biologischen Gartenbau vertrete, bekomme Werbung für Wühlmaus-Gase und andere giftige Pflanzenschutzmittel eingeblendet und solche Scherze). Ich wünschte, Suchmaschinen würden zurückkehren zu Zeiten, als die Werbung zu den Inhalten der aufgerufenen Seite passend eingespielt wurde entsprechend der Meta-Beschreibung im Head und den ausgelesenen Seiteninhalten und nicht danach, was man als letztes besucht hat (Beispiel: aus beruflichen Gründen recherchiere ich den ganzen Tag, auch schreckliche Dinge, die überhaupt nichts mit meinem persönlichen Konsumverhalten zu tun haben und an die ich niemals erinnert werden wollte). Wenigstens sollte es diese Option für Seitenbetreiber geben. Als Verbraucher (Seitenbesucher) und als Bloggerin/Content-Creator ist mir persönlich die ganze Personalisierung sowieso ein Grauen.

Verlangsamend wirken aber meinem Eindruck nach auch manche Widgets anderer Unternehmen. Der Nachteil jeder Art von statischer, individuell manuell programmierter Werbung ist allerdings, dass man sie eben auch händisch immer wieder ändern muss.

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Die Umsetzung von Regeln wird immer komplizierter und zeitaufwendiger

Eine weitere Schwierigkeit: Es gibt immer mehr Regeln, die von Bloggern und Bloggerinnen zu beachten sind. Grundsätzlich muss man natürlich ein Gewerbe anmelden und mit dem Finanzamt kommunizieren beziehungsweise sich schlaumachen, ob man umsatzsteuerpflichtig ist und Voranmeldungen erstellen muss und was sonst noch an Pflichten eines gewerblichen Unternehmen anfällt. Speziell zu Veröffentlichungen im Internet gibt es staatliche, sich ständig verändernde Vorgaben zum Impressum (problematisch bis gefährlich für Soloselbstständige, deren Firmenadresse auch die Privatadresse ist, solche Angaben online stellen zu müssen) und zum Datenschutz (ich sehe den guten Willen, aber die Umsetzung der gerade wieder geänderten Regeln sind so zeitfressend, dass mancher, der viele Blogs und dazu noch alte Informationsseiten von vor CMS-Zeiten hat, erst einmal ein halbes Jahr nichts anderes mehr machen kann, als sich um Umstellungen zu kümmern). Darüber hinaus stellen auch die Suchmaschinen (wobei Google eine Monopolstellung auf dem Suchmaschinenmarkt hat), die Werbeplattformen wie Google Adsense und große Werbepartner wie Amazon.de ihre eigenen Regeln auf, die sich ebenfalls ständig ändern, sei es aus eigenem Antrieb oder wegen neuer Regularien auf Staats- oder EU-Ebene.

Viele wollen für Werbung nicht angemessen oder überhaupt nicht bezahlen

Was sich nicht geändert hat und nach wie vor ärgerlich und lästig ist, sind die vielen Anfragen nach kostenloser Werbung auf meinen teilweise jahrzehntelang gepflegten Webseiten – und das seltener vom kleinen Blogger nebenan als von größeren Unternehmen beziehungsweise deren hartnäckigen Agenturen. Nein Danke!

Mein Fazit zum Geldverdienen mit Werbeeinnahmen bei Blogs und sonstigen Informationswebseiten

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Von den Werbeeinahmen durch Bloggen alleine könnte ich derzeit nicht leben – was auch an den Themen liegt, über die ich schreibe. Natürlich könnte ich wie manch andere zu den Social-Media-Plattformen abwandern und dort meine Inhalte (und mich selbst auch in Bild und Ton) direkt einstellen statt wie jetzt in Social Media nur zu teasern, aber die eigentlichen Inhalte auf meinem eigenen Territorium zu behalten. Man kann als Influencer oder Influencerin, wenn man genug Abonnenten hat, auf den Social-Media-Plattformen direkt Werbekunden finden. Man wird aber auch abhängig. Und obwohl ich manche der sozialen Netze gerne nutze, um einerseits meine Artikel zu teasern und andererseits am Puls der Zeit und in Kontakt mit Fachkolleg*innen und Leser*Innen zu bleiben: Für mich persönlich ist das „Influencern“ auf Instagram oder YouTube (bisher) nicht interessant, ich sehe mich als Schreiberin, ich will nicht mich als Person stärker in den Mittelpunkt stellen müssen, als es schon jetzt der Fall ist, und ich möchte mich nicht noch mehr in Abhängigkeit von einem der Online-Giganten begeben. Facebook heißt jetzt Meta und zu Meta gehören auch Instagram und Whatsapp, Google heißt jetzt Alphabet und dazu gehören neben Google Suche auch YouTube, Gmail, Blogger, Google Docs und tausend andere Sachen mehr – ich komme gerne zu Besuch, aber ich will auf deren Social-Media-Plattformen nicht leben und ihnen ausgeliefert sein. Als weitere Standbeine neben dem Bloggen schreibe ich für Auftraggeber – für Zeitschriften und Unternehmen oder in Zusammenarbeit mit Verlagen auch Bücher. Meine Blogs werden also nicht nur direkt monetarisiert, sondern sind wichtig für meine Selbstvermarktung und die Vermarktung meiner Buchprojekte.

* Werbelink (wenn Sie zu der verlinkten Seite gehen und dort etwas kaufen, erhalte ich eventuell eine Werbekostenerstattung)

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