Selbstversorger ohne eigenen Garten? Kein Problem!

Wer davon träumt, Obst, Gemüse und Kräuter selbst anzubauen und frisch auf den Tisch zu bringen, braucht diesen Traum auch bei fehlendem eigenen Garten nicht aufgeben. Dank technischer Neuerungen sowie durch zahlreiche Initiativen und Projekte gibt es viele Möglichkeiten, zum Selbstversorger ohne eigenen Garten zu werden.

hili-/Paprika- und Tomatenanbau in den Sommermonaten geht auch im Pachtgarten, auf der Mietparzelle, im Gemeinschaftsgarten und anderswo. Sogar auf dem Balkon oder der Terrasse mit ausreichend Licht.
Chili-/Paprika- und Tomatenanbau in den Sommermonaten geht auch im Pachtgarten, auf der Mietparzelle, im Gemeinschaftsgarten und anderswo. Sogar auf dem Balkon oder der Terrasse mit ausreichend Licht.

Wer keinen eigenen Garten hat, muss auf das Gärtnern nicht verzichten. Vor allem die Urban-Gardening-/Urban-Farming-/Urban-Horticulture-Trends haben die Möglichkeiten erweitert, Obst, Gemüse und Kräuter auch ohne eigenen Garten anzubauen und zu ernten. Diese Möglicheiten hat man trotz des Namens (urban gardening = städtisches Gärtnern) nicht nur im städtischen Umfeld, sondern auch auf dem Land.

Seit Jahrzehnten bewährt: Gärtnern in Kästen und Kübeln auf der Terrasse oder dem Balkon

Wer einen Balkon oder eine Terrasse hat, kann Obst, Gemüse und Kräuter in Töpfen und Kästen ziehen. Tatsächlich ist das sogar recht praktisch, denn man kann die Pflanzen immer wieder neu anordnen, je nachdem wie der Entwicklungszustand und die Standortbedingungen zur jeweiligen Jahreszeit sind.

Der knappe Platz wird besser ausgenutzt, wenn man auch in die Vertikale geht („Vertical Farming“): Man stellt Regale für die Töpfe mit klein bleibenden Gemüsen (Salat, Radieschen, Möhren etc.) und Kräutern (Basilikum, Petersilie, Thymian etc.) auf, hängt Ampeln für hängende Arten wie Erdbeeren, Birnenmelone und hängende Chili-Sorten auf und ähnliche Maßnahmen mehr. Wer kreativ ist und handwerklich begabt, der kann auch alte Paletten zu Regalen umbauen, Holzgitter oder andere Spaliere  mit Topfhaltern bestücken oder eine bepflanzbare Matte daran anbringen und so eine Kräuterwand bauen.

Anzeige


Anbau in Pflanzerde oder als Hydroponik-System?
Auf Balkon und Terrasse wird traditionell in erdähnlichen Substraten gepflanzt. Die Gefäße mit den Pflanzerden sollen den Pflanzen Halt geben und Nährstoffe und Wasser speichern. Am Ende der Pflanzenkultur wird die „verbrauchte“ Erde kompostiert und/oder wiederverwendet. Wer keine Möglichkeit der Kompostierung hat, kann sie über die Biotonne entsorgen – die Kompostierung wird dadurch zwar in ein Kompostwerk verlagert, aber das Prinzip des Stoffkreislaufes bleibt erhalten.

Gemüseanbau in Kübeln auf der Terrasse: hier Auberginenpflanze

Gemüseanbau in Kübeln auf der Terrasse: hier Auberginenpflanze

Alternativ zur Kultur in Erde, kann man aber auch ohne Erde anbauen. Bei Zimmerpflanzen gibt es die Hydrokultur (auch Hydroponik genannt) bereits seit Jahrzehnten. Das Prinzip ist aber auch auf einem (bevorzugt überdachten) Balkon oder einer (überdachten) Terrasse umsetzbar. Dabei wird entweder in Einzeltöpfen oder in einem System kultiviert – bei letzteren kann man mehrere bepflanzbare Kunststoffrinnen übereinander anordnen, um keinen Platz zu vergeuden. Pflanzen in Hydroponiksystemen erhalten Wasser und Nährstoffe über eine Nährlösung, die in den Wurzelbereich gepumpt wird. Überschüssige Nährlösung wird aufgefangen und recycelt. Kritisch an Hydroponiksystemen kann man den hohen Einsatz an Kunststoff, Technik sowie den energieaufwändig hergestellten, löslichen Dünger sehen.

Anzeige

Aber egal, ob man mit oder ohne Erde anbaut: Wichtig ist, dass man dafür sorgt, dass alle Pflanzen windsicher stehen oder hängen, höhere Pflanzen angebunden sind und dass alle ihrem Bedarf entsprechend Licht, Nährstoffe und Wasser erhalten. Ab Frühjahr werden vor allem weniger empfindliche Gemüse mit kurzer Kulturdauer wie Salat und Radieschen angebaut, während der frostfreien Zeit ab Mitte Mai folgen die Fruchtgemüse wie Tomaten, Auberginen und Stangenbohnen. Kleinbleibende Apfelbäume oder winterharte Minikiwis werden üblicherweise vor eine Wand gestellt und können ganzjährig draußen bleiben. Auch manche Kräuter kann man über mehrere Jahre im Topf draußen überwintern, beispielsweise Schnittlauch und Thymian. Andere wie Rosmarin kann man in einem kühlen Raum am Fenster überwintern und nach dem Winter wieder hinausstellen.

Topfregal für das Vertical Gardening auf der Terrasse oder dem Balkon

Topfregal für das Vertical Gardening auf der Terrasse oder dem Balkon.

Gärtnern auf der Fensterbank, im Zimmer (Indoor Farming) und im Dach-Gewächshaus

Wer weder Garten, noch Balkon, noch Terrasse hat, kann auf der Fensterbank, beispielsweise im erweiterten Blumenfenster, oder im Zimmer, beispielsweise (in einem Zimmergewächshaus) mit Kunstlicht, anbauen.

Es gibt fertige Systeme und solche zum Selbermachen – und zwar sowohl für den Anbau mit Erde als auch für die erdelose Kultur.

Ein Beispiel für Indoor-Hydroponik ist der OPCOM Farm Cube, der hier bei YouTube gezeigt wird.

Die Krönung des Pflanzenanbaus ohne Erde in geschlossenen Räumen oder auch in (Dach-)Gewächshäusern ist die Kombination von erdeloser Kultur (Hydroponik) mit Fischzucht (Aquakultur) zur sogenannten Aquaponik – wobei die Fischausscheidungen zum Dünger für die Pflanzen werden.

Window Farm
Eine Besonderheit des Anbaus im Zimmer ist die „Window Farm“, die Fensterfarm – im Grunde ein selbst gebautes Hydroponiksystem aus recycelten PE-Flaschen, die bepflanzt und mittels einer Pumpe mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Die Window Farm wird wie ein Vorhang ins Fenster gehängt, was sehr dekorativ aussehen kann. Zahlreiche Bauanleitungen findet man im Internet per Suchmaschine mit dem Suchwort „windowfarm“.

Anzeige

Gärtnern in Gemeinschaftsgärten

(Urbane) Gemeinschaftsgärten sind Projekte, die Menschen eines Wohnortes oder eines Viertels das Gärtnern und die Selbstversorgung ermöglichen und sie ganz nebenbei einander näherbringen. Zu ihnen gehören die interkulturellen Gärten, Generationengärten, Mietergemeinschaftsgärten, Frauengärten, Kreativgärten, Heilgärten und so weiter. Angebaut wird meist in gewachsenem Boden, allerdings bei Bürgerprojekten in der Stadt auch in Kästen oder anderen Containern mit Substrat, wenn der Untergrund belastet, betoniert oder aus anderen Gründen für den Anbau im Boden nicht geeignet ist

Anzeige

Bei den Gemeinschaftsgärten unterscheidet man die, bei denen jeder seinen eigenen Bereich zum Pflanzen, Pflegen und Ernten hat, von solchen, bei denen die gesamte Fläche von allen gemeinsam bewirtschaftet wird. Aber die Übergänge sind fließend: Bei manchen Gemeinschaftsgärten werden die Gemüsebeete einzelnen Nutzern oder Familien zugeteilt, aber Kräuter werden in einem gemeinsamen Beet von allen angebaut. Wer wissen möchte, wo genau sich ein Gemeinschaftsgarten in seiner Nähe befinden, kann beispielsweise die interaktive Deutschlandkarte oder die Datenbankabfrage von Anstiftung nutzen.

Grünkohlsorten und Zuckermais für die Spätsommer-/Herbsternte. Der Nutzungszeitraum für Mietparzellen endet meist im Spätherbst - Gemüse überwintern kann man dort in der Regel nicht.
Grünkohlsorten und Zuckermais für die Spätsommer-/Herbsternte. Der Nutzungszeitraum für Mietparzellen (gemietet für eine Gartensaison) endet meist im Spätherbst – Gemüse überwintern kann man dort in der Regel nicht.

Miet-Gartenparzellen

Manche Landwirte/Gärtner bieten Gartenparzellen an, die man für eine Saison mieten kann. Der Landwirt oder Gärtner bereitet den Boden vor und meist sät oder pflanzt er sogar schon die erste Kultur der Saison. Der Mieter darf dann pflegen und ernten und – wenn er will und die Saison noch lang genug ist – nach dem Abernten neue Gemüse und Kräuter säen oder pflanzen. Es gibt Gartenparzellen-Angebote bei denen gemäß ökologischem Landbau nach EU- und Bioland-Richtlinien bewirtschaftet wird (siehe beispielsweise www.bauerngarten.net, www.ackerhelden.de) und solche ohne „Bio-Ansprüche“.

Anzeige



Pachtparzelle in einer Kleingartenanlage

Kleingärten und Schrebergärten gibt es schon lange. Viele sind vor etwa 100 Jahren aus Armut und Not heraus entstanden. Nach wie vor sind auch sie ein wichtiger Bestandteil der Gemüse-, Kräuter- und Obstproduktion. Auch sie tragen zur Begegnung von Menschen bei und helfen mittels Veröffentlichungen (Bücher, Zeitungen etc.), Informationsabenden und Schnittkursen dabei, pflanzenbauliches Wissen zu erlernen und zu erhalten. Auch hier setzt sich seit Jahrzehnten der Anbau nach ökologischen Gesichtspunkten immer mehr durch. Dies sind die wichtigsten Unterschiede zu den neueren Miet-Gartenparzellen sowie den urbanen Gemeinschaftsgärten:

  • Kleingärtner sind in Vereinen organisiert, derzeit etwa 15.200 Vereine mit etwa fünf Millionen Kleingärtnern unter dem Dach des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e. V.
  • Das Pachtverhältnis für einen Kleingarten läuft auf unbefristete Zeit (bei Miternte-Projekten oder Gemeinschaftsgärten mietet man die Fläche nur für eine Anbausaison).
  • Die Wartelisten sind manchmal sehr lang.
  • Die Parzellen sind oft größer.
  • Angebaut wird in gewachsenem Boden.
  • Gestaltung und Bepflanzung nach eigenen Vorstellungen ist von Anfang an (im Rahmen der jeweiligen Pachtbestimmungen und Gartenordnung) möglich.
  • Je nach Größe bietet der Garten genügend Raum für den Selbstversorgeranbau und die Erholung für die ganze Familie

Gartengrundstücke/Datschen

Wer langfristig planen und gestalten und dabei auch unabhängig von einem Kleingartenverein sein möchte, hat als Alternative die Möglichkeit sich ein Gartengrundstück oder eine Datsche (Gartengrundstück mit Wochenendhäuschen meist in Fertig- oder Leichtbauweise) zu kaufen.

Anzeige
 

Solidarische Landwirtschaft

Solidarische Landwirtschaft (im Englischen „Community-supported agriculture“, CSA, genannt) ist das Gegenstück zur industriellen Landwirtschaft und zu einer „Geiz-ist-geil-Mentalität“ beim Einkaufen von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Produkten aus diesen. Nicht das einzelne Lebensmittel/Produkt wird von den Käufern finanziert, sondern der Gartenbau/die Landwirtschaft sowie Gärtner/Landwirte/Farmer der Wahl. In der Praxis sieht das so aus: Eine Anzahl von Privathaushalten finanziert einen bäuerlich-landwirtschaftlichen Betrieb mit ökologischem Anbau, können auf Wunsch und je nach Projekt auch mitarbeiten und erhalten einen Anteil am Ernteertrag.  

Gärtnern im Farmcontainer

Farmcontainer wie die Leafy Green Machine von Freight Farms sind umgebaute Frachtcontainer. Darin kann völlig unabhängig von der Umgebung angebaut werden – Klimatisierung, Kunstlicht und Hydroponik machen es möglich. Diese Art des Anbaus nach dem Farm-in-a-Box-Konzept ist etwas für technikaffine Gärtner und Selbstversorger mit dem nötigen Kleingeld für die Investition und den Betrieb.

Flexibel und mobil gärtnern

Gärtnern in Töpfen:*
Balkon und Terrasse mit Pflanzen gestalten*
Eva Schumann
Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart
Klappenbroschur, 128 Seiten,
86 Farbfotos, 3 Farbzeichungen, 17 Tabellen
ISBN 3-8186-0635-8

* Werbelink* Werbelink / Partnerlink / Affiliate-Link
* Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen, die über einen Werbe-Link zu Amazon zustande kommen, unter Umständen eine Provision/Werbekostenerstattung.

Das könnte Sie auch interessieren:

Anzeige



Veröffentlicht unter Garten und Pflanzen, Öko-/Bio-Themen, Urban Gardening, Wohnen und Garten | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | 6 Kommentare

Massive Open Online Courses (MOOC) – neue Entwicklungen

Noch mehr Kurse, noch mehr Anmeldungen, noch mehr Universitäten. Regionale MOOC-Plattformen wie beispielsweise in China und Lateinameria gewinnen an Bedeutung. Neuer Trend: B2B-Angebote.

Fünf Jahre ist es her, seit einige Stanford-Professoren Ende 2011 die drei ersten MOOCs – Massive Open Online Courses – gestartet und eine Lawine ins Rollen gebracht haben. MOOCs haben sich als Lernmöglichkeit etabliert – als Ergänzung zum Präsenzunterricht und manchmal auch als Ersatz. Manche studieren, um Wissen von einer anderen Institution auf eine andere Art vermittelt zu bekommen, beispielsweise von Professoren einer Elite-Universität, andere, um sich weiterzubilden oder beruflich zu qualifizieren und manche nur aus Spaß am Lernen.

Teilnahmebescheinigung

Eine einfache MOOC-Teilnahmebescheinigung zum Herunterladen erhält man bei vielen Anbietern auch in der kostenlosen Kursvariante. Offizielle Zertifikate, Hochschulscheine und -Abschlüsse gibt es nur, wenn man die entsprechende, gebührenpflichtige Kursversion wählt.

Nachdem zu Anfang noch alle Kurse kostenlos waren, gibt es inzwischen auch Kurse, an denen man nur gegen eine feste Gebühr teilnehmen kann.

Viele Kurse kann man aber nach wie kostenlos belegen (Spenden optional), bei einigen von diesen gibt es auch eine einfache Teilnahmebescheinigung (Statement of Accomplishment), wenn man bei den Kurstests eine Mindestpunktzahl erreicht hat. Nur wenn man ein offizielles Qualifizierungszertifiat (Credential), einen benoteten Schein (College Credits) für einen Hochschulabschluss oder einen Hochschulabschluss (Degree) selbst anstrebt, muss man fast immer eine Gebühr bezahlen. Die Höhe der Gebühr ist vom Kurs beziehungsweise vom angestrebten Abschluss abhängig – meistens aber günstiger als die Teilnahmegebühr für das Präsenzangebot der anbietenden Universität.

Die digitalen Technologien und die Erfahrungen mit den MOOCs haben die Hochschulen und den Weiterbildungsmarkt verändert, beispielsweise gibt es gemeinsame Projekte von ansonsten konkurrierenden Institutionen beispielsweise der Universitäten Harvard und Yale.

MOOC-Anbieter sind Universitäten, Unternehmen und Dozenten. Angeboten werden die Kurse auf MOOC-Plattformen, die zu Universitäten gehören und/oder als (kommerzielles) Unternehmen eigens dafür gegründet wurden.

2016 in Zahlen

Die bekannte MOOC-Informationsplattform Class Central, ansässig in Mountain View/Kalifornien (USA), veröffentlichte Zahlen zu 2016:

  • Ihrer Recherche nach meldeten sich 23 Millionen Menschen im Jahr 2016 zum ersten Mal zu einem MOOC an.
  • Insgesamt 58 Millionen meldeten sich im Jahr 2016 für je mindestens einen Kurs an. (für 2015 schätzt Class Central die Zahl der Anmelder auf 35 Millionen).
  • 6850 Kursen wurden von über 700 Universitäten aus aller Welt angeboten.
  • Da es mehr Kurse zur Auswahl gibt und manche mehrmals im Jahr starten, viele davon self-paced (Anfang und Durchführung mehr oder weniger individuell), sind die Teilnehmerzahlen im einzelnen Kurs gesunken.
  • Zunehmend spielen regionale MOOC-Anbieter eine Rolle. Ein Viertel der 23 Millionen neu Angemeldeten registrierten sich laut Class Central über regionale MOOC-Anbieter wie XuetangX (China), MiriadaX (Lateinamerika) und andere.
  • Nach Angaben von Class Central steht die MOOC-Plattform Coursera mit 23 Millionen Anmeldern weltweit an erster Stelle, gefolgt von edX mit 10 Millionen. Auf dem dritten Platz hat sich XuetangX, eine nicht-englische Plattform, positioniert.
  • Von den 6.850 Kursen, die 2016 angeboten wurden, waren 2.600 neu.
  • Die drei bei uns bekanntesten MOOC-Plattformen, Coursera, Udacity und edX, haben laut Schätzungen von Class Central 2016 zusammen einen Umsatz von etwa 100 Millionen US-Dollar generiert.
  • Ein neuer Trend bei Coursera, Ucacity und FutureLearn sind die B2B- (Business to Business) Angebote, also Fortbildungen für Unternehmen (Corporate Training, Worplace Learning).

Anzeige



Dass die Universitäten, die MOOC-Plattformen und die Dozenten nicht dauerhaft ausschließlich kostenlose Kurse anbieten können würden, war abzusehen – Technik und Personal müssen bezahlt werden. Es gibt zwar durchaus wichtige nicht-monetäre Vorteile der MOOCs: Bildungseinrichtungen, Unternehmen und DozentInnen (die oft auch FachautorInnen zum jeweiligen Thema sind) können beispielsweise ihren Bekanntheitsgrad vergrößern und ihre Reputation erheblich verbessern, was zu einer höheren Zahl von regulär Studierenden und von Buchverkäufen führen kann. Auch können sie ihren eigenen Studierenden innovative Lerninhalte/Praktika zum Thema MOOCs, Lehren, Community Management, Software-Entwicklung und vielem anderen bieten. Darüber hinaus arbeiten vor allem kommerzielle MOOC-Plattformen oft mit Unternehmen aus der Wirtschaft zusammen. Diese investierten in der Gründungsphase in die neuen MOOC-Plattformen und profitier(t)en vom Entdecken und Vermitteln von Talenten. Inzwischen müssen die Plattformen jedoch selbst Geld erwirtschaften, um beispielsweise die Weiterentwicklung der Technik und ihr Personal zu bezahlen. Eine zunehmend begehrte Zielgruppe für sie sind daher Menschen, die sich über MOOCs beruflich qualifizieren wollen und dafür auch bezahlen (können). Das dürfte für die bisherigen Player am Weiterbildungsmarkt nicht einfach werden.

Weitere Informationen

Anzeige



Veröffentlicht unter Beruf, Informatik, Internet, Selbstverwirklichung, Software, Weiterbildung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 2 Kommentare

Sind die sozialen Netzwerke noch zu gebrauchen?

Eva Schumann Texte und KommunikationEs gibt derzeit so viel Kritik an Facebook und anderen sozialen Netzwerken (Social-Media-Plattformen). Um nur ein paar Stichworte zu nennen:

  • die Datensammelei und -auswertung durch die sozialen Netzwerke (Big Data),
    wodurch man zum gläsernen Menschen wird und in Folge mit personalisierter Werbung und personalisierter politischer Kommunikation beballert wird, abgesehen davon, dass der einlaufende Nachrichten-Stream gefiltert wird, ohne dass die Algorithmen transparent gemacht werden;
  • Hassrede (Hatespeech, eigentlich hate speech) und bewusst gestreute Falschmeldungen (Fakenews, eigentlich fake news) –
    erst auf Druck durch die Medien und die Politik reagieren die Netzwerke mit Löschung von Hassrede, Verleumdungen, Hetzereien und Falschmeldungen;
  • die teilweise sehr schlechte Zusammenarbeit mancher Netzwerke mit der Polizei –
    beispielsweise bei der Identifizierung der bürgerlichen Namen von Nutzern, die strafrechtlich relevante Inhalte (Kinderpornografie, Morddrohungen, Volksverhetzung etc.) verbreiten etc. –
  • dabei gleichzeitig das Problem und die Diskussionen um zu viel Regulierung und zu viel Überwachung (Big Brother).

Die Stimmung bei den Nutzern ist derzeit teilweise so schlecht, dass meinem persönlichen Eindruck nach mehr als sonst erwägen, die Netzwerke weniger bis gar nicht mehr zu nutzen.

Warum ich noch in den sozialen Netzwerken bin

Obwohl ich mich auch oft über die oben genannten Aspekte ärgere, werde ich dabei bleiben, solange meine Kontakte dort sind. Die sozialen Medien sind für mich beruflich sehr wichtig (und meine Berufe – von Journalistin/Bloggerin bis zur Buchautorin – sind mein Leben).

Was bieten die sozialen Netzwerke?

Sie ermöglichen Information und Kommunikation. Allerdings plädieren ich und viele andere „Frühnutzer des Internets“ immer wieder dafür, nicht die sozialen Netze und erst recht nicht Facebook mit dem WEB oder dem INTERNET zu verwechseln. Es gibt noch so viel anderes da draußen: Blogs, Webseiten, Foren und unabhängige WebApps, wo man sich oft besser informieren und ebenfalls diskutieren kann!

Jeder nutzt die sozialen Netze anders, haben wir kürzlich in unserem Texterinnen-Netzwerk texttreff.de herausgefunden. Für die nachfolgend gelisteten Zwecke nutze ich sie (aktuell: Facebook, Twitter, Google+, YouTube, Pinterest, Instagram, XING, LinkedIn) und möchte es nicht missen:

Allgemein

  • Entdecken von neuen Anwendungen/Plattformen/Kommunikationskanälen sowie deren neue Features, um sie zu nutzen und darüber schreiben zu können.
  • Ich möchte dabei andere neugierige Entdecker (technikaffin, volkswirtschaftlich/politisch  interessiert und/oder aus der Marketingecke) kennenlernen.
  • Selbstvermarktung als Schreiberin: Ich möchte und muss für potenzielle Auftraggeber sichtbar sein und habe außer meiner Zeit kein Marketing-Budget.
  • Ich stelle anderen Nutzern meine „fertigen Produkte“ vor: Bücher/E-Books, Online-Publikationen/Blogs (Reichweite).
  • Ich möchte und muss für potenzielle Werbekunden sichtbar sein.
  • Zur Vernetzung mit Berufs-/Fachkollegen,
    um sich gegenseitig zu unterstützen (was manche Netzwerke aber inzwischen erschweren, weil sie daran nicht verdienen), keine Trends zu verpassen, voneinander zu lernen, miteinander zu diskutieren und Themen zu erarbeiten

Speziell Twitter (zusätzlich zu den bereits oben genannten Gründen)

  • Um schnell die neuesten Ereignisse und Aufreger zu überblicken und welche Medien darüber berichten.
  • Ich nutze die Hashtags-Suche, beispielsweise um besondere Aktionen in meinen Themenbereichen zu verfolgen.
  • Für „Neues von tinto“ im Überblick: Ich selbst tweete  (twitter.com/eva4tinto) vor allem meine eigenen Neuigkeiten aus dem tinto-Universum. Diesen Stream habe ich über ein Twitter-Widget in meine Portalseite tinto.de eingebaut.
  • Wegen der Hinweise für die Bevölkerung bei Katastrophen, Anschlägen und Amokläufen (kürzlich relativ nah).

Speziell Pinterest

  • Bei Pinterest sammle ich Ideen (https://de.pinterest.com/eva4tinto/): Neben Themen-Pinnwänden mit meinen eigenen Bildern (mit Link zum Blogartikel), erstelle ich Sammel-Themen-Pinnwände mit Bildern, die ich bei Pinterest finde und die mich an Ideen erinnern sollen (potenzielle neue Themen, neue Aspekte bei vorhandenen).

Speziell Google+ / Facebook

  • Zusätzlich zu den unter „Allgemein“ aufgelisteten Aspekten, finde ich die Communities bei Google+ sehr hilfreich, um über Themen zu diskutieren und fachlich auf dem Laufenden zu bleiben. Ich habe beispielsweise eine Gartentrends-Community ins Leben gerufen. Bei Facebook gibt es etwas Ähnliches wie die Google+-Communities: die Gruppen.

Speziell YouTube

  • Durch den Konsum von Videos (besonders gerne DIY- und Weiterbildungsvideos) beobachte und lerne ich, wie Video-Content, -Kommunikation und -Monetarisierung funktionieren und habe eigene, kleine Test-Ballons gestartet.

Wie schütze ich mich und andere in den sozialen Netzwerken?

Ich möchte die sozialen Netzwerke weiterhin nutzen, allerdings bin ich beim Vernetzen vorsichtiger geworden: Wer beispielsweise Verleumdungen und mit Absicht Falschmeldungen postet und solche „Teilnehmer“, die ich für Bot-Accounts oder bezahlte Stimmungsmacher halte, werden aus meinen Freundeskreisen entfernt. Bei Google+ habe ich die Angesagten Beiträge entfernt, weil mir dort zu viel Verleumderisches und Extremes erschien.

Strafrechtlich relevante Beiträge im Netz (Aufrufe zu Gewalttaten, Volksverhetzung etc.),  sollte man nicht nur wegklicken, sondern bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft anzeigen (siehe auch Netz gegen Nazis).

Um weniger gläsern zu sein, nutze ich verschiedene Browser für verschiedene Social- Media-Plattformen und Tätigkeiten im Internet (Multi-Browser-User).

Auch wenn die sozialen Netzwerke immer dafür werben, dass ihre Nutzer möglichst alle Inhalte direkt auf ihren Plattformen veröffentlichen – dort lange Beiträge schreiben, alle ihre Fotos und Videos veröffentlichen etc. -, bleibe ich dabei, meine eigenen Inhalte auf meinem eigenen Territorium (in meinen Blogs, auf meinen Webseiten etc.) zu publizieren und von den Netzwerken aus nur dorthin zu verlinken. So möchte ich meine Unabhängigkeit zu bewahren. Social-Media-Plattformen können nämlich jederzeit ihre Spielregeln ändern oder mich als User verbannen – dieses Risio gehe ich nicht ein, denn dann wäre die Arbeit verloren. Abgesehen davon finanziere ich meine Tätigkeit über Werbeeinnahmen und das ist auf fremdem Territorium selten möglich (Ausnahme YouTube und Blogger.de-Blogs).

Was ist Ihnen/euch an den sozialen Medien wichtig? Oder nutzt ihr sie gar nicht (mehr)? Habt ihr Schutzmaßnahmen gegen Manipulation o. A. ergriffen?

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige



Veröffentlicht unter Beruf, Internet, Mitreden, Selbstverwirklichung, Social Media, Texte/Kommunikation, Weiterbildung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Besser Geld anlegen: Börse nach dem Aschenputtelprinzip

Von anderen (Hobby-)BörsianerInnen höre ich manchmal, Kursgewinne mitzunehmen habe noch niemandem geschadet. Damit ist gemeint, dass man eine Aktien- oder andere Wertpapierposition verkauft, sobald die Erwartungen, die man beim Kauf hatte, erfüllt sind. Doch dies ist meiner Meinung nach ein schlechter Börsentipp für mittel- und langfristige Anleger, sondern eher die Praxis beim Daytrading (kurzfristiges „Wetten“ auf eine Entwicklung, bei dem am gleichen Tag, manchmal schon innerhalb von Sekunden, wieder verkauft wird). (zuletzt bearbeitet am 11.2.2025)

Der Wert eines Depots steigt, wenn sich die Wertpapiere darin gut entwickeln. Warum werfen dann viele Privatanleger die guten Positionen raus?

Der Wert eines Depots steigt, wenn sich die enthaltenen Aktien unter dem Strich gut entwickeln. Warum werfen dann viele Privatanleger die guten Wertpapiere raus?

Besser für ernsthafte Anleger/InvestorInnen (im Gegensatz zu Tradern) ist es meiner Erfahrung nach, nicht nur beim Kauf von Aktien und anderen Wertpapieren wählerisch zu sein, sondern auch später bei der weiteren Pflege des Depots wie Aschenputtel zu verfahren: die guten im Töpfchen (Depot) lassen, die schlechten ins Kröpfchen stecken (die Investition beenden, das Geld verbrauchen oder neu anlegen).

Im Märchen „Aschenputtel“ der Gebrüder Grimm erklärt Aschenputtel den Tauben, die ihr beim Auslesen von Samen (zuerst Linsen, dann Wicken und schließlich Erbsen) helfen wollen: „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.“ Leider wenden viele Privatanleger das Gegenteil dieses vernünftigen Prinzips auf ihr Depot an: Sie legen zwar Aktien oder andere Wertpapiere ins Depot, an die sie positive Erwartungen haben, aber sie verkaufen die gut laufenden Aktien/Wertpapiere, sobald sie das erwartete Ziel erreicht haben, die anderen heben sie auf und hoffen ewig darauf, dass die irgendwann auch noch in die Puschen kommen.

Anzeige

Ähnlich verhalten sich viele Hobbybörsianer, wenn sie Geld (Liquidität) für Anschaffungen, Urlaub, Notfälle oder anderes benötigen: Sie verkaufen die guten Wertpapiere und behalten die schlechten. Sie futtern also die guten Samen auf und lassen die schlechten im Töpfchen. Aber aus schlechten Samen kann nichts Gutes werden – weder gute Pflanzen noch ein gutes Essen und auch kein sich gut weiterentwickelndes Depot.

Zwar veröffentlichen Analysten und auch manche Börsenbriefe Kursziele für Aktien, also einen Preis, den eine Aktie ihrer Meinung nach erreichen kann. Doch sollte man daraus nicht den Schluss ziehen, dass man einfach Aktien mit einem hohen Steigerungspotenzial kaufen und darauf warten kann, bis sie das Kursziel erreichen. Börse ist zwar einfach, aber nur, wenn man vernünftig handelt und auch das Unvorhersehbare in die Anlagestrategie einbaut. (Und das gilt nicht nur für die Geldanlage an der Börse, sondern für die gesamte Vermögensanlage, zu der auch Festgeld, Kapitallebensversicherungen, die selbstgenutzte Immobilie, Immobilienanlagen, Gold und anderes gehören können.

Anzeige

Abgesehen davon, dass

  • die verschiedenen Analysten so gut wie nie einer Meinung sind,
  • sich andererseits wichtige Einflussfaktoren unvorhersehbar ändern können (Politik, Regulierung, Wirtschaft, Skandale, (disruptive) Innovationen, Kriege, Naturkatastrophen und vieles andere),
  • führt so ein Vorgehen dazu, dass man am Ende lauter schlechte Positionen im Depot hat, nämlich die, die die Erwartungen nicht erfüllt haben. Ich schreibe absichtlich nicht „noch nicht erfüllt“, weil manche es nämlich niemals tun werden.
  • Dazu kommt, dass man das Geld aus den verkauften Aktien wieder anlegen sollte (falls man es nicht braucht und verbraucht).
  • Es macht doch keinen Sinn: Warum sollte man gute Aktien oder andere Wertpapiere verkaufen und sie mit neuen und vermutlich größerer Unsicherheit kaufen?
  • Schließlich kostet ja das Handeln als solches auch Geld.

Meiner persönlichen Erfahrung nach ist es besser, regelmäßig die schlechten Aktien zu verkaufen/zu ersetzen und die guten zu behalten.

Anzeige

Schwierig zu entscheiden, ist allerdings, wie oft man sein Depot „ausmistet“. Bei meinem kleinen Mischdepot reicht es ein- bis zweimal pro Jahr – oder wenn ich weiß, dass ich zu einem vorhersehbaren Zeitpunkt Geld brauchen werde (Liquiditätsplanung). Ich beobachte meine Aktien und sonstige (Altersvorsorge-)Kapitalanlagen aber regelmäßig und versuche, ein Gespür für sie zu bekommen: Aktien, die bei jeder Marktverstimmung mit nach unten rauschen, aber anschließend nicht mit dem nächsten Aufwärtstrend nach oben, kommen auf meine Abschussliste. Überraschen sie mich nicht doch noch positiv (oder habe ich nicht noch einen anderen Bezug zu dem Unternehmen als den rein materiellen), fliegen sie bald aus dem Depot.

Zugegeben: Einzelne Entscheidungen stellen sich gelegentlich als falsch heraus, aber unter dem Strich funktioniert mein Ausleseverfahren sehr gut – und so funktioniert meiner Erfahrung nach Börse: Unterm Strich muss die Depotentwicklung stimmen – weshalb es wichtig ist, ein gestreutes Depot zu haben und nicht alles Geld auf eine Aktie oder eine Branche zu setzen. (Auf die Gesamtheit der Kapitalanlagen bezogen bedeutet das aber auch, dass man bei großen Vermögen nicht ausschließlich auf Aktien, Wertpapiere und eine Liquiditätsreserve für Notfälle setzt, sondern auch Immobilien, Gold, Staatsanleihen, Kapital-/Rentenversicherungen, Kryptowährungen, Kryptoprojekte und anderes kauft, abhängig von der Größe des Vermögens, Zukunftsplänen und der Risikobereitschaft).

Es gibt jedoch eine Ausnahmesituation, in der auch ich empfehlen würde, einige gute Aktien zu verkaufen: Wenn eine Wertpapierposition ein zu großes Gewicht im Depot erreicht hat – und das passiert, wenn man die guten Aktien laufen lässt und die schlechten verkauft, nach einiger Zeit. In diesem Fall würde ich, um der Risikodämmung Willen, eine zu große Position etwas reduzieren und für das Geld etwas anderes zu kaufen, denn Streuung (Diversifikation) ist meiner Meinung nach ebenfalls ein sehr wichtiges Anlageprinzip.

Anzeige

Apropos: Ich glaube nicht, dass Warren Buffett oder andere erfolgreiche Investoren Verkaufsentscheidungen aufgrund der Kursziele von gestern treffen würden. Man darf wohl annehmen, dass sie den inneren Wert, das Risiko und das Potenzial ihrer Aktien kontinuierlich überprüfen. Wenn man also unbedingt abhängig von Kurszielen handeln will, sollte man wenigstens nicht die Kursziele von letztem Jahr, sondern die von heute recherchieren. Allerdings finde ich es sehr wichtig, dass man sich auch als Privatanleger selbst eine Meinung zu den eigenen Wertpapieren und den dazugehörenden Unternehmen und Produkten bildet (denn siehe oben: auch Analysten können falsch liegen).

Am Ende muss das Depot zur individuellen Situation passen, es richtet sich beispielsweise nach den Geldmitteln, die man für eine mittel- bis langfristige Aktienanlage zur Verfügung hat, welchen Anteil das Depot am Gesamtvermögen hat, wie groß die Risikobereitschaft ist (auch abhängig davon, wie nahe man dem Rentenalter kommt), wie wichtig einem Nachhaltigkeit ist etc. Für die gesamte Anlagestrategie spielen Alter, Einkommen, Verpflichtungen, Bindung an eine Region, Zukunftspläne etc. eine wichtige Rolle.

Anzeige


Diversifikation nicht vergessen

Wer sich beispielsweise die historischen Kurse oder Charts von Solarworld, Deutscher Telekom oder VW anschaut oder die Kurse von Luxuskonsumgütern in den letzten Jahren, weiß, warum eine Strategie wichtig ist, die auch Fehlentwicklungen ausgleicht: Egal, wie aussichtsreich oder zuverlässig ein Unternehmen, eine Branche oder ein Trend zu einem bestimmten Zeitpunkt zu sein scheint, es muss nicht, aber es kann etwas passieren, das alles ändert – neue wissenschaftliche Erkenntnisse, neue Absatzwege und Konkurrenz (Internet, Social Media), neue Anforderungen und Technologien (Klima- und Umweltprobleme, Elektromobilität), Änderung des Wirtschaftsumfeldes (Pandemie, Inflation, schwierigeres Exportumfeld etc.). Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen. Diversifizierung auf verschiedene Länder, Währungen, Branchen, Themen, Trends, Technologien etc. in Verbindung mit dem Aschenputtelprinzip lassen mich (Hobbybörsianerin seit 1996) gut schlafen.

Anzeige


Was halten Sie/haltet ihr vom „Gewinne mitnehmen“ versus „Aschenputtelprinzip“?

Das könnte Sie auch interessieren
Anzeige


Veröffentlicht unter Börse, Geld, Geldanlage, Mitreden | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Besser Geld anlegen: Börse nach dem Aschenputtelprinzip